Christine Keller

 4.2 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von Blowing Across, Lila Märchen gegen den Blues und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Christine Keller

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Alle Bücher von Christine Keller

Cover des Buches Blowing Across (ISBN:9783960501541)

Blowing Across

 (6)
Erschienen am 30.09.2019
Cover des Buches Lila Märchen gegen den Blues (ISBN:9783948464035)

Lila Märchen gegen den Blues

 (0)
Erschienen am 25.11.2019
Cover des Buches Rent a Mantra (ISBN:9783905724424)

Rent a Mantra

 (0)
Erschienen am 25.09.2015

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Rezension zu "Blowing Across" von Christine Keller

Facettenreicher Mix aus SciFi und Dystopie
Elenas-ZeilenZaubervor 9 Tagen

‘*‘ Meine Meinung ‘*‘

Sobald man mit der Lektüre beginnt, ist der Leser schon mittendrin. Nach und nach lernt man die Welten und die Figuren kennen und taucht in die Geschichte ein. Da hätte ich mir allerdings häufiger „Show don’t tell“ gewünscht, denn es gab einige Passagen in denen erklärt und beschrieben wurde, statt dies in die Handlung, die Gespräche, in die Taten einzuflechten. 

Auch im späteren Verlauf hätte ich mir mehr Tempo gewünscht, denn zwischendrin flachte die Spannung ab und nahm dann zum Ende hin sehr viel Fahrt auf. Da wurde dann alles zackzack abgehandelt. Was mir persönlich zu flott ging. 

Durch die zwei Welten und das Thema, beinhaltet das Buch viele Facetten. Ich würde es als Dystopie mit Elementen von Science Fiction und Fantasy einem Hauch Romance deklarieren. Das Thema ist aktuell wie nie, denn es geht um Umwelt, ihre Schädigung, ihren Schutz, unser Zusammenleben mit der Natur und die Gefahren der künstlichen Intelligenz. 

Die Charaktere sind lebendig und ihre Handlungen und Motivationen passen sehr gut in die jeweilige Welt. Alles war nachvollziehbar, wobei ich River an zwei oder drei Stellen als unreif empfand und sie als älteren Teenager einstufen würde. 

Der Schreibstil ist weitestgehend locker-leicht und mir hat es sehr gut gefallen, dass man schon an dem Text erkennen konnte, wer gerade handelt. Das war bei den Droiden echt witzig. 

Jedes Kapitel verriet dem Leser, wer nun im Vordergrund steht. Das waren Figuren, Droiden oder Orte. Wobei mich letztes nervte, denn auch hier hätte man sich auf Charaktere beschränken können. So kam mir das alles irgendwie sehr flatterhaft vor. Die Rechtschreibfehler machten es da nicht besser. 

Alles in allem ein Buch, das zum Nachdenken anregt. Doch wegen meiner Meckerpunkte gibt es nur knappe 4 Blowing-Sterne.


‘*‘ Klappentext ‘*‘

Zwei vollkommen verschiedene Welten suchen und verbinden sich. Der Baummensch Avo lebt in einem natürlich gewachsenen Paradies, in dem sich alle Lebewesen gegenseitig achten und auf einzigartige Weise kommunizieren. Rivers Welt hingegen wurde künstlich erschaffen. Die Umwelt ist durch Menschenverschulden mutwillig zerstört worden und die Bewohner leben nun in kontrollierten und mit künstlicher Intelligenz verbundenen kleinen Gesellschaften unter Kuppeln. Trotz der offensichtlichen Unterschiede fühlen sich Avo und River magisch angezogen. Und nicht nur zwischen ihnen entwickelt sich eine besondere Beziehung. Auch auf ihre vom Zerfall bedrohten Welten wirkt sich dieses Zusammentreffen aus. In einer Zeitschlaufe finden sich die beiden in der gemeinsamen Vergangenheit wieder, in der die Parallelwelten noch vereint waren. Werden sie es schaffen, alte Verletzungen zu heilen und so ihre Welten zu retten?

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Rezension zu "Blowing Across" von Christine Keller

Blowing Across
angeltearzvor 17 Tagen

Es tut mir wirklich wahnsinnig leid für das Buch, aber ich habe es nicht verstanden. Die ganze Geschichte, der ganze Inhalt ist mir ein Rätsel. Das klingt jetzt wirklich hart, aber ich weiß gerade nicht, wie ich das in nette Worte verpacken kann.

Ich habe mich wahnsinnig auf eine süße Liebesgeschichte gefreut, die wie eine Dystopie aufgebaut ist. Aber leider nein. Es passiert viel und es passiert alles irgendwie durcheinander, dass ich keinen Weg in das Buch gefunden habe. Und da ich diesen Weg nicht gefunden habe und ich es auch einfach nicht verstanden habe… So unglaublich schade.


Denn den Plot, wie er im Klappentext wiedergegeben wird, finde ich absolut genial. Es ist nichts neues, das Rad lässt sich ja auch nicht neu erfinden. Man hätte da wirklich auch was sehr geniales draus machen können.


Ich fand das Buch auch leider unheimlich schwer zu lesen. Die Welten von Avo und River sind sehr speziell und auch sehr krass im Unterschied dargestellt. Avo ist ein Baummensch und lebt eins mit der Natur. Er ging mir ernsthaft sehr auf die Nerven in seiner chilligen Art. Das ist mir zu krass. Bei River genau das Gegenteil. Leider wirft die Autorin in der Welt von River nur so mit Fachbegriffen um sich, die nicht großartig erklärt werden. Aber auch wenn sie erklärt worden wären, sind diese Worte extrem schwer zu lesen. Ich mag es nicht, wenn ich Worte überspringen muss, weil es mich so aus dem Lesefluss bringt zu versuchen diese auszusprechen. Ich hoffe, du weißt was ich damit sagen möchte.

Beide Welten, so unterschiedlich sie sind, sind zu überspitzt geschrieben. Das hätte meiner Meinung nicht sein müssen, um die Unterschiede klar zu machen.


Dieses Überspitzten ist leider auch in den Charakteren an sich zu merken. Ich habe selten so extreme Charaktere gelesen. Beim Lesen hatte ich schon das Gefühl, dass die Charaktere unter Druck stehen. Sie müssen etwas bringen, etwas sein. Sonst passt es nicht. Manchmal ist weniger mehr und das hätte diesen Charakteren wirklich gut getan.

Es sind einige Charaktere dabei, in deren Sichtweisen sogar gesprungen wird. Alle haben sie ganz merkwürdige Namen. Ja, wir lesen von zwei krassen Völkern, dennoch sollten ihre Namen lesbar bzw. aussprechbar sein. In der Welt von River haben die Charaktere sogar Nummern. Die Nummern werden auch erklärt, für mich aber sinnfrei.


Leider hat mich der Schreibstil der Autorin auch nicht überzeugen können. Auch hier merkt man sehr, dass sie überspitzt. Ich glaube überspitzt wäre das falsche Wort, aber mir fällt kein anderes Wort ein, wie ich es beschreiben könnte. Der Satzbau ist manchmal etwas schwer nachzuvollziehen. Und wie ich oben schon geschrieben habe, wirft die Autorin mit Wörtern um sich, die es schwer machen die Geschichte zu folgen.


Ich habe anhand des Klappentextes und der Leseprobe einfach etwas ganz anders erwartet. Und diese Erwartung hat mich sehr enttäuscht zurückgelassen.

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I

Rezension zu "Blowing Across" von Christine Keller

Zwei Welten treffen aufeinander
Ilona_Arfaouivor 19 Tagen

 Was geschieht, wenn zwei völlig unterschiedliche Welten  und unerwartet aufeinander treffen?  Die Welt Avos, der in seinem Clan im absoluten Einklang mit der Natur lebt und die Welt Rivers, die abgeschottet von allen Einflüssen der Außenwelt zusammen mit ihren Gefährten unter einer gläsernen Kuppel mehr oder weniger „gefangen gehalten“ wird? 

„Avatar“ - genau dieser Film kam mir nach den ersten Seiten in den Sinn, und ja die Geschichte - sogenannte hochtechnisierte Welt trifft auf sogenanntes Naturparadies - hat in der Tat etwas von „Avatar“. Aber nach weiteren Seiten, wurde mir klar, dieser Roman hat viel mehr als „Avatar“, er geht in die Tiefe. Was anfangs lediglich wie ein Zusammenprall zweier vollkommen unterschiedlichen Kulturen zu sein scheint, entwickelt sich im Laufe der Zeit zu einer komplexen Handlung, die den Leser wirklich fordert. 

Christine Keller ist es gelungen nicht nur die beiden Welten, sondern auch die beiden Protagonisten aus jenen Welten gegenüber zu stellen. Da wäre Avo, geborgen in der Gemeinschaft seines Clans - nein, seiner „Melodie“ (eine wundervolle Bezeichnung) - diese „Melodie“, nicht nur untereinander, sondern auch mit seiner ganzen Umwelt - insbesondere mit den Bäumen -  im Geist verbunden. 

Da wäre River zusammen mit ihren Gefährten beschützt beziehungsweise bewacht von Droiden unter einer sterilen gläsernen Kuppel. Mir hat die Beschreibung der Annäherung der beiden sehr gut gefallen, erst misstrauisch-behutsam, dann die allmähliche Kommunikation, die natürlich auch zu amüsanten Missverständnissen führt. 

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und der Perspektivenwechsel der einzelnen Protagonisten (vor allem der Droiden) verleiht dem Roman die richtige Spannung. Nun geht das Aufeinandertreffen der beiden Kulturen nicht so harmlos vonstatten - der Zusammenprall zerstört die gläsernen Kuppeln … die Natur holt sich zurück, was ihr genommen wurde … und an dieser Stelle beginnt der Auftakt zu einem wirklich überraschenden Ende, das eigentlich wiederum ein Anfang ist. 

Da ich kurz davor bin, zu viel von dem weiteren Geschehen zu verraten, kann ich nur empfehlen, das Ende dieses Romans selbst herauszufinden - sprich, ihn einfach zu lesen. Von meiner Seite eine ganz klare Lese-Empfehlung und fünf verdiente Punkte. 

Danke für die tollen Stunden, liebe Christine 

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