Christine Lukas

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Interview mit Christine Lukas

Interview zwischen LovelyBooks und Christine Lukas // April 2011

1) Wie bist Du zum Schreiben gekommen bzw. wie kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Im Frühjahr 2010 besuchte ich aus Neugierde einen Kurs für kreatives Schreiben an der VHS Bingen. Dabei entdeckte ich, dass mir das Schreiben sehr viel Spaß macht. In meinem darauffolgenden Urlaub am Gardasee machte ich mir einige Notizen zu den Orten, die ich dort besuchte. Danach begann ich aus meinen Notizen eine Geschichte zu stricken. Daraus wurde dann „Die Spätzle-Pasta-Connection“. Da ich wissen wollte, ob die Geschichte „veröffentlichungstauglich“ ist, ließ ich sie von meiner Lektorin, Verena Rotermund, begutachten. Der Kontakt zum Telescope Verlag kam durch sie zustande. Da der Verlag meinen Roman gleich akzeptierte, wagte ich den Schritt zur Veröffentlichung.

2) Wie lang hast Du an Deinem ersten Buch geschrieben – wie viel Zeit hast Du für die Recherche und wie viel für die Ausarbeitung gebraucht?

Insgesamt habe ich ungefähr sechs Monate an dem Roman geschrieben. Die Recherche habe ich hauptsächlich während meines Urlaubs betrieben und natürlich anschließend auch per Internet. Bei der Ausarbeitung habe ich ein paar sehr lange Nächte vor meinem PC verbracht.

3) Gibt es schon Ideen & Pläne für einen neuen Roman?

Einen neuen Roman habe ich bereits angefangen bzw. über die Hälfte davon ist schon fertig. Momentan fehlt es mir etwas an Zeit und Muse, daran weiterzuarbeiten, aber der nächste Urlaub kommt bestimmt …

4) Welche Vorteile bietet für Dich das Internet und wie nutzt Du hier
den Kontakt zum Leser, wie z.B. in einer Literaturcommunity wie LovelyBooks.de

Das Internet bietet die Möglichkeit, Menschen zu erreichen, die man unter anderen Umständen nicht kennenlernen würde bzw. zu denen man sonst den Kontakt verlieren würde, weil sie einfach zu weit weg sind. Das finde ich – auch zu privaten Zwecken – sehr schön, weil ich einen weit verstreuten Bekanntenkreis habe. Ich habe Profile auf Facebook und Xing. Auf Facebook gibt es auch eine Fanpage (Die Spätzle-Pasta-Connection) zu meinem Buch. Auch finde ich es prima, dass man auf Literaturcommunities Rezensionen einstellen kann. Das Internet macht es sehr viel einfacher, Kontakt zum Leser zu haben.

5) Bei der Buchfrage können sich neuerdings Leser in Echtzeit über Autoren 
und ihre Bücher austauschen, damit ist ein weiterer Platz für Lob und Kritik 
geschaffen. Wie gehst Du damit um?

Ehrlich gesagt hatte ich noch keine Zeit, mich damit auseinanderzusetzen, aber grundsätzlich finde ich die Idee gut.

6) Welche Bücher/Autoren liest Du selbst gern und wo findest bzw. suchst Du
Empfehlungen für den privaten Buchstapel?

Ich lese sehr gerne Krimis und da ich längere Zeit in England gelebt habe, lese ich sehr gerne Bücher in englischer Sprache. Als Krimiautoren mag ich Peter Robinson, Deborah Crombie oder auch Elizabeth George sehr gerne. Nele Neuhaus finde ich ebenfalls klasse. Ich mag aber auch witzige, unterhaltsame Bücher z. B. von Anne Hertz oder Ildiko von Kürthy. Auf der Leipziger Buchmesse war ich auf einer Lesung von Stefan Schwarz. Ihn fand ich auch sehr witzig. Da ich gerne reise, lese ich natürlich auch Reiseliteratur. Oft lasse ich mir Bücher von Freunden empfehlen oder ich stöbere einfach auf Plattformen wie Amazon.

7) Von welchem Autor würdest Du Dir mal ein Vorwort für eines Deiner 
Bücher wünschen und warum?

Ich finde es schöner, wenn der Autor/die Autorin das Vorwort oder Nachwort selbst schreibt, da ich gerne erfahren möchte, was ihn/sie motiviert hat, ausgerechnet über das gewählte Thema zu schreiben.

8) Man wird als Autor schnell in Schubladen gesteckt.
 Würdest Du gerne mal das Genre wechseln und Deine Leser mit einer 
völlig neuen Seite überraschen?

Ich hätte Lust, mal einen Krimi zu schreiben, da ich selbst gerne welche lese. Vielleicht kommt das ja noch?

9) Wo holst Du Dir die Ideen und Inspiration für Deine Arbeit?

Ideen und Inspiration sammle ich, wenn ich unterwegs bin. Wie schon erwähnt, reise ich mit Begeisterung und schreibe daher auch gerne über schöne Orte, die ich besucht habe. Die Figuren sind oft eine Mischung aus verschiedenen Menschen und Charakteren, die im Laufe der Zeit irgendwann einmal meinen Weg gekreuzt haben. Oft entstehen die Figuren beim Schreiben und entwickeln eine Art Eigendynamik. Natürlich fließt auch die eigene Lebenserfahrung mit ein.

10) Welche Wünsche hast Du im Bezug auf Deine Bücher und Deine 
Arbeit für die kommenden Jahre?

Ich wünsche mir, dass zu meinem Debütroman „Die Spätzle-Pasta-Connection“ noch mehr Bücher hinzukommen und natürlich, dass die Geschichte gut ankommt. Außerdem möchte ich gerne mehr Zeit zum Schreiben haben. Das liegt natürlich in meiner Hand, mir das einzurichten.