Glück in Wien

von Christine Grän und Hannelore Mezei
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Glück in Wien
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Hintergründig, humorvoll – absolut lesenswert.

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Ganz nett, teilweise etwas langatmig.

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Inhaltsangabe zu "Glück in Wien"

Nach einer handfesten privaten Auseinandersetzung mit seinem Vorgesetzten fristet Chefinspektor Martin Glück in einem Kammerl des Wiener Polizeipräsidiums ein fades Dasein. Zu seiner Freude reißt ihn seine alte Wörthersee-Freundin Romana aus der beruflichen Lethargie, die in Wien ihre verstorbene Cousine Sissy, eine Juwelierswitwe und reiche Hausbesitzerin im vornehmen Ersten Bezirk, beerbt. Doch Romana ist nur eine von mehreren Erben: Da sind noch Sissys Liebhaber Edgar von Siebers-Adelmaus-Eder, Apothekerin Karin Kirchhofer, der Hausarzt der Verstorbenen sowie Alma Zoppot, Sissys Busenfreundin. Schon bei der Testamentseröffnung kommt es zum Eklat. Auch die langjährige Haushälterin Maria Burgstaller erbt mit dem halben Mietshaus einen großen Batzen Geld. Pech nur, dass sie auf dem Weg ins Notariat buchstäblich unter die Räder kommt. Unfall? Mord? Romana äußert den Verdacht, dass auch bei Sissys Tod nachgeholfen wurde. Martin Glück heftet sich an die Fersen von Leutnant »Fassl« Faßbender, der sowieso keine Lust auf den Fall hat, und stößt bei seinen Ermittlungen in den Kreisen der Erbschleicher auf allerlei Abgründe ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783869138831
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:250 Seiten
Verlag:ars vivendi
Erscheinungsdatum:30.01.2018

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    twentytwos avatar
    twentytwovor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Hintergründig, humorvoll – absolut lesenswert.
    Glück in Wien

    Nach dem unerwarteten Tod der reichen Witwe Sissy Wallner, kommt es bereits bei der Testamentseröffnung fast zu einem Skandal. Nachdem die meisten von ihnen ihre Beziehung zu Sissy ausschließlich in der Hoffnung auf eine ansehnliche Erbschaft gepflegt haben, ist die Entrüstung entsprechend groß, als ihnen klar wird wie sehr sie sich verrechnet haben. Umso größer ist daher die Erleichterung, als die Haupterbin plötzlich ums Leben kommt und ihr Anteil neu verteilt werden muss. Doch das Glück währt nicht lange, denn Chefinspektor Martin Glück, der sich auf seinem Abschiebeposten derzeit tödlich langweilt, sieht in dem Fall die Chance endlich Abwechslung in seinen Arbeitsalltag zu bringen.

    Fazit
    Ein höchst unterhaltsamer Erbschaftsfall, der garniert mit mysteriösen Todesfällen, für hintergründige Unterhaltung sorgt.

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    Sikals avatar
    Sikalvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ganz nett, teilweise etwas langatmig.
    Glück in Wien

    Als Tante Sissy das Zeitliche segnet, sind neben einer gespielten Betroffenheit noch Neid und Gier der Erbengemeinschaft ausgeprägt. Als der Notar dann endlich verkündet wie denn nun Sissys Vermögen aufgeteilt wird, kommt neben dem großen Staunen gleich auch das große Entsetzen. Doch plötzlich häufen sich eigenartige Todesfälle und Verdächtigungen unter den Erben bleiben nicht aus. Doch wer ist der Täter? Wurde Sissy auch ermordet oder starb sie eines natürlichen Todes? Im Laufe der Story kommt so manch Ausrutscher der Protagonisten hervor – doch ist dies ausreichend, um einen Mord zu begehen?

     

    Chefinspektor Martin Glück – durch vergangene „Ausrutscher“ aufs Abstellgleis gestellt – kann es nicht lassen und muss seinem Freund und Kollegen Fassl zur Hand gehen. Die beiden sind eine eigenartige Kombination, während Fassl vor Lethargie nur so strotzt, muss sich Glück laufend Gummibärchen in den Mund schieben, damit er seine Aggressionen unter Kontrolle bringt. Hier hatte ich oftmals das Gefühl, die beiden ordentlich durchzuschütteln zu müssen, damit sie endlich mal am Fall weiterarbeiten und die Nebensächlichkeiten wie Frauen, Übergewicht, Fitnessstudio usw. außer Acht lassen. Dass Ermittler in den Krimis ein Privatleben haben ist ja in Ordnung und macht die Figuren authentischer, doch hier hatte ich das Gefühl, dass sich mehr ums Privatleben dreht als um die Ermittlung selbst.

     

    Das Autorinnenduo Grän und Mezei schreibt leicht und flüssig, manchmal mit etwas Humor gewürzt und lässt auch etwas Lokalkolorit einfließen. Gut gefiel mir, dass die Sprache je nach Charakter wechselt, so spricht der Drogenjunkie völlig anders als die Adelmaus (herrlicher Kosename). Auch die etwas schräge Mutter Lotte sowie die Kärntnerin Romana sind sehr unterhaltsam.

     

    Die Ermittlungen selbst sind mir etwas zu lasch, hier hätte ich mir etwas mehr Schwung gewünscht, damit die Spannung nicht zwischendurch immer wieder einschläft. Ansonsten ein ganz netter Krimi für zwischendurch.

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