Christine Metzger

 4,2 Sterne bei 32 Bewertungen
Autor*in von New York, Culinaria Deutsche Spezialitäten und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Christine Metzger lebt und arbeitet in München. Nach dem Studium war sie als Lektorin in zwei renommierten Großverlagen in München und Köln tätig. Seit 1985 ist sie selbständige Journalistin, Herausgeberin und Autorin. Diverse Publikationen in Tageszeitungen, Magazinen und beim Rundfunk, zahlreiche Buchveröffentlichungen vor allem zum Thema Reise. Bei ihr zu Hause wurde gebellt, seit sie denken kann.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Christine Metzger

Neue Rezensionen zu Christine Metzger

Cover des Buches Culinaria Deutsche Spezialitäten (ISBN: 9783848002054)
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Rezension zu "Culinaria Deutsche Spezialitäten" von Christine Metzger

Moidlvomberch
vielseitig!

ein Bücherschrankfund über den ich mich sehr freue
zwar ein riesiger Schinken, aber dafür wahnsinnig viele tolle Rezepte die so vielfältig sind wie Deutschland selbst.

Die Fotos sind super lecker und ansprechend gestaltet, die Rezepte sind sehr gut und verständlich erklärt.
hier ist auf jeden Fall für jeden etwas dabei! 

ganz klare Empfehlung! 

Launige Texte – zwei gingen überhaupt nicht

Die Texte machen ganz launig Lust auf München. Zwei Mal gerät das aber unpassend, dass mir die Lust am Lesen verging.

Diesen Reiseführer hatte ich leider bei unserem Urlaub in München zuhause vergessen und ihn daher im Nachgang gelesen. Am alten Rathaus fiel mir die Julia-Statue auf – weil die linke Broze-Brust schon so viel angetatscht wurde, dass sie poliert glänzte. Na klasse, da darf man ungefragt grabschen. Im Text dazu findet sich so gar kein Prpblembewusstsein und wird stattdessen als Liebesschwur für Paare vorgestellt.

Denn Julia ist eine hübsche barbusige Konkurrenz, und es besteht die Gefahr, dass sich der Erwählte als Busengrapscher entpuppt. Doch keine Scheu, Mädels!

Ähm, die Autorin steht so knapp davor es zu kapieren. Und nein, es geht nicht um die Konkurrenz durch die Statue, aber ein Busengrabscher ist sexuell übergriffig und den wollen wir halt nicht als Partner.

Noch schlimmer ist ein Text zu den fehlenden Frauen in der Ruhmeshalle.

Fast 150 Jahre waren sie unter sich, doch sie beklagten sich nicht. Männer ohne Unterleib leiden nicht unter Frauenmangel.

Zwei Sätze und ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Das Problem  der fehlenden Repräsentanz von marginalisierten Gruppen besteht unabhängig davon, ob die Mehrheit ein Problem damit hat. Männer fällt immer noch kaum auf, wenn sie unter sind. Erst kürzlich gab es ein Foto mit Wirtschaftsgrößen und Ministerin Reiche. Bis auf eine weitere Frau – alles Männer. Und dann der zweite Satz: da werden Frauen so widerlich sexualisiert. Aber auch der Blick auf die Männer, als wären sie arme Opfer ihrer Triebe. Können doch nichts für.

Manche Texte überflog ich dann nur noch. Die Zusammenstellung der Orte fand ich eigentlich ganz gut, manchmal war nicht sofort klar, was jetzt vorgestellt wird. Aber wegen dieser zwei Texte kann ich nur 2 von 5 Sternen vergeben.

Cover des Buches Brot backen, wie es nur noch wenige können (ISBN: 9783710401695)
MissStrawberrys avatar

Rezension zu "Brot backen, wie es nur noch wenige können" von Christine Metzger

MissStrawberry
Alles rund um das Brotbacken – traditionell, ehrlich, gut

Dieses Buch beinhaltet nicht einfach nur Rezepte für Brote mit Hefe oder Sauerteig, es erzählt im Grunde die Geschichte des Brotbackens. Hier wird ganz von vorne begonnen, mit dem Getreide und der "Erfindung der Landwirtschaft“. Das finde ich nicht nur alles super interessant und wichtig, sondern auch hilfreich für den Umgang mit dem Brotteig und dem Backen. Je mehr man von etwas weiß, desto besser kann man es verstehen und dann eben auch machen.

 

Sehr schön finde ich, wie die „Protagonisten“ portraitiert werden. Vom Bauer über den Müller bis zum Bäcker, jeder einzelne ist wichtig für das Gelingen des leckeren und nahrhaften Brotes. Auch Bräuche werden nicht vergessen und vorgestellt. Natürlich wird auf die unterschiedlichen Getreidesorten und Mehltypen ebenfalls eingegangen. Bevor ich mich näher mit Brot und den Arten, es zu backen, beschäftigt hatte, hat mich das alles gar nicht so interessiert. Seit ich die Unterschiede kennengelernt habe, nutze ich für alles, was ich backe, das „richtige“ Mehl, denn es ist erstaunlich, welche Unterschiede das am Ergebnis tatsächlich macht! In diesem Buch wird sehr gut und informativ darauf eingegangen. Ebenso auf Hefe und Sauerteig, wobei es auch ein Rezept für den selbst hergestellten Sauerteig (bzw. das Ansatzgut) gibt.

 

Nach ganz viel wunderbar geschriebener Information folgen ab Seite 160 siebzehn Brot-Rezepte. Diese sind klassisch aufgebaut und gut gekennzeichnet, ob mit oder ohne Sauerteig. Die Erklärungen sind verständlich und nachvollziehbar. Nur was „zu Franzosen formen“ bedeutet, ist mir nicht so ganz klar. Ich gehe davon aus, das sind lange schmale Brote, ähnlich den Baguettes.

 

Für mich ist dieses Buch ein sehr informatives Nachschlagewerk, das mich tief in die Geheimnisse guten Brotes eingeführt hat und mein Verständnis für die Zutaten und die Techniken sehr vergrößert hat. Noch immer stehe ich auf Kriegsfuß mit Sauerteig, doch dafür kann das Buch nichts. Sauerteig und ich, wir werden wohl in diesem Leben einfach keine Freunde mehr. Dennoch backe ich sehr gerne Brot (eben mit Hefe) und finde das wunderbar entspannend. Kein Genuss ist größer, als der von selbstgebackenem Brot!

 

Mir gefällt, wie die Autorinnen dem Leser dies alles näher bringen und dass viele andere Menschen zu Wort kommen. Natürlich sind auch die vielen Fotos ein Pluspunkt. Ich bin ein visueller Mensch und ziehe aus der Kombination Bild/Wort die meisten Informationen und kann sie so besser abspeichern. Ja, ich bin begeistert: fünf Sterne!

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