Christine Lehmann Die Rose von Arabien

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Inhaltsangabe zu „Die Rose von Arabien“ von Christine Lehmann

Mein Lieblingsbuch. Tolle Liebesgeschichte, die den Islam und die Kultur und Lebensweise in Arabien(Dubai) miteinbezieht.

— Kiiim22
Kiiim22

Ein tolles Buch über Liebe, das zugleich über Arabien, den Islam und das Leben dort informiert. Man kann sich gut in Finja hineinversetzen.

— SallyBook
SallyBook
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  • Mein absolutes Lieblingsbuch!

    Die Rose von Arabien
    Kiiim22

    Kiiim22

    10. June 2015 um 18:56

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Finja war mir die ganze Zeit sympatisch, und wer würde sich nicht in Chalil verlieben? ;) Es war für mich auch nicht das erste Mal , dass ich das Buch gelesen habe(schon unzälige Male). Mir gefällt es vor allem, weil man auch Dinge über eine andere, uns zu meist unbekannte Kultur erfährt. Ich war selbst zwar noch nie in Dubai, aber in Ägypten und mich hat das Buch auch deshalb fasziniert. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfelen, wenn man nicht nur eine Liebesgeschcihte möchte, sondern sich auf auf andere Sachen einlässt. Und näturlich ist es auch interessant, den Islam näher kennenzulerne, und den Konflikt, der zwischen Finja (Christin) und Chalil (Moslem) entsteht (auf Grund ihrer Liebe), zu verfolgen.

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  • Verlosung der Lieblingsbücher 2013 vom LovelyBooks-Team - unsere Buchtipps für euch!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Es ist schon zu einer kleinen Tradition geworden, dass wir euch hier über die Weihnachtszeit auch mal unsere Lieblingsbücher vorstellen, die wir in diesem Jahr gelesen haben. Deshalb grübelt das gesamte LovelyBooks Team schon seit ein paar Wochen, welche Bücher wir euch empfehlen und als Buchpaket unter euch verlosen wollen. Denn die Entscheidung ist jedem von uns in diesem Jahr überhaupt nicht leicht gefallen, aber das kennt ihr bestimmt auch selbst. Neben dem Buchpaket mit den 10 Lieblingsbüchern vom Team verlosen wir außerdem einen Kobo GLO E-Reader in schwarz. Hier dürfen sich also gleich 2 Gewinner sehr freuen! Unsere Buchtipps: 1. miadonna empfiehlt: "Die Tochter der Wälder" von Juliet Marillier Ich drehe die Regeln dieses Jahr für mich etwas um und nenne nicht mein Lieblingsbuch für dieses Jahr, sondern möchte die letzte Gelegenheit nutzen euch eine Autorin ans Herz zu legen, die in Deutschland leider nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die sie eigentlich verdient hätte. Für mich ist das richtig, richtig schmerzhaft, weil ich in einigen ihrer Serien feststecke, die jetzt nicht weiter übersetzt werden. Es geht um Juliet Marillier, die mir mit ihren Büchern diese besonderen Lesemomente ermöglicht, wie ich sie das letzte Mal als Teenager z. B. bei der Lektüre von den Nebeln von Avalon hatte. Das ist jetzt über 20 Jahre her und ich habe angenommen, dass mir dieses Gefühl 'völlig in der Geschichte zu leben' einfach nicht mehr passieren kann, weil ich a.) zu erwachsen b.) zu unaufmerksam c.) zu fantasielos geworden bin. Als mir dann Dani von ihrer Lieblingsreihe 'Sevenwaters' erzählte, wurde ich zwar hellhörig, aber ich hatte nicht mit diesem Geschenk gerechnet. "Die Tochter der Wälder" hat mich mit Haut und Haaren gefressen, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, ich musste mich wegen akuten Leserfiebers bei der Arbeit krank melden, die großen Abenteuer warteten schließlich auf mich. Nachdem ich die Tochter der Wälder gelesen hatte, musste Nachschub her und ich las mich im Anschluss durch alle verfügbaren Bücher und Reihen von Juliet Marillier. Normalerweise bin ich von irgendeinem Band dann enttäuscht, aber das ist mir einfach nicht passiert. Leider war irgendwann trotzdem Schluss, denn die Autorin findet keinen Verlag in Deutschland, weil sich ihre Reihen und Serien nicht in der Masse durchgesetzt haben. Wie traurig ist das denn? Deshalb hier an dieser Stelle noch einmal meine Empfehlung für die Bücher von Juliet Marillier. Und wer weiß, wenn sich jetzt alle Leser auf ihre Bücher stürzen, dann komme ich vielleicht doch noch einmal in den Genuss eines dieser raren Lesemomente... 2. MissBookarazzi empfiehlt: "Silver Linings" von Matthew Quick Mir fiel es dieses Jahr schwer, ein Buch zu finden, das mich so richtig begeistert hat. Doch mir ist schließlich eins aus dem Frühjahr eingefallen, das meiner Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit erhält und auf eine bestimmte Weise besonders ist! Die meisten sind durch die Oscars eher mit dem Film vertraut. Ich finde jedoch, man sollte zuerst das Buch kennen. "Silver Linings" ist ein versteckter Bücherschatz von Matthew Quick, der den Leser durch zwei eigene und verrückte Charaktere mitreißt und in die ungewöhnliche Geschichte von Pat und Tiffany entführt, die einen immer wieder überrascht und die verschiedenen Facetten des Lebens durch einen bemerkenswerten Blickwinkel sehen lässt. Das Buch ist sicherlich nicht für jeden Lesegeschmack geeignet. Aber wer ein Herz für skurrile und liebenswerte Charaktere hat, der wird Pat und Tiffany gerne auf ihrer Suche nach ihrem eigenen Happy End begleiten! 3. sarah_elise empfiehlt: "Bettler und Hase" von Tuomas Kyrö Urkomisch, verschroben und überaus liebenswürdig ist nicht nur der rumänische Antiheld Vatanescu sondern der gesamte Roman „Bettler und Hase“ des finnischen Autorenstars Tuomas Kyrö. In einer einzigartigen Manier mit fantastischen Elementen hangelt sich der rumänische Auswanderer in tiefem Vertrauen auf die westeuropäische Wohlstandsgesellschaft durch die kriminelle Unterwelt Finnlands; stets getrieben von der Sehnsucht nach finanzieller Sicherheit. Nachdem er Menschenhändler Jegor entkommen konnte, begibt sich Vatanescu auf einen Road-Trip quer durch Finnland und rettet versehentlich ein Kaninchen, das er „Hase“ tauft. Und während der treu-naive Protagonist sich schwertut, richtige Entscheidungen zu fällen, verfügt „Hase“ über den überlebenswichtigen Instinkt, bei Gefahr Reißaus zu nehmen. Auf ihrer Suche nach dem Glück trifft das komische Duo auf Gestalten der kuriosesten Facetten. Armut, Menschenhandel und organisierte Kriminalität stellen nicht die optimalen Rahmenbedingungen für ein modernes Märchen dar, doch Tuomas Kyrö schafft es mit rabenschwarzem Humor und seinem rumänischen Forrest Gump den Leser zu verzaubern. Wo Vatanescus Reise endet und welche Rolle der finnische Ministerpräsident und Facebook spielen, wird nicht verraten, doch die Lektüre unterhält und lehrt uns die Sehnsucht der Menschen nach Gerechtigkeit und Humanität in einer kapitalistischen Gesellschaft. 4. DieBuchkolumnistin empfiehlt: "Troposphere" von Scarlett Thomas Die britische Autorin Scarlett Thomas hat mit “Troposphere” ihren siebten Roman geschrieben und darin mit Ariel Manto eine weibliche Hauptdarstellerin geschaffen, die mir sympathischer nicht sein könnte: sie ist verrückt, witzig, rothaarig, im ständigen Schwanken zwischen Pessimismus und Hoffnung, stark und liebevoll und süchtig nach ständigem Wissensnachschub und Austausch über ihre verschiedenen Theorien rund um unsere Existenz. Gerade die vielen naturwissenschaftlichen und philosophischen Erläuterungen machen den Roman wahrscheinlich für viele Leser völlig untauglich – für mich machten genau diese Diskurse den Reiz aus und sie fordern jederzeit volle Aufmerksamkeit.Ein Roman, an dem sich die Geister sicherlich scheiden – ich bin sofort reingekippt und wollte nie mehr raus. Eines der Bücher, die ich immer wieder und wieder lesen will und dabei stets Neues entdecken werde, denn vorhersehbar ist hier nur eines: man ist nach dem Buch schnell ebenso süchtig wie Ariel Manto nach der Troposphäre. 5. malano empfiehlt: "Leb wohl, Schlaraffenland" von Roland Düringer und Clemens G. Arvay Man könnte sagen: "Das Buch zum Film", auch wenn es keinen Film im klassischen Sinne gibt, sondern ein Videotagebuch! Seit 2. Januar dieses Jahres hat sich der österreichische Kabarettist und Schauspieler Roland Düringer, einem interessanten Selbstversuch unterzogen und zwar: Wie wäre es in der heutigen Zeit ein Leben wie in den 70ern (seiner Kindheit) zu führen, abseits von Telefon, Internet, e-Mail, Bankomatkarte, Auto, Supermärkten und ständiger Verfügbarkeit... Roland Düringer hat also begonnen nach und nach, die Werkzeuge der heutigen Zeit zu reduzieren oder wegzulassen und beobachtet was dies für sich und sein Leben bedeutet und hat dies in Form eines Videotagebuches auf www.gueltigestimme.at festgehalten und dokumentiert. Und da mich nun dieses Videotagebuch und Düringers Experiment seit Anfang dieses Jahres begleiten, empfehle ich euch somit quasi das neu erschienene "Buch zum Film" mit dem Titel: "Leb wohl, Schlaraffenland - Die Kunst des Weglassens", oder wie in der Inhaltsangabe beschrieben: ein Leben wie früher zu führen und dabei die Zukunft zu gewinnen. 6. Kari empfiehlt: "Ich bin verboten" von Anouk Markovits In diesem Jahr hat mich ein Buch ganz besonders ergriffen, das mir sogar noch nach Monaten immer wieder ins Gedächtnis rückt. Klammheimlich schleicht es sich in meine Gedanken, während der Bahnfahrt nach Hause oder wenn ich mir gerade eine neue Lektüre aussuche. Die Rede ist von „Ich bin verboten“ von Anouk Markovits, einem Roman, der die Geschichte einer streng gläubigen jüdischen Familie vom Zweiten Weltkrieg bis in unser 21. Jahrhundert hinein erzählt. Die Autorin, welche selbst als Satmar-Chassidim, einer jüdischen Sekte, aufwuchs, berichtet von diesem streng regulierten und kontrollierten Leben, das vor allem Frauen in ihre Grenzen weist. Durch zwei weibliche Hauptfiguren, die zwar unterschiedliche Wege beschreiten, aber auf ihre Art und Weise mutig und entschlossen sind, ihr Leben zu meistern, beschreibt Anouk Markovits, wie enge Fesseln ein Leben voller Möglichkeiten zu einem ungelebten Leben werden lassen können. Ihr Erzählstil ist wie ein Sog, der den Leser diese völlig fremden Leben hautnah erleben lässt. 7. kultfigur empfiehlt: "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke ist Vorlage und Inspiration für viele andere Science-Fiction Bücher, Serien und Filme (u.a. "V - Die Besucher"). Die Geschichte erzählt von der Begegnung der Menschen mit einer außerirdischen Rasse, die plötzlich mit riesigen Schiffen am Himmel über den Metropolen der Welt auftauchen. Es ist das Ende der Menschheit wie wir sie kennen. Doch was wissen wir schon ... 8. doceten empfiehlt: "Shotgun Lovesongs" von Nickolas Butler "Shotgun Lovesongs" ist inspiriert von der Lebensgeschichte und Musik von Bon Iver und damit ein toller Roman über Freundschaft und über die große Frage, was das Leben eigentlich wirklich ausmacht. Butler schafft es, im Leser Fernweh und Heimweh zugleich zu wecken. Fernweh nach der wunderbaren Natur Wisconsins, nach dem Wechsel der Jahreszeiten und dem einfachen, idyllischen Leben auf dem Lande dort. Heimweh nach der eigenen Familie und den Jugendfreunden, die zumindest in meinem Fall sehr weit weg wohnen und die für mich immer noch sehr wichtig sind. Viel wichtiger ist aber, dass das Buch die Musik von Bon Iver selbst aufgreift. Die großen Themen des Romans sind auch die Themen der Songs von Justin Vernon. "Shotgun Lovesongs" ist Bon Iver zwischen zwei Buchdeckeln - das ist toll und darin liegt auch der gelungene Geniestreich von Butler! 9. Trumans empfiehlt: "Monster" von Benjamin Maack „Monster“ von dem deutschen Autor Benjamin Maack ist mir schon im Buchladen sofort ins Auge gefallen, durch sein schlichtes, aber unglaublich stimmiges Cover: schemenhaft blickt der Betrachter in die Tiefen eines Waldes. Sonst Nichts. Wald, Autor und Titel und mein erster Eindruck wurde beim Lesen gefestigt. „Monster“ beinhaltet einzelne Erzählungen, die aber doch zusammengehören. In jeder steht eine Figur mit Namen Benjamin im Zentrum. Immer sind es Personen, die herumirren, ihren von Gewalt oder Sexualität verstörten Blick umherschweifen lassen und erschreckend Unkonventionelles tun. Maack erzählt höchst atmosphärisch und packend, überzeugend und provokant. 10. Daniliesing empfiehlt: "Wunder" von R.J. Palacio Oft lese ich Bücher und mag sie sehr gern. Doch selten lese ich ein Buch und kann nicht anders, als es wirklich zu lieben! “Wunder” liebe ich!  Die US-amerikanische Autorin Raquel J. Palacio hat mit ihrem Buch “Wunder” ein echtes Buchwunder geschaffen. Ich habe es aufgeschlagen und wollte nur mal kurz reinlesen, doch nach nur ein paar Seiten war ich schon mitten in der Welt von August, liebevoll Auggie genannt, angekommen. Ein erstaunlich gefühlvoller Jugendroman, der deutlich zeigt, wie bedeutsam es ist, wer wir wirklich sind und wie unwichtig in diesem Zusammenhang Äußerlichkeiten sind, die nur einen so geringen Teil der Persönlichkeit eines Menschen ausmachen. Seid ihr neugierig auf unsere 10 Lieblingsbücher 2013 geworden? Dann habt ihr jetzt bis einschließlich 6. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 10 Büchern mitzumachen. Eine kleine Anmerkung zu "Die Tochter der Wälder": Da das Buch vergriffen ist, müssen wir erstmal schauen, ob wir noch ein Exemplar auftreiben können. Alternativ wird sonst ein anderes Buch von Juliet Marillier im Paket liegen. Bitte gebt bei eurer Teilnahme außerdem an, ob ihr das Buchpaket oder den Kobo GLO gewinnen möchtet bzw. ob euch beides interessiert. Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Welches Buch würdet ihr euch am meisten zu Weihnachten wünschen und wieso? Falls ihr erst nach Weihnachten mitmacht, erzählt uns doch stattdessen, welche Bücher ihr geschenkt bekommen habt! Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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    • 1017
  • Die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe...

    Die Rose von Arabien
    Buechersuechtig

    Buechersuechtig

    22. May 2013 um 21:34

    Die Geschichte... Als die 16-jährige Finja dem jungen Scheich Chalil auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt begegnet, ist sie von dem weltgewandten, attraktiven Mann sofort angetan und kurz darauf stellt sich heraus, dass Chalil ein Student von Finjas Vaters ist. Noch bevor der attraktive Scheich abreist, hat sich Finja Hals über Kopf in ihn verliebt und Chalil erwidert diese Zuneigung. Während eines 2-wöchigen Urlaubs in Dubai stellt sich heraus, dass sich Finja alles zu einfach vorgestellt hat. Hat die junge Liebe zwischen zwei Menschen, die aus verschiedenen Kulturkreisen und Religionen stammen, überhaupt eine Chance? Und ist die deutsche Gymnasiastin wirklich bereit, ihr bisheriges Leben für Chalil aufzugeben? Meinung: Kauf-/Lesegrund: "Der Ruf des Kolibris" war so toll, da musste ich unbedingt auch "Die Rose von Arabien" lesen. Reihe: Einzelbuch Handlungsschauplatz: Vorwiegend Dubai (Vereinigte Arabische Emirate), aber Stuttgart (Deutschland), wunderbar lebhafte Schauplatz- und Ortsbeschreibungen. Besonderheit: Man erfährt auch sehr viel über Dubai bzw. über die Arabischen Emirate, seine Bewohner, deren Religion, Traditionen & die Lebensweise. Toll fand ich auch die märchenhaften, ausführlichen Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht, die uns von Chalil und seiner Schwester Funda näher gebracht werden. Hauptpersonen: Finja Friedmann ist 16, lebt mit ihrem Vater und seiner Lebensgefährtin Jutta in Stuttgart und geht noch zur Schule. Finja malt sich ihre Zukunft mit Scheich Chalil schon in den rosigsten Farben aus, doch die Realität sieht anders aus. Denn ihre große Liebe Chalil ist als Erstgeborener dazu verpflichtet, als Erstfrau eine Frau mit islamischem Glauben zu heiraten und mit ihr einen Stammhalter zu zeugen. Da der Sunnit an den Traditionen hängt, könnte Finja nur seine Zweitfrau werden oder zum Islam übertreten... Mit Chalil und Finja prallen 2 junge Menschen aus ganz unterschiedlichen Kulturen, mit verschiedenen Religionen und Ansichten aufeinander. Leider hatte ich so meine Probleme mit Protagonistin Finja bzw. ihrem blauäugigen Verhalten, denn welche 16-jährige ist nach so kurzer Zeit bereit, ihr bisheriges Leben in einem westlichen Land aufzugeben, der Liebe wegen zum Islam überzutreten und sein weiteres Leben in einer gänzlich fremden Kultur zu verbringen??? Tut mir leid, aber das ist für mich unglaubwürdig. Weiters finde ich Finja manchmal sehr naiv und konnte viele ihrer Handlungen und Taten nicht nachvollziehen (vielleicht bin ich auch schon zu alt und abgeklärt für solch eine Handlungsweise?). Nebenfiguren: Finjas Vater und Chalils Familie sind interessante Persönlichkeiten, die sich ansprechend in die Handlung einfügen. Die schwer auszusprechenden Namen der arabischen Nebencharktere haben mir einige Schwierigkeiten bereitet. Romanidee: Reizvolle, gut recherchierte Idee, die ansehnlich umgesetzt wurde. Erzählperspektiven: Ich-Erzählerin Finja schildert die emotionsgeladenen Geschehnisse aus ihrer Sicht und lässt uns hautnah an ihren Gefühlen und Gedanken teilhaben. Hin und wieder erhalten wir einen Blick in die Zukunft, dann erzählt die bereits 20-jährige Finja über ihre Erlebnisse in Dubai als 16-jähriges Mädchen. Handlung: Unterhaltsame & sehr detailliert beschriebene Geschichte mit blumigen Ausführungen und einer gewissen Vorhersehbarkeit. Mit zunehmender Seitenanzahl schleichen sich immer wieder kleine Längen ein und ab Seite 270 wird es so richtig langatmig. Schreibstil & Co: Abgerundet wird die Story mit einer emotionsgeladenen und ausgeschmückten Schreibweise. Die lebendigen Landschaftsbeschreibungen und die orientalischen Legenden wurden so plastisch geschildert, dass alles vor seinem inneren Auge erscheint. FAZIT:"Die Rose von Arabien" hat mich nicht so angesprochen wie "Der Ruf des Kolibris", was sicherlich auch daran liegt, dass ich mich mit der Hauptperson nicht wirklich identifizieren konnte (am liebsten hätte ich Finja richtig durchgeschüttelt) und mir diese Art von Liebesgeschichte nicht liegt. Außerdem bremsen die ausführlichen Beschreibungen und kleinen Längen häufig den Lesefluss. Da mich dieser jugendliche Liebesroman dennoch wunderbar unterhalten hat, vergebe ich wunderbare 3 (von 5) STERNE.

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  • Rezension zu "Die Rose von Arabien" von Christine Lehmann

    Die Rose von Arabien
    dingsbaer

    dingsbaer

    23. February 2013 um 15:54

    Finja verliebt sich auf dem Weihnachtsmarkt Hals-über-Kopf in einen gutaussehenden jungen Mann. Kurz darauf stellt sich heraus, dass er Chamil heißt, ein Scheich aus Dubai und ein Student ihres Vaters ist. Chamil hat 1 Jahr in Deutschland studiert und muss bald wieder zurück in seine Heimat Dubai. Doch zu Finjas Freude und Glück ist ihr Vater von Chamils Familie engagiert worden, um vor Ort ein Projekt zum Thema Solarenergie zu leiten. Chamils Vater ist ein einflussreicher Scheich in Dubai. Finja darf ihren Vater in den Weihnachtsferien besuchen und freut sich auf ein Wiedersehen mit Chamil. Trotz ihrer Vorbereitungen muss Finja bald feststellen, wie unterschiedlich die beiden Kulturen sind. In Dubai und insgesamt im Islam ist es nicht so einfach, dass sich Mann und Frau, insbesondere eine Ungläubige, so wird Finja als Christin gesehen, offen und frei treffen dürfen. Und besonders das Thema Liebe ist ein riesiges Problem. Trotzdem erlebt Finja unvergessliche Momente voller Abenteuer, fast wie in ihren geliebten Märchen aus Tausend-und-einer-Nacht. Doch immer wieder stellt sie sich die Frage, ob es Chamil ernst mit ihr meint, oder es für ihn nur ein Flirt ist, um aus den strengen Regeln für kurze Zeit auszubrechen? Hat ihre Liebe eine Chance? Gibt es ein Happy-End? Schon das Cover von "Die Rose von Arabien" hat mich direkt angesprochen. Die Farbwahl und die Gestaltung lassen keine Wünsche offen. "Die Rose von Arabien" ist ein sehr schöner Liebesroman, der gewiss nicht nur der jugendlichen Zielgruppe gefallen wird. Der Schreibstil ist sehr einfach und spannend gehalten. Die Sprache ist sehr bildhaft und ansprechend. Die Hauptpersonen des Buches sind die 16 jährige Finja und Chamil, der einige Jahre älter ist. Beide haben so ihre Eigenheiten und sind zum Teil in ihren Ansichten festgefahren. Das ist mir besonders bei Chamil aufgefallen. Aber das ist nicht weiter verwunderlich, denn die Kultur und die Erziehung der beiden ist doch sehr unterschiedlich und vor allem bei ihm sehr streng und traditionell. Finja dagegen hatte das Glück frei aufzuwachsen und immer die Unterstützung ihres Vaters zu haben. Auch wenn Finja in vielerlei Hinsicht sehr naiv ist, was auch an ihrem Alter liegt, ist sie mir trotzdem sehr sympathisch. Auch Chamils Schwester Funda mochte ich sehr gut leiden. Beide kämpfen für ihre Träume undlassen sich nicht unterkriegen. Ich hatte das Gefühl, dass man ein modernes Märchen aus Tausend-und-einer-Nacht erlebt. Man leidet mit den Hauptpersonen mit und hofft, dass die Geschichte für sie positiv enden wird. Aus meiner Sicht ist "Die Rose von Arabien" auf jeden Fall ein Buch, dass ich gerne und mit gutem Gewissen weiter empfehlen kann. Von mir erhält das Buch die volle Punktzahl.

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  • Rezension zu "Die Rose von Arabien" von Christine Lehmann

    Die Rose von Arabien
    nadine_liepkalns

    nadine_liepkalns

    09. February 2013 um 18:16

    Leseeindruck: Oh, jetzt wird es schwer. Dieses Buch hat den Flair von 1001 Nacht. Die Kulisse ist sehr toll beschrieben und man spürt fast die Wärme der Wüste. Dank der tollen Charaktere befindet man sich mitten im Geschehen. Finja, Chalil, Umm Chalil, Funda und weitere Personen sind einfach klasse beschrieben und werden somit lebendig. Man findet sich toll in den Roman ein. Nur leider hat mich die Geschichte an sich nicht gepackt. Die Erzählungen von Funda, Chalils Schwester, kommen einem vor wie Märchen. Ich wusste nicht was ich davon halten sollte. Es kommt einem irgendwie komisch vor, was Chalil alles geleistet haben soll. Also ob ein Junge von 8 Jahren sich Wissen angelesen hat und damit dann einen Kaiserschnitt, erst bei einem Kamel und dann bei einer Frau, durchführen kann? Naja... Auch diese ausschweifenden Komplimente die Chalil macht sind für mich echt "too much". Dann kommt Finjas Naivität noch dazu. Also mit 16 entscheiden zu wollen ob man einen Scheich heiraten soll oder nicht... Also wie gesagt, mir war es doch echt etwas zu viel. Ab und an kam auch die Liebesgeschichte der beiden so zu kurz, das man sie aus den Augen verlor. Ich habe dieses Buch leider nach 400 Seiten abgebrochen, da ich echt nicht weiter kam. Es hat ich einfach nicht gepackt. Was nicht heißen soll, das es schlecht ist. Ich denke einfach, es ist nicht meins. Mein Fazit: Für Romantiker, die sich gern in eine tolle Welt entführen lassen ist dieses Buch auf jedenfall etwas. 3 von 5 Punkten

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  • Rezension zu "Die Rose von Arabien" von Christine Lehmann

    Die Rose von Arabien
    Aleena

    Aleena

    09. February 2013 um 16:17

    Die Rose von Arabien Zur Geschichte Finja lernt auf dem Weihnachtsmarkt in Deutschland, den jungen Scheich Chalil kennen. Ihr Vater ist Professor für Solaranlagen und steht mit der Familie des Scheichs von Dubai in engen Kontakt und Chalil ist einer seiner Studenten. Finja ist verzaubert von seiner Art und seinen Augen und verbringt den Tag mit ihm auf dem Markt. Natürlich möchte sie mit ihm mehr Zeit verbringen und reist zu ihm nach Dubai. Ihr Vater möchte mit ihr die Weihnachtsfeiertage dort verbringen. Finja hofft, Chalil in seinem Land besser kennen zu lernen denn sie könnte sich ein Leben an dessen Seite gut vorstellen. Hat ihre Liebe eine Chance? Fazit Man was für eine Schwarte von Buch, mit unglaublichen 574 Seiten. Es sieht auch noch dicker aus und die Seiten sind eng beschrieben. Meine Erwartungen an das Buch waren groß, nachdem ich den Klapptext und eine Leseprobe gelesen hatte. Leider entpuppt sich das Buch mit den vielen Seiten auch als Manko, denn die Geschichte fließt nicht zügig und spannend vor ran. Alles wird haarklein erzählt und immer werden auch noch Geschichten aus deren Land und den Menschen dort erzählt, so das man kein voranschreiten beim Lesen bemerkt. Irgendwo geht die Geschichte um die beiden verloren und die Charaktere bleiben konturlos. Ich hege für beide keine allzu große Sympathie, sie verhalten sich einfach sehr naiv. Finja ist meiner Meinung auch viel zu jung um hier wirklich von Liebe zu sprechen, viel zu schnell ist ihr klar das Chalil ihre große Liebe ist obwohl sie nie viel Zeit miteinander verbringen. Alles in allem einfach zu viel drum herum erzählt und irgendwann schaltet man einfach auf Durchzug. Sry das Buch hat mir gar nicht gefallen. Wer sich für die arabische Kultur begeistern kann und Geschichten aus 1001 Nacht liebt, wird hier vielleicht seine Freude haben.

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  • Rezension zu "Die Rose von Arabien" von Christine Lehmann

    Die Rose von Arabien
    kassandra1010

    kassandra1010

    02. February 2013 um 20:24

    Lehmann setzt nach dem Ruf des Kolibris noch eins drauf. Sie wechselt das Land, aber die Personen sind auch hier ein verliebtes Mädchen und ein junger Mann, die sich gegen alle ihnen auferlegten Zwänge stemmen müssen. Chalil schenkt Finja zum Abschluss aus Deutschland einen wunderschönen Ring und dann ist Finja klar, obwohl sie nicht mit nach Dubai wollte, kann sie sich jetzt wohl nicht mehr gegen ihr Verlangen wehren…. Finja kommt in diesem Land an und wird von der Scheichfamilie als Gast aufgenommen und lernt die Sitten der Frauen in den moslimischen Ländern kennen und hat es manchmal schwer, sich zurück zu halten. Chalil und Finja kommen sich nahe und für die Sitten in Dubai und in Saudi Arabien zu nahe. Sie erleben beide gemeinsam viele Abendteuer. Lehmann erzählt viel von tausend und einer Nacht und fügt letztendlich noch die eigenen Geschichte dazu. Mal wieder eine wunderschöne Liebesgeschichte, in der die Kultur und die ganze Macht eines Landes nicht zu kurz kommt.

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