Christine Kabus

 4,3 Sterne bei 644 Bewertungen
Autorin von Im Land der weiten Fjorde, Insel der blauen Gletscher und weiteren Büchern.
Autorenbild von Christine Kabus (©)

Lebenslauf

Christine Kabus wurde am 29.12. 1964 in Würzburg geboren, ging in Freiburg zur Schule und studierte in München und Heidelberg Germanistik und Geschichte. Als Regieassistentin und Dramaturgin arbeitete sie an verschiedenen Theatern, bevor sie 1996 nach München und in die Film- und Fernsehbranche wechselte. 2003 machte sie sich als Drehbuchautorin und Lektorin selbstständig und schrieb für diverse Fernsehserien, bevor 2013 ihr erster Norwegenroman "Land der weiten Fjorde" bei Bastei Lübbe erschien, dem fünf weitere folgten. Vier Bücher wurden auch ins Spanische übersetzt. 2019 wechselte sie zum Aufbau Verlag, im Dezember 2020 wird dort ihr erster Estlandroman "Zeit der Birken" veröffentlicht.

Alle Bücher von Christine Kabus

Cover des Buches Im Land der weiten Fjorde (ISBN: 9783751716253)

Im Land der weiten Fjorde

(109)
Erschienen am 27.07.2021
Cover des Buches Insel der blauen Gletscher (ISBN: 9783751716260)

Insel der blauen Gletscher

(94)
Erschienen am 27.07.2021
Cover des Buches Töchter des Nordlichts (ISBN: 9783751706186)

Töchter des Nordlichts

(83)
Erschienen am 27.07.2021
Cover des Buches Das Lied des Nordwinds (ISBN: 9783404176434)

Das Lied des Nordwinds

(73)
Erschienen am 29.03.2018
Cover des Buches Das Geheimnis der Mittsommernacht (ISBN: 9783751716277)

Das Geheimnis der Mittsommernacht

(78)
Erschienen am 27.07.2021
Cover des Buches Das Geheimnis der Fjordinsel (ISBN: 9783404178483)

Das Geheimnis der Fjordinsel

(64)
Erschienen am 31.07.2019
Cover des Buches Das Polarlichtcafé (ISBN: 9783746641690)

Das Polarlichtcafé

(37)
Erschienen am 15.07.2025
Cover des Buches Die Zeit der Birken (ISBN: 9783746635446)

Die Zeit der Birken

(36)
Erschienen am 08.12.2020

Neue Rezensionen zu Christine Kabus

Cover des Buches Das Polarlichtcafé (ISBN: 9783746641690)
Mitterwallners avatar

Rezension zu "Das Polarlichtcafé" von Christine Kabus

Mitterwallner
Mischung aus Entwicklungsroman und Reisebericht


Emotional berührt hat mich die Geschichte um die norwegische Hauptperson Janne, die sich Anfang der 60iger Jahre am nördlichsten Zipfel von Norwegen in einen Ostdeutschen Literaten verliebte. Insbesondere weil aus der kurzen Liebe ein Kind hervorging und der Mann nach der Rückkehr in die DDR denunziert wurde, so dass der Kontakt zu Janne gegen seinen Willen für immer abriss.  Dramaturgisch gut gemacht sind die regelmäßigen Zeitsprünge aus Sicht ihrer Enkelin Jule, die auf den Spuren ihrer Oma an den gleichen Ort im Norden kommt und dortbleibt. Aber, ich habe leider viel querlesen müssen, da in der Neuzeit immer wieder Info-Dump über zeitgenössische Themen, wie z.B. der Atombombentest in Russland kam, wodurch die Spannung ausgehebelt wurde. Schade ist auch, dass das Ende mehr oder weniger dahinplätschert, ohne echten Höhepunkt. Insgesamt ist das Buch dennoch lesenswert.



Cover des Buches Das Polarlichtcafé (ISBN: 9783746641690)
Lesenausliebes avatar

Rezension zu "Das Polarlichtcafé" von Christine Kabus

Lesenausliebe
Hurtigruten-Charme und Jules spannende Reise auf den Spuren von ihrem Großvater

Jule wandelt auf den Spuren ihres Großvaters und auf zwei Zeitebenen werden ihre Geschichten erzählt. Total angenehm zu lesen, in einem gemütlichen Erzähltempo und in einer sympathischen Art geschrieben. Die Gespräche zwischen Jule und ihrem Vater fand ich zum Beispiel sehr angenehm und authentisch.

Das Buch steckt voller historischer Details, die den positiven Nebeneffekt haben, dass man gleich noch etwas dazulernt. Etwas wunderlich fand ich, dass die eine Norwegerin (Janne) in einem Brief an die andere Norwegerin (Borghild) erklärt, was genau Norwegens größte Tageszeitung ist, denn das weiß doch sicherlich fast jeder Bewohner des Landes. Abgesehen von diesem Mini-Detail fand ich die Briefe, Geschichten, Blog-Einträge, Gespräche etc (übrigens eine sehr auflockernde und schöne Kombination) sehr authentisch und stimmig. 

Das Cover fängt die beeindruckende norwegische Landschaft ein — gefällt mir persönlich allerdings nicht so gut, da für meinen Geschmack mit dem glitzernden Wasser zu kitschig gehalten ist. Mir fehlt das Raue. Das ist jedoch nahezu mein einziger Kritikpunkt. 

Insgesamt ist das Polarlicht Café sehr schön zu lesen (ich hatte das Buch innerhalb von wenigen Tagen durch, was bei mir in meinem momentan recht vollen Alltag eher ungewöhnlich ist). 

Fazit: Klare Empfehlung für alle, die auf der Suche nach leichter angenehmer Lektüre sind, die einen dennoch nicht langweilt. 


Die Rezension wurde ebenfalls veröffentlicht auf: Thalia, Hugendubel, Bücher.de, Lesejury.

Cover des Buches Das Polarlichtcafé (ISBN: 9783746641690)
Gartenfee-Berlins avatar

Rezension zu "Das Polarlichtcafé" von Christine Kabus

Gartenfee-Berlin
Eine tolle und emotionale Geschichte auf zwei Zeitebenen

Christine Kabus hat mit "Polarlichtcafé" erneut bewiesen, dass sie es meisterhaft versteht, fesselnde Familiengeschichten vor einer atemberaubenden Kulisse zu erzählen. Dieser Roman ist weit mehr als nur eine Urlaubslektüre – er ist eine tief emotionale und zugleich spannende Spurensuche, die den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann zieht.

Die Geschichte, die auf zwei Zeitebenen – in der Gegenwart (2024) und im Jahr 1961 – spielt, ist genial verwoben. Die junge Jule aus Erfurt entdeckt im Nachlass ihres Großvaters Dokumente, die auf eine geheimnisvolle Reise nach Norwegen hindeuten, von der niemand in der Familie wusste. Ihre eigene Reise auf der legendären Hurtigruten entlang der norwegischen Küste, auf den Spuren des Großvaters, ist bildgewaltig beschrieben. Man fühlt sich, als stünde man selbst an Deck, riecht die salzige Luft und sieht die Fjorde und Polarlichter.

Besonders hervorzuheben ist die Atmosphäre. Kabus gelingt es mühelos, das raue, aber faszinierende Leben im hohen Norden Norwegens lebendig werden zu lassen – sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart. Der Roman verbindet die persönliche Suche Jules nach der Wahrheit mit einem berührenden historischen Hintergrund, der auch Einblicke in die Zeit der DDR und Norwegens Geschichte bietet, ohne dabei belehrend zu wirken.

Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet. Sowohl Jule in ihrer Entschlossenheit als auch die Charaktere des zweiten Erzählstrangs, Janne und Rainer, wirken authentisch und wachsen einem schnell ans Herz. Die Autorin erzählt ohne überflüssiges "Gesäusel", dafür mit emotionalem Tiefgang, was die Geschichte um Liebe, Geheimnisse und die Suche nach den eigenen Wurzeln so mitreißend macht.

Von mir gibt es also eine absolute Leseempfehlung! Warm einpacken, gemütlich machen und sich von Christine Kabus in die Magie des Polarkreises entführen lassen.

Gespräche aus der Community

Wer hat Lust auf eine Lesereise nach Norwegen? 

Gerade bekam ich von meiner Verlags-Lektorin grünes Licht, eine Leserunde für meinen zehnten Roman, der Mitte Juli erschienen ist, zu veranstalten.

Bewerbt Euch bis zum Sonntag, 24. August um eines der 20 Freiexemplare, die der Aufbau Verlag zur Verlosung bereitstellt.


390 BeiträgeVerlosung beendet
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Letzter Beitrag von  gagiju

Tief beeeindruckt und auch bedrückt hat mich in diesem Leseabschnitt, dass noch einmal die Situation in der DDR detailliert beleuchtet und beschrieben wurde. Was uns heute entsetzlich und unvorstellbar vorkommt, war damals Alltag, und es sollte nie, nie, nie vergessen werden. Aber offensichtlich haben viele Menschen es schon vergessen oder wollen es nicht glauben oder wahrhaben - wie sonst könnte es aktuelle Stimmen geben, die sich nach den alten Zuständen sehnen?

Ich habe zwei Freundinnen, die in der DDR aufgewachsen sind und zu Wendezeiten junge Erwachsene waren - und obwohl beide hochintelligente kritische Frauen sind, haben sie erst in den letzten Jahren - wie sie mir selber sagten - richtig verstanden, WIE übel damals mit dem "Volk" umgegangen wurde. Es war vor einigen Jahren noch sehr schwierig, irgendetwas in dieser Richtung zu äußern, jetzt sehen die beiden es ähnlich wie ich.

Was mich auch sehr berührt und entsetzt hat, waren die Atombombentests der Russen damals - wie ähnlich die Haltung zum Rest der Welt wie heute - das machte mir richtig gehend Angst. Die Situationen ähneln sich so.


Wer hat Lust auf eine zweispurige Zeitreise nach Norwegen? 

Beide Male geht es nach Stavanger, einmal im Jahr 1941, als das Land von den Deutschen besetzt war. Und einmal 1970, kurz nachdem das erste Erdöl vor der Küste entdeckt worden war und eine neue Zeitrechnung begann.

Bewerbt Euch bis zum Sonntag, 21. April um eines der 20 Freiexemplare, die der Aufbau Verlag zur Verlosung bereitstellt.

332 BeiträgeVerlosung beendet
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Letzter Beitrag von  Firieth

Irgendwie dachte ich mir schon, dass Nils aus verschmähter Liebe dahintersteckt. Vieles konnte man sich ja selbst zusammenreimen, aber zum Schluss wurde ja auch alles aufgelöst. Und ich finde es sehr erschütternd, dass wieder das Ego eines Mannes so viele Leben zerstört hat. Das einzig Gute daran ist, dass es dadurch Lizzy und Chris gibt. Ich finde es nur wirklich schade, dass alles erst durch den unnötigen Tod von Erik ans Licht kam.

Teilnahme an einer Leserunde zu meinem zweiten Estland-Roman.

Wenn Ihr bis Montag, 07. Februar 2022 Euren Namen in den Lostopf werft, könnt Ihr eines der zwanzig Freiexemplare gewinnen, die der Aufbau Verlag freundlicherweise zur Verfügung stellt, und das Buch gemeinsam kennenlernen und Euch untereinander und mit mir darüber austauschen.

Ich freue mich auf Euch!

341 BeiträgeVerlosung beendet
Nusseiss avatar
Letzter Beitrag von  Nusseis

Gut Ding will Weile haben...sehr spät, aber tief beeindruckt teile ich anbei meine Rezension und freue mich über das Buch. Es war wie der erste Band eine Berreicherung für meine Bildung und darüber hinaus sehr unterhaltsam und spannend geschrieben.

https://www.lovelybooks.de/autor/Christine-Kabus/Die-Birken-der-Freiheit-3659535159-w/rezension/5208548501/

https://www.genialokal.de/Produkt/Christine-Kabus/Die-Birken-der-Freiheit_lid_46073417.html?storeID=bukuboll

Herzlichen Dank!

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