Christine Lehmann Mit Teufelsg'walt

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Inhaltsangabe zu „Mit Teufelsg'walt“ von Christine Lehmann

In aller Herrgottsfrühe schreckt Lisa Nerz aus dem Schlaf: Die Wohnung über ihr bebt von knarrenden Schritten und wildem Geschrei. Oben trifft sie auf drei Damen vom Jugendamt, die den fünfjährigen Tobias mitnehmen wollen. Ein richterlicher Beschluss liegt nicht vor. Lisa schaltet auf stur, bietet der Obrigkeit die Stirn und setzt die amtlichen Vollstreckerinnen erst mal vor die Tür. Doch die Sache geht ihr nach. Und kurz darauf finden sie und Staatsanwalt Weber im Wald eine Leiche mit seltsamem Gepäck …

In ihrem achten Fall stößt Lisa Nerz auf blinde Flecken im deutschen Sorgerecht, entdeckt ungeahnte Eigenschaften bei Staatsanwalt Richard Weber und bringt sich in Teufels Küche.

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  • Erschreckende Macht des Jugendamts

    Mit Teufelsg'walt

    Gospelsinger

    24. April 2013 um 22:58

    Was machst Du, wenn morgens um sechs in der Wohnung über Dir ein Kind kreischt, eine Frau in höchsten Tönen schreit und es sich so anhört, als ob eine ganze Menschenmenge durch die Wohnung trampelt? Im besten Fall das Gleiche wie Lisa Nerz: Etwas zum Anziehen überwerfen und nachsehen, was los ist. Lisa kommt gerade noch rechtzeitig, um zu verhindern, dass eine unsympathische Jugendamtsmitarbeiterin mit ihren beiden Kolleginnen den kleinen Jungen der Nachbarin mitnimmt. Angeblich soll die Mutter nicht in der Lage sein, ihn zu versorgen, aber ein richterlicher Beschluss liegt nicht vor. Durch Lisas entschiedenes Auftreten kann der kleine Tobi erst einmal bei seiner Mutter und seiner Schwester Katarina bleiben, aber wie lange? Und schon steckt Lisa Nerz mitten in einer äußerst komplexen Geschichte. Denn einen Tag, nachdem Lisas „Lebensabschnittsirrtum“ Staatsanwalt Richard Weber sich dienstlich mit der Familienrichterin Sonja Depper getroffen hat, wird diese von Lisa und Richard tot im Wald gefunden. Unter der Leiche liegt ein Baby, das bei Staatsanwalt Weber ganz ungeahnte Seiten zum Vorschein bringt. Plötzlich steht die große Kinderfrage im Raum… Mir hat dieser Krimi mit seinen großen Themen Sorgerecht und Jugendamt ausgesprochen gut gefallen. Es ist erschreckend, wie viel Macht das Jugendamt – nicht nur im Roman! – hat. Das macht die im Buch erzählte Geschichte leider nur allzu plausibel. Das Buch ist in einem flüssigen Schreibstil geschrieben, es ist spannend und realistisch. Die Kritik an den gesellschaftlichen Missständen ist gut in die Handlung eingebaut. Und auch der Humor kommt nicht zu kurz; besonders das Verhalten des Staatsanwalts fand ich witzig. Lisa Nerz ist ein recht sperriger Charakter, aber nach einiger Zeit bin ich auch mit ihr warm geworden. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass das Baby während einer Autofahrt auf dem Arm gehalten wurde. Das geht nun gar nicht, es gehört angeschnallt in eine Babyschale!

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  • Rezension zu "Mit Teufelsg'walt" von Christine Lehmann

    Mit Teufelsg'walt

    sternthaler75

    03. March 2012 um 23:27

    Wenn man von Geschrei in der Wohnung über einem geweckt wird, bekommt man erstmal einen Schreck. Lisa Nerz geht das auch so. Also beschließt sie, zu schauen, was da los ist. Wäre sie doch bloß im Bett geblieben, hätte sie doch bloß die Klappe gehalten. Zumindest denkt sie das, nachdem ihr klar wird, dass das Jugendheim gerade im Begriff ist, den kleinen Tobias abzuholen, weil seine Mutter sich angeblich nicht um ihn kümmern kann. Aber egal, Lisa wirft sich ziemlich großmäulig in die Bresche für die Familie und Tobias bleibt . . . vorerst. Doch damit noch nicht genug: Ihr Lebensabschnittsirrtum und Staatsanwalt Richard Weber trifft sich dienstlich mit Sonja Depper, ihres Zeichens Familienrichterin. Schon einen Tag später treffen Lisa und Richard sie im Wald wieder, allerdings tot. Und unter der Leiche liegt ein Baby. Der Fall ist total undurchsichtig, und Lisa macht sich auf die Suche nach mehr. Schließlich geht es um Kinder, und sie als Journalistin hat da so ihre Möglichkeiten. Meine Meinung Ich muß ja zugeben, zu Beginn war mir diese Lisa Nerz total unsympathisch. Zu große Klappe, zu aufdringlich, und scheinbar nichts dahinter. Es ist zwar Lisas 8. Fall, aber für mich der erste, also gab ich ihr eine Chance. Und siehe da, es entwickelt sich. Auf ziemlich draufgängerische und egoistische Art und Weise geht Frau Nerz durchs Leben, nimmt selten Rücksicht auf Verluste. Über Lisa Nerz sagt Christine Lehmann selbst, dass sie unter anderem politisch unkorrekt ist. Aber sie kommt voran, und das nicht schlecht. Wenn sie könnte, wie sie wollte, würde sie gerne öfter mal auf den Tisch hauen, aber zum Glück weiß sie sich zu beherrschen. Mit irrem Tempo jagt die Autorin Lehmann den Leser durch dieses Wirrwarr an Behörden, Zahlen und Ereignissen, dass ich manchmal kaum hinterher kam. Die Ideen, die sie hier eingearbeitet hat, sind ganz schön abgebufft und das Ganze wirft leider kein gutes Licht auf die betroffenen Behörden. Darum verweise ich gleich auf die einleitende Worte der Autorin, die klar stellt, dass Ähnlichkeiten unbeabsichtigt und rein zufällig sind. Die dargestellten Personen hingegen sind Leute wie Sie und ich, es könnten auch meine Nachbarn sein oder Ihre. Ich gestehe, meine Vorurteile wurden dadurch leider noch geschürt, dagegen kann das Kopfkino einfach nicht ankommen. Doch der Verlauf der Geschichte schlägt immer wieder Hacken, sodass jegliche Vermutung genauso schnell wieder verworfen werden konnte. So richtig Spannung kommt allerdings erst gegen Ende der Geschichte auf. Unterm Strich Nach anfänglichen Startschwierigkeiten bin ich positiv überrascht, ich hatte mir nur mehr Spannung erhofft.

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  • Rezension zu "Mit Teufelsg'walt" von Christine Lehmann

    Mit Teufelsg'walt

    Krimiratte

    13. January 2011 um 10:36

    Super geschrieben, spannend und noch dazu zu einem brandheißen Thema....

  • Rezension zu "Mit Teufelsg'walt" von Christine Lehmann

    Mit Teufelsg'walt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. March 2010 um 18:44

    Lisa Nerz ist zurück! da mir der voherige Lisa Nerz Krimi überhaupt nicht gefallen hat, war ich sehr skeptisch was diesen Band betraf. Doch diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Morgens um halb sechs wird Lisa Nerz durch lautes Getrampel über ihr geweckt. Drei Damen vom Jugendamt wollen ihrer Nachbarin den kleinen Sohn wegnehmen, da sie angeblich mit dessen Betreuung nicht zurecht. Lisa muss natürlich vehement eingreifen. Abends trifft sie auf die Familienrichterin Depper, die sie am nächsten Tag tod auffindet. Unter der Toten liegt ein Baby. Dr. Weber (Staatsanwalt) nimmt das Baby an sich. Gemeinsam ermitteln Lisa und Dr.Weber (wer ist das Baby, wie kommt die Verstorbene an das Baby und decken neben eine riesen Korruption auf). Mit Teufelsg´walt ist ein solide geschriebener Krimi, dessen Ende alles andere als vorhersehbar war und das Ende mich schokiert zurück gelassen hat. Mir das Buch unter anderem gut gefallen, da ich die Orte (die in dem Buch erwähnt werden) zum Teil sehr gut kenne und ich die meisten Strecken selber schon mit dem Auto entlang gefahren bin. Fazilt: Alle die gerne gut rechechierte Regionalkrimis lesen, werden das Buch mögen. Ich kann es nur weiterempfehlen.

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