Emotional berührt hat mich die Geschichte um die norwegische Hauptperson Janne, die sich Anfang der 60iger Jahre am nördlichsten Zipfel von Norwegen in einen Ostdeutschen Literaten verliebte. Insbesondere weil aus der kurzen Liebe ein Kind hervorging und der Mann nach der Rückkehr in die DDR denunziert wurde, so dass der Kontakt zu Janne gegen seinen Willen für immer abriss. Dramaturgisch gut gemacht sind die regelmäßigen Zeitsprünge aus Sicht ihrer Enkelin Jule, die auf den Spuren ihrer Oma an den gleichen Ort im Norden kommt und dortbleibt. Aber, ich habe leider viel querlesen müssen, da in der Neuzeit immer wieder Info-Dump über zeitgenössische Themen, wie z.B. der Atombombentest in Russland kam, wodurch die Spannung ausgehebelt wurde. Schade ist auch, dass das Ende mehr oder weniger dahinplätschert, ohne echten Höhepunkt. Insgesamt ist das Buch dennoch lesenswert.




























