Der Ruf des Kolibris

von Christine Lehmann 
4,1 Sterne bei137 Bewertungen
Der Ruf des Kolibris
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Positiv (107):
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Berührend, real, bezaubernd.

Kritisch (7):
W

Furchtbar kitschig, langweilig und unrealistisch, mit einer Protagonistin, die einen zu Tode nervt. Trotz exotischem Flair: Nicht lesen!

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Inhaltsangabe zu "Der Ruf des Kolibris"

Jasmin ist wenig begeistert, als ihr Vater einen Job in Kolumbien annimmt. Erst als sie den attraktiven, geheimnisvollen Gärtner Damián kennenlernt, wird das neue Leben in Bogotá interessant. Ihre Eltern aber wollen mit dem Indio nichts zu tun haben. Doch dann geraten Jasmin und ihr Vater auf einer Reise zu den Diamantminen in politische Unruhen - und Damián rettet sie. Danach ist Jasmins große Liebe spurlos verschwunden, ob er selbst in die Sache verstrickt ist?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783551310019
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:544 Seiten
Verlag:Carlsen
Erscheinungsdatum:01.05.2012

Rezensionen und Bewertungen

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Eine Liebesgeschichte im Ausland


    Das Buch `Der Ruf des Kolibris` von Christine Lehmann, ist eine Art Liebesgeschichte, verbunden mit Drama aber auch zwischendurch hin und wieder mit Spannung und Action zu erwarten.


    Es handelt von dem sechzehnjährigen , deutschen Mädchen Jasmin, welches wegen ihren Eltern für ein Jahr nach Kolumbien mit muss.
    Dort erfährt sie ein ganz neues Leben. fern ab von ihrer gewohnten Umgebung Deutschland macht sie neue Erfahrungen, mit der Gewalt und Brutalität des Landes, schließt aber auch Freundschaften und verliebt sich schließlich in den gutaussehenden Indio Damián.
    Doch ihre Liebe hat Tücken, Damiáns Schwester ist schwer krank, sein Onkel ein gefährlicher Mann, von einem der verfeindeten Clans in Kolumbien und er, zwanzig, studierend und eigentlich unerreichbar für Jasmin. Doch sie verlieben sich entgegen allen Erwartungen.


    Das Buch pendelt am Anfang und am Ende in der Gegenwart, doch der Rest der Geschichte, eigentlich das ganze Buch , wird aus Jasmins Perspektive dargelegt, und spielt von der Zeit eigentlich in der Vergangenheit, wird aber im Präsens wiedergegeben.


    Ich fand die Handlung in der Geschichte nicht zu weit hergeholt und sehr realistisch. Die Autorin versucht den Leser , durch kurze spannende Momente, mit in die Geschichte zu holen, und meiner Meinung nach klappt dies sehr gut. Besonders Textpassagen, welche viele Emotionen ausdrücken sind gut dargelegt und machen Lust auf mehr.
    Mein einziger Kritikpunkt ist Kapitel 33, wo das Geschehene von Jasmin nochmals aus Damiáns Sicht geschildert wird, das Kapitel finde ich sehr lang zu lesen und es hat mich doch gelangweilt, alles was schon passiert war wird wiederholt erzählt und nur ein paar neue Details treten auf.


    Alles im allem fand ich das Buch jedoch sehr gut zu lesen und die Handlung sehr ansprechend, es ist nicht zu kitschig und bringt durch spannende Passagen auch Abwechslung mit rein. Daher würde ich das Buch von Christine Lehmann mit 4 von 5 Sternen bewerten, ich würde es in erster Linie  Lesern im  Jugendalter empfehlen.



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    Bosnis avatar
    Bosnivor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Etwas kitschige, aber trotzdem sehr schöne Liebesgeschichte in einem eher unbekannterem Land
    Schöne Liebesgeschichte am anderen Ende der Welt... :)

    - Inhalt -

    Die 16- jährige Jasmin Auweiler ist so gar nicht begeistert, als ihre Eltern beschließen, für ein Jahr nach Kolumbien zu gehen, um dort ihre "Sozialromantik" auszuleben.
    Aber schon nach kurzer Zeit in Kolumbien lernt Jasmin Damian kennen, in den sie sich sofort Hals über Kopf verliebt. Doch immer wieder nagen Zweifel an ihr, ob sie Damian wirklich vertrauen kann. Denn zuerst trifft sie ihn als Gärtner mit einem diebischen Äffchen, später taucht er in ihrer Schule auf und dann auch noch auf einer Gala?
    Außerdem findet Jasmin in Elena, der Tochter des größten Smaragdminenbesitzers Kulumbiens, eine gute Freundin. Aber auch Elena hält nicht viel von Damian.
    Doch nicht viel später rettet Damian die beiden Mädchen und ihre Väter aus den Fängen von Guerillos....

    - Cover -

    Ich liebe, liebe, liebe dieses Cover *-* für mich gehört es wirklich zu den schönsten, die ich jemals auf einem Buch gesehen habe... Ich glaube, ich habe mir das Buch vor einigen Jahren auch fast ausschließlich wegen dem Cover gekauft.

    - Meine Meinung -

    "Der Ruf des Kolibris" von Christiane Lehmann enthält ziemlich viel, was einfach typisch für eine Liebesgeschichte ist. Mädchen verliebt sich Hals über Kopf, Eltern sind dagegen, sie will ihn unbedingt etc pp, kennt man ja.
    Aber was dieses Buch besonders macht, ist die Mischung aus dem typischen Liebesgeschichtenzeugs und der Kultur eines wunderschönen Landes, welches zumindest ich bisher noch nicht in Büchern angetroffen habe :)
    Was mir außerdem ausgesprochen gut an dem Buch gefällt, ist die Idee das ganze als Erinnerung von Jasmin zu verpacken. Wobei es mir lieber gewesen wäre, wenn man vielleicht am Ende noch ein klitzekleinwenig mehr über die Zukunft von Jasmin und Damien erfahren würde :)
    Was (oder besser wer) mir persönlich nicht so ganz gut gefallen hat, ist Jasmin selbst. Ich weiß nicht so recht, aber zwischendurch hat sie mich wirklich ziemlich genervt, mit ihren Trotzanfällen etc, ich hatte einfach das Gefühl es hier teilweise mit einem Kleinkind zu tun zu haben...

    - Fazit -

    "Der Ruf des Kolibris" ist eine wirklich besondere Liebesgeschichte zwischen einem deutschen Mädchen und einem kolumbianischen Indio.
    Die Geschichte der beiden wird mit unheimlich vielen Gefühlen und Einblicken in das Leben von Kolumbien erzählt.
    Also wer gerne mal eine etwas andere Liebesgeschichte lesen möchte, der ist mit diesem Buch bestens bedient und ich kann es nur wärmstens empehlen :)

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    Narrs avatar
    Narrvor 3 Jahren
    Tolles Jugendbuch!

    Optik

    Wie bereits erwähnt hat das sehr schön gestaltete Cover komplett ausgereicht, um mich zum Kauf zu animieren. Auch das Schriftbild gefällt mir, da es eine zum Lesen gut geeignete Größe hat und in einer ansprechenden Schriftart gehalten ist. Außerdem ist das  Buch in gebundener Form auch mit einem hochwertigen Schutzumschlag und Lesebändchen versehen.

    Klappentext

    Selbst wenn ich den Klappentext gelesen hätte, wäre ich dem Kauf weder näher noch ferner gewesen. Denn:

    Kolibris sind die Juwelen der Nebelberge, sagte er mit einer leisen Zärtlichkeit in der Stimme, als meinte er mich. – Ein Roman der ganz großen Gefühle! 

    Nun, das sagt nicht allzu viel aus. Dennoch weckt diese eine, sehr kurze Textstelle durchaus Neugier. Wer ist er? Wer ist ich? Was und vor allem wo sind die Nebelberge? Wieso glaubt sie nur, dass er sie meint, warum ist sie nicht sicher? Ist diese Liebesgeschichte von einem guten oder bösen Ende gekrönt?

    Ein sehr kurzer, aber auch sehr guter Klappentext! – Auch wenn das Cover ihn überflüssig gemacht hat, in meinem speziellen Fall.

    Schreibstil

    Am Schreibstil habe ich nichts auszusetzen, aber auch nicht allzu viel zu loben. Christine Lehmann schreibt sehr nett, aber nicht besonders außergewöhnlich. Sie verwendet eine Sprache, die dem jeweiligen Alter der Protagonistin angemessen ist, was das Verständnis für diese vereinfacht, ein Schwimmen auf derselben Wellenlänge ermöglicht. Diesem Umstand allein ist meine Bewertung zu verdanken.

    Handlung

    Zu Beginn des Lesens war ich ein wenig enttäuscht, weil die Geschichte so beginnt, wie nur allzu viele andere auch. Ein Mädchen, herausgerissen aus ihrem Alltag, muss mit völlig neuen Umständen zurecht kommen, ohne wirklichen Rückhalt in der Familie zu haben. Aber mit jeder Seite, die ich umblätterte, kam ein neuer Eindruck, eine neue Empfindung, ein neues Bedürfnis, weiterzulesen. Nach wenigen Minuten war ich so hingerissen (ein anderes Wort für meinen Zustand fällt mir gerade bei bestem Willen nicht ein), dass ich einfach nicht aufhören konnte, zu lesen. Stundenlang habe ich in meinem Bett ausgeharrt und gelesen, gelacht, gelitten. – Später auch, weil ich einen tierischen Muskelkater vom langen Nicht-Bewegen bekommen hatte. :) 

    Trotz der mangelnden Einzigartigkeit des Schreibstils, der normalerweise sehr wichtig für meinen Bezug zum Buch ist, hat mich die Handlung wirklich in ihren Bann gezogen. Am meisten habe ich getrauert, als ich die letzte Seite umblätterte und bemerken musste, dass das wirklich schon das Ende war…

    ♥ ♥

    Fazit

    Obwohl ich nichts über dieses Buch oder je den Namen der Autorin gehört hatte, hat mich dieses Buch geradezu angesprungen. Ich möchte fast sagen, es war wie Magnetismus. Ich musste es einfach mitnehmen, und es war der beste ungeplante Kauf, den ich bisher tätigte. Ich kann nur empfehlen, mal hineinzuschnuppern und sich von dem sehr attraktiven Hauptdarsteller der Handlung verführen zu lassen – ohne es zu merken. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!

    Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

    Übrigens: Christine Lehmann hat noch zwei weitere Bücher in dieser Thematik verfasst, Die Rose von Arabien und Eukalyptusmond. Vielleicht mögt ihr nach dem Genuss von Der Ruf des Kolibris auch diese verschlingen?

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    Slatedfans avatar
    Slatedfanvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Wunderschönes romantisches Buch.
    Der Ruf des Kolibri

    Ein Jahr Kolumbien. Da könnte sich die 16-jährige deutsche Schülerin Jasmin auch was  besseres vorstellen. Sind ist überwältigt von diesem Land in dem auf der einen Seite seher viel Armut herrscht und auf der anderen Seite Milliarden schwere Smaragdminen-Besitzer wie der Vater ihrer neuen Freundin dort existieren. Und dann gibt es da noch den Studenten Damián, in den sie sich unsterblich verliebt.  Doch kann so eine Beziehung zwischen zwei Menschen mit so unterschiedlicher Kultur überhaupt funktionieren? Und was verheimlicht Damián ihr? 

    Es ist aufjedenfall eine wunderschöne Geschichte über ein Mädchen das zum ersten Mal die Liebe kennenlernt. Jasmin ist eine sehr sympathische Protagonistin,  die ich von Anfang an sehr mochte. Sie ist ein sehr starke Person, was man vor Allem daran merkt, wie sehr sie für diese Liebe kämpft, bei der alle sagen, dass das unmöglich ist. Sie hat sich auf den ersten Blick in Damián verliebt. Ihre Eltern und ihre beste Freundin Elend sind gegen eine Beziehung mit diesem Indio und verbieten ihr sogar den Kontakt mit ihm, meinen aber natürlich immer sie haben keine Vorurteile. Jedoch gibt Jasmin nicht so schnell auf. Das diese Liebesgeschichte kein gutes Ende nehmen wird, ohne spoilern zu wollen, wird einem schon auf der ersten Seite verraten. Das ganze wird nähmlich von der 24-jährigen Jasmin erzählt. Ich hatte regelrecht Angst davor das Ende zu lesen.
    Ich mag die Bücher dieser Autorin sehr, gerade deswegen, weil sie in so fernen Ländern spielen. Man erfährt hier sehr viel über Kolumbien, die Kultur der Indios, die Hauptstadt Bogota, wo Jasmin lebt und auch über die Natur. Das alles wird von der Autorin seht schön beschrieben, so dass man gleich Fernweh bekommt. In Die Rose von Arabien ist man zum Beispiel in den Vereinigten Arabischen Emiraten oder in Eukalyptusmond in Australien. 
    Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen, gerade deswegen, weil es in der Ich-Form stand und in der Vergangenheitsform.
    Das Cover finde ich auch einfach wunderschön,  Mut diesem Kolibri und diesem Orange wie ein Sonnenuntergang.
    Alles in einem war es ein wunderschönes Buch über eine Liebe, die nicht sein kann, in einem so fremden und fernen Land, die einfach nur fesselt une einen zutiefst rührt.

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    Kleine8310s avatar
    Kleine8310vor 4 Jahren
    Eine tolle Geschichte

    In dem Buch "Der Ruf des Kolibris" geschrieben von Christine Lehmann geht es um die Protagonistin Jasmin, die auf einen Aufenthalt in Kolumbien vor acht Jahren zurückblickt. Acht Jahre zuvor war Jasmin wenig begeistert, als ihre Eltern ihr eröffneten, dass sie für ein Jahr nach Kolumbien gehen wollten, um als Ärzte ihre Hilfe anzubieten. Ohne eine andere Möglichkeit begleitet Jasmin ihre Eltern und findet sich nach und nach mit der Situation ab. 

     

    Als eines Tages die Uhr ihres Freundes Simon von einem Äffchen gestohlen wird macht sich Jasmin auf die Suche nach dem Besitzer, oder dem dazugehörigen Menschen und trifft auf den Hausmeistergehilfen Damian. Wie das Schicksal es so will begegnen sich die beiden immer wieder und Jasmin merkt schon bald, dass sie ziemlich viel für den geheimnisumwogenen Damian tun würde, auch auf das Risiko hin selbst in Gefahr zu geraten...

    Die Liebesgeschichte um die beiden Teenager Jasmin und Damian ist wunderschön und spannend geschrieben. Christine Lehmann beschreibt auch die Landschaft und die Begebenheiten Kolumbiens sehr gut, dass ich mir vieles bildhaft vorstellen konnte. Neben der Liebesgeschichte geht die Autorin aber auch auf kulturelle und gesellschaftliche Unterschiede ein und auf politische Gegebenheiten. Diese unterschiedlichen Themen und die berührende Liebesgeschichte machen "Der Ruf des Kolibris" für mich zu einem ganz besonderen Jugendbuch und es gibt deshalb von mir auch eine klare Leseempfehlung.

     

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    Annabovor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr schönes Buch, das Einblicke in eine andere Kultur, in eine andere Welt gibt. Hat mir wirklich gut gefallen.
    Sehr schöne Geschichte!

    Inhalt: Jasmin Auweiler ist 16 als ihr Vater, ein Arzt, seine soziale Ader entdeckt und mit seiner Familie kurzerhand für ein Jahr nach Kolumbien zieht. Gezwungenermaßen muss sich Jasmin mit einem neuen Leben in einer fremden Kultur zurechtfinden. Doch als sie sich plötzlich in den Indio-Studenten Damián verliebt ist das Leben dort gar nicht mehr so schlimm. Doch die gesellschaftlichen Unterschiede stehen zwischen ihnen. Wird ihre Liebe denn eine Chance haben? Und was verbirgt der hübsche Indio, dass er Jasmin immer wieder von einer gemeinsamen Zukunft abbringen möchte? Ein Ausflug zu den Smaragdminen des Vaters einer Freundin wird die Gruppe überfallen. Wie wird Damián darauf reagieren? Wird ihre Liebesgeschichte genauso enden wie die von Romeo und Julia, sowie des Bären und des Kolibris?

    Meinung: Die Geschichte entführt uns in eine fremde Welt, eine fremde Kultur, die mich fasziniert hat. Die Zustände unserer Gesellschaft aus den Augen einer Sechzehnjährigen zu sehen, wird sehr realistisch dargestellt. Auch die Liebesgeschichte hat mir gut gefallen und hat gezeigt, dass selbst die tolerantesten Menschen, letztendlich nicht tolerant sind wie es erscheint. Ich bin eine hoffnungslose Romantikerin und war deswegen von dem traurigen Ende sehr enttäuscht. Ich bin einfach ein Fan von Happy Ends, auch wenn der Ausgang durchaus realistisch war.
    Spoiler!! Gerne hätte ich erfahren, wie es weiter ging und ob sie sich wieder getroffen haben, also ob sie zurück gekehrt ist, so wie sie es damals versprochen hatte.

    Trotz des nicht ganz erhofften Endes, hat das Buch mir sehr gut gefallen!

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    juliawontgrowups avatar
    juliawontgrowupvor 5 Jahren
    Träume mit Schwachstellen

    Ich habe dieses Buch gelesen nachdem ich "Plötzlich in Peru" von Chantal Schreiber gelesen hatte und völlig im Südamerikafieber versunken war.

    Was das betrifft hat mich das Buch nicht enttäuscht es enthält die Lateinamerikanische Kultur, die Sprache und den gewissen Funken Liebe den es meiner Meinung nach immer geben muss. (Ich bin da eine hoffnungslose Romantikerin).

    Die größte Schwachstelle war für mich doch irgendwie die Hauptfigur. Das klingt jetzt absurd dass ich das Buch trotzdem als gutbezeichne. Was mich gestört hat, war dass sie nachdem sie Damian zweimal begegnet war ihn quasi schon heiraten wollte, sie kannte ihn da noch nicht einmal wirklich...So romantisch eingestellt bin sogar ich nicht, Liebe auf dem ersten Blick, ist doch mehr ein vergucken und mehr nicht, aber Jasmin verharrte stark darauf dass es echte Liebe war und da musste ich mehr als einmal die Augen verdrehen.

    Lässt man das weg ist das Buch großartig. Neben der Romantik steckt auch ein Abenteuerroman und ein Krimi mit drin, es behandelt kritische Themen und hat auch ein realistisches Ende, irgendwie.

    Zum Ende möchte ich noch ein paar Worte sagen, es ist eines dieser gemeinen offenen Enden wo man sich am liebsten dem Autor/der Autorin vor die Füße schmeißen will und theatralisch "UND DANN? Sag mir verdammt noch mal wie es weiter geht!". Schreien will. Meine Fantasie überlegt sich da immer ihre eigene Version, was auch nicht schlecht ist, aber eine Fortsetzung wäre auch in diesem Fall schon nicht schlecht.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Ich bin überrascht

    Inhalt:

    Die 16-jährige Jasmin muss mit ihren Eltern ein Jahr lang nach Kolumbien ziehen, denn diese wollen als Ärzte in armen Gegenden helfen. Jasmin weigert sich, muss letztendlich aber doch mitkommen, da sie noch minderjährig ist. In der Schule freundet sie sich mit Elena Perea an, deren Vater Leandro ein reicher Minenbesitzer ist. Auch den Gärtner Damian lernt sie kennen und verliebt sich sofort in ihn. Doch Damians Leben ist nicht immer einfach, denn er möchte in die Politik gehen und den Menschen helfen. Und sein Gegner ist angeblich kein anderer als Leandro Perea. Wem kann Jasmin denn trauen? Wer ist wirklich für die politischen Unruhen verantwortlich?

    Meine Meinung:

    Ich bin wirklich überrascht von dem Buch. Ich hatte eine Geschichte erwartet, die vielleicht etwas kitschig wird und so dahinplätschert. Aber die Geschichte ist tiefgründig, romantisch und auf jeden Fall spannend.

    Jasmin hat mir eigentlich ganz gut gefallen, bis auf einen Punkt. Ich fand sie ein wenig übertrieben, bzw. ihre Gefühle. Sie hat mir viel zu schnell von „Liebe“ gesprochen und ich hab oftmals zurückgeblättert, ob ich irgendeine Begegnung zwischen ihr und Damian überlesen habe. Er war schon ihre große Liebe, obwohl sie nicht mal 2 Sätze miteinander gesprochen hatten. Das ist der einzige Punkt der mich ziemlich gestört hat.

    Damians Charakter hat mir sehr gut gefallen. Er ist hilfsbereit, hat heldenhafte Züge und ist trotzdem nicht „perfekt“. Ihn mochte ich sehr gerne.

    Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen. Die Autorin schreibt sehr bildhaft und detailreich, ohne langatmig zu werden.

    Fazit:

    „Der Ruf des Kolibris“ hat ein paar kleine Schwächen, ist aber trotzdem voll und ganz zu empfehlen.

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    annabeutlinvor 6 Jahren
    Reise nach Südamerika

    Ich hatte von dem Buch eine reine Liebesschnulze erwartet, wurde aber positiv überrascht. Es geht auch um Untergrundbewegung, Klassenunterschiede und die Kultur der Ureinwohner.Man fühlt sich wirklich als wäre man in Südamerika, was mich ziemlich fasziniert hat. Ich weiß nicht wieso aber irgendwie hat es mich dazu bewogen "fsj im Ausland" zu googlen und dann kam ich auf föj in Peru..Bis jetzt noch eine fixe Idee, mal sehen was daraus wird.
    Zurück zum Buch. Sowohl Jasmin also auch Damián sind ziemlich speziell. Ich mag vor allem die Entwicklung von Jasmin, Sie wird die Handlung immer reifer auch wenn ich denke, dass das die ganze zeit über schon in ihr geschlummert hat. Damián hat viele ideale und ist zu nächst wirlich undurchschaubar aber gegen Ende des Buches wird es dann langsam nachvollziehbar. Also wenn man sich durch die ersten paar Seiten gekämpft hat geht's. :D
    Das einzige, was mich wirklich enttäuscht bzw. gestört war das Ende aber jedem wie es ihm gefällt nicht war?
    Alles in allem ist es eine wirklich schöne Geschichte mit überraschenden Momenten und wunderschönen Naturbeschreibungen. Lässt sich gut lesen und ist auch wirklich spannend. (:


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    Buechersuechtigs avatar
    Buechersuechtigvor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Ruf des Kolibris" von Christine Lehmann

    DIE GESCHICHTE...
    Jasmins Eltern sind Ärzte und haben sich dazu entschlossen, ein Jahr lang in einem kolumbianischen Krankenhaus arme Südamerikaner zu behandeln. Und da ihre Tochter Jasmin noch nicht volljährig ist, muss sie natürlich auch mitkommen. In der Schule freundet sich die sechszehnjährige Deutsche mit Elena Perea an, deren Vater Leandro ein reicher Minenbesitzer ist. Da Elena ihren sechszehnten Geburtstag auf besondere Art verbringen möchte, planen sie einen Ausflug zu den Diamantenminen ihres Vaters. In der Zwischenzeit hat Jasmin Damián -einen Eingeborenen, der sich mit allerlei Jobs durchschlägt und politisch tätig ist- kennengelernt. Immer wieder treffen sich Damián und Jasmin und entwickeln Gefühle füreinander, wobei ihre Eltern von dieser Beziehung nicht begeistert sind. Vor ihrer Tour zu den Edelsteinminen warnt sie Damián vor Elenas Vater, der in seinen Augen ein skrupelloser Geschäftsmann ist und mit den Arbeitsbedingungen in den Minen politische Unruhen schürt, doch die deutsche Schülerin schießt diese Warnung in den Wind. Als sie während der Exkursion entführt werden, weiß Jasmin bald nicht mehr, wem sie trauen kann und wem nicht...

    MEINE MEINUNG:
    Angefixt von der lieben Charlouise habe ich mich an "Der Ruf des Kolibris" gewagt - ein Jugendbuch, das ich ohne Anstoß wahrscheinlich nicht gelesen hätte. Rückblickend bin ich wirklich froh, diesen Roman von Christine Lehmann gelesen zu haben... Der Schauplatz wurde nach Kolumbien, genauer gesagt die Hauptstadt Bogotá verlegt. Die Handlungsdauer umfasst knapp zwei Jahre, Epilog und Prolog gestatten uns einen kurzen Blick in Jasmins Zukunft.

    Jasmin Ausweiler ist sechszehn Jahre jung, als sie mit ihren Eltern für ein Jahr von Konstanz am Bodensee nach Bogotá ziehen muss, da ihr Vater dort einen interessanten Job als Arzt bekommen hat. Die Schülerin ist alles andere als begeistert, doch sie muss sich dem Wunsch ihrer Eltern beugen. Jasmin ist groß, blond und blauäugig, fühlt sich jedoch selbst nicht besonders hübsch und zu allem Überfluss fällt sie in Kolumbien wegen ihres nordischen Aussehens auch auf, weshalb sie auch dem zwanzigjährigen Damián Dagua, der in Jasmins Wohnhausanlage als Gärtner arbeitet, sofort ins Auge sticht. Der geheimnisvolle attraktive Indio, der als Hausmeistergehilfe arbeitet, begegnet Jasmin immer wieder und strahlt eine Faszination aus, der sich Jasmin unmöglich entziehen kann...

    Jasmin und Damián sind interessante Protagonisten mit vielen Ecken und Kanten, die voller Überraschungen stecken. Von allen Charakteren macht Jasmin die beachtlichste Weiterentwicklung durch, denn man erlebt mit, wie der Teenager während des Südamerika-Aufenthalts erwachsen wird. "Der Ruf des Kolibris" ist für mich eine gelungene Mischung aus Abenteuer- und Liebesgeschichte, wobei sich Spannung & Romantik die Waage halten und die Geschichte nicht ins Kitschige abdriftet, was mir sehr wichtig ist.

    Einige Längen bzw. allzu ausgeschmückte Schilderungen gibt es meiner Meinung nach schon, doch angesichts vieler ungeahnter Wendungen und Überraschungen wird die faszinierende Story niemals langweilig, denn diese Geschichte zieht den Leser in seinen Bann und lässt einen so schnell nicht mehr los - da stören nicht mal detaillierte Beschreibungen.

    Ich-Erzählerin Jasmin schildert die rasanten Geschehnisse sehr emotional aus ihrer Sicht und gewährt dem Leser einen tiefen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt. Dadurch identifiziert man sich schnell mit der jugendlichen Hauptperson, fühlt, fiebert & leidet mit ihr mit. Gemeinsam mit Jasmin begibt man sich als Leser auf eine abenteuerliche Reise vollgepackt mit Alltagsproblemen, großen Gefühlen, politischen Unruhen und den oftmals erschreckenden Zuständen des südamerikanischen Landes...

    Die Idee, das Setting nach Kolumbien zu verlegen, wo zwei ganz unterschiedliche Menschen bzw. Kulturen aufeinanderprallen, ist außergewöhnlich und die Umsetzung kann sich sehen lassen. Besonders hervorheben möchte ich die wundervoll lebendigen Orts- und Schauplatzbeschreibungen, die einem das Land Kolumbien, die Bewohner und deren Lebenseinstellung näher bringen. Man hat auch das Gefühl, dass Christine Lehmann für diesen Jugendroman sehr sorgfältig recherchiert hat, was mir sehr gefällt.

    "Der Ruf des Kolibris" ist ein Buch, für das man sich genügend Zeit nehmen sollte, damit man alle Zusammenhänge versteht und die schönen Schauplätze genießen kann. Dank der mitreißenden, ausdrucksstarken Schreibweise, der Kapitel in angenehmer Länge und der angenehmen Sprache lassen sich die knapp 550 Seiten schnell und flüssig lesen.

    FAZIT:
    "Der Ruf des Kolibris" ist ein ungewöhnlicher Jugendroman voller Höhen und Tiefen, der uns nach Kolumbien entführt. Ausgestattet mit einem eindrucksvollen Plot, reizvollen Protagonisten und einem fesselnden, emotionsgeladenen Schreibstil fliegt man durch die Seiten, weshalb mich der Roman trotz klitzekleiner Mankos eindrucksvoll unterhalten hat. Dafür vergebe ich gern 5 STERNE und freue mich auf "Die Rose von Arabien" und "Eukalyptusmond".

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    L
    Um welche Thematik genau geht es in dem Buch: Der Ruf des Kolibris von Christine Lehmann?
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