Christine Lawens Ricardas Erbe

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Inhaltsangabe zu „Ricardas Erbe“ von Christine Lawens

e-Premiere: Erstausgabe! Nur im eBook erhältlich. In der endlosen, hitzeflirrenden Weite Andalusiens mit seinen großen Hazienden und seiner windumtosten Atlantikküste entfaltet sich die wechselhafte Geschichte der mächtigen Familie Alfaro-Sanchez von den späten 1930er Jahren bis in die Gegenwart. Es ist vor allem die Geschichte der Alfaro-Frauen, die die Geschicke der Familie und ihrer Heimat bestimmen. Graciana, die Urgroßmutter, die vor der Säkularisation das Land von Kartäusermönchen übertragen bekommt. Ricarda, die Großmutter, die sich 1938 gezwungen sieht, scheinbar mit dem Franco-Regime zu paktieren, um ihr Land für die Familie zu bewahren. Und schließlich Carmela, Ricardas Enkelin, die unter dramatischen Bedrohungen den Erhalt der Hazienda La Verdad sichert – und dabei auf ihr Herz hören muss. Es sind schöne, starke Frauen mit unbeugsamem Willen und tiefer Leidenschaft für das Land und die ihnen anvertrauten Menschen und Tiere. Alle haben sie die besondere Gabe, verletzte und traumatisierte Pferde heilen zu können. Und so ist das Schicksal der Alfaro-Frauen für immer aufs Engste mit den Pferden auf La Verdad verwoben...

Das Erbe einer Familie, das unter die Haut geht

— Das_Leseleben

Ich wurde nach Andalusien entführt und konnte nicht mehr aufhören weiter zu lesen.

— TanjaNeise

Ein tolles Buch um starke Frauen, Pferde und ein Rätsel

— Fabella

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  • Das Erbe einer Familie, das unter die Haut geht

    Ricardas Erbe

    Das_Leseleben

    04. May 2015 um 18:18

    "Ricardas Erbe" ist der zweite Roman der Autorin Christine Lawens den sie mir ganz lieb in ihrem Überraschungspaket zusammen mit dem Buch "Der gebrochene Zweig" gepackt hat. :) Bei diesem Roman handelt es sich um ein E-Book, erschienen bei Edel eBooks. Inhalt: Ricarda, die Großmutter und die Enkelin Carmela. Zwei starke Frauen die vor dem geschichtlichen Zeitgeschehen um den Erhalt ihrer Hacienda La Verdad kämpfen. Neben ihrer Liebe zu ihrem Land eint die zwei Frauen auch die besondere Gabe des Pferdeheilens. Wird Carmela es schaffen das Erbe weiterzuführen? Meine Meinung: Christine Lawens erschafft mit der Alfaro-Sanchez-Dynastie eine Familiengeschichte, die einen so schnell nicht mehr loslässt. Geschickt wird die Handlung auf zwei Zeitebenen gesponnen. Die Haupthandlung spielt im Jahre 1998 auf der Hacienda La Verdad und erzählt von Carmelas Kampf das Anwesen zu erhalten. Die zweite Handlung spielt Ende der 1930er Jahre vor dem Hintergrund des Franco-Regimes. Ricarda versucht mit allen Mitteln ihre große Liebe vor den politischen Verfolgungen zu schützen und verliert dabei fast sich selbst. Der Roman zeigt gut welche Auswirkungen das Vergangenheitsgeschehen auf die Menschen der Gegenwart hat. Ricarda und Carmela werden dabei wieder sehr stark und gut charakterisiert, so dass ich dabei sorfort ein Bild dieser beiden Frauen vor Augen hatte. Auch die anderen Nebencharaktere werden ausführlich geschildert, daher kann man sich sofort in den Dialogen und einzelnen Szenen wiederfinden. Besonders fasziniert haben mich die Passagen über das Pferdeheilen in denen viel Wissen über Pferde und die Liebe zu diesen Tieren mitschwingt. Das Buch hat einige Wendungen mit denen ich partout nicht gerechnet habe. Etwas irreführend fand ich zum Anfang die wechselnden Kapitel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Vor allen Dingen da über dem einem oder anderen Kapitel keine Orts- und Zeitangabe war, so dass ich erst nach einigen Zeilen mitbekommen habe, dass ich mich wieder in der Geschichte von Ricarda befinde. Was ich etwas Schade fand, dass das Buch für meinen Geschmack leider nur recht wenige Landschaftsbeschreibungen enthält. Dabei ist gerade das eine von Christine Lawens großen Stärken. Für mich hätte das Buch gut und gerne noch einige Seiten mehr haben können, damit es nicht so schnell zu Ende ist aber auch damit ich noch etwas tiefer in Ricardas Leben hätte abtauchen können. "Ricardas Erbe" ist ein gelungener Roman der zwei starke Frauen mit ihrer eigenen und mit der Geschichte ihres Landes verbindet und dabei nichts an Spannung und Intensität einbüßt. Dieser Roman ist nicht nur ein Buch für Pferdeliebhaber sondern auch für alle die gerne Geschichten über "Familiengeheimnisse" lesen. Mit diesem Roman hat es die Autorin definitiv in die Rubrik "Meine Lieblingsautoren" geschafft!

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  • Ricarda und Carmela - zwei starke Frauen

    Ricardas Erbe

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    06. May 2014 um 23:49

    Carmela betreibt gemeinsam mit ihrem Vater die Finca "La Verdad", auf der Pferde gehalten werden. Sie selbst ist das, was man eine Pferdeflüsterin nennt und sie liebt es, mit den Tieren zu arbeiten. Als ihr Vater Enrique als Verwalter einstellt, ist sie alles andere als begeistert. Dann stirbt ihr Vater urplötzlich und ihre beiden Geschwister, die mit der Finca nichts zu tun haben wollen, haben nichts eiligeres zu tun, als die Finca verkaufen zu wollen, damit dort ein Disneypark gebaut werden kann. Carmela sträubt sich mit Händen und Füßen, ist sie doch mit ihrem Zuhause verwachsen. Ihr Vater hat in seinem Testament verfügt, dass das Land an alle drei Geschwister geht. Nun gilt es, diese beiden davon zu überzeugen, dass sie das Land nicht verkaufen. In Träumen erscheint ihr ihre verstorbene Großmutter Ricarda, die ihr versucht, den richtigen Weg zu zeigen und die um etwas bittet ... Ein wundervolles Buch, das in den Weiten von Andalusien handelt. Die Geschichte spielt in zwei Zeitsträngen, in den 30er Jahren und in den 90er Jahren des 20. Jh. Ricarda und Carmela sind die Protagonistinnen, die das Buch tragen. Sie sind beide starke Persönlichkeiten und lassen sich nicht unterkriegen. Ricarda kämpft während der Franco-Diktatur um den Erhalt der Finca und ihre Enkelin Carmela nach dem Tod des Vaters. Auch die Gabe, Pferde heilen zu können, hat Ricarda ihrer Enkeltochter vererbt. Ein Geheimnis, das Ricarda ihr Leben lang gehütet hat, erlangt nunmehr an Wichtigkeit und Carmela ist bestrebt, dieses zu lüften und die Finca zu retten. Dabei gerät sie auch in Bedrängnis, denn nicht jeder meint es gut mit ihr, ganz im Gegenteil, sie ist sogar in Gefahr. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, die beiden Zeitebenen miteinander in der Gegenwart zu verknüpfen. Nach und nach reiht sich Puzzle an Puzzle und man erhält ein Ganzes. Die beiden Frauen kämpfen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, um die Finca behalten zu können. Ricarda wie auch Carmela sind starke Frauen, die sich nicht entmutigen lassen und die ihr Erbe festhalten wollen, nicht einen Zentimeter des Grund und Bodens wollen sie weggeben. Ein klein wenig hat die Autorin es geschafft, mir Andalusien nahe zu bringen. Ich habe es mit ihren Augen gesehen, was sie sehr gut beschrieben hat. Es ist eine lebendige Geschichte, die sich selbst trägt. Die Geschehnisse während der Franco-Diktatur sind sehr gut recherchiert, was die Geschichte glaubhaft macht. Ich habe die beiden Frauen sehr gern auf ihrem Weg und bei ihrem Kampf um die Erhaltung der Finca begleitet, sowohl in der Vergangenheit wie auch in der Gegenwart. Lebendig, mutig und aufrecht gehen sie ihren Weg und kämpfen für das, was sie lieben. 

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  • Zwei starke Frauen in der Weite Andalusiens

    Ricardas Erbe

    beate_bedesign

    28. April 2014 um 10:41

    Inhalt: Die Familie Alfaro-Sanchez ist eine der letzten mächtigen Familien in Andalusien mit einer “Finca” und einem unfassbar großen Landbesitz. Sie züchten Stiere und Pferde. Carmela hat das Talent ihrer Großmutter Ricarda geerbt, sie ist eine “Pferdeheilerin” und kümmert sich um die Pferdezucht, während ihr Vater sich um die Stierzucht kümmert. Als er dann unerwartet Enrique einstellt und zum Verwalter des Gutes ernennt ist Carmela zunächst gar nicht begeistert. Doch dann stirbt Carmelas Vater plötzlich und die beiden Geschwister von Carmela können es gar nicht erwarten das Land zu verkaufen. In dieser Zeit, ist ihr Enrique eine große Hilfe. Meine Meinung: Es gibt zwei wechselnden Erzählstränge. Zum einen die Carmela, die in der Gegenwart lebt und zum anderen die Geschichte von Ricarda. Carmelas Großmutter, die aus der Zeit von 1939 bis 1940 erzählt. Ricarda ist eine starke Frau, die früh zur Witwe wurde und es nicht leicht hatte unter dem Franco-Regime. Und Ricarda hat ein großes Geheimnis. Carmela ist ihrer Großmutter sehr ähnlich. Sie hat nicht nur ihr Talent im Umgang mit Pferden geerbt, sondern auch ihr Mann ist früh verstorben. Und auch Carmela hat es nicht leicht. Nach dem Tod des Vaters kämpft sie wie eine Löwin darum das Land behalten zu können. Ich finde die Kulisse in Andalusien einfach traumhaft schön und Pferde liebe ich ja auch. Ich hatte permanent die Weiden mit den herrlichen Tieren vor Augen und konnte Carmela sehr gut verstehen, dass sie keinen Zentimeter des Landes abgeben wollte. Dabei geht es gar nicht wirklich viel um die Pferde (davon hätte es für meinen Geschmack ruhig noch mehr geben können ), sondern um den Kampf, den Carmela führt und darum wie sie hinter ein großes Familiengeheimnis kommt. Ein Puzzle, das sich aus vielen kleinen Teilen zusammensetzt. Diese Puzzleteile muss Carmela aber erst mal finden. Spannend und rätselhaft und der Leser erlebt die eine oder andere Überraschung. Die beiden Erzählstränge ergeben am Ende ein wunderbares Ganzes. Obwohl ich die Kraft und die Ausdauer von Carmela bewundert habe, konnte ich sie doch manchmal nicht verstehen. Ihre Gefühlswelt war mir doch stellenweise ziemlich sprunghaft. Aber das war auch das einzige kleine Manko an diesem Buch. Besonders schön, fand ich das Ende. Mein Fazit: Eine Geschichte um zwei starke Frauen in der Weite Andalusiens. Ein großes Familiengeheimnis, das gelöst werden will und der Kampf, um den Erhalt von Familie und Familienbesitz.

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  • Ein Erbe und ein Familiengeheimnis unter der andalusischen Sonne

    Ricardas Erbe

    schafswolke

    Als José Sánchez stirbt hinterlässt er seinen 3 Kindern eine große Pferderanch in Andalusien. Einzig seine Tochter Carmela hat Interesse an dem Land und den Pferden, denn sie liebt die Tiere über alles. Carmelas Geschwister sind allerdings mehr an dem Verkauf des Landes interessiert, da der Verkauf eine Menge Geld verspricht. Carmelas Großmutter Ricarda hat in den 30er Jahren ein sehr bewegtes Leben unter dem Francoregime gelebt. Auch sie spürte eine tiefe Verbundenheit zu dem Land und zu den Pferden und sie hat ein großes Geheimnis vor ihrer Familie verborgen. Wird dieses Geheimnis Carmela bei dem Kampf um die Ranch helfen? Das Buch "Ricardas Erbe" springt in zwei Zeitebenen. Ich mag Bücher die verschiedene Zeiten spielen sehr gerne, leider konnte ich mich hier in keiner Zeit so richtig einfühlen. Auch mit den Personen wurde ich nicht so richtig warm, ein Grund dafür waren unter anderem die sprunghaften Gefühle von Carmela. Auch die schnellen Meinungsänderungen der Figuren, waren für mich nicht immer so nachvollziehbar. Die Familiengeschichte hat eigentlich viele gute Ansätze für einen spannenden Schmöker, aber leider hat mich das Buch dann doch nicht so fesseln können.

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  • Leserunde zu "Ricardas Erbe" von Christine Lawens

    Ricardas Erbe

    ChristineLawens

    Hallo zusammen! Wer Lust hat, mit mir gemeinsam eine Reise nach Andalusien zu unternehmen, der ist bei dieser Leserunde zu „Ricardas Erbe“ genau richtig! Und das Beste: Der Verlag Edel eBooks stellt dafür 15 kostenlose Exemplare zur Verfügung. Ich freue mich auf zahlreiche Bewerbungen und werde mich gerne euren Fragen stellen. Klappentext In der endlosen, hitzeflirrenden Weite Andalusiens mit seinen großen Hazienden und seiner windumtosten Atlantikküste entfaltet sich die wechselhafte Geschichte der mächtigen Familie Alfaro-Sánchez von den späten 1930er Jahren bis in die Gegenwart. Es ist vor allem die Geschichte der Alfaro-Frauen, die die Geschicke der Familie und ihrer Heimat bestimmen. Graciana, die Urgroßmutter, die vor der Säkularisation das Land von Kartäusermönchen übertragen bekommt. Ricarda, die Großmutter, die sich 1938 gezwungen sieht, scheinbar mit dem Franco-Regime zu paktieren, um ihr Land für die Familie zu bewahren. Und schließlich Carmela, Ricardas Enkelin, die unter dramatischen Bedrohungen den Erhalt der Hazienda La Verdad sichert – und dabei auf ihr Herz hören muss. Es sind schöne, starke Frauen mit unbeugsamem Willen und tiefer Leidenschaft für das Land und die ihnen anvertrauten Menschen und Tiere. Alle haben sie die besondere Gabe, verletzte und traumatisierte Pferde heilen zu können. Und so ist das Schicksal der Alfaro-Frauen für immer aufs Engste mit den Pferden auf La Verdad verwoben... Dramatisch, mitreißend und wunderbar stimmungsvoll – eine große Familiensaga, die die starken Farben und sinnlichen Düfte Andalusiens für ihre Leser zum Leben erweckt! Eine Leseprobe findet ihr unter: http://www.christine-lawens.de/Leseprobe-Ricardas-Erbe Das Buch gibt es ausschließlich als eBook. Die Gewinner können dann angeben, in welchem Format für welches Lesegerät sie es zugeschickt haben möchten. Bitte verfasst zum Ende der Leserunde eine Rezension. Ich freue mich auf euch, liebe Grüße Christine Lawens

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  • Carmela und das Erbe der Ahnen

    Ricardas Erbe

    ejtnaj

    22. March 2014 um 10:27

    Carmela hat die Gabe Pferde zu heilen von ihrer Großmutter Ricarda geerbt. Zusammen mit ihrem Vater betreibt sie die Pferde- und Stierzucht die die Familie schon seit Generationen besitzt weiter. Nun hat ihr Vater Enrique als Verwalter eingestellt und damit ist Carmela gar nicht einverstanden aber sie muss sich fügen. Nach dem plötzlichen Tod ihrer Vaters gerät ihre Welt völlig durcheinander und Carmela muss um die Zukunft der Finca fürchten- Doch dann stößt sie auf etwas aus Ricardas Erbe und sie beginnt Nachforschungen anzustellen. Die Autorin Christine Lawens hat hier einen Roman geschrieben, der in Andalusien spielt. Schon zu Beginn des Buches hatte ich Probleme in die Geschichte hineinzukommen, auch gegen Ende des Buches erging es mir so was ich ehrlich etwas Schade fand. Die Handlung an sich hat mir gefallen und auch das es teilweise zwei Erzählstränge gab, welche vielleicht bis zum Schluss hätten durchgezogen werden können um die Geschichte etwas besser verstehen zu können. Da Enrique auch eine etwas größere Rolle in der Geschichte spielt, mal als Leser aber nicht alles genau nachvollziehen konnte, hätte man ihm vielleicht auch einen Erzählstrang geben können um als Leser besser verstehen zu können was sein Beweggrund war um so zu handeln wie er es getan hat. Manchmal ist auch die Handlung etwas zu sehr gesprungen, für den Leser war es nicht immer einfach allem folgen zu können und dies hat meinen Lesefluss so manches Mal gehemmt. Die handelnden Figuren waren alle so ausführlich beschrieben, dass man sich diese beim Lesen alles sehr gut vorstellen konnte. Eine Lieblingsfigur hatte ich während des Buches allerdings nicht, nur mit Carmela konnte ich mich nicht anfreunden, da sie mir doch manches Mal sehr Egoistisch und wie ein Kind vorgekommen ist. Auch die verschiedenen Handlungsorte waren gut beschrieben und ich konnte mir in etwas vorstellen wie es in Andalusien aussieht auch wenn ich noch nie dort war. Vielleicht habe ich mir nach der Kurzbeschreibung des Buches eine etwas andere Geschichte erwartet, restlos überzeugt hat mich das Buch leider nicht, was ich ehrlich Schade finde. Deshalb werde ich dem Buch auch nur 4 Sterne geben.

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  • Eine andalusische Familiensaga

    Ricardas Erbe

    Steffi1611

    17. March 2014 um 13:30

    Das Buch gliedert sich in zwei unterschiedliche Zeitepochen. Einmal in Ricardas Zeit 1939/40 und Carmelas Zeit 1998. Beide Geschichten handeln von der gleichen Familie und der selben Finca in Andalusien.  Während Ricardas Geschichte herrscht das Franco Regimes und die junge Witwe führt die Finca alleine. Nur ihre kleine Tochter Elena ist bei ihr. Aber während einer Party verliebt sie sich in einen Regimegegner. Die Liebe endet tragisch und die Folgen gehen noch bis in Carmelas Zeit. Ricarda hatte eine Gabe, sie konnte Pferde heilen und mit ihnen über eine unsichtbare Verbindung kommunizieren. Diese Gabe hat ihre Enkelin Carmela geerbt, welche 1998 mit ihrer Tochter auf dem Land lebt. Carmelas Vater stirbt überraschend und hinterlässt seinen 3 Kinder das Anwesen. Aber die Geschwister können unterschiedlicher nicht sein. Nur Carmela liegt etwas an dem Land und sie versucht etwas zu bewegen. Während der Nachforschungen kommen interessante Geheimnisse ans Licht, welche alles verändern könnten. Kann Carmela mit dem Ergebnis leben? Kann sie ihre Geschwister überzeugen das Land nicht zu verkaufen? Und schafft sie es anderen Menschen zu vertrauen? Die Umsetzung der Geschichte ist wirklich gelungen. Der Schreibstil lässt sich sehr flüssig und leicht lesen. Außerdem fand ich die Landschaftsbeschreibungen toll, ich konnte mir den Berg und das Meer wirklich vorstellen. Die historischen Fakten sind spannend und sicherlich gut recherchiert. Als einzigen Kritikpunkt muss ich anbringen, dass einige Fragen für mich noch offen sind und grade der Schluß doch recht "einfach" war.  Das Buch hat mich mit auf eine Reise in eine andere Welt genommen. Andalusien habe ich noch nicht besucht und mit Pferden kenne ich mich auch nicht aus, aber durch diese Geschichte wurde mir beides näher gebracht. "Ricardas Erbe" kann ich jedem empfehlen, der gerne einmal ein anderes Land bereisen und diese mit einer Sage und Familiengeschichte krönen möchte. 

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  • Eine andalusische Saga

    Ricardas Erbe

    catangeleyez

    06. March 2014 um 22:21

    Bei dem Buch "Ricardas Erbe" handelt es sich um eine andalusische Familiensaga, die auf zwei Zeitebenen die Geschichte der Familie Alfaro -Sanchez und ihrer Nachfahren erzählt. Im Besonderen geht es um Ricarda, die Erbin der Finca in Andalusien, die über die Gabe verfügt, Pferde nicht nur behandeln zu können und sie zu heilen sowie um ihre Enkelin Carmela, die das Talent der Großmutter geerbt hat und  um den Erhalt der Finca und des Landes rund um die Finca kämpfen muss. Ricarda lebte in der Zeit der Franco Diktatur, Carmela lebt in den 90er und kämpft nicht nur gegen sich und die Geister der Vergangenheit, sondern auch gegen ihre Geschwister, die sich nach dem Tod des Vaters darauf versteifen, das gesamte Land zu verkaufen und zu einem spanischen "Disney-Park" zu machen. Um die Rettung des Anwesens zu erreichen, muss Carmela nach dem Tod des Vaters erreichen, dass sie das Geheimnis der Großmutter aufdeckt und somit allen verständlich macht, dass das Land nicht verkauft werden kann. Hierbei kommt sie verschiedenen Geheimnissen auf die Spur. Zum einen hatte ihre Großmutter eine außereheliche Affäre, aus der ein Sohn hervorging, der jedoch nicht in der Familie aufwuchs und zum anderen gibt es ein Gelübte, dass sie belegen muss, um den Landverkauf zu verhindern. Auf 269 Seiten gelingt es Christine Lawens, die Geschehnisse rund um die Familie zu erzählen, mit allen Höhen und Tiefen. Auch wenn die Familiengeschichte in dieser Saga im Vordergund steht, so vermisse ich doch den Bezug zu der wunderschönen Landschaft Andalusiens und die Arbeit, die sowohl Carmela als auch Ricarda ausgeübt haben. Während der Suche nach Unterlagen und Möglichkeiten bleibt leider die Tätigkeit Carmelas in der Erzählung auf der Strecke und daher erfährt man über ihre Arbeit recht wenig. Auch über die extrem anstrengenden Zeiten in der Diktatur Francos erfährt der Leser recht wenig, lediglich ein paar Andeutungen. Die historische Recherche jedoch überzeugt und ist ein guter Bestandteil des Romans. Die Charactere können teilweise überzeugen, jedoch erscheint die Protagonistin Carmela gelegentlich recht sprunghaft und das führt zu einigen Ungereimtheiten. Trotz allem verdient das Buch 4 Sterne, für Leser, die gerne einen Roman mit historischen HIntergründen und einer Portion Liebe und Leid lesen, ist der Roman empfehlenswert. Mein Dank gilt Christine Lawens, die das Lesen des Buches für mich ermöglichte.

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  • Familiensaga

    Ricardas Erbe

    buecherwurm1310

    02. March 2014 um 10:21

    Als Carmelas Vater stirbt, muss sie sich mit ihren Geschwistern wegen des Erbes auseinandersetzen, denn der Vater hinterließ nur ein sehr knappes Testament. Die Interessen der Geschwister sind vollkommen andere als Carmelas. Während die Geschwister die Hazienda La Verdad und die Ländereien an einen Investor verkaufen wollen, möchte Carmela das Land für ihre Familie erhalten, denn es ist seit Generationen im Familienbesitz. Kartäusermönche übergaben es der Urgroßmutter vor der Säkularisation. Während des Franco-Regimes bewahrte die Großmutter Ricarda das Land, indem sie scheinbar dem Regime zugeneigt war und auch ihr Vater liebte dieses Land. Nun versucht Carmela das Land für die Familie zu erhalten und muss gegen einige Widerstände ankämpfen. Dabei wird sie sowohl in der realen Welt als auch in der Traumwelt mit der Vergangenheit konfrontiert. Die junge Frau, die Schicksalsschläge erträgt und für ihre Interessen kämpft, liebt das ihr anvertraute Land und die Pferde. Sie hat besondere Fähigkeiten und hat sich als Pferdeflüsterin einen guten Ruf erarbeitet. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben. Manch unverhoffte Wendung erhält die Spannung aufrecht. Bei dem Roman handelt es sich um eine Familiensaga, die Spannung, Geheimnisse und ein wenig Mystik bietet. Ein sehr schön erzählte Geschichte, die sich flüssig lesen lässt.  

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  • "Ricardas Erbe" hat meine Erwartungen nicht erfüllt..

    Ricardas Erbe

    Moosbeere

    27. February 2014 um 20:00

    „Du wirst es schaffen“, murmelte die Stimme, die kaum lauter war als ein Flüstern in der kühlen Nachtluft. „Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Es ist alles eine Einheit, alles eins. Wir sind eins.“ Inhalt: Carmela ist als Pferdeheilerin auf der Finca La Verdad tätig und heimisch: hier ist sie aufgewachsen und betreibt das Gut zusammen mit ihrem Vater. Als der eines Tages stirbt, muss sie sich zusammen mit ihren Geschwistern einigen, wie sie mit dem Besitz weiter verfahren sollen. Dabei steht ihr nicht nur der charismatische Verwalter von La Verdad, sondern später auch ein smarter Rechtsanwalt zur Seite. Mystische Träume über oder vielmehr von ihrer Großmutter Ricarda stoßen sie auf ein düsteres Familiengeheimnis und ein uraltes Gelübde, das den Erhalt des Pferdehofs retten könnte… Meine Meinung: Theoretisch hat „Ricardas Erbe“ alles, was man für einen spannenden Roman braucht: ein uraltes Familiengeheimnis, ein wenig Mystik, gutaussehende Männer für eine alleinstehende Mutter sowie die tiefe Liebe zum Heimatland und den Pferden. Praktisch konnte ich mich leider in den Erzählstil der Geschichte nicht so reinfinden. Die Umschwünge in den Personen kamen mir viel zu plötzlich, Gefühle waren nicht nachvollziehbar und sorgten bei mir für Verwirrung. Insgesamt ließ sich die Geschichte allerdings ganz gut lesen, nachdem ich mich an die zahlreichen Adjektive, die von Christine Lawens verwendet werden, gewöhnt hatte. Fazit: Leider war dieses Buch eher nicht nach meinem Geschmack. Daher gibt es von mir gute 2 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die gerne gedanklich auf eine Pferderanch nach Spanien reisen wollen.

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  • Meine Entführung nach Andalusien

    Ricardas Erbe

    TanjaNeise

    27. February 2014 um 10:55

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, zumal ich Pferde liebe. Die Geschichte ist sehr gut und flüssig geschrieben und entführte mich in ein Andalusien, das ich so nicht kannte. Die zwei verschiedenen Zeitebenen ziehen einen regelrecht in ihren Bann. Die Charaktere treten durchaus klar hervor und sind gut durchdacht, absolut glaubwürdig, sogar mit Liebe zum Detail. Und die Autorin führt einen nicht nur einmal auf einen falschen Weg und überrascht mit Wendungen. Es handelt sich hier um eine tragische Familiensaga und dazu noch massenweise Spannung. Es handelt sich hier nicht einfach nur um strahlende Helden ohne Fehl und Tadel, sondern um Menschen, die auch Fehler machen, diese akzeptieren und daraus lernen. Ganz eindeutig ein Buch zum immer wieder lesen! Fazit: Absolut empfehlenswert. Ganz, ganz toll. Ich freue mich bereits darauf, weitere Bücher dieser talentierten Autorin zu lesen.

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  • Andalusien mit einer wunderschönen geheimnisvollen Geschichte verwoben

    Ricardas Erbe

    pallas

    26. February 2014 um 10:34

    Das war mein erstes Buch über das wunderschöne Andalusien. Der Schreibstil von Christine Lawens ist sehr flüssig und mitreißend. Die verschiedenen Personen sind sehr gut beschrieben und dargestellt. Hier handelt es sich um ein Erbe das die Frauen Alfaro und Sanchez von den Dreißigerjahre bis in die Gegenwart tragen. Es klingt alles sehr geheimnisvoll,welches Erbe sie miteinander verbindet. Nach dem Tod des Vaters Jose der drei Geschwister Carmela, Savanna und Marco versucht Carmela dem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Im Traum empfängt sie Hinweise ihrer Großmutter Ricarda die Finca nicht zu verkaufen und die Wahrheit heraus zu finden. Es gestaltet sich sehr schwierig und ist mysteriös das Geheimnis zu lösen. Wer ist hier ihr Freund und wem kann sie vertrauen Bei diesem Roman wurde ich mühelos in eine andere Welt versetzt und ich befand mich wie in einem Bann . Es hat mich nach Spanien entführt und mir das Land sehr bildhaft und malerisch vor Augen geführt. Es ist eine sehr lebendige Erzählkunst, die ich hier erlebt habe. Ich wünsche mir mehr solche Romane.

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  • Ein tolles Buch um starke Frauen, Pferde und ein Rätsel

    Ricardas Erbe

    Fabella

    13. January 2014 um 05:51

    Inhalt: Ihr Leben gehört den Pferden, denn die Frauen der Alfaro Familie haben ein ganz besonderes Talent. Sie sind das, was man allgemein Pferdeflüsterer nennt. Doch dies ist nicht ihr einziges Talent. Sie kämpfen um ihre Familie, um ihr Land und um das, was sie lieben. Carmela jedoch steht vor dem wohl größten Kampf. Durch den Tod ihres Vaters und sein eigenwilliges Testament scheint sie gezwungen, sich von ihrem geliebten Land zu trennen, denn ihre Geschwister sehen nur das Geld, was sich damit machen lässt. Doch Carmela weiß, dass es falsch ist. Und sie scheint bestätigt durch Träume, in denen sie ihre Großmutter, Ricarda sieht, die ihr scheinbar etwas mitteilen will. Denn Ricarda kämpfte einst selbst um das Land und um ihre Liebe. Doch Carmela scheint den falschen Leuten zu vertrauen und gerät tiefer und tiefer in die Wirbel von Intrigen und Hinterhalten. Meine Meinung: Ein wirklich schönes Buch! Und wer jetzt denkt, es geht nur um Pferde, den bitte ich, weiterzulesen. Denn obwohl diese eine wichtige Rolle spielen, belegen sie eigentlich nur einen kleinen Teil dieser Geschichte. Vielmehr erleben wir abwechselnd in zwei Zeiten - in den 30er und in den 90er Jahren - die Jahre, in denen wir abwechselnd das Leben von Ricarda und von Carmela begleiten - Großmutter und Enkelin. Und wir erleben ihren Kampf gegen das Unrecht, ihre Bemühungen, ihr Land zu erhalten, ihre Sehnsüchte um Liebe, Anerkennung und um ihre Heimat. Doch beide Frauen haben es nicht einfach, haben zu viele Gegenspieler, die die Macht auf ihrer Seite haben. Und doch findet sich immer wieder ein Weg weiter und weiter zu leben. Ich weiß gar nicht, welche der beiden Zeiten ich lieber mochte - wenn ich mich überhaupt auf eine festlegen sollte. Sicherlich, ich bin ein Mensch der Gegenwart, deshalb konnte ich mich doch um einiges mehr in die Geschichte von Carmela fallen lassen. Dennoch faszinierte mich die Geschichte um Ricarda, deren Mut ich bewunderte und mit der ich solches Mitleid hatte. Dennoch war ich fasziniert von der Stärke und Größe dieser Frau, die dennoch so weich und weiblich wirkte. Spannend fand ich, als die Autorin begann, die beiden Zeiten miteinander zu verknüpfen. Als ein Rätsel auftauchte, das von der einen in die andere Generation reichte, das so viele Fragen und so viele Gefühle mit sich brachte. Zuviel darf ich hier nicht verraten, aber gerade diese kleinen Zusammenhänge zwischen den beiden Geschichten und wie die eine mit der anderen verknüpft wurde, gefiel mir ausgesprochen gut, ließ mich immer weiter lesen, weil ich unbedingt die Auflösung haben wollte. Die Männer - obwohl auch hier groß, stark und schön beschrieben, spielen eher eine nebensächliche Rolle. Obwohl sie oftmals der Mittelpunkt der Handlung sind, sind es doch immer die Frauen, die im Vordergrund blieben. Das fand ich eine sehr schöne Abwechslung. Fazit: Eine tolle, generationenübergreifende Geschichte zweiter Frauen, die so unterschiedlich waren und doch auch so viel gemeinsam hatten. Eine Verbundenheit, die die Jahre überbrücken musste um ein Rätsel zu lösen, das gelüftet werden muss, damit die Heimat nicht verloren geht. Ein Kampf um das Leben, die Liebe und das Land - damals und heute.

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