Christine Lehmann Himmelreich und Höllental

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Inhaltsangabe zu „Himmelreich und Höllental“ von Christine Lehmann

Kriminaloberrat Xaver Finkbeiner, ein wortkarger Südbadener, baut im Stuttgarter LKA als Profiler eine neue Abteilung auf. Während sich im Büro noch die Umzugskisten stapeln, stösst er bei einem Besuch im Südschwarzwald auf einen Toten: Herbert Wanner, Fleischfabrikant, musste sterben, weil er Pferde- als Hirschfleisch verkauft hat. Aber ist das wirklich ein Motiv für einen mittelalterlich anmutenden Ritualmord? Erst als die zweite Leiche im Kühlhaus liegt, wird Finkbeiner klar: Hier ist nichts wie es scheint. Die Idylle ist tödlich. Und beinahe auch für ihn....

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  • Rezension zu "Himmelreich und Höllental, 1 Audio-CD" von Christine Lehmann

    Himmelreich und Höllental

    sabisteb

    25. April 2012 um 15:10

    Warum musste Herbert Wanner sterben? Wirklich nur, weil er Pferdefleisch als Hirsch verkauft hat? Hat ihr ein Pferdeliebhaber getötet oder der Besitzer des Pferdes Rache genommen? Als bald darauf in einem Kühlhaus eine zweite Leiche liegt. weite Leiche im Kühlhaus liegt, wird Kriminaloberrat Xaver Finkbeiner klar: da steckt mehr dahinter. Hier nun der erste Radio Tatort des SWR der mit einigen regionalen Spezialitäten aufwartet, man spürt den baden-württembergischen Lokalpatriotismus. Der SWR steuerte gleich mal die Erkennungsmelodien der Landesschau und von SWR1 bei (dabei hören die jungen Badener SWR3, SWR1 ist der Oldisender, aber der sendet tatsächlich auch Regionalnachrichten, die es tatsächlich eher bei SWR4 gibt, das kann man aber keinem Zumuten, denn die Senden Volksmusik und Schlager). Kriminaloberrat Xaver Finkbeiner ist Südbadener beim Stuttgarter LKA also den Schwaben (dem Erbfeind der Badener „Wir haben nichts gegen Schwaben, zumindest nicht, was hilft“ kann man in Baden als Aufkleber kaufen). Seine neue Kollegin ist Nina Brändle, passionierte Motoradfahrerin, die derzeitig an Krücken angewiesen ist und nebenbei Single. Jeder Mann wird am Telefon mit der besten Freundin durchgehechelt. Nina ist Schwäbin und Brändle ist ihr schon ein wenig suspekt, denn er sagt gsi statt gwä (aus Sicht einer Zugezogenen im Badener Ländle ist beides grammatikalisch fragwürdig. Anmerkung für Norddeutsche gsi/gwä heißt gewesen). Die Pilotfolge spielt touristisch Attraktiv im Höllental, gleich beim berühmten Hirschsprung mit seinem bronzener Hirsch (der von Graffitikünstlern gerne mal bunt verziert wird). Lokalcouleur ist nichts Neues beim Radio Tatort, das gehört dazu und ich habe schon einige Folgen aus der Reihe gehört. Lokale Eigenheiten machen noch lange keinen guten Fall, dazu gehört schon etwas mehr und dieses Etwas findet man hier: Ein sauber ermittelter, verzwickter Fall, mit logischem Motiv, das jedoch erst einmal erkannt werden muss, obwohl es die ganze Zeit dem Hörer unter die Nase gerieben wird. Wenn der Hörer das Motiv kurz vor dem Ermittler erkennt, dieser Aha Effekt, wenn alle Teile des Puzzelst plötzlich ein Bild ergeben, DAS ist es, was einen Krimi zu einem wirklich guten Krimi macht. Selten hatte ich dieses Aha Gefühl. Entweder waren die Fälle vorhersehbar, platt oder einfach nur langweilig. Dieser hier jedoch ist wirklich gelungen. Fazit: Sehr gelungener Radiokriminalfall. Sauber ermittelt, spannend, verwickelt mit lustigen Ermittlerduo. Einziger Wehmutstropfen ist für mich, dass alle Figuren badisch oder schwäbisch sprechen, das ist für nicht Süddeutsche eher gewöhnungsbedürftig und rangiert bei mir in der Beliebtheit der Dialekte gleichauf mit dem Sächsischen, heißt, es geht mir kalt den Rücken runter, wenn die Sprecher den Mund aufmachen. Da muss man halt durch und wird mit einem tollen Krimi belohnt.

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