Christine Lehmann Totensteige

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Inhaltsangabe zu „Totensteige“ von Christine Lehmann

Ein Quantum Zweifel Ein Interview für die Wochenendausgabe: Lisa Nerz fährt zur Wasserburg Kalteneck, wo das Institut für Grenzwissenschaften residiert. Ihr Gesprächspartner erweist sich jedoch als Leiche – im von innen verschlossenen Zimmer. Noch mysteriöser mutet an, dass ihm jemand die Eingeweide herausgeschnitten hat. Das Herz fehlt. Irritiert von so viel Aberglauben zweifelt Nerz an der Lösung der Kripo, die zügig den Malergesellen Yuri Katzenjakob verhaftet. Der junge Mann hatte zwar Gelegenheit, aber weder Mittel noch Motiv. Lisa Nerz recherchiert und stößt auf seltsame Experimente, Gerüchte und viel Geld. Letzteres ruft Staatsanwalt Richard Weber auf den Plan. Die Journalistin und der Staatsanwalt gehen Hinweisen auf eine mögliche Verschwörung nach. Die Spur führt zunächst nach Schottland. Doch in den dunklen Verliesen von Edinburgh wendet sich das Blatt: Nun sind Lisa Nerz, Richard Weber und ihre Begleiter das Ziel mysteriöser Anschläge. Im nächsten Moment werden sie als ausländische Attentäter von Polizei und Presse gejagt! Und die Gegner wissen immer ganz genau, wo sie gerade sind … "Totensteige" ist ein dichter, sinnlicher Actionthriller mit sehr dunklen Nuancen: ein Gänsehaut-spannender Roman über Dinge, die man nicht sehen, aber durchaus zu spüren bekommen kann.

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  • Lisa Nerz und die Grenzwissenschaften

    Totensteige
    wampy

    wampy

    03. April 2015 um 17:29

    „Totensteige“ ist ein Kriminalroman von Christine Lehmann, der 2012 bei Argument als Taschenbuch erschienen ist. Es ist der aktuelle Fall für die Journalistin Lisa Nerz, die sich nun mit Grenzwissenschaften auseinander setzen muss. Es beginnt mit einem locked-room-mystery auf einer Forschungsanlage für parapsychologische Effekte. Mit überschäumender Freude wird Lisa Nerz ins Rennen geschickt, muss mit extremen Situationen zurechtkommen, schlägt sich aber mit der Unterstützung ihres befreundeten Anwalts tapfer. Die Autorin brennt ein Feuerwerk an Ideen und sprachlichen Kreationen ab. Dabei gerät der eigentliche Fall zur Nebensache und es tun sich große Themen auf. Zum Ende kommt die Geschichte dann doch ein wenig enttäuschend zu ihrem Ende.

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  • Totensteige

    Totensteige
    joshi_82

    joshi_82

    07. December 2013 um 14:10

    Obwohl es schon einige Krimis mit Protagonistin und Ich-Erzählerin Lisa Nerz gibt, ist "Totensteige" mein erster Lisa Nerz-Krimi. Was hier recht schnell auffällt, ist die etwas flapsig anmutende Art der Lisa Nerz. An diesen Erzählstil muss man sich erstmal gewöhnen, doch das geht recht schnell und man schließt Lisa von Seite zu Seite mehr ins Herz. Zwar ist sie eher eine Anti-Heldin, doch gerade das macht diese Figur so erfrischend und liebenswert. Ihre kleinen und großen Macken haben diesen Krimi für mich so lesenswert gemacht. Zwar ist die Story an sich natürlich auch spannend, doch hätte die Autorin sich gerne ab und an etwas kürzer fassen dürfen. Besonders wenn es um das Thema Parapsychologie und Aberglauben geht wird sie stellenweise einfach zu ausschweifend. Man merkt, dass Christine Lehmann sich ausgiebig mit diesem Thema beschäftigt hat, was ich in Büchern immer gut finde, doch oftmals hatte ich das Gefühl, dass einfach immer wieder auf den selben Ideen herumgekaut wurde, was mir irgendwann die Spannung verdorben hat. Man hat oft das Gefühl, auf der Stelle zu treten und überhaupt nicht voran zu kommen. Dabei passiert doch recht viel und oft auch Dinge, die etwas unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen wirken. Die Protagonisten stolpern von einer Misere in die Nächste und kommen einfach nicht zur Ruhe.  Besonders gut gefallen hat mir die Beziehung zwischen Lisa und Richard. Diese beiden Menschen sind so unterschiedlich, wie man nur sein kann und haben komplett verschiedene Vorstellungen vom Leben und Lieben. Trotzdem passen sie toll zusammen und auf die Szenen mit den beiden habe ich mich immer sehr gefreut. Dabei sind sie kein Liebespärchen, wie man sich das vorstellt, eher im Gegenteil. Und doch würde jeder für den jeweils anderen durchs Feuer gehen, was man immer wieder gespürt hat. Das hat die Autorin unheimlich gut beschrieben. Auch die anderen Figuren sind unheimlich interessant und vielschichtig. Man empfindet sie fast als echte Menschen, wie sie einem jeden Tag begegnen könnten (mal ganz abgesehen davon, ob man sie mögen würde oder eben nicht).  Fazit: Ich bin recht zwiegespalten, was diesen Roman angeht. Einerseits bin ich sehr beeindruckt von den tollen Figuren und deren Zusammenspiel, ebenso wie von den Recherchen der Autorin zu dem Thema Parapsychologie. Leider hat dieses Thema irgendwann einfach überhand genommen, wurde zu ausschweifend besprochen und man hat oft das Gefühl, die eigentliche Geschichte aus den Augen zu verlieren. Trotzdem ist besonders die Protagonistin Lisa Nerz eine tolle Neuentdeckung für mich, die mich neugierig auf mehr aus dieser Krimi-Reihe gemacht hat.

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