Christine Lehmann

 4,1 Sterne bei 390 Bewertungen
Autorin von Der Ruf des Kolibris, Die Rose von Arabien und weiteren Büchern.
Autorenbild von Christine Lehmann (©)

Lebenslauf von Christine Lehmann

Christine Lehmann, 1958 in Genf geboren, wollte bereits mit 14 Jahren Schriftstellerin werden. Die promovierte Literaturwissenschaftlerin arbeitet als Nachrichten-Redakteurin beim SWR. Darüber hinaus schreibt sie seit fast 20 Jahren Krimis und Liebesromane, Essays, Kurzgeschichten für Anthologien und Kriminalhörspiele fürs Radio. Christine Lehmann lebt mit ihrem Mann in Stuttgart. Im Oktober 2014 erscheint ihr aktuelles Buch "Im Tal der roten Orchidee".

Alle Bücher von Christine Lehmann

Cover des Buches Der Ruf des Kolibris (ISBN: 9783551310019)

Der Ruf des Kolibris

 (141)
Erschienen am 01.05.2012
Cover des Buches Die Rose von Arabien (ISBN: 9783551310736)

Die Rose von Arabien

 (71)
Erschienen am 01.02.2013
Cover des Buches Eukalyptusmond (ISBN: 9783522502870)

Eukalyptusmond

 (49)
Erschienen am 21.11.2012
Cover des Buches Die Inselträumerin (ISBN: 9783961485420)

Die Inselträumerin

 (15)
Erschienen am 08.08.2019
Cover des Buches Das Grandhotel an der Ostsee (ISBN: 9783958240490)

Das Grandhotel an der Ostsee

 (19)
Erschienen am 30.12.2014
Cover des Buches Im Tal der roten Orchidee (ISBN: 9783522504027)

Im Tal der roten Orchidee

 (12)
Erschienen am 15.10.2014
Cover des Buches Allmachtsdackel (ISBN: 9783886198993)

Allmachtsdackel

 (8)
Erschienen am 01.01.2010
Cover des Buches Das Rabenhaus: Roman (ISBN: B07LBW7FSH)

Das Rabenhaus: Roman

 (7)
Erschienen am 07.01.2019

Neue Rezensionen zu Christine Lehmann

Cover des Buches Allmachtsdackel (ISBN: 9783886198993)Elmar Hubers avatar

Rezension zu "Allmachtsdackel" von Christine Lehmann

Allmachtsdackel
Elmar Hubervor 18 Tagen

STORY
Die Stuttgarter Boulevardreporterin Lisa Nerz begleitet ihren Gefährten, den Staatsanwalt Richard Weber, ans Totenbett seines Vaters in die schwäbische Provinz. Was zuerst wie ein natürlicher Tod aussieht, wirft bei genauerer Betrachtung bald einige Fragen auf. Zum einen war der Verstorbene weder bei seiner Familie noch in seinem Umfeld besonders beliebt, zum anderen beschleunigt der Tod des einflussreichen, doch starrsinnigen Alten auch einige Grundstücksgeschäfte. Während Richard von seinen Familienmitgliedern auf verschiedenste Weise in Beschlag genommen wird, spielt Lisa Nerz im Hintergrund ihre journalistischen Fähigkeiten aus und betätigt sich als Detektivin.

MEINUNG
Man hat den Eindruck, dass Christine Lehmann „Allmachtsdackel“ als harmlosen Regionalkrimi tarnen will, nur um den Leser dann augenzwinkernd hinters Licht zu führen. Dabei sollte man schon ein Faible für bissig-zynische Kommentare haben, die die übermütige Lisa Nerz nicht müde wird, auf das Landleben und dort geltenden Gepflogenheiten abzuschießen.

Beinahe en passant sammelt die Reporterin in ihren Gesprächen Informationen zusammen, aus denen sich stets wechselnde Mordmotive und damit auch immer neue Verdächtige ergeben. Mancher Argwohn zerschlägt sich wieder, doch einzelne Indizien bleiben im Gedächtnis (auch des Lesers) hängen. Scheinbar nebensächlich erwähnte Ereignisse gewinnen plötzlich an Bedeutung und neu kombiniert lassen sich neue Tatmotive und -abläufe entwickeln.

Christine Lehmann baut das alles so lässig und souverän auf, dass man gar nicht bemerkt, wie sich ein insgesamt recht komplexes Handlungsnetz an entspinnt. Auf phänomenale Weise gelingt es der Autorin, die Handlung nicht entgleisen zu lassen, sondern alles rund, geschlossen und übersichtlich zu halten.

In der derart durchdacht konstruierten Handlung wirkt die burschikose Lisa Nerz fast wie ein Kontrapunkt, wie sie sich kampfeslustig, ungeniert und manchmal gar dreist durch das Geschehen. Und doch verfügt die Journalistin, schon von Berufs wegen, über feine Antennen, versteht es, Stimmungen und Unausgesprochenes zu deuten und weiß, wo sie Hebel ansetzen kann, um von ihrem Gegenüber mehr zu erfahren.

Dabei bleibt die Figur auch vor emotionalen Verstrickungen nicht gefeit. Die patente Barbara, Richards Cousine, hat es ihr angetan, und stürzt Lisa Nerz in ein Wechselbad von Lust und Eifersucht, waren Richard und Barbara doch in ihrer Jugend unzertrennlich.

FAZIT
Famos und intelligent konstruierter Krimi, der unspektakulär beginnt, dann immer mehr fesselt. Überraschende Entwicklungen inklusive.

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Cover des Buches Der Ruf des Kolibris (ISBN: 9783551310019)Hannah_S_s avatar

Rezension zu "Der Ruf des Kolibris" von Christine Lehmann

Schöne Geschichte mit leider flachen Charakteren
Hannah_S_vor 6 Monaten

Zuerst einmal vorweg: Mit knapp 15 Jahren habe ich das Buch zum ersten Mal gelesen und fand es einfach genial. Jetzt, 5 Jahre später, finde ich die Geschichte zwar immer noch schön, jedoch fallen mir auch einige Schwächen auf. Die Zielgruppe des Buches sind also definitiv Jugendliche.

Besonders schnell ist mir aufgefallen, wie sprunghaft die Hauptcharakterin Jasmin ist. Sie hat Damian einmal gesehen und schon verkündet sie ihren Eltern, unsterblich verliebt zu sein und ihn heiraten zu wollen. Vermutlich wollte die Autorin damit die typische "alles-oder-nichts"-Mentalität des Jugendalters transportieren oder auch zeigen, dass einen die erste Liebe wie ein Schlag treffen kann. Als Leser wirkt es jedoch eher übereilt und so, als müsste es schnell zum eigentlichen Teil der Handlung übergehen. Auch die Chemie zwischen Jasmin und Damian wirkt manchmal etwas hastig, hat jedoch auch zarte Momente der Romantik und viele Rückschläge, wodurch sie doch realistisch wirkt.

Fazit

Die Handlung selbst finde ich sehr spannend und schön geschrieben. Vor allem wer ein Faible für Lateinamerika hat findet sich hier wieder. Was bei den Charakteren zu kurz kommt, holt die Autorin durch Umgebungsbeschreibungen wieder raus, wodurch man sich die kolumbianische Atmosphäre sehr schön vorstellen kann.

Alles in allem konnte ich definitiv nachvollziehen, warum mich das Buch schon damals so fasziniert hat. Wer also über Charakterschwächen hinwegsehen kann, dem kann ich das Buch wärmstens empfehlen. Ansonsten lieber Finger weg davon, es wird euch vermutlich langweilen.

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Cover des Buches Der Zauber einer Inselnacht: Ein Nordsee-Roman (ISBN: B00N7TN69S)LadySamira091062s avatar

Rezension zu "Der Zauber einer Inselnacht: Ein Nordsee-Roman" von Christine Lehmann

Ein schöner Inseltraum
LadySamira091062vor 10 Monaten

Rachel soll  untreue Männer im Auftrag von deren Ehefrauen nachspionieren und sie verführen.Das klappt bisher auch ganz gut und tut Rachels verletzer Seele ganz gut .denn ihr Freund hatte sie kurz vor der Hochzeit betrogen und nun  dreht Rachel den Spies um. Doch dieser Auftrag stellt  sie vor große Schwierigkeiten ,denn sie soll Götz, den Erben einer Nordseebad-Dynastie für eine verlassene Ex-Freundin verführen.Doch Götz ist der Mann der ihr vor Jahren das Herz brach.

Die Geschichte bringt einen von Beginn an zum grinsen ,denn die   Racheagentur hat schon so einige tolle Tricks drauf ,die einen zum lachen bringt.Dazu den humorvollen Schreibstil der Autorin ,der einen  gefangen  nimmt.Und wenn man dann auch noch selber vor Jahren auf Baltrum war kommt man automatisch ins träumen. Die Protagonisten sind  toll und man  würde ihnen gerne helfen und mit ihnen die schöne Nordsee-Insel erkunden.

Die Romane von Christine Lehmann sind erfrischend heiter und  zaubern gute Laune,gedanklich reist man mit den Protagonisten mit auf die schöne Insel und gerät dadurch ins träumen .Der perfekte Lesestoff zum abschalten 

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Gespräche aus der Community

Liebe Leserinnen und Leser,


an einem hellen Vormittag habe ich mir die Kassette mit dem Film »Der Bernsteinfischer« angeschaut.

Ich war schon vorher fix und fertig. Was haben die wohl aus meinem Roman gemacht? Der Film hat mir gefallen, denn Heiner Lauterbach und Sonsee Neu sind toll in in den Hauptrollen. Und er wurde zum großen Teil dort gedreht, wo mein Roman spielt: Auf meiner geliebten Insel Hiddensee. Da ist die blühende Heide, das Meer, da sind die Straßen, da ist der Leuchtturm, der in meinem Roman eine so wichtige Rolle spielt. Meine Schwester hat den Fehler gemacht, den Roman noch mal zu lesen, kurz bevor der Film im Fernsehen lief, und war bitter enttäuscht: vom Film. Bücher und Filme sind zwei verschiedene Dinge. Schreiben und Drehen sind verschiedene Dinge.

Wenn ich schreibe, kann ich Stimmungen nachspüren, kann genauer sein, kann mehr erzählen, kann in die Menschen hineinschauen, ihre Gefühle, Hoffnungen und Träume erzählen, und ich kann einen eisigen Winter der Sehnsucht beschreiben, den der Film nicht darstellen kann, weil ihm die Bilder dazu fehlen. Darum schreibe ich.

Und der Bernsteinfischer gehört zu meinen Lieblingsromanen: Weil es um eine ganz große Liebe geht, eine die wirklich Barrieren überwinden muss: Misstrauen vor allem, aber auch Erschrecken vor den Geheimnissen der Menschen. Und weil die Geschichte des Fotojournalisten und einstigen Kriegsreporters eine große und wirklichkeitsnahe Geschichte ist. Und weil ich meine Heldin Karoline mag, eine ganz normale junge Frau, die sich auf einmal einem gewaltigen Geheimnis gegenüber sieht und sehr klug sein muss, obwohl sie längst ihr Herz verloren hat.


Mehr Infos zum Buch gibt es hier: http://www.dotbooks.de/e-book/274762/der-bernsteinfischer

Ich bin gespannt auf Euren Eindruck und möchte euch herzlich zu meiner Leserunde einladen. Bewerbt euch hier bis zum 21.01.15 um eines von 20 Leseexemplaren als eBook, die dotbooks zur Verfügung stellt. Das Los entscheidet!

Eure Christine Lehmann


120 BeiträgeVerlosung beendet
Rheinmaingirls avatar
Letzter Beitrag von  Rheinmaingirlvor 6 Jahren

Hallo,

auf meinem Blog gibt es gerade zwei Exemplare von Im Tal der roten Orchidee von Christine Lehmann zu gewinnen.

Alles weitere erfahrt ihr dort: http://nobody-knows.eu   

Viel Glück!   

Stephie
11 BeiträgeVerlosung beendet
Wer hat Lust an der Leserunde zu Christine Lehmanns Jugendbuch "Die Rose von Arabien" telzunehmen. Gestartet wird am 10.02.2013. Diese Liebesgeschichte ist nun als günstige Taschenbuchausgabe erhältlich. Letzten Sommer las ich das Jugendbuch "Der Ruf des Kolibris" v. C. Lehmann und war sehr begeistert. Ähnliche Lesefreude erhoffe ich mir nun von diesem Buch.
Um was geht es in "Die Rose von Arabien"?
Auf dem Weihnac
Weihnachtsmarkt lernt Finja den jungen Scheich Chalil, einen Studenten ihres Vaters, kennen und fühlt sich sofort zu ihm hingezogen. Doch Chalil reist schon kurz darauf zurück in seine Heimat Dubai. Als Finjas Vater dort beim Bau von Solaranlagen hilft, besucht ihn seine Tochter kurzerhand. In
einer faszinierenden fremden Welt voller neuer Gerüche, Farben und Geräusche trifft Finja Chalil wieder - aber die kulturellen Unterschiede scheinen unüberwindbar.
Dieses Buch weckt sicherlich die Reiselust und das Fernweh. Der richtige Lesestoff für trübe Wintertage!
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