Insel der blauen Gletscher

von Christine Kabus 
4,5 Sterne bei87 Bewertungen
Insel der blauen Gletscher
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Positiv (78):
julestodos avatar

Das dritte Buch, dass ich von dieser Autorin gelesen habe und ich hoffe, es kommen noch mehr dazu. Eine absolute Lieblingsautorin!

Kritisch (3):
leucoryxs avatar

Das Cover ist noch das Beste an dem Buch. Es konnt emich leider so gar nicht überzeugen.

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Inhaltsangabe zu "Insel der blauen Gletscher"

Zwei Frauen, eine atemberaubende Landschaft und ein dunkles Geheimnis, das hundert Jahre unter dem Eis verborgen lag ... Spitzbergen, 2013. Um für eine Reisereportage zu recherchieren, begibt sich die Journalistin Hanna auf den einsamen
Archipel jenseits des Polarkreises. Dort lernt sie den Polarforscher Kåre Nybol kennen, dessen humorvolle Art ihr sogleich sympathisch ist. Gemeinsam erkunden sie die einzigartige Landschaft Spitzbergens - und kommen sich dabei allmählich
näher. Doch als sie eine längst verlassene Bergbausiedlung am Kongsfjord besichtigen, macht Hanna im geschmolzenen Gletschereis einen grausigen Fund, hinter dem sie eine spannende Story wittert. Gemeinsam mit Kåre taucht sie tief in die
Vergangenheit des entlegenen Archipels ein - Ruhrgebiet, 1907. Statt dem Wunsch ihrer Eltern zu folgen und sich einen Ehemann zu suchen, schließt die burschikose Emilie einen Pakt mit ihrem jüngeren Bruder Max: Sie wird an seiner Stelle an
der geplanten Arktisexpedition teilnehmen. Als Mann verkleidet schließt sie sich der Expeditionsgruppe an. Doch schon bald ahnt sie, dass sie nicht die einzige ist, die etwas zu verbergen hat. Ganz offensichtlich nehmen die Männer aus ganz
unterschiedlichen Motiven an der Reise teil - und mindestens einer von ihnen hütet ein dunkles Geheimnis, dessen Aufdeckung er um jeden Preis zu verhindern sucht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404171545
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:624 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:15.01.2015
Teil 3 der Reihe "Norwegen"

Rezensionen und Bewertungen

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    Bouquinistes avatar
    Bouquinistevor 8 Monaten
    Zwei starke Frauen vor der Kulisse Spitzbergens

    Hanna und Emilie, zwei Frauen aus Deutschland, die hundert Jahre getrennt voneinander Deutschland verlassen, um nach Spitzbergen zu reisen.

    Hanna lebt im Jahr 2013. Von ihrem Mann verlassen, beschließt sie, ihre Arbeit als Reisejournalistin wieder aufzunehmen. Ihr erster Auftrag führt sie nach Spitzbergen, wo sie auf den Polarforscher Kåre Nybol trifft. Auf ihren gemeinsamen Exkursionen erlebt Hanna die atemberaubende Landschaft und lernt die Menschen, die auf diesem nördlichen Archipel leben, kennen. Bei ihren Nachforschungen stößt sie schließlich auf ein dunkles Geheimnis, dass über hundert Jahre in die Vergangenheit zurück reicht.

    Um 1907 wünscht sich die junge Emilie nichts sehnlicheres als den Zwängen ihrer Zeit zu entfliehen und Abenteuer zu erleben. Die Chance hierfür ergibt sich, als sie als Mann verkleidet an einer Expedition in die Arktis teilnehmen kann. Von nun an muss sie sich in einer rauen Männerwelt behaupten, immer in der Angst, ihre Verkleidung könnte entdeckt werden. Dabei merkt Emilie, dass auch ihre Mitreisenden etwas zu verbergen haben. Die Situation spitzt sich zu, als die kleine Gruppe auf Spitzbergen ankommt.

    "Insel der blauen Gletscher" ist das dritte Buch von Christine Kabus und steht im losen Zusammenhang mit den Vorgängern "Im Land der weiten Fjorde" und "Töchter des Nordlichts". Die Bücher können aber unabhängig voneinander gelesen werden, da Personen aus den vorangegangenen Büchern zwar genannt werden, aber nicht für den Handlungsverlauf von Bedeutung sind.

     Schon das Cover des Buches stimmt durch seine ansprechende Illustration auf die wilde und eisige Landschaft Spitzbergens ein. Ein liebevolles Detail ist der Husky, der auch im Buch seine kleine Rolle hat.

    Spitzbergen ist als Handlungsort eher ungewöhnlich. Für mich war es sehr interessant durch die Handlung des Romans auch mehr über dieses ungewöhnliche Eiland, so hoch im Norden zu erfahren. Man lernt einiges über die Geschichte Spitzbergens und die Lebensbedingungen auf der Insel.

    Die Handlung ist in zwei Zeitschienen aufgeteilt, die sich mit jedem Kapitel abwechseln. Diese Einteilung schafft einen ganz eigenen Spannungsbogen, da die einzelnen Kapitel oftmals an einer interessanten Stelle enden und man so zum Weiterlesen animiert wird, um die weiteren Entwicklungen zu erfahren.

    Mit ihrer bildlichen und reichen Sprache schafft es Christine Kabus die Geschichten der beiden Frauen anschaulich und fesselnd zu erzählen. Speziell die Handlung um 1907 erlaubt einen guten Einblick in die damaligen gesellschaftlichen Zustände.

    Die Hauptpersonen sind gut gezeichnet. Besonders die sympathische, für ihre Zeit recht unkonventionelle, Emilie, mit ihrem Wissensdrang und ihrer Abenteuerlust, hat es mir angetan. Man kann mit ihr mitleiden, wenn sie wieder einmal durch Erwartungen und Benimmregeln eingeengt wird und man freut sich mit ihr, die Freiheit zu entdecken, als sie den Konventionen endlich entflieht. Während Emilie sich bis zum Ende des Buches charaktermäßig nicht groß verändert, kann man bei Hanna eine Entwicklung von einer eher unscheinbaren, oft an sich zweifelnden Mutter und Hausfrau in eine unternehmungslustige und selbstsichere Reisejournalistin erleben.

     Ein kleiner Wehrmutstropfen war für mich die eigentlich Handlung des Buches. Obwohl es nicht langweilig wurde, die Geschichten der Figuren zu verfolgen, fehlten mir doch zeitweise Ereignisse, die die Handlung bereichert und vorangetrieben hätten. Man kann Emilie und Hanna in ihrem täglichen Leben verfolgen und so auch eine enge Beziehung zu ihnen aufbauen, aber es fehlen Momente, die die Protagonisten vor gefühlsmäßige Herausforderungen stellen und sie so über sich hinauswachsen lassen könnten. Erst ab dem letzten Drittel des Buches ist dies der Fall. So kann es kommen, dass man es zuerst noch schafft, das Buch auch mal zur Seite zu legen, es dann aber in einem Rutsch zu Ende liest und fast traurig ist, da man nun die einem so vertraut gewordenen Personen nicht mehr weiter in ihrem Leben begleiten kann.

    "Insel der blauen Gletscher" ist ein gelungener Roman vor der Kulisse Spitzbergens. Der flüssige  Schreibstil und die sympathischen Figuren lassen das Lesen zu einer angenehmen Zerstreuung werden. Es ist ein Buch, um sich damit in einen gemütlichen Sessel zu kuscheln und den Protagonisten auf ihrer Reise nach Spitzbergen zu folgen. Wenn auch die Handlung nicht immer so ereignisreich ist, wie man es sich wünschen würde, wachsen einem die Figuren doch ans Herz und ist die letzte Seite erst umgeblättert, würde man gerne noch mehr Zeit mit ihnen verbringen.

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    S
    Schatzfrau37vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend, interessant und was fürs Herz
    Toller Roman über liebe zweier Frauen und über das Land norwegen

    Mir persönlich hat dieses Buch sehr gut gefallen und mich total begeistert auch wenn ich zugebe dass ich die ersten Seiten etwas Schwierigkeiten hatte in die Geschichte der beiden Frauen hinein zu kommen die zu dem auch in unterschiedlichen Jahreszahlen geschrieben waren. Ich fand es mit sehr viel liebe geschrieben und es war schön für mich vieles über Norwegen zu erfahren. Da es in dem Buch um die liebe zweier frauen ging und es zudem auch noch in einem Land spielte was mich fasziniert war es genau nach meinem Geschmack und hat mich bis zum Schluss gefesselt. Werde es auch auf jeden Fall wieder lesen. Zudem hat es mein Interesse für eine Reise nach Norwegen geweckt. Für mich persönlich ein durchweg toller, spannender Roman mit Herz.

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    Katzenpersonal_Kleeblatts avatar
    Katzenpersonal_Kleeblattvor 2 Jahren
    Schicksale im hohen Norden


    2013: Hannas Mann ist von einem Tag auf den anderen mit einer anderen abgehauen, während sie sich noch in Sicherheit wähnte und dachte, dass alles in Ordnung wäre.
    Die Kinder sind aus dem Haus, der Mann weg, Zeit, sich wieder eine Arbeit zu suchen. Sie war früher leidenschaftliche Reisereporterin und versucht, wieder in diesem Beruf Fuß zu fassen, was ihr auch gelingt.
    Auch wenn der erste Auftrag darauf fußt, dass niemand anderes ihn übernehmen wollte, denn es sollte nach Norwegen gehen und anschließend nach Spitzbergen. Nicht gerade eins der Ziele, die Hanna sich ausgesucht hätte und doch übernimmt sie den Job.
    1907: Emilie ist eine gebildete junge Frau und hofft, dass sie sich eines Tages ihren Mann selbst aussuchen kann. Das unterbindet jedoch ihr Vater, indem er ihr den passenden Mann schon ausgesucht hat.
    Ihr jüngerer Bruder Max hat die Gelegenheit, im Auftrag seines Professors Studien in Norwegen zu betreiben, nur leider ist er nicht der Mensch dazu. Schon allein die Überfahrt mit dem dem Schiff wird ihm sicher zu schaffen machen, so dass er panische Angst vor diesem Auftrag hat. 
    Emilie, die der Begegnung mit dem zukünftigen Auserwählten entgehen will, tauscht nach langem Zureden seitens Max den Platz mit ihm. Er bleibt bei ihrer Tante, bei der sich Emilie zur Zeit aufhält und sie unternimmt die Arktisexpedition für ihn, nicht wissend, dass sie sich in Gefahr begibt und ihr akribisch ausgedachter Plan über die Unkenntnis ihres Vaters schnöde versagt...

    Das ist bereits das zweite Buch, das ich von der Autorin Christine Kabus lese. Wie schon in dem ersten Buch arbeitet sie auch hier wieder in verschiedenen Zeitebenen.
    Lange laufen die beiden Stränge 2013 und 1907 parallel und es ist nicht erkennbar, wo die beiden sich annähern könnten. Erst zum Ende des Buches lassen sich die Übergänge und Zusammenhänge erkennen.

    Die Autorin erzählt zwei völlig unabhängige Geschichten. 
    Im Jahr 2013 sieht Hanna, Hausfrau und Mutter, sich genötigt, wieder von vorn anzufangen. Hanna nimmt einen Auftrag an, der sie in ein Land führt, von dem sie nicht viel weiß, außer dass es die meiste Zeit des Jahres dort kalt und dunkel ist. Abgesehen von der Zeit, in der es so gar nicht dunkel wird, wo die Nacht zum Tag gemacht wird.
    Aber dort einmal angekommen, besinnt sie sich bald eines besseren. Kåre Nybol, den sie anfangs für einen Hausmeister hielt, der aber Polarforscher ist, zeigt ihr, wie schön sein Land ist. Gemeinsam mit ihm kommen sie auch Dingen auf die Spur, die seit 100 Jahren im Dunklen liegen.

    Mehr als hundert Jahre zuvor macht sich Emilie für ihren Bruder Max auf den Weg auf eine Arktisexpedition. Sie wird dort für ihn die Arbeiten erledigen, die ihm auferlegt wurde. Unter anderem wird sie dort Pflanzen sammeln, so sie denn in dem unwirtlichen Land welche finden würde.
    Es gelingt ihr mühelos, so gut wie jeden zu täuschen, dass sie ein Mann ist, denn als solcher nimmt sie bei der Expedition teil. Keine Arbeit ist ihr zu schwer, im Gegenteil, schafft sie doch teilweise mehr als die Männer.
    Selbst ihr angeblich Zukünftiger ist mit auf der Expedition, dem sie sich jedoch ebenfalls nicht zu erkennen gibt. Mit den meisten Männern kommt sie klar, nur der wortkarge Arne hat es ihr angetan, für ihn empfindet sie mehr als erlaubt. Aber er ist auch der Erste, der das gemeinsame Schiff verlässt. Das eigentliche Abenteuer beginnt nun auch für sie, das ihr fast das Leben kostet.

    Die beiden Protagonistinnen Hanna und Emilie trennen mehr als 100 Jahre. Beides sind starke Persönlichkeiten, die nicht den einfachen Weg gehen. Eine einmal gefällte Entscheidung wird bis zum Schluss durchgezogen.

    Selbst wer noch nicht in Norwegen gewesen ist, fühlt sich nach der Lektüre dort nicht fremd. Christine Kabus gelingt es mit Leichtigkeit, den Leser an die Hand zu nehmen und ihm das Land, die Menschen und die Kultur dort näher zu bringen. Die Beschreibungen sind unglaublich genau, so dass man sich förmlich an Ort und Stelle versetzt fühlt. Man fühlt mit, spürt die Kälte und leidet mit an der nicht untergehenden Sonne.

    Die beiden Handlungen wechseln sich im Buch immer ab. Es gab Stellen, da hätte ich am liebsten ein Kapitel übersprungen, nur weil ich wissen wollte, wie es weitergeht. Aber auf die Art und Weise wird man durch das Buch gepeitscht, weil man es immer nicht aus der Hand legen mag.

    Die einzelnen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Mit vielen von ihnen fühlt man sich verbunden, mag sie auf Anhieb. Natürlich gibt es auch die anderen, aber auch die sind authentisch widergegeben. 
    Es macht einfach Spaß, sich auf das Buch einzulassen, eine fremde Welt kennenzulernen und gemeinsam mit Hanna ein Geheimnis zu lüften, das seit 100 Jahren darauf wartet, entschlüsselt zu werden. 
    Trotz der mehr als 600 Seiten kommt keine Langeweile auf, findet man keine Längen im Buch. Einmal angefangen, gibt es kein Entkommen.

    Ein Buch, das ich sehr gern weiterempfehle.

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    leucoryxs avatar
    leucoryxvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Das Cover ist noch das Beste an dem Buch. Es konnt emich leider so gar nicht überzeugen.
    Eher ein Sachbuch als ein Roman

    In dem Buch "Insel der blauen Gletscher" werden die Geschichten zweier Frauen erzählt, die scheinbar nicht viel miteinander zu tun haben. Hannah reist im Jahre 2013 nach Spitzbergen, um einen Reisebericht zu verfassen. Sie entflieht somit ihrem Ex-Mann, der sie betrogen hat. Parallel erfährt man von Emilies abenteuerliche Reise zur Arktis im Jahre 1907. Sie gibt sich als ihren Bruder aus, um die Reise antreten zu können. Was verbindet diese zwei Frauen miteinander?

    Mich hat vor allem das Cover überzeugt, es hat eine wunderschöne, traumhafte Atmosphäre. Der Klappentext klang auch vielversprechend. Die Geschichte von Emilie fand ich auch ganz gut. Man erfährt einiges über die Rolle als Frau zum Anfang des letzten Jahrhunderts. Emilie ist nicht bereit ein einfaches Hausfrauen- und Mutterdasein zu führen und ergreift ihre Chance für ihren Bruder einzuspringen und an seiner Stelle an einer Arktisexpedition teilzunehmen. Die Expeditionsgruppe ist ein bunt zusammengewürfelte Haufen und brachte allein dadurch schon etwas Unterhaltung mit sich. Wirklich spannend ist die Geschichte jedoch nicht. Es zeichnet sich früh ab, was passieren wird. So wird sehr lange das Thema der Gebrauch von Schusswaffen thematisiert, um sich vor Bären schutzen zu können. Es ist also klar, welche Szene später kommen wird.
    Auch wenn ich emilies Geschichte noch ganz nett fand, so konnte ich Hannas Geschichte gar nichts positives abgewinnen. Ihre Geschichte ist absolut belanglos, klischeehaft und enthält zahllose maßlos übertriebene und aufgesetzte Gespräche, vor allem mit ihrer Töchter. Keiner redet so im echten Leben miteinander. Es ist von Anfang an klar, dass ihr die Tour nach Spitzbergen gut tun wird und sie sich in den erst besten Mann verlieben wird. Keienrlei Spannung oder echte Gefühle, die transportiert werden. Für mich war diese Geschichte überflüssig und unterbrach nur ständig die Geschichte von Emilie. Die Verbindung der beiden Geschichten miteinander war mir viel zu schwach und wurde erst am Ende deutlich. Das rechtfertigt meiner Meinung nach nicht beide Geschichten erzählt zu haben.
    Etwas das mich sehr stark gestört hat und mich fast zur Verzweiflung gebracht habe, war der ewige Unterricht. Jeder der Protagonisten konnte zu jedem Thema einen Vortrag halten. Ich hatte den EIndruck jeder zog zu jeglicher Gelegenheit ein Lexikon hervor. In dem Buch steht mehr Hintergrundinformationen als in manch einem Sachbuch. Meistens war es völlig fehl am Platz, unglaubwürdig und es trug nichts zum Vorankommen der Geschichte bei.

    Ich schätze, ich habe mich von dem Cover täuschen lassen. Wer etwas über Norwegen, die Zeit Anfang des letzten Jahrunderts und über die Natur erfahren möchte, der kann dieses Buch wohl lesen oder einfach zu einem geeigneten Sachbuch greifen. Wer einen atmosphärischen Roman zweier starker Frauen erwartet, könnte enttäuscht werden.

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    ConnyKathsBookss avatar
    ConnyKathsBooksvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Wunderschöner Norwegen-Roman!
    Zwei Frauen, Spitzbergen und die Liebe

    Spitzbergen in den Jahren 1907 und 2013. Zwei Schicksale und zwei Frauen namens Emilie und Hanna, die auf der Suche nach sich selbst und ihrer Bestimmung sind. Die 21jährige Industriellentochter Emilie erwartet 1907 mehr vom Leben als nur Ehemann, Kinder, Empfänge und langweilige Teekränzchen. Daher fasst sie gemeinsam mit ihrer Tante einen verwegenen Plan und nimmt als Mann verkleidet anstelle ihres schwächlichen Bruders Max an einer Spitzbergenexpedition teil. Ein Abenteuer mit ungeahnten Folgen beginnt. Dagegen steht die 45jährige Reisejournalistin Hanna 2013 plötzlich vor den Scherben ihrer Ehe. Genau richtig kommt daher das Angebot eines Frauenmagazins, eine Reportage über Spitzbergen zu verfassen. Hanna begibt sich nach Norwegen, eine Reise, auf der sie gemeinsam mit dem Polarforscher Kåre nicht nur ein mehr als 100 Jahre altes Geheimnis lüftet, sondern auch wieder die Lust am Leben und der Liebe entdeckt.

    "Insel der blauen Gletscher" ist bereits der dritte Norwegenroman der deutschen Autorin Christine Kabus, aber für mich mein erstes gelesenes Buch von ihr, welches zudem auf Anhieb überzeugte. Schnell ist man mittendrin in der abwechslungsreichen und unterhaltsamen Geschichte, die kapitelweise aus den Perspektiven von Emilie und Hanna erzählt wird. Trotzdem kommt man nie durcheinander und kann beiden spannenden Handlungen gut folgen, wobei mir das Geschehen rund im Emilie etwas besser gefallen hat, da ich gerne mal in der Zeit zurückgehe. Desweiteren ist der Roman auch sehr anschaulich geschrieben und informativ und liest sich zeitweilig wie ein kleiner Norwegen-Reiseführer. Man erfährt z.B. sehr viel über die Geschichte von Tromsø und Spitzbergen, über Eisberge, Hühnergötter und Klimaentwicklungen, fühlt sich direkt in die unwirtliche aber atemberaubende arktische Landschaft versetzt und erlebt den Zauber der Polartage.

    Emilie ist eine starke, lebensbejahende, offene und beherzte junge Frau, die ihren eigenen Weg gehen möchte. Ihr fundiertes Wissen auf den unterschiedlichsten Fachgebieten wie Waffen, Überleben in der Wildnis, Literatur und Geschichte ist schon erstaunlich. Kein Wunder, dass sie nicht nur Hausmütterchen sein will. Auch Hanna beeindruckt durch ihren Optimismus und den bemerkenswert guten Umgang mit ihrer doch schwierigen persönlichen Situation. Nachvollziehbar und voller Gefühl entwickeln sich auch die zwei jeweiligen Liebesgeschichten. Man drückt beiden Frauen die Daumen, dass sie endlich ihr Glück finden.
    Neben den zwei sympathischen Hauptfiguren sind auch die zahlreichen Nebencharaktere interessant und vielschichtig gestaltet. So verbergen, wie Emilie alias Max, auch alle anderen Teilnehmer der Spitzbergen-Expedition von 1907 ein paar Geheimnisse, welche sich nach und nach auf spannende Weise dem Leser enthüllen.

    Am Ende des Romans gibt es noch ein paar dramatische Ereignisse, Irrungen und Missverständnisse, doch bald schließt sich der Kreis zum Anfangskapitel und die eigentliche Verbindung von Emilies und Hannas Geschichten wird offenbart.

    "Insel der blauen Gletscher" ist insgesamt ein wunderschöner und gelungener Familienroman, der nicht nur Norwegenfans begeistern wird. Daher freue ich mich schon auf die weiteren Romane der Autorin. Empfehlenswert.

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    N
    nati51vor 3 Jahren
    Spitzbergen damals und heute

    Da ich bisher noch kein Buch von Christine Kabus gelesen habe, hat mich das Buch positiv überrascht. Meine Befürchtungen, dass es vielleicht zu viele allgemeine Beschreibungen geben wird, haben sich nicht bewahrheitet. Es ist eine angenehme Balance zwischen den beiden Geschichten von Emilie sowie Hanna und detaillierten Schilderungen.

    Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen. Eine beginnt 1907 und die andere 2013.

    1907 Deutschland - Emilie hat Geburtstag. Sie ahnt, dass mit Beginn ihrer Volljährigkeit, die Suche nach einem passenden Ehemann forciert wird, doch sie will ihr Leben selbst bestimmen und nicht weiter nach strengen Konventionen leben, die in ihrem Elternhaus herrschen. Ihren Bruder Max beneidet sie sehr, denn er studiert an der Uni in Berlin und soll an einer Forschungsexpedition nach Spitzbergen teilnehmen. Max gesteht ihr, dass er nicht begeistert von seinem Studium ist und am liebsten Schriftsteller werden würde. Es verursacht ihm Magenschmerzen, wenn er an die bevorstehende Expedition denkt. Emilies Idee, als Mann verkleidet an seiner Stelle zu reisen, schlägt er erst aus. Doch zum Schluss lässt Max sich erweichen. Emilie nimmt in der Verkleidung als Max an der Forschungsreise nach Spitzbergen teil und das Abenteuer kann für sie beginnen.

    2013 Deutschland - Hanna hat sich gerade von ihrem Sohn Lucas am Flughafen verabschiedet, der für ein Jahr nach Bolivien fliegt. Ihre Tochter Mia studiert außerhalb und nun freut sie sich auf einen schönen Abend mit ihrem Mann Thorsten. Zu Hause angekommen findet sie einen Brief ihres Mannes vor, dass er sie verlassen hat. Nach und nach findet sie heraus, dass er sich in der Firma für ein Jahr beurlaubt hat, um eine Auszeit zu nehmen. Diese will er gemeinsam mit Birgit (Biggi) Schulz zu einer Weltumsegelung nutzen. Nach einem Gespräch mit Heiko, einem Freund aus Studienzeiten, der Hanna rät, die Trennung als Chance zu sehen, macht sie sich auf nach München. Dort hat sie bis vor der Geburt der Kinder in der Redaktion eines Frauenmagazins als Reisereporterin gearbeitet. Sie konnte ihr Glück kaum fassen, als man ihr einen Auftrag anbot, der sie nach Spitzbergen führen soll. Trotz der schlechten Bedingungen sieht sie es als Chance wieder in ihrem Beruf einzusteigen.

    Ich habe jede Minute genossen, in der ich dieses Buch gelesen habe, obwohl manches etwas überzogen dargestellt wurde, aber dafür ist es ein Roman. Mir gefallen die Bücher, die auf zwei verschiedenen Zeitebenen spielen, die aber irgendwie miteinander verbunden sind. Beide Geschichten sind unglaublich spannend und es macht Spaß sie zu lesen. Es passieren immer wieder unerwartete Dinge, die das ganze sehr abwechslungsreich gestalten. Durch den ständigen Wechsel zwischen den beiden Hauptprotagonisten hatte ich ständig das Gefühl weiterlesen zu müssen, um zu sehen wie sich das Geschehen weiterentwickelt.

    Gekonnt hat Christine Kabus in ihren Roman viel Wissenswertes über Flora und Fauna sowie Geologie und Geschichte mit einfließen lassen ohne dass es zu viel oder langweilig wurde. Durch ihre Schilderungen hat die Autorin mir Norwegen näher gebracht und den Wunsch in mir geweckt, dieses Land kennenzulernen. Durch den sehr bildhaften Sprachstil konnte ich mich als Leserin teilweise nach Spitzbergen versetzt fühlen.

    Dies war mein erster Roman von Christine Kabus und es wird bestimmt nicht mein letzter sein, denn ihre Art zu schreiben hat mir sehr gefallen. 

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    Perles avatar
    Perlevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Zum ersten Mal konnte ich mich auf ein Buch mit zwei abwechselnden Geschichten einlassen und anfreunden. Klasse geschrieben.
    Christine Kabus - Insel der blauen Gletscher (Norwegenroman)


    Zwei Frauen und ein dunkles Geheimnis, das hundert Jahre unter dem Eis verborgen lag

    Spitzbergen, 2013. Nach dem schmerzlichen Ende ihrer Ehe kehrt die deutsche Reisereporterin Hanna in ihren Beruf zurück und fliegt zu dem entlegenen Archipel. Bei ihren Recherchen stolpert sie über einen grausigen Fund, den das schmelzende Eis eines Gletschers freigegeben hat. Eine spannende Story witternd, begibt sie sich an der Seite des charismatischen Polarforschers Käre auf Spurensuche ...

    Ruhrgebiet, 1907. In Emilie, der burschikosn Tochter eines Fabrikbesitzers, löst der Wunsch ihrer Eltern, sich endlich standesgemäß zu verheiraten, Beklemmungen aus. Um wenigstens einmal im Lerben ihre Freiheit auszukosten, schließt sie sich als Mann verkleidet einer Forschergruppe an, die in die Arktis reist. Ein Abenteuer mit ungeahnten Gefahren - denn sie ist nicht die Einzige, die ein Geheimnis hat ...

    Eigene Meinung:
    Vor einem Monat kaufte ich mir diesen dicken Wälzer von Christine Kabus. Es ist mein erster Roman von ihr. Mir gefiel das Cover anscheinend so gut, deshalb werde ich es wohl von unter Hunderten von Büchern in der Buchhandlung ausgewählt haben.  Es ist ein Norwegenroman, dachte mir, der könnte bestimmt interessant und spannend sein.

    So wurde ich auch nicht enttäuscht. Zum ersten Mal konnte ich mich auf ein Buch mit zwei abwechselnden Geschichten einlassen und anfreunden, was mich bis jetzt oft gestört hat an solchen Büchern.

    Es war wirklich klasse geschrieben, entdeeibfehler, aber die fielen gar nicht auf bei 620 Seiten. Vom 1.-10. November las ich jeden Tag 60-80 Seiten, am ersten Tag sogar über 150 Seiten, am letzten Tag ganze 120 Seiten und an zwei Tagen las ich gar nicht darin. Zum Schluss (die letzten 200-300 Seiten) hatte mich das Buch so gefesselt, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte, es dauernd in die Hand zu nehmen und zu Lesen. Ich kann und habe es auch schon weiterempfohlen.

    Es gibt weitere Bücher von dieser Autorin, die bei facebook zu finden ist. Ein Hinweis auf den letzten Seiten des Buches auf einen weiteren Norwegenroman "Töchter des Nordliuchts" - werde ich mir bestimmt zulegen, zum Beispiel vom Weihnachtsgutschein.

    Vergebe hierfür gerne, gutgemeinte 5 Sterne!


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    Bokmasks avatar
    Bokmaskvor 3 Jahren
    Traumhaftes Kopfkino

    Auch das zweite Werk, welches ich von Christine Kabus gelesen habe, zog mich sehr schnell in seinen Bann.
    In ihrer unnachahmlichen Art zu schreiben beschwor die Autorin mein Kopfkino, und das in Farbe und allem was dazugehörte.
    Die Beschreibungen von Land und Leute waren fast schon plastisch, sodass ich diese Geschichte wirklich miterleben durfte.

    Erzählt wird diese Story wieder in zwei Strängen, der eine um 1907 und der zweite um 2013.
    Nur was verbindet diese beiden starken Frauen. Emilie, die in den erstarkten Lebensbedingungen des Jahres 1907 sich mehr als beengt fühlt und endlich mal Frei sein möchte von all den Zwängen der gehobenen Gesellschaft.
    Und Hanna, die vor dem aus ihrer Ehe steht und sich wieder ihrem eigentlichen Beruf zuwendet.
    Beide habe unter dem Leben zu ihren Zeiten zu leiden. Beide wollen zeigen das es noch etwas anderes gibt im Leben als diese vorgeschriebenen Benimmregeln. Und beiden steckt die Abenteuerlust im Blut.

    Aus diesen kleinen Punkten zeichnet Christine Kabus eine wundervolle Geschichte, die es mir als Leser sehr schwer gemacht hat, dass Buch zur Seite zu legen. Wer den Norden Europas liebt, der wird sich in den Geschichten der Autorin wie zuhause fühlen. Der empfindet den Zauber des Nordens ohne vor Ort sein zu müssen.
    Für mich steht außer Frage, dass ich die Werke von Christine Kabus einfach lesen muss.

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    Caroass avatar
    Caroasvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Lebendige Landschaftsbeschreibung sehr gut gelöste Sprünge zwischen den Zeiten der beiden Frauen sowie historische Informationen Lesensw...
    Ein Buch das von Anfang bis Ende fesselt

    Ein Buch das von Anfang bis Ende gut durchdacht ist.
    Die Zeitsprünge zwischen den beiden Frauen wurde auch sehr gut gemeistert.
    Historische Informationen wurden sehr gut recherchiert und wiedergegeben
    Man möchte sofort nach Norwegen reisen, so gut sind die Landschaftsinformationen wiedergegeben.
    Echt lesenswert

    Kommentare: 1
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    bearelicvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Das verbundene Schicksal zweier Frauen in unterschiedlichen Zeiten, dessen parallele Geschichten bis zum Ende fesseln. Zum hinein träumen!
    Eine berauschende und magische Reise in die Arktis

    "Zwei Frauen, eine atemberaubende Landschaft und ein dunkles Geheimnis, das hundert Jahre unter dem Eis verborgen lag ..."  - so die vielsagende Einleitung auf dem Klappentext, der bereits ein paar Andeutungen zu den parallel verlaufenden Geschichten gibt.

    Knapp über 100 Jahre Zeitgeschehen trennt die beiden Frauen, die sich nie persönlich kennenlernen werden und doch in ihrer Geschichte so verbunden sind. Auf den ersten Blick haben die beiden Protagonistinnen wenig gemein, da sie sich gänzlich in Alter, Herkunft und Lebensführung unterscheiden, als den Ort der von beiden aus unterschiedlichen Gründen bereist wird. Spitzbergen/ eine Inselgruppe im Nordatlantik und Arktischen Ozena - der Ort des Geschehens, der beide Schicksale zusammenführt!


    Meine Meinung:

    "Insel der blauen Gletscher" ist das erste Buch, das ich von der Autorin lesen dufte und es hat mich rundum begeistert.

    Christine Kabus ist eine ausgezeichnete Erzählerin, die den Leser in zwei parallel verlaufenden Handlungssträngen in die magische Welt der Arktis entführt. Die Romanfiguren sind detailreich beschrieben und umfassend gezeichnet, sodass sie regelrecht bildhaft erscheinen und man glaubt, über lang verschollene Freunde zu lesen. Die Haupakteure sind mir sehr sympathisch und lassen einen von Kapitel zu Kapitel mitfiebern.

    Das Hintergrundwissen über verschiedene Orte, Landschaften, Bauwerken oder technischen Errungenschaften sind umfangreich und lassen die Geschehnsisse glaubhaft wirken und ineinanderschließen. Zum Ende hin konnte ich mir immer mehr vorstellen, dass diese bewundernswerte Frau - Emilie Berghoff - tatsächlich gelebt hat und die Geschichten auf eine wahre Begebenheit aus einer norwegischen Famliengeschichte basiert.

    Die Vergleiche zu verschiedenen Büchern deutscher und internationaler Autoren fand ich inspirierend. Wie z.B. das Fontane in "Effi Briest" einer Figur Namens "Major Crampas" den Namen eines Ortes auf Rügen gab oder die Gründe der Gefangenschaft von Oscar Wilde.

    Die Schilderungen der bezaubernden arktischen Landschaften waren beeindruckend, bei denen ich mir wünschte ebenfalls die Polarlichter mit eigenen Augen zu sehen oder meinen Fuss in eine Eishöhle zu setzen und die majestätischen Berge von einem Boot aus zu erkunden, um die Geburt von kalbenden Gletschern mitzuerleben.

    Die kleinen Landkarten von Spitzbergen und das Namensglossar auf den ersten Seiten des Buches fand ich sehr hilfreich um sich in den Geschichten zurecht zu finden, da die Perspektiven doch immer wieder wechseln. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und die Handlungen lesen sich sehr flüssig.

    Auch die passende Einteilung der Kapitel, die die Spannung an manchen Stellen sogar noch erhöhen, sind gut gewählt. Gerade als es besonders interessant wird, man umblättert und in der einen Geschichte weiter lesen möchte, ist das das Kapitel zu Ende und man befindet sich wieder in der anderen zeitlichen Handlung, sodass man schnell voran kommen möchte, um zu erfahren, wie es in dem anderen Abenteuer weiter geht. Es gibt sehr viele berührende, witzige, geheimnisvolle und nachdenkliche Momente, die einen emotional mitnehmen und aus dem Alltag in andere Welten träumen lässt.

    Das Buch ist spannend bis zum Ende, mit überraschenden Wendungen und einer gut durchdachten Struktur, die selbst den Prolog, den ich zum Schluss fast vergessen hatte, wieder mit eingebunden hat.


    Fazit:

    Christine Kabus versteht es, den Leser gefangen zu nehmen und ich werde sicher auch die anderen Bücher der Autorin in Augenschein nehmen!

    Absolut empfehlenswert für jeden, der sich auf eine magische Reise zu blauen Gletschern begeben will und herausfinden möchte, wie das Schicksal die beiden Frauen verbindet!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Christine_Kabuss avatar

    Liebe Norwegenfreunde, liebe Leseratten,

    es ist wieder Zeit für eine Lesereise in den hohen Norden!

    Letztes Jahr habt Ihr meine „Töchter des Nordlichts“ nach Lappland begleitet, dieses Mal geht es noch weiter Richtung Nordpol…

    Wer hat Lust auf eine abenteuerliche Fahrt in die Arktis zur „Insel der blauen Gletscher“?

    Am 15. Januar wird das Buch erscheinen, der Verlag kann die Freiexemplare schon ein paar Tage früher verschicken – eine schöne Gelegenheit, den Roman quasi druckfrisch in Händen zu halten.

    Wenn Ihr bis Montag, 12. Januar 2015 Euren Namen in den Lostopf werft, könnt Ihr eines der zwanzig Freiexemplare gewinnen, die der Bastei Lübbe Verlag freundlicherweise zur Verfügung stellt.

    Und das erwartet Euch:

    Zwei Frauen, eine atemberaubende Landschaft und ein dunkles Geheimnis, das hundert Jahre unter dem Eis verborgen lag ...

    Klappentext:

    Spitzbergen, 2013.
    Nach dem schmerzlichen Ende ihrer Ehe kehrt die deutsche Reisereporterin Hanna in ihren Beruf zurück und fliegt zu dem entlegenen Archipel. Bei ihren Recherchen stolpert sie über einen grausigen Fund, den das schmelzende Eis eines Gletschers nach über hundert Jahren freigegeben hat. Eine spannende Story witternd, begibt sie sich an der Seite des charismatischen Polarforschers Kåre auf Spurensuche…

    Ruhrgebiet, 1907.
    In Emilie, der burschikosen Tochter eines Fabrikbesitzers, löst der Wunsch ihrer Eltern, sich endlich standesgemäß zu verheiraten, Beklemmungen aus. Um wenigstens einmal im Leben ihre Freiheit auszukosten, schließt sie sich als Mann verkleidet an Stelle ihres jüngeren Bruders einer Forschergruppe an, die in die Arktis reist. Ein Abenteuer mit ungeahnten Gefahren – denn sie ist nicht die Einzige, die ein Geheimnis hat…

    Hier geht’s zur Leseprobe:

    http://www.bic-media.com/mobile/mobileWidget-jqm1.4.html?buyButton=no&showExtraShopButton=false&fullscreen=yes&isbn=9783404171545

    Selbstverständlich sind auch alle, die kein Freiexemplar ergattern, herzlich eingeladen, an der Leserunde teilzunehmen!

    Ich bin schon sehr gespannt auf Eure Eindrücke, Kommentare und Anmerkungen und freue mich auf die Leserunde mit Euch!

    Eure Christine

    P.S. Die Einteilung in Leseabschnitte werde ich hier posten, sobald ich das Buch in Händen halte...

    christine-kabus.com


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    A

    Da würde ich auch gerne mitlesen. Ich liebe die Bücher von Christine Kabus und habe die beiden Vorgänger auch verschlungen. Da ich schon in Norwegen war, macht es doppelt Spass, die Bücher zu lesen.

    Außerdem kann man auch viel erfahren - so wusste ich z.B. überhaupt nicht,

    dass den Samen die Kinder weggenommen wurden - schrecklich...

    Wie auch immer, wenn ich gewinne, freut es mich sehr. Wenn ich nicht dabei bin, werde ich mir das Buch sowieso kaufen.

     

    Gruß Angela

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