Christine Goppel

 4.8 Sterne bei 5 Bewertungen

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Duden Leseprofi – Schaurige Geschichten vom Meerschweinchenvampir, 2. Klasse

 (2)
Neu erschienen am 27.02.2019 als Hardcover bei FISCHER Duden Kinderbuch.

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Rezension zu "Duden Leseprofi – Schaurige Geschichten vom Meerschweinchenvampir, 2. Klasse" von Christine Goppel

Zwei herrlich gruselig, witzige Geschichten für mutige Leseanfänger
Kinderbuchkistevor 12 Tagen

Zwei herrlich gruselig, witzige Geschichten 
für mutige Leseanfänger ab etwa 2. Klasse



Wie schön können Geschichten / Bücher für Erstleser sein!
Wenn ich daran denke wie simpel und teilweise doch sehr einfach sie vor 25 Jahren waren dann ist es wirklich bemerkenswert und einfach nur schön zu sehen was sich gerade in den letzten Jahren in diesem Bereich getan hat. Mittlerweile haben wir Reihen wie diese hier im Duden Verlag, die wundervolle Geschichten erzählen, die amüsant, spannend, fantastisch und abenteuerlich sind. In flüssiger erzählender Sprache ohne gekünstelte, abgehackte Sätze. So macht Lesen und auch Vorlesen sehr viel Freude erst recht wenn es wie hier zwei so tolle Geschichten sind.
Anna hat eine große Leidenschaft. Sie liebt Vampire. Alles in ihrem Leben dreht sich um diese Spezies. So hat sie ihr Bett  dunkel wie einen Sarg angemalt und sie trägt fast immer ihren schwarzen Vampirumhang. Mit ihrer ungewöhnlichen zweiten Identität und ihrer Leidenschaft macht sie sich aber nicht überall Freunde. Viele in der Schule lachen sie aus und da sie wenig Freunde hat wünscht sie sich nicht sehnlichster als einen Vampirfreund. Klar das das äußerst schwierig ist, doch Anna hat einen super Vater, der wann immer es irgendwie geht versucht die Wünsche seiner Tochter zu erfüllen und dabei äußerst kreativ sein kann. So wie in Sachen Vampirfreund. Tatsächlich findet er für Marie den ultimativen Freund schlechthin in Form eines kleinen völlig schwarzen Meerschweinchens mit weißen Spitzen Eckzähnen. Er sieht wirklich aus wie ein Vampir und erobert Annas Herz sofort. Gemeinsam erleben die beiden allerlei abenteuerliche, witzige Geschichten, die immer auch sehr nah an der Realität sind. So erleben wir wie der kleine Meerschweinchenvampir, den Anna standesgemäß Graf Dracula tauft, zum Haustiertag mit in die Schule darf und durch Annas außergewöhnliche, ungewöhnliche ansteckende Sichtweise der Dinge plötzlich alle Tiere ein wenig anders sind. Der Frosch ist eigentlich ein verwunschener Prinz, der Kanarienvogel eigentlich ein Drachenvogel ..... . Das Leben ist doch einfach viel schöner mit etwas Fantasie, das wird hier besonders schön deutlich.
In der zweiten Geschichte gehen wir mit Anna und Graf Dracula auf den Rummel, denn da gibt es eine Geisterbahn, die Vampire natürlich unbedingt besuchen müssen. Auf dem Weg laufen sie Paula und Tobi, Annas Schulkameraden über den Weg. Anna mag Paula nicht besonders aber Tobi, den mag sie und so ziehen sie nun zu viert los, was ein Heidenspaß für uns Leser wird denn sie erleben doch so einiges. Besonders amüsant jedoch wird es in der Tat in der Geisterbahn, wo die angeblich so coole Paula plötzlich gar nicht mehr so cool ist und.... Nein, auch hier verrate ich nicht mehr.
Unsere Lesekinder haben diese Geschichten wirklich fast alle gelesen. Es war mit Abstand das beliebteste Buch von denen, die ich mitgebracht hatte, dabei waren die anderen auch wunderbar. Vampire ziehen nun mal magisch an. Darüber hinaus ist hier aber auch ein Menge im Bereich Sozialverhalten zu erkennen, mit dem sich die Kinder durchaus auch beschäftigten. Kinder wie Paula, die alle anderen für Babys oder verrückt halten findet man immer wieder. Ihre leicht arrogante, herablassende Art muss man zu nehmen wissen. Anna gelingt es recht gut mit Paulas  verbalen Attacken und feinen Spitzen umzugehen. Sie schafft es immer wieder Paula zu foppen ohne sich richtig schlimm lustig über sie zu machen. Genau aus diesem Verhalten können Kinder viel für sich und ihr Verhalten mitnehmen.
Beide Geschichten werden von ausdrucksstarken, sehr lebendigen Illustrationen begleitet, die die Autorin selbst gezeichnet hat. Text und Bild ergänzen sich hier ganz wunderbar. Sie visualisieren das Geschehen und liefern teilweise noch einmal zusätzliche Informationen. Gleichzeitig sind die Bilder aber auch kleine Ruhepole im Lesefluss. Sie beleben ohne aus der Handlung des gerade Gelesenen herauszuführen, d.h. sie lenken nicht ab.
Die Geschichte aus der Erstlesereihe Duden Leseprofi 2. Klasse ist genau richtig um Kinder zum Lesen zu verführen. Witzig, fantasievoll und dennoch irgendwo mit viel Alltagsgeschehen. Das Buch entspricht in allen Bereichen, den Kriterien, die an ein Erstlesebuch für etwas geübte Leseanfänger gestellt werden. Der Bildanteil ist im Vergleich zu anderen Erstlesereihen (anderer Verlage) jedoch noch etwas höher, was wir als sehr angenehm empfanden zumal die Bilder wirklich herrlich sind und das Lesen so sehr auflockern. Kurze Sätze, eine noch recht große Fibelschrift und ein größerer Zeilenabstand machen es Leseanfängern leicht die Geschichten zu lesen. In die Geschichten eingebunden sind einige Profifragen, die das Leseverständnis abfragen. Es gibt immer drei Lösungsmöglichkeiten zur Auswahl. Ein Lesezeichen zum Ende des Buches verrät die Antworten daher sollte man als Erwachsener dieses vor dem Lesen erst einmal herausnehmen um die Kinder nicht in Versuchung zu führen.

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Rezension zu "Duden Leseprofi – Schaurige Geschichten vom Meerschweinchenvampir, 2. Klasse" von Christine Goppel

Witzige, spannende und auch ein wenig gruselige Gänsehautszenen-für alle Meerschweinchenfans
Buchraettinvor einem Monat

Die anderen Bücher mit den Geschichten rund um dieses fantastische Meerschweinchen, das ein wirklich gruseliges Geheimnis birgt, hat uns schon begeistert.
Für Erstleser, die Bücher allein lesen, finde ich es unheimlich wichtig, dass die Bücher besonders bei Jungen Themen enthalten, die diese fesseln, ein wenig gruselig dürfen sie sein und originell.
Die Geschichte muss dazu verleiten, dass man das Buch lesen will und die Idee mit diesem Vampirmeerschweinchen weckt sofort Interesse und führt dazu, dass das Buch von ganz allein vorgekramt und gelesen wird. Also auch für besonders männliche Lesemuffel sehr zu empfehlen.
Der Text ist recht groß gedruckt und zeigt passend zu einem Erstlesebuch auch kurze wenige Sätze und dazu viele bunte Bilder. Gleich zu Beginn des Buches bekommt der Leser einer kleinen Einführung samt Schaubild, welche Merkmal einen Vampir ausmachen.
Da gelingt dem Buch ein weiter wichtiger Faktor. Kinder sind hier auf den ersten Seiten schon fasziniert, ein wenig begruselt und die Neugier auf den Text und das weitere Buch ist geweckt.
Anna, das Mädchen im Buch liebt Vampire- Sie hat auch immer einen schwarzen Umhang um und kennt sich bestens mit Vampiren aus.
Natürlich ist ihr Bett schwarz angemalt und ihr Zimmer befindet sich im Keller des Hauses.
Im Text tauchen auch Szenen auf, wo Anna wegen des Umhanges von anderen Kindern geärgert wird. Hier greift das Buch auch das Thema Mobbing auf.
Ich finde es gut, da das Buch mit seiner Geschichte auch anregt sich darüber zu unterhalten. Toleranz, Anderssein, Mobbing- vermischt in einer aber auch gruslig spannenden Erstlesegeschichte kann ich mir das auch als Schullektüre sehr gut vorstellen.
Im Text findet der Leser Fragen. Zu Überprüfung, ob das richtig ist, findet man hinten im Buch eine Art Schlüssel, der die Lösung anzeigt.
Ein Erstlesebuch mit wichtigen Themen wie Mobbing, Anderssein, Toleranz, verpackt mit witzigen, spannenden und auch ein wenig gruseligen Gänsehautszenen und für alle Meerschweinchenfans, Lesemuffel, Fantasieliebhaber.

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Rezension zu "Anna und der Meerschweinchenvampir" von Christine Goppel

Annas schönster Schultag
Barbara62vor 3 Jahren

Lesedetektive heißt die Erstleserreihe aus dem Duden Verlag, bei der die beiliegenden Lesezeichen als Lösungsschlüssel für die eingestreuten Quizfragen dienen. Die Bände der Reihe sind nach Klassen unterteilt. Ich selber bevorzuge eine Einteilung in verschlüsselte Lesestufen, da man schlechten Leserinnen und Lesern so auch ein Buch für eine niedrigere Stufe in die Hand geben kann, ohne sie damit zu beschämen.

Anna und der Meerschweinchenvampir richtet sich an Zweitklässler und ist deswegen in großer Fibelschrift und im Flattersatz gedruckt, hat kurze Zeilen, überwiegend einfache Wörter, viele Bilder zur Unterstützung des Textverständnisses und wenig Text pro Seite. Es gibt keine Unterteilung in Kapitel. Für ehrgeizige Erstklässler dürfte die Textmenge ebenfalls zu bewältigen sein.

Anna ist ein fantasievolles Mädchen mit einer Vorliebe für Vampire. Sie trägt einen schwarzen Umhang, hat ihr Bett wie einen Sarg schwarz gestrichen und trinkt blutroten Tomatensaft. Leider wird sie in der Schule deshalb gehänselt, vor allem Paula macht ihr das Leben schwer, und so wünscht sie sich sehnlichst einen Vampirfreund. Ihr Vater weiß Abhilfe und am nächsten Tag zieht Graf Dracula bei ihr ein, der schwarze Meerschweinchenvampir. Als in der Schule Haustiertag ist und alle ihre Tiere mitbringen dürften, steckt Anna mit ihrer Fantasie fast alle an und schließlich hilft sie sogar Paula, so dass die beiden erstmals zusammen lachen können.

Die Geschichte ist hübsch erzählt und die Rätselfragen zwingen dazu, genau zu lesen. Die Illustrationen treffen allerdings nicht immer meinen Geschmack.

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