Christine Lehmann Die Rose von Arabien

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Inhaltsangabe zu „Die Rose von Arabien“ von Christine Lehmann

Wenn eine Rose in der Wüste blüht.§Als Finja dem geheimnisvollen jungen Scheich Chalil nach Dubai folgt, glaubt sie an die große Liebe. Und verliert sich in seiner Welt aus Sand und Träumen. Überwältigend schön ist sie und gefährlich. Lebensgefährlich. Hin- und hergerissen zwischen arabischer Tradition und ihrer Freiheit kämpft Finja mutig für eine Liebe, die eigentlich nicht sein darf.§Ein Roman der ganz großen Gefühle.

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  • Fremdes Land und erste Liebe

    Die Rose von Arabien
    kassandra1010

    kassandra1010

    30. August 2016 um 13:24

    Lehmann setzt nach dem Ruf des Kolibris noch eins drauf. Sie wechselt das Land, aber die Personen sind auch hier ein verliebtes Mädchen und ein junger Mann, die sich gegen alle ihnen auferlegten Zwänge stemmen müssen. Chalil schenkt Finja zum Abschluss aus Deutschland einen wunderschönen Ring und dann ist Finja klar, obwohl sie nicht mit nach Dubai wollte, kann sie sich jetzt wohl nicht mehr gegen ihr Verlangen wehren…. Finja kommt in diesem Land an und wird von der Scheichfamilie als Gast aufgenommen und lernt die Sitten der Frauen in den moslimischen Ländern kennen und hat es manchmal schwer, sich zurück zu halten. Chalil und Finja kommen sich nahe und für die Sitten in Dubai und in Saudi Arabien zu nahe. Sie erleben beide gemeinsam viele Abendteuer. Lehmann erzählt viel von tausend und einer Nacht und fügt letztendlich noch die eigenen Geschichte dazu. Mal wieder eine wunderschöne Liebesgeschichte, in der die Kultur und die ganze Macht eines Landes nicht zu kurz kommt.

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  • Die Rose von Arabien

    Die Rose von Arabien
    Slatedfan

    Slatedfan

    13. October 2014 um 15:22

    Was du liebst, wird sich von dir entfernen, wie eine Fata Morgana in der Wüste, und deine Seele wird verdursten, weil du nach Erquickung strebst, die unerreichbar ist. Und niemand wird da sein, dich zu trösten! Wenn eine Rose in der Wüste blüht. Als Finja dem geheimnisvollen und unglaublich attraktiven jungen Scheich Chalil nach Dubai folgt, glaubt sie an die große Liebe. Und verliert sich in einer Welt aus Sand und Träumen. Überwältigend schön ist sie-und gefährlich. Lebensgefährlich. Hin- und hergerissen zwischen arabischer Tradition und ihrer Freiheit kämpft Finja mutig für eine Liebe, die eigentlich nicht sein darf. Das Cover ist hübsch und passen, wenn auch ein wenig kitschig und den Titel find ich sehr schön. Man lernt sehr viel von Dubai und der Wüste kennen. Dabei haben die meisten Lust auf dieses Land bekommen, mich hat es dagegen eher etwas abgeschreckt. Ebenso lernt man auch den Islam kennen. Mich hat es immer aufgeregt, wenn es darum ging, dass Finja und Chalil nicht heiraten dürfen, wegen dem Islam. Da sind wir auch schon bei Chalil, mit dem ich leider nicht warm werden konnte. Ich fand ihn einfach nur ein wenig feige und kitschig. Finja war aber als Protagonistin sehr sympathisch. Dann gäbe es noch zu sagen, dass das Buch ein bisschen zu viele Seiten hat. Manch einer findet es vielleicht gut, dass es so viele Geschichten in diesem Buch gibt, zum Beispiel über Chalils Abenteuer. Mir persönlich war das etwas zu langweilig. Ich hätte in diesem Buch tausendmal in Tränen ausbrechen können, wegen der verbotenen Liebe zwischen Chalil und Finja. Man hat wirklich mitgelitten, was ich eigentlich gut fand. Ansonsten fand ich den Rest des Buches auch sehr schön. Also 3,5-4 Sterne.

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  • Ein überwältigendes Buch

    Die Rose von Arabien
    ButterflyBook

    ButterflyBook

    04. August 2014 um 21:52

    Lange lag das Buch bei mir zu Hause herum, bevor ich Zeit dazu fand, dieses Buch zu lesen. Ich spare es mir, über den Inhalt zu schreiben, da dies sowieso schon einige vor mir erledigt haben. Meine Meinung: Christine Lehmann ist es gelungen, so viele wichtige Thematiken in ein einziges Buch zu verpacken. Obwohl sich alle Themen durch das ganze Buch ziehen, ergeben sie eines. C. Lehmann erzählt von einer "verbotenen" Liebe, von Frauenbewegungen, von Erzählungen aus der muslimischen sowie aus der christlichen Kultur und bringt einem ganz nebenbei noch das Leben der Beduinen näher. Dass dabei Spannung und Romantik nicht zu kurz kommen, scheint für die Autorin selbstverständlich zu sein und so schuf sie ein Buch, dass für Frauen jedes Alters ansprechend ist, auch wenn es in die Kategorie Jugendliteratur fällt. Zusammenfassend kann ich dieses Buch also an alle weiterempfehlen, die nach Literatur suchen, die einerseits ein romantischer Roman ist aber gleichzeitig auch historisch und kulturell sehr informativ ist.

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  • Leserunde zu "Lilith Parker, Band 3: Lilith Parker, und das Blutstein-Amulett" von Janine Wilk

    Lilith Parker und das Blutstein-Amulett
    katja78

    katja78

                     Lilith Parker im Reich der Vampire Auf gehts in dendritten Teil der Lilith Parker Reihe von Janine Wilk Gesucht sind Kids ab 10/11 Jahren die bestenfalls beide Vorgängerbände schon kennen, da sie zum Verständnis bekannt sein müssen. In Chavaleen, dem Reich der Vampire, herrscht große Unruhe! Der Vampir-Anführer Vadim Alexandrescu leidet unter einer mysteriösen Krankheit. Lilith Parker muss sofort nach Rumänien reisen, um ihm mit ihren Banshee-Kräften beizustehen. Doch als sie in der unterirdischen Stadt ankommt, kann Lilith nicht glauben, was sie erfährt: Ein Verräter droht, die Vampire den grausamen Vanator auszuliefern, und auch in Bonesdale taucht eine ungeahnte Bedrohung auf. Lilith muss unbedingt die Pläne des Verräters vereiteln und bringt sich dabei selbst in allerhöchste Gefahr. Leseprobe Zur Autorin Janine Wilk wurde am 07.07.1977 als Kind eines Musikers und einer Malerin in Mühlacker geboren. Schon von Kindesbeinen an war die Literatur sehr wichtig für sie, mit elf Jahren schrieb sie ihre ersten Geschichten. Mit Anfang zwanzig begann sie mit der Arbeit an ihrem ersten Buch und schon bald folgten die ersten Veröffentlichungen im Bereich Lyrik und Kurzprosa. Janine Wilk lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in der Nähe von Heilbronn. Näheres findet ihr auch hier: www.janine-wilk.de Wir suchen nun 10 Leser, die gerne gemeinsam dieses Abenteuer mit Lilith erleben möchten. Du solltest Zeit haben dich in einer Leserunde zu beteiligen und anschließend eine Rezension schreiben, bestenfalls auch bei Amazon und anderen Seiten. Für deine Bewerbung verrate uns Einfach, über was du gerne einmal etwas lesen möchtest, gibts ein bestimmtes Thema? Schaut euch doch auch mal das Programm von Planet Girl an, da gibts viele neue und bereits erscheinene Bücher, die vielleicht für euch interessant sein könnten. Wir freuen uns auf deine Bewerbung und sind schon ganz gespannt auf eure Eindrücke zum Buch! Eure Janine & Katja

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  • Zuviel Märchen

    Die Rose von Arabien
    Athene

    Athene

    28. August 2013 um 08:40

    INHALT: Finja muss wie jedes Jahr auf den Weihnachtsmarkt. Sie begleitet ihren Vater, einen Professor für Ingenieurwesen, und seine Studenten zum Glühweinstand. Dort trifft sie den jungen Scheich Chalil, der ein Jahr in Deutschland studiert. Leider ist das Jahr bereits zu Ende. Als sie erfährt, dass ihr Vater zu Chalils Familie nach Dubai reist, will sie natürlich mit. Doch hat eine Schwärmerei bei so gegensätzlichen Kulturen eine Chance zu einer Liebe mit reeller Zukunft zu werden? FAZIT: Auf dieses Buch bin ich aufmerksam geworden, nach dem mir ein Geheimtipp eines ehemaligen Buchgesichts so gut gefallen hat und das Cover genauso wunderschön gelungen ist: Der Ruf des Kolibris(http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2012/05/christine-lehmann-der-ruf-des-kolibris.html). Die Geschichte von Finja und Chalil an sich hat mir unter dem Aspekt des Jugendbuches gut gefallen. Denn hier wird schon deutlich, dass es sich um Backfischliebe handelt und die scheuen Küsse doch Seltenheitswert haben. Doch das ist auch gewollt, denn mehr wäre angesichts der fremden Kultur ein echter Stilbruch. Der jugendliche Leser soll hier mitfiebern, ob aus der Schwärmerei eine Liebe werden kann, die auch eine reelle Zukunft hat. Nebenbei erfährt der Leser einige Kulturunterschiede, die gekonnt in die Dialoge der Hauptfiguren eingeflochten werden. Gestört haben mich in diesem Buch jedoch die Geschichten. Manche Erzählungen und Berichte der Personen, werden wie eine Geschichte aus 1001 Nacht erzählt. Hier spricht mal eine Ziege oder ein Baum. Hier und da gibt es Vorahnungen und Träume. Diese Erzählungen zogen sich über mehrere Seiten und konnten auch nicht einfach überblättert werden, da sie doch Begründungen für das Verhalten der Protagonisten enthielten. Diese Art der "Märchenerzählung" passte irgendwie nicht in ein Jugendbuch, dass auf eine Romanze zwischen zwei Jugendlichen aus der christlichen und muslimischen Glaubensrichtung abzielt. Denn hier werden eigentlich ernste Themen wie die Rolle der Frau, Blutrache etc. angesprochen. An drei weiteren Stellen überlegt sich Finja, was sie bereits alles in Dubai erlebt hat und zählt dies gedanklich auf. Dies machte stets eine Seite aus und fand ich total überflüssig. Das Ende und die Auflösung wurde dann wiederum in nur 2-3 Seiten abgearbeitet und war mir angesichts des gemeinsam Erlebten der Hauptfiguren zu knapp. Es machte fast den Eindruck, als ob die Autorin keine Lust mehr hatte. Dies war mir dann leider auch zuviel des Guten und machte das Leseerlebnis zäh. 2 von 5 Punkten. http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2013/08/christine-lehmann-die-rose-von-arabien.html

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  • Die Rose von Arabien

    Die Rose von Arabien
    roseofarab

    roseofarab

    31. May 2013 um 12:13

    Das Buch ist toll. Ich habe am Stück durchgelesen. Nur bei der Sprache war es ein wenig schwierig, ich sprehe fliesend Arabisch und hab mir bei einigen Wörtern fast die Zunge abgebissen und bei manschen Wörtern, wie z.B. Asif auf der letzten Seite müste es ausgesprochen eingentlich Azef heißen. Sonst aber spitzenmäßig.

  • Wunderschön und romantisch

    Die Rose von Arabien
    leseratte...

    leseratte...

    31. March 2013 um 00:23

    Als Finja ihn auf dem Weihnachtsmarkt sieht, ist es um sie geschehen. Chalil ist so anders, wunderschön, erwachsen, intelligent und der älteste Sohn eines Scheichs aus Dubai. Außerdem liebt er sie. Doch es ist für beide unmöglich zusammen zu sein, denn als zukünftiger Scheich kann Chalil unmöglich eine „Ungläubige“ heiraten. Als Finja ihren Vater in Dubai besucht, trifft sie Chalil wieder. Sie kann und will einfach nicht glauben, dass ihre Liebe keine Chance hat, und ist sogar bereit zum Islam zu konvertieren. Ein schwerwiegender Schritt für eine Europäerin. Doch würde es überhaupt etwas nützen? Kann es einen gemeinsamen Weg für die beiden geben? Mit diesen und weiteren Fragen rund um die Themen Glauben und Liebe beschäftigt sich Christine Lehmann in ihrem Buch „Die Rose von Arabien“. Finja und Chalil sind sehr unterschiedlich. Sie ist aus Deutschland, er kommt aus Dubai. Sie ist christlich aufgewachsen, er ist Moslem. Sie kann weitestgehend ihre eigenen Entscheidungen treffen, er muss sich mit seinem Vater abstimmen, bzw. tun, was dieser entscheidet. Für Finja ist es normal, dass Frauen die gleichen Rechte haben wie Männer, für Chalil ist es schwierig zu akzeptieren, wenn er von einer Frau öffentlich kritisiert wird. Deshalb fragt man sich von Anfang an: Kann eine Beziehung zwischen den beiden überhaupt gut gehen? Aber es gibt auch eine Gemeinsamkeit, die alles andere klein aussehen lässt, denn beide lieben sich vom ersten Augenblick an. Ohne den anderen ist jeder nur die Hälfte eines Ganzen. „Die Rose von Arabien“ spielt in einer märchenhaften Kulisse – Dubai. Ein Land weit entfernt von Deutschland, nicht nur in räumlicher Entfernung. Sondern auch klimatisch, religiös und gesellschaftlich. Finja hat zwar blaue Augen, ist aber nicht blauäugig. Manchmal hört man von Frauen, die ihre Kinder zurücklassen, um mit arabischen Männern ein neues Leben anzufangen. Man hat den Eindruck, dass sie es sich vorstellen, wie ein Märchen aus tausendundeiner Nacht, doch die Wirklichkeit sieht ganz anders aus. Finja ist das bewusst, daher macht sie sich viele Gedanken, ob sie in einem arabischen, islamischen Land leben könnte. Sie spricht mit Chalil, seiner Schwester und seiner Mutter über die Kultur und den Glauben. Dadurch lernt sie viel über den Islam und dass Dubai im Gegensatz zu Saudi Arabien ein fortschrittliches Land in Sachen Frauenrechte ist. Mit Finja zusammen lernt der Leser eine ganz andere Kultur kennen, die ebenso spannend ist, wie auch die Geschichte an sich. Aber der Roman ist nicht nur lehrreich, sondern auch einfach wunderschön, denn die Liebe zwischen Chalil und Finja wird in manchen Momenten so intensiv beschrieben, dass die Leserin am liebsten unter Chalils Blicken dahin schmelzen würde, in anderen Augenblicken ist sie so zart und zerbrechlich, dass man eine schützende Hand darüber halten möchte. Ein weiterer märchenhaft schöner Aspekt der „Rose von Arabien“ ist, dass viele Geschichten erzählt werden. So lernt man den Koran kennen, die Bibel und natürlich Chalil. Während der gesamten Geschichte ist die Atmosphäre so mitreißend, dass man als Leserin beginnt, für Chalil zu schwärmen und ab und zu ein Tränchen verdrückt, wenn die Situation ausweglos wird oder erscheint. Vereint mit der wunderbaren Kulisse der Wüste, die manchmal romantisch, zauberhaft ist und dann in Sekundenschnelle zu einer lebensbedrohenden Gefahr werden kann. Dem Leser wird somit eine sehr realistische Darstellung der Wüste und dem Leben in Dubai geboten. Nicht nur die schönen Seiten werden gezeigt, wie Geld und Luxus, sondern auch die schwierigen, die gesellschaftlichen Unterschiede zwischen Mann und Frau, der eingeschränkte freie Wille. „Die Rose von Arabien“ ist eine wunderschöne Liebesgeschichte für Mädchen und auch Frauen jeden Alters, die einem die Wunder der Wüste zeigt, die Schönheit Dubais und einen unvergesslichen Einblick in die Gesellschaft und Kultur des Landes gibt. Einfach lesenswert!

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  • Rezension zu "Die Rose von Arabien" von Christine Lehmann

    Die Rose von Arabien
    Manja82

    Manja82

    21. February 2013 um 15:02

    Kurzbeschreibung: Auf dem Weihnachtsmarkt lernt Finja den jungen Scheich Chalil, einen Studenten ihres Vaters, kennen und fühlt sich sofort zu ihm hingezogen. Doch Chalil reist schon kurz darauf zurück in seine Heimat Dubai. Als Finjas Vater dort beim Bau von Solaranlagen hilft, besucht ihn seine Tochter kurzerhand. In einer faszinierenden fremden Welt voller neuer Gerüche, Farben und Geräusche trifft Finja Chalil wieder - aber die kulturellen Unterschiede scheinen unüberwindbar. (Quelle: Carlsen Verlag) Meine Meinung: Finja besucht den Stuttgarter Weihnachtsmarkt, wo sie dem Araber Chalil begegnet. Sie ist sogleich hin und weg von ihm. Es stellt sich heraus das Chalil das letzte Jahr über bei Finjas Vater studiert hat und nun kurz vor seiner Rückreise nach Dubai steht. Finja möchte das aber nicht so hinnehmen und sieht ihre Chance gekommen, als ihr Vater vom Scheich über Weihnachten in dessen Haus eingeladen wird. In Dubai aber begreift sie schnell wie unterschiedlich sie und Chalil eigentlich sind, er ein Muslim, sie eine Christin. In den nächsten zwei Wochen erleben Finja und Chalil einige Abenteuer, die ihre Gefühle füreinander immer wieder auf die Probe stellen. Hat ihre Liebe überhaupt eine Chance? „Die Rose von Arabien“ stammt aus der Feder der Autorin Christine Lehmann. Obwohl sie bereits mehrere Jugendbücher veröffentlicht hat war dies mein erster Roman von ihr. Es wird aber sicher nicht mein letzter sein. Die Protagonistin Finja ist 16 Jahre alt und ich fand sie eine sehr angenehme Protagonistin. Sie hat einige Fehler, ist nicht perfekt aber gerade das macht sie sympathisch. Finja ist ziemlich selbstbewusst und weiß was sie will. Als sie Chalil kennenlernt verliebt sie sich in ihn. Allerdings schwankt sie immer wieder ob er auch dieselben Gefühle für sie hat. Finja ist offen, lebenslustig und findet in Dubai recht schnell Anschluss. Sie sagt aber auch was sie denkt, auch wenn das in den arabischen Ländern so nicht unbedingt gerne gesehen ist. Ihre Meinungsäußerungen führen auch immer wieder zu Spannungen mit Chalil. Chalil ist der Sohn des Scheichs und 8 Jahre älter als Finja. Nichts desto trotz liebt er sie, auch wenn dies zu Komplikationen führt. Und diese sich nicht auszuschließen, denn immerhin soll Chalil auch Scheich werden. Er ist gebildet, aufgeschlossen, hilfsbereit und hängt an seiner Familie, möchte sie nicht enttäuschen. Die Liebesgeschichte, die sich zwischen Finja und Chalil entwickelt ist einerseits romantisch aber auch nicht frei von Problemen. Neben den beiden Protagonisten gibt es auch noch Nebencharaktere, wie Finjas Vater oder auch Chalils Eltern, die alle sehr gut ins Geschehen mit eingebunden sind. Sie alle wirken authentisch und glaubhaft. Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich und flüssig. Es macht wirklich Spaß in der Geschichte abzutauchen. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Finja. So bekommt man als Leser alle ihre Gedankengänge und Handlungen hautnah mit. Die Handlung selber ist gut durchdacht, verständlich und die Zusammenhänge sind gut erklärt. Weder Spannung noch Romantik kommen in diesem Buch zu kurz. Das Ende des Buches fand ich sehr gut gelungen. Zwar kam es ein wenig abrupt aber dennoch passt es gut und rührt schließlich sogar zu Tränen. Fazit: „Die Rose von Arabien“ von Christine Lehmann ist ein wundervolles Buch. Die Autorin hat mich mit ihren sympathischen Charakteren, der romantischen aber auch spannenden Handlung und der einzigartigen Kulisse vollends überzeugt. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung!

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  • Leserunde zu "Die Rose von Arabien" von Christine Lehmann

    Die Rose von Arabien
    NadineLeseratte

    NadineLeseratte

    Wer hat Lust an der Leserunde zu Christine Lehmanns Jugendbuch "Die Rose von Arabien" telzunehmen. Gestartet wird am 10.02.2013. Diese Liebesgeschichte ist nun als günstige Taschenbuchausgabe erhältlich. Letzten Sommer las ich das Jugendbuch "Der Ruf des Kolibris" v. C. Lehmann und war sehr begeistert. Ähnliche Lesefreude erhoffe ich mir nun von diesem Buch. Um was geht es in "Die Rose von Arabien"? Auf dem Weihnac Weihnachtsmarkt lernt Finja den jungen Scheich Chalil, einen Studenten ihres Vaters, kennen und fühlt sich sofort zu ihm hingezogen. Doch Chalil reist schon kurz darauf zurück in seine Heimat Dubai. Als Finjas Vater dort beim Bau von Solaranlagen hilft, besucht ihn seine Tochter kurzerhand. In einer faszinierenden fremden Welt voller neuer Gerüche, Farben und Geräusche trifft Finja Chalil wieder - aber die kulturellen Unterschiede scheinen unüberwindbar. Dieses Buch weckt sicherlich die Reiselust und das Fernweh. Der richtige Lesestoff für trübe Wintertage! WER MACHT MIT?

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    • 9
  • Rezension zu "Die Rose von Arabien" von Christine Lehmann

    Die Rose von Arabien
    Riinaa

    Riinaa

    06. February 2013 um 15:09

    Die 16-jährige Finja lernt auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt zufällig den jungen Chalil kennen und verliebt sich auf Anhieb in ihn. Unglücklicherweise verliert sie ihn genauso schnell wieder aus den Augen, bis sie ihn am Glühweinstand, dem alljährlichen Weihnachtstreffpunkt ihres Vaters und dessen Studenten wiedersieht. Bei dieser Begegnung stellt sich heraus, dass Chalil ein Student ihres Vaters ist und nicht nur das: Er ist der erstgeborene Sohn eines Scheichs. Finjas Vater arbeitet gerade an einem Auftrag des Scheichs und muss für dieses Projekt auch die Weihnachtstage in Dubai verbringen. Diese Aussicht gefällt Finja nun umso besser, schließlich war bereits geplant, dass sie Weihnachten zusammen mit ihrem Vater in Dubai verbringen wird. Umso besser, dass sie so Chalil wieder sehen wird! In freudiger Erwartung fiebert Finja also ihrer Reise nach Dubai und dem Widersehen mit Chalil entgegen, nichts ahnend, welche Hürden und Missverständnisse sie erwarten werden. Meine Meinung Zu Beginn erweckt die Story vielleicht den Eindruck, dass es eine von vielen klischeehaften Romanzen ist, doch so ist es nicht. Nein, hier treffen zwei unterschiedliche Kulturen aufeinander, was viel Stoff zum Erzählen liefert. Wann trifft man schließlich schon einen Scheich, der mal locker 300.000€ für Schmuck ausgibt? Doch abgesehen von den gesellschaftlichen Unterschieden werden vor allem die kulturellen immer wieder sichtbar, welche sich Finja anfangs nicht ganz bewusst ist. Zwar reist sie mit Bedenken und einigen Vorurteilen an, deren Tragweite kann sie allerdings noch nicht abschätzen. Auf der einen Seite lernt sie eine unbeschreiblich herzliche Gastfreundschaft der Menschen kennen, auf der anderen Seite sieht sie sich auch mit ganz anderen Traditionen und Wertvorstellungen konfrontiert, als sie es von Zuhause gewohnt ist. Im Laufe der Geschichte kann Finja diese anderen Sichtweisen zwar besser verstehen, dennoch ist sie von den strengen Regel des arabischen Landes immer noch nicht überzeugt. Im Gegenteil: das neue Wissen macht es nur komplizierter, weshalb sich Finja fragt, ob es für sie nicht einfacher wäre, wenn sie Chalil heiraten würde... Finja wirkt auf mich noch sehr naiv. Chalil ist ihre erste große Liebe. Sie hat nur Augen für ihn, was sie stückchenweise blind für die eigentliche Realität macht. Ihre Liebe zu Chalil scheint grenzenlos, doch immer wieder aufs Neue werden diese Gefühle auf die Probe gestellt. Sie würde auf viele Dinge verzichten müssen, um eine dauerhafte Beziehung mit dem jungen Scheichsohn haben zu können. Sogar der Gedanke nur „Zweitfrau“ zu sein, erscheint ihr nicht abwegig. (Hiermit wäre ich z.B. gar nicht einverstanden) Im Gesamten gefällt mir Finjas Charakter jedoch, weil sie sehr aufopferungsvoll Chalil gegenüber ist und für ihn alles hinter sich gelassen hätte. Chalil macht, was die Liebe zu Finja betrifft, einen sehr starken und leidenschaftlichen Eindruck. Als erstgeborenen Sohn eines Scheichs fühlt er sich seinen Pflichten, Tradition und seiner Familie vorrangig verpflichtet. Doch kann er auch seinen persönlichen Wünschen auch nicht verwehren. Er steckt in einer echten Zwickmühle, an der er langsam verzweifelt. Der spannende Wechsel zwischen Hoffnung und Verzweiflung lässt einen kaum zu Atem kommen - geschweige denn, das Buch aus der Hand legen. Abgesehen von der spannenden Liebesgeschichte zwischen Finja und Chalil bietet Christine Lehmann dem Leser detailreiche Beschreibungen der arabischen Kultur, der muslimischen Religion und lässt an den passenden Stellen ihre Traditionen und Wertvorstellungen einstreuen. Vor allem die vielen wundervollen Beschreibungen über Oasen, Antilopen und die Wüste haben mich an der Geschichte fasziniert. Man fühlte sich direkt in ein Märchen aus 1001 Nacht gezogen. Manchmal erschienen mir manche Gedanken bzw. Handlungsschritte etwas unrealistisch: Ein 16-jähriges Mädchen, dass nach weniger als 7 Tagen davon überzeugt ist, ihren Traummann gefunden zu haben und ihn heiraten zu müssen… Naja, ich bin selber sechzehn und kann mich damit nicht identifizieren. Auch beim Ende muss ich zugeben, dass es für mich nicht die Ideallösung war. Im wahren Leben wäre es höchstwahrscheinlich nicht so abgelaufen. Abschließend noch ein Wort zu dem wunderschönen Cover. Es hat mir gleich eine wunderbare orientalische Atmosphäre vermittelt. Die Farbtöne und Silhouetten als Schatten finde ich sehr gelungen. Jemand hat sich dabei sehr viel Mühe gegeben… Man wird fast magisch angezogen und taucht wirklich in eine andere Welt ein. Mein Fazit „Die Rose von Arabien“ ist ein wahrer Pageturner, der trotz seines Umfangs schnell verschlungen ist. Spannend und wie selbstverständlich erzählt Christina Lehmann die Liebesgeschichte zweier Menschen, die aus völlig verschiedenen Kulturen stammen und die damit verbundenen Probleme. Viele kleine Geschichtchen, die in die Haupthandlungen mit einfließen runden das Buch passend Stück für Stück ab. Bis zum Ende bangt und hofft der Leser mit den zwei Liebenden und fragt sich, ob diese Liebe eine Chance haben wird?

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  • Rezension zu "Die Rose von Arabien" von Christine Lehmann

    Die Rose von Arabien
    ConnyZ.

    ConnyZ.

    24. January 2013 um 08:20

    Am 24. Januar 2013 ist eine Neuauflage des Buches “Die Rose von Arabien” erschienen. Geschrieben hat dieses Werk die Autorin Christine Lehmann, welche bereits zahlreiche Romane vorweisen kann. Meinen großen Dank gebührt hier dem Carlsen-Verlag für dieses 576 Seiten umfassende, voller Träume steckende, Buch. Finja ist sechzehn und lebt zusammen mit ihrem Vater und dessen Freundin Jutta in Stuttgart. Auf dem hiesigen Weihnachtsmarkt ist es für sie und ihren Vater, welcher an der Universität als Professor arbeitet, zur Tradition geworden, sich auf ein paar Glühwein mit den Studenten aus seinem Fach zu treffen. Auf dem Weg dorthin sieht sie ihn - einen anmutigen jungen Mann, mit einer einzigartigen Aura und einem Charisma, welches Finja magisch anzieht. Dieser stellt sich als Chalil heraus, der Erstgeborene eines der sieben Scheichs aus Dubai. Finja verliert sich vollständig in seinen Augen und seinem ganzen Auftreten und versucht mit ihm ins Gespräch zu kommen. Sie weiß, dass ihr Vater über Weihnachten nach Dubai fliegen wird, um dort beim Aufbau einer Solaranlage mitzuhelfen. Das es Chalils Familie sein wird bei denen er Helfen soll, war ihr bis dato nicht bekannt. Als sie Chalil in seiner Heimat und bei seiner Familie begegnet, ist sie sich jedoch nicht mehr sicher, ob sie teilhaben möchte an diesem Leben. Viele Gefahren erwarten sie und ständig zieht Chalil sie verbotener Maßen in seinen Bann … Aus diesem Buch bin ich wie verzaubert wieder zurückgekehrt. “Die Rose von Arabien” steckt voller Geschichten aus tausendundeiner Nacht und einer spannenden Geschichte, welche die Protagonistin Finja erzählt. Finja ist sehr erwachsen in ihren Taten, aber als Chalil ihren Lebensweg betritt, ist auch sie nur ein junger verliebter Teenager. Der erste Augenblick mit Chalil und Finjas Beschreibungen dazu, haben auch mich nicht mehr losgelassen und ich konnte dieses Buch nicht mehr loslassen. Die Geschichte der Beiden ist überaus fesselnd, und ich habe bisher noch nicht herausgefunden warum. Ob es an Chalil und Finjas starker Bindung lag, an dieser weiten Fremde in Dubai, welche mich verzaubert hat oder es einfach das ganze Werk war - ich vermag es nicht zu spezifizieren. Christine Lehmann beschrieb und malte die Welt von Finja vor meinen Augen. Ich sah sie unendliche und so faszinierte Weite der Arabischen Wüste, den Sonnenaufgang über dem Persischen Golf und die Dromedarkarawanen über den flimmernden Wüstensand laufen. Finja erlebt wirklich lebensgefährliche Abenteuer in Dubai und ihr größtes ist Chalil. Die Verzweiflung der Beiden, sich nicht einander nähern zu dürfen, weil immer ein Familienmitglied von Chalil in der Nähe ist, spürte ich durch die Seiten hindurch. Chalil zeigt viele Gesichter in der Handlung, aber seine Zuneigung zu Finja kann er nicht verstecken und so wird schnell für Finja klar, dass sie ihn nie für sich allein haben kann. Auf Chalil lastet eine große Verantwortung, denn als erstgeborener Sohn des Scheichs muss er seinen Pflichten nachgehen und eine Europäerin zu ehelichen oder gar heimlich zu umwerben ist verpönt. Auch wenn es viele dunkle Szenen gibt, so las sich “Die Rose von Arabien” wie ein Märchen aus der Wüste, eine Erzählung aus längst vergangener Zeit. Ich wollte nicht ehr aufhören, mit Lesen, bevor ich wusste ob die Beiden einen Weg finden sich öffentlich ihre Liebe gestehen zu können, oder ob sie vielleicht gebrochenen Herzens ihr Leben weiterleben müssen. Natürlich ist Finja noch sehr jung, um überhaupt ans Heiraten denken zu können, aber in Chalils Kultur ist sechzehn gar nichts, was einem als sehr veraltete Ansicht vorkommt, wo man doch hier in den westlichen Ländern leben kann, wie es einem gefällt und mit wem man will. Durch die vielen Erklärungen und Geschichten aus Chalils Leben bin ich nun anderer Ansicht, was das Düstere aus diesen Ländern anbelangt. Für mich war es bisher nur der Krieg von Saudi Arabien und pompöses Geldausgeben in Dubai, was ich als Ansicht hatte. Doch Christine Lehmann zeigt so viele schöne Seiten auf. Nicht nur die Flora und Fauna, so unerforscht und voller Wunder, sondern auch der starke Zusammenhalt der Familien ist es, was ich nun mitnehmen werde und mein Bild zu diesem Volk gänzlich geändert hat. Auch diese traumhaften Geschichten, welche erzählt werden, sei es aus der Bibel oder dem Koran, haben mir eine neue Anschauung offenbart. Gerade die gewählte ICH-Erzählform aus Finjas Sicht ist es, welche dieses Buch wunderschön werden lässt und welche mich hat versinken lassen - in Chalils Welt und dessen Leben. Auch das Cover ist ein wahr gewordener Traum, die Pflanzen, Tiere und Gebäude, als schattenhafte Darstellungen, spiegeln den Inhalt des Buches perfekt wieder. Wenn auch ihr erfahren wollt, wie die Geschichte endet, dann kann ich euch “Die Rose von Arabien” aus der Feder von Christine Lehmann wärmstens an Herz legen und hoffe das auch ihr fasziniert, und wie verzaubert aus den Seiten auftauchen werdet.

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  • Rezension zu "Die Rose von Arabien" von Christine Lehmann

    Die Rose von Arabien
    Charlousie

    Charlousie

    01. January 2013 um 22:40

    Eine Welt zwischen Sand und Träumen „Du bist die Kerze, Finja, und ich dein Nachtfalter“, S. 447 Der Inhalt: Die 16-jährige Finja lernt den 24-jährigen Chalil auf dem Weihnachtsmarkt kennen. Er ist der Auslandsstudent ihres Vaters und der Erstgeborene Sohn eines Scheichs aus Dubai. Ihre Kulturen könnten nicht unterschiedlicher sein und doch hat es zwischen ihnen gefunkt. Als Finja dann wenig später wie geplant ihren Vater rund um die Weihnachtszeit in Dubai besuchen fährt, trifft sie Chalil wieder und lernt seine ganze Familie kennen. Finjas Gefühle wachsen mit jedem Blick, jeder Berührung und jeder Begegnung. Doch fühlt Chalil überhaupt dasselbe? Chalil, der Unnahbare, dem die Frauen, genauso wie allen anderen Männern in Dubai, nie widersprechen. In Arabien prallen zwei Welten aufeinander, wie Finja zunehmend begreifen muss. Sie hat Schwierigkeiten sich den Gepflogenheiten unterzuordnen. Dennoch ist da dieses Band, das sie zu zerreißen droht, wenn sie ihm nicht nachgibt. Wird es eine Zukunft für Finja und Chalil geben? Eine liebreizende, wie gefährliche Geschichte im fernen Orient Christine Lehmanns Jugendroman handelt von der magischen Zeit der ersten Liebe, die gezwungen durch eine fremde Kultur und ein ganz anderes Verständnis des Zusammenlebens und der Familienbande, ihren Weg scheinbar nicht finden kann. In “Die Rose von Arabien” liegt eine ganze Welt, die einen mitnimmt auf eine malerische, bunte, liebreizende und gleichzeitig gefährliche, bedrängende, und einfach nur unglaublich fantastische Reise. Wie ein Märchenbuch aus “Eintausendundeine Nacht” vermengt Christine Lehmann die Rahmenhandlung mit weiteren Kurzgeschichten, die eine unerträgliche Süße und Vielfalt schaffen. Ich habe selten ein wirkungsvolleres und fesselnderes Buch gelesen, das ohne Fantasy und mit scheinbar ganz wenig Zutaten solch eine große Wirkung ausübt. Unvereinbare kulturelle Unterschiede verflochten mit einer packenden :Liebesgeschichte* Ein Hauptaspekt sind die kulturellen Unterschiede der westlichen und der arabischen Welt. Spannend und wie selbstverständlich hat die Autorin unzählige Sachinformationen über die muslimische Religion, ihre Traditionen und Kultur eingestreut, dies aber so, dass diese Informationen stets mit einer bewundernswerten Leichtigkeit in der Handlung integriert waren. Ein ums andere Mal bekam ich große Angst aufgrund der Regeln dieses so fernen und schwer zu verstehenden Landes Arabien. Doch nicht alles, was einem dort fremd erscheint, ist zwingend schlecht. So hat Christine Lehmann nebenbei mit einigen Vorurteilen aufgeräumt. Ich würde mir nach dieser Lektüre niemals anmaßen zu behaupten, ich hätte diese Kultur verstanden oder könnte beispielsweise nachvollziehen, weshalb es den Männern erlaubt ist, 3 Ehefrauen gleichzeitig zu haben. Jedoch hat „Die Rose von Arabien“ mein Bewusstsein erweitert und mich gelehrt, dass man offen bleiben sollte. Denn in der morgenländischen Kultur steckt man nicht drin, solange man sich dort nicht länger aufhielt oder sogar mit ihr aufwuchs. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was Christine Lehmann da alles recherchiert oder anderweitig getan haben muss, um so eindringlich, intensiv und sensationell die Liebesgeschichte zweier Individuen aufzugreifen, die aus unterschiedlichen Kulturen kommen und aus diesem Grund einander so fern bleiben müssen wie Tag und Nacht. Ein authentisches Portrait zweier Charaktere, die sich selbst finden müssen Christine Lehmann hat mit bösen Vorahnungen gespielt, indem die Protagonistin Andeutungen aus der Zukunft heraus abgab und so quasi eine Rückblende entstand. Manchmal erschien mir die Ausgangslage der Handlung ziemlich unrealistisch: Ein 16-jähriges Mädchen, dass schon nach weniger als 7 Tagen davon überzeugt ist, ihren Traummann gefunden zu haben und ihn heiraten zu müssen. Bar jeder Komplikationen, die da durch die arabische Kultur noch auf sie zukommen könnten und um die sie in vielen Aspekten schon weiß. Andererseits ist genau das wieder realistisch: Wenn nicht mit 16, wann glaubt man dann an eine so aussichtslos erscheinende Liebe für die man bereit ist, alles über Bord zu werfen? Obwohl die Autorin in ihren Werken „Der Ruf des Kolibris“, „Eukalyptusmond“ und „Die Rose von Arabien“ immer dasselbe Schema zugrunde legt, gibt es dennoch nicht eine Wiederholung. Die Hauptfiguren sind jedes Mal verblüffend tiefgründig und authentisch ausgearbeitet, weisen aber nicht eine Parallele zu anderen Figuren ihrer Werke auf. Sich in seinen Geschichten jedes Mal aufs Neue so bravourös neu zu erfinden, ist eine Glanzleistung. Mein endgültiges Urteil: „Die Rose von Arabien“ ist ein kaum zu toppender Pageturner, der trotz seines Umfangs schnell verschlungen ist. Die Geschichte ist unerträglich süß, schmerzhaft, abwechslungsreich und so hochbrisant wie aufregend. Für mich stellt dieses Werk den hellen Wahnsinn dar und ich bin überzeugt, dass man sie lesen muss. Sei es, weil man gute Lektüren schätzt, seinen Blick erweitern möchte oder sich gerne von Liebesgeschichten mitreißen lässt. Bewertung Wir Europäer haben die Uhren und die Araber haben Zeit, -S. 459

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  • Rezension zu "Die Rose von Arabien" von Christine Lehmann

    Die Rose von Arabien
    Lujain

    Lujain

    21. August 2012 um 17:45

    Ich fand die Story echt süß. Es war sehr interessant mal andere Kulturen kennen zulernen. Und ich finde es ist eher für Jugendlich gedacht, weil ich kann Finja's Tuen manchmal nachvollziehen und ich glaube Erwachsene können das nicht so gut. Sie ist erst 16, aber für sie ist er die 1 große Liebe und manchmal bei ihren Tuen ist sie zwar etwas naiv, aber ich kann es völlig nachvollziehen. Ich persönlich fand manche Stellen etwas langweilig, am meisten wenn Chalil's Schwester oder so Geschichten erzählt haben und mir kamen sie persönlich zu schnell zusammen. Es gibt vielleicht Liebe auf den ersten Bilck, aber hier ging das wirklich zu schnell. Man sieht sich einmal auf einen Weihnachtsmarkt und küsst sich einige Stunden später schon. Trotz ein paar kleinen Mängel, die aber Ansichtssache sind, kann ich dieses Buch trotzdem total weiterempfehlen, weil die Story ist echt niedlich und sehr spannend und ich wollte immer wissen wie es weitergeht, weil ich finde es sehr interessant wie die Beiden es mit ihrer Liebe zueinander meistern, weil wie jeder weiß ist es in solchen Ländern nicht gestattet wenn der andere von einer ganz anderen Kultur und Land kommt. Am meisten noch bei höher gestellten gesellschaftlichen Familienkreisen.

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  • Rezension zu "Die Rose von Arabien" von Christine Lehmann

    Die Rose von Arabien
    melanie_dreher

    melanie_dreher

    05. May 2012 um 20:21

    Ich finde dieses buch ist einfach der knaller. Konnte es gar nicht mehr weglegen es fesselt einen bis zur letzten sekunde !! auf jeden fall muss man es einmal gelesen haben. wenn man sich für verschiedene kulturen interessiert kann man hier viel neues dazu lernen:) Cover: das cover ist in romantischem violett mit einem tempel im hintergrund und einer rose im mittelpunkt. Inhalt: finja, 16 jahre, lernt chalil auf dem stuttgarter weihnachtsmarkt kennen. dort verliebt sie sich sofort in ihn. später erfährt sie dass er der sohn des arbeitsgeber von ihrem vater ist. zwei wochen später reist sie mir ihrem vater in chalils heimatstadt dubai, mit dem plan ihn näher kennen zu lernen. die beiden kommen sich näher, was der familie von chalil nicht gefällt, da er der älteste sohn ist und in die fußstapfen von seinen vater treten soll und mir einer 13 jährigen, die er noch nie gesehen hat verlobt ist( was man erst sehr spät erfährt). über weihnachten reisen sie mit seiner familie zu einer oase in der chalil aufgewachsen ist. dort möchte er ihr die natur näher bringen. doch finja wird fast entführt. die verantwortliche flieht aus der oase und chalil macht sich auf nach saudi arabien ( in das feindliche nachbarland) um sie zurück zu holen. was er nicht weis, finja hat sich in seinem auto versteckt, mit der gedanken mit chalil ihre chancen auf eine gemeinsame zukunft zu besprechen, da es während ihrer gemeinsamen zeit zu sehr vielen missverständnissen kam. was eben passiert wenn zwei unterschiedliche kulturen aufeinander treffen. auf diesem weg werden die beiden fast von einer sandlawine überrollt und fast von der familie der verantwortlichen erschossen. finja rettet die beiden indem sie den arabern eine geschichte von david und goliat erzählt, denn diese leute dort lieben geschichten. chalil und finja müssen sich jedoch trennen, sonst würde sein vater das projekt mit finjas vater platzen lassen ( natürlich fliest da eine menge geld). Finja und ihr vater fliegen nach hause. sie lernt arabisch. kann ihn aber nie vergessen. zwei jahre später treffen sie sich durch einen glücklichen zufall wieder. das buch endet sehr abruppt was ich sehr schade finde. gerade da hätte icherwartet dass lehmann die situation genauer beschreibt und sie hätte auch etwas mehr gefühl einbrinegn können.

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  • Rezension zu "Die Rose von Arabien" von Christine Lehmann

    Die Rose von Arabien
    Frollein-Schoko

    Frollein-Schoko

    01. March 2012 um 11:16

    Der Rückentext klingt schon sehr mystisch, aber anders als erwartet ist es alles andere als eine kitschige Liebesgeschichte. Es geht um die kulturellen Unterschiede, zwischen Christentum und den muslemischen Glauben. Man erfährt viel interessantes und es wird sicherlich auch das ein oder andere Vorurteil geklärt. Christine Lehmann schreibt so detailiert, dass man sich förmlich in der Wüste glaubt und der Meinung ist, dass man die Sonne auf dem Rücken spürt. Und wenn Chalil die Fabeln und Märchen über seine Heimat erzählt, fühlt man sich vollends in 1001 Nacht versetzt. Das Buch hat zwar über 550 Seiten, aber ich habe es innerhalb kürzester Zeit durchgelesen. Wer noch ein Geschenk für jemanden sucht, der gerne Liebesgeschichte mit außergwöhnlichen Hintergrund liest, ist mit diesem Buch gut beraten - ich zumindest fand es großartig :)

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