Christine Millman ESCORTER

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Inhaltsangabe zu „ESCORTER“ von Christine Millman

Seit Anbeginn der Zeit befinden sich Himmel und Hölle in einem unerbittlichen Wettstreit miteinander. In der Menschenwelt stehen sich zwei Geheimorganisationen gegenüber, die diesen Wettstreit austragen: die Gideonisten und die Escorter. Die einen kämpfen im Namen des Herrn, die anderen für die Satana, die Höllenfürsten. Doreé, Tochter einer Escorterin, soll in die Hölle reisen und sich dort mit einem mächtigen Dämon verbinden, um den Kampf endgültig für die Escorter zu entscheiden. Doch sie verliebt sich in David, ohne zu ahnen, dass er ein Gideonist und damit ihr größter Feind ist. Aber der Dämon wartet und er vergisst nicht. Schon bald muss Doreé erkennen, dass es kein Entrinnen gibt. Ihre Bestimmung und die Hölle warten auf sie ?

Sehr schönes Buch , spannend bis zum Schluss , absolut Empfehlenswert ....

— Snowdog
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Die junge Doreé kämpft gegen ihre Mutter und die Gegenwelt.

— Ilona_Schmidt
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    ESCORTER
    inflagrantibooks

    inflagrantibooks

    11. August 2014 um 16:56

    Cover Das Cover gefällt mir persönlich richtig gut! Düster, dunkel und irgendwie ruft es so eine beklemmende Wirkung hervor, wenn ich es ansehe. Passt perfekt zur Geschichte! Inhalt/Meinung „Escorter“ von Christine Millman ist mein zweites Buch aus dem Koios Verlag. Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht und die Autorin stellte mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung. Wenn man die Wörter Himmel und Hölle hört, denkt man ja, man kennt schon alles. Diverse „Engelgeschichten“ gleichen sich ja doch immer wieder. Konnte mich „Escorter“ (das im Übrigen keine Engelsgeschichte ist!!) also überraschen …? Schauen wir mal nach! Erst einmal rein Informativ: Das „Wer ist Wer“ in der Geschichte. Escorter sind Menschen, die auf der dunklen Seite stehen. Sie verbinden sich an ihrem 21. Geburtstag mit einem Dämon, ihrem Escort. Dadurch werden sie schneller, stärker und haben gewisse Fähigkeiten. Der Dämon ist wie ein Geist, der sich frei in dem Körper bewegt. Doreés Mutter gehört zu den Escortern und auch Doreé selbst soll sich bald mit einem ihr vorherbestimmten Dämon verbinden. Ein sehr mächtiger Manipulator, der … *Spoiler*. Die Gideonisten stehen auf der anderen Seite. Sagen wir einfach, wenn die Escorter Schwarz sind, sind sie Weiß. Ich möchte hier nicht von Gut und Böse reden, denn das ist in der Geschichte relativ. Sie wollen die Verbindung Doreés mit dem Manipulator verhindern. Im Grunde kämpft hier Gott gegen den Teufel, Himmel gegen Hölle, die Gideonisten und die Escorter sind nur Spielsteine auf dem Schachbrett der ganz Großen und um deren Langeweile zu unterbrechen. Es gibt immer mal wieder sehr mächtige Dämonen, die die Höllenfürsten auf die Erde entlassen wollen. Während des Lesens hatte ich öfters das Gefühl, dass die Satana und auch Luzifer schon mehrmals solche Kämpfe auszuführen hatten. Sie können nicht direkt eingreifen, wirkten aber hin und wieder dezent gelangweilt. Das fand ich nicht schlimm, zeugt es doch von einer gewissen Vergangenheit, die immer allgegenwärtig war. Dass das Hauptaugenmerk auf Doreé lag, war aber immer klar und der rote Faden hat sich nirgends verheddert oder dergleichen. Die Autorin webte gekonnt mehrere Geschichten mit ein, sodass man immer auf dem „rechten“ Weg blieb, aber ganz in Ruhe die Geschehnisse rechts und links betrachten konnte. Gehen wir mal wieder klassisch vor und machen bei der Hauptprotagonistin weiter. Doreé ist eine junge Frau, die versucht, sich selbst zu finden. Sie ist nicht 16 !! und verliebt sich unsterblich, was in meinen Augen das Beste war, was der Geschichte passieren konnte. Dadurch, dass die Protagonistin ein gewisses Alter und damit eine gewisse Reife vorweisen konnte, bekam die Geschichte viel mehr Tiefe. Doreé hat kein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter, ihr Vater ist weg, der Bruder tot. Die seltsame Haushälterin mag sie, aber ansonsten hat sie kaum Freunde. Ihre beste Freundin ist momentan nicht im Land (und sie wird auch nicht noch mal erwähnt, fällt mir gerade auf). Alles in allem ist Doreé sehr allein, jedenfalls bis sie auf David trifft. Nun lässt sich streiten, ob das etwas Gutes war oder eher weniger, denn damit fängt der ganze Mist, mit dem sich Doreé plötzlich rumschlagen muss, erst richtig an. Meistens konnte ich mich in ihrem Verhalten wiederfinden, hätte genauso gehandelt und wenn nicht, so konnte ich doch Doreés Handlung nachvollziehen. Sie lässt sich nicht in eine vorgefertigte Schablone pressen und versucht gegen einen übermächtigen Gegner zu bestehen. Eigentlich weiß sie die meiste Zeit selbst gar nicht, was sie macht, denn als sie von den Escortern und Gideonisten, Dämonen, Teufel, Gott und noch vielem mehr, erfährt, ist ihr Leben schon durcheinander geraten. Sie muss sich immer der Situation anpassen und ich finde, dass macht sie richtig gut. Sie lässt sich nicht beeinflussen, auch nicht von den scheinbar Guten. Doreé war für mich eine junge Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und sich, auch wenn ihre Welt plötzlich Kopf steht, durchzusetzen weiß. Das einzige, was bei mir für Verwirrung gesorgt hat, war Doreés Verhalten in der Gegenwelt. Sie will keinen Escort in sich tragen und doch macht sie, was ihre Mutter ihr sagt. Sie sucht den Manipulator. In der Gegenwelt empfand ich Doreé etwas schwankend, sodass ich nicht wusste, wie es nun ausgeht. Es dauert auch eine Weile, bis ihre Absichten mir wieder klar wurden und sie auch wieder auf ihrem richtigen Weg war. Zwar ist Doreé die Hauptprotagonistin, der Dreh und Angelpunkt der Geschichte, aber dennoch gibt es auch einen männlichen Part, die zweite Hauptfigur, die in meinen Augen eine sehr wichtige Rolle spielt. David gehört zu den Gideonisten, den Gegenspielern der Escorter. Er hat einen Auftrag und den will er auch ausführen, schließlich steht er hinter seinem Glauben. Allerdings hat er nicht mit den Gefühlen gerechnet, die er entwickelt. David war manchmal etwas sehr … seltsam. Einerseits will er Doreé helfen, andererseits ist da sein Auftrag. Er soll mit ihr schlafen und als dann soweit ist, hat er tierische Angst. Das war die einzige Stelle, die mich etwas verwirrt hat, denn schließlich wusste David, was auf ihn zukommt und was auf dem Spiel steht. Sein „Chef“ würde über Leichen gehen, um die Welt zu retten. David opfert auch viel, allerdings nur eine Leiche. Seine Gegenwart ist für Doreé äußerst wichtig, so kam es mir jedenfalls vor. Nicht nur das, was er tut und sagt, sondern einfach das er da ist, hat bei ihr viel bewirkt. Er sagt zwar, dass die Escorter schlecht sind aber will ihr nicht direkt vorschreiben, was sie zu denken hat. Und außerdem war er ebenfalls ein junger Mann, der schon viel erlebt hat. Er muss sich selbst finden und für sich selbst entscheiden, was genau er will. Glauben allein reicht nicht, um eine Welt zu retten, das merkt auch David und muss genau wie Doreé entscheiden, was für ihn richtig ist, nicht für die anderen. Irgendjemanden hier als Antagonist zu bezeichnen fällt mir schwer, denn ich sah keinen klar hervorstechen. Nachdem ich etwas gegrübelt hatte, würde ich sogar mehrere als Antagonisten bezeichnen. Da wäre Doreés Mutter, die ganz klar gegen sie spielt. Die Escorter, die gegen die Gideonisten kämpfen (oder andersherum^^). Die Höllenfürsten, die gegen Luzifer angehen. Und alle gehen gegen Doreé und an einem gewissen Punkt auch gegen David. Nicht immer sind sie abgrundtief böse. Doreés Mutter handelt so, weil sie es nicht anders kennt und weil sie denkt, dass es das Richtige ist, was sie tut. Es muss so sein. Die Escorter kämpfen gegen die Gideonisten weil sie nun mal Gegner sind. Dämonen müssen besiegt werden, deswegen töten die Gideonisten alle Escorter. Ganz einfach. Und warum die Höllenfürsten und Luzifer tun, was sie eben tun, habe ich oben schon geschrieben. Der ewige Kampf um die Vorherrschaft auf der Welt. Würden sie sich in Frieden lassen, wäre es wohl langweilig. ^^ Das Zwischenspiel empfand ich als wirklich ausgeklügelt. Der Hass der Gegenparteien war allgegenwärtig, auch ohne dass die Autorin das immer wieder hätte sagen müssen. Es stand zwischen den Zeilen und ließ mich nie vergessen, dass es um mehr geht, als nur Doreés Verbindung mit ihrem Escort. Als ich anfing zu lesen, hatte ich eigentlich keine Erwartungen, ich wusste nicht, was auf mich zukommt. Nach dem Ende kann ich sagen, dass mir die Geschichte wirklich richtig gut gefallen hat. Der Schreibstil hatte mich von Anfang an in die Geschichte gezogen, war sehr düster und durchweg spannend. Die Autorin verstand es mit einfachen und doch einprägsamen Worten mir Bilder in den Kopf zu zaubern, die sich perfekt mit dem geschriebenen verbanden. Das einzige, was mir nicht ganz klar war, war das Ende. Es ist abgeschlossen, das Kernproblem ist weitestgehend gelöst und dennoch sind noch ein paar Fragen offen. In mir blieb das Gefühl, dass da noch mehr kommt, dass ich noch mehr wissen müsste, um endgültig mit Doreés Geschichte abschließen zu können. Liebe Frau Millman, ist an dieser Stelle eine Fortsetzung geplant? Fazit „Escorter“ von Christine Millman ist ein spannungsgeladener, sehr düsterer Roman, in dem die Weiterentwicklung des Charakters und die freie Entscheidung von einem selbst im Vordergrund stehen. Was passiert, wenn man sich gegen sein Schicksal stellt? Ich fand mich zwischen Lügen und Intrigen wieder, bekämpfte äußere und innere Dämonen, nur um am Ende mit Doreé doch irgendwie wieder am Anfang zu stehen. Ich kann „Escorter“ jedem ans Herz legen, der gerne zwischen den Zeilen liest. Der zusehen möchte, wie sich auch Erwachsene noch verändern können und bei dem die Liebe trotz Hölle und jede Menge Dämonen nicht zu kurz kommt. Bewertung „Escorter“ von Christine Millman bekommt von mir sehr gute 4 von 5 Marken. Die Schwankungen innerhalb des Verhaltens von Doreé und Davis konnte ich nicht nachvollziehen und auch das relativ offene Ende, ließ mich nicht befriedigt zurück. Es grüßt ~ Tilly

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  • Höllische Geschichte mit guten Ideen aber auch Schwächen

    ESCORTER
    dreamer

    dreamer

    Höllische Geschichte mit guten Ideen aber auch Schwächen Seit jeher gibt es Krieg zwischen den Anhängern des Himmels und der Hölle. Auf Erden nennen sie sich die Gideonisten und die Escorter, immer darauf erpicht den jeweils anderen auszustechen. Doreé, Tochter einer Escorterin, ist noch keines von beiden, ist jedoch unweigerlich mit dieser Welt verbunden. Sie soll sich mit einem mächtigen Dämonen verbinden, weiß von der mystischen Welt aber noch gar nichts. Alles was sie weiß ist, das sie ihrer Mutter nicht gerade die Gefühle entgegenbringt, die eine Tochter normalerweise hat und das irgendetwas an ihr nicht stimmt, denn sobald Doreé ein Mann zu nahe kommt hat sie diese Visionen. Dann begegnet sie David und alles soll anders werden, mit ihm muss ES doch klappen oder? Meine Meinung Als ich von dem Buch erfuhr wurde ich sofort neugierig, da ich Geschichten um Himmel und Hölle und ihrer jeweiligen Bewohner noch nie widerstehen konnte. Die Autorin liefert einem auch durchaus tolle Ideen, aber ob es auch überzeugt, dazu gleich mehr. Die Idee der Autorin ist alles in allem toll. Dämonen und Engel mal wieder im ewigen Streit um die Vorherrschaft, nur das wir es diesmal selten direkt mit ihnen zu tun bekommen. Wir lernen die dämonischen Escorter und die vielleicht nicht ganz so himmlichen Gideonisten kennen, jeder für sich sehr interessant, leider wird aber hier über die Gruppierungen und ihre Ziele bzw Beweggründe eher wenig erzählt. Einzig Doreés Leben nehmen wir sehr genau unter die Lupe, auch wenn die Sichtweise innerhalb des Buches ab und an wechselt (zu David oder dem verloren geglaubten Zwilling). Unsere Prota ist gelinde gesagt alles andere als normal, das häuft sich je weiter man im Buch kommt. Doreé gibt sich doch sehr sprunghaft und bei den letzten Seiten des Buches wird der Leser eindeutig überrascht um dann an einem etwas unbefriedigenden Ende anzugelangen. Zwar ist der Schreibstil von Christine Millman nicht gerade schlecht, dennoch kann er oft nicht so fesseln wie er sollte. Viele Szenen sind etwas abgehakt, unglaubwürdig und lassen einige Fragen offen. Auch die Darstellung der Gegenwelt ist etwas lückenhaft, wobei genau dieser Ort am interessantesten ist und mich zeitweise an Constantin erinnerte ;). Fazit Eine höllischer Geschichte hinter der eine tolle Idee steckt, die aber leider nicht immer voll ausgenutzt wird. Für Fans von Geflügelten Wesen durchaus lesenswert, für ohnehin Skeptiker eher ein rotes Tuch. Von mir gibt es 3 von 5 Wölkchen.

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    • 2
  • 3,5 Sterne für einen fesselnden Roman mit einigen Schwächen in der 2. Hälfte...

    ESCORTER
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    05. May 2014 um 08:40

    Kurzbeschreibung: Seit Anbeginn der Zeit befinden sich Himmel und Hölle in einem unerbittlichen Wettstreit miteinander. In der Menschenwelt stehen sich zwei Geheimorganisationen gegenüber, die diesen Wettstreit austragen: die Gideonisten und die Escorter. Die einen kämpfen im Namen des Herrn, die anderen für die Satana, die Höllenfürsten. Doreé, Tochter einer Escorterin, soll in die Hölle reisen und sich dort mit einem mächtigen Dämon verbinden, um den Kampf endgültig für die Escorter zu entscheiden. Doch sie verliebt sich in David, ohne zu ahnen, dass er ein Gideonist und damit ihr größter Feind ist. Aber der Dämon wartet und er vergisst nicht. Schon bald muss Doreé erkennen, dass es kein Entrinnen gibt. Ihre Bestimmung und die Hölle warten auf sie … Meinung: „Escorter“ ist glaube ich, der erste richtige Dark Fantasy-Roman, den ich gelesen habe. Dementsprechend hat der Roman von Beginn an eine ziemlich düstere Grundstimmung, teilweise ziemlich direkte, ausführliche und abschreckende Szenen und sehr fragwürdige Vertreter der guten Seite. Denn die Gideonisten, die eigentlich Vertreter Gottes sein sollen, haben es auch ziemlich in sich und Schrecken vor nichts zurück. Ein Umstand, der mich oft an den Absichten ihres Anführers zweifeln lies und den ich eher etwas erschreckend fand. Dennoch kann ich nicht abstreiten, dass es deutlich mehr Präsenz und Innovation in die Geschichte bringt, wenn auch die Guten eher gnadenlos und unbarmherzig sind. Die wirklichen Bösen sind eigentlich die Escorter. Das sind Menschen, die sich freiwillig mit einem Dämon verbinden, bzw. diesen in sich aufnehmen um von dessen Kraft profitieren zu können. Doch dafür verlangen diese ständig nach Blut und können einen starken Zwang auf ihre Träger ausüben. Der Roman startet gleich mitten in der Handlung und ist von Beginn an eher geheimnisvoll. Es gibt viele Undurchsichtigkeiten, die man erst mit der Zeit versteht und auch einige unvorhergesehene Wendungen, die die Geschichte noch verstrickter machen. Doch dabei hat die Autorin eigentlich ein gutes Maß gefunden, mit dem sie ihre Informationen preisgibt. Denn so bleibt die Spannung immer erhalten, und gleichzeitig hat der Leser immer das Gefühl etwas Neues zu erfahren und auf dem Laufendem zu bleiben. Doreé ist eine sympathische Protagonistin, die zwar von den vielen neuen und schrecklichen Entwicklungen in ihrem Leben völlig überfahren wird, dabei aber nie ihren Mut verliert. So fand ich es auch glaubhaft, dass sie sich teilweise nicht entscheiden konnte, wem sie nun vertraut und manchmal etwas naive Entscheidungen getroffen hat. Auch die Nebencharaktere fand ich gut erarbeitet und so sorgen z.B. die skurrile Haushälterin Ophelia, oder der autistische Jakob für eindrucksvolle Momente und viel Authentizität. Die Figur von David hingegen fand ich eher etwas blass. Darum kann man nur begrüßen, dass die Liebesgeschichte an sich eher eine etwas untergeordnete Rolle einnimmt. Gerne würde ich hier meine Rezension beenden, doch leider konnte mich die zweite Hälfte des Romans nicht mehr ganz so überzeugen. Spätestens mit dem Betreten der Hölle, wurde mir die Sache etwas zu viel. Wo es vorher noch darum ging, Zusammenhänge aufzudecken und Doreé davor zu bewahren sich mit Gäap verbinden zu müssen, dominieren nun die schrecklichen Zustände in der Gegenwelt. Zusätzlich fand ich die vielen religiösen Gestalten etwas überflüssig und undurchsichtig, da diese zumeist nur angedeutet wurden und für alle, die sich damit nicht näher auskennen doch ein paar Fragezeichen blieben. Am verworrensten fand ich jedoch, dass es sich in dem Roman bei Satan und Luzifer nicht um ein und dieselbe Person handelt. Ich weiß nicht, was die Autorin zu diesem Schritt bewegt hat, aber meiner Meinung nach, hätte man sowas eindeutiger abgrenzen und erklären müssen. Das Ende an sich ist ganz ok und zufriedenstellen. Das Gute daran ist, dass am Schluss fast alle Fragen beantwortet werden, es aber dennoch nach einer Fortsetzung aussieht. Fazit: „Escorter“ ist ein Dark Fantasy-Roman, der es wirklich in sich hat. Die düstere Grundstimmung und einige eindrucksvolle Szenen sorgen zusammen mit einer sympathischen Protagonistin und vielen Geheimnissen dafür, dass man den Roman kaum noch aus der Hand legen kann. Leider meint es die Autorin ab der Hälfte etwas zu gut und so konnte ich mich mit den Geschehnissen und Gestalten in der Hölle eher weniger anfreunden, bzw. war auch lange Zeit aufgrund fehlender Erklärungen einfach zu verwirrt. Dennoch beantwortet die Autorin zum Schluss fast alle Fragen und lässt den Leser zufrieden zurück. Am Ende gibt’s gute 3,5 Sterne für einen fesselnden Roman, der leider in der zweiten Hälfte einige unnötige Schwächen aufweist und damit deutlich Punkte verliert.

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  • Leserunde zu "LANDSBY" von Christine Millman

    Landsby
    Christine_Millman

    Christine_Millman

    Liebe Lesebegeisterte, für alle Fans von Dystopien und Romance möchte ich die Leserunde für meinen Roman * LANDSBY * ausschreiben. Um was geht's? Die achtzehnjährige Jule gehört zu den wenigen fruchtbaren Frauen in der streng von der Außenwelt abgeschotteten Kolonie. Eigentlich ein Glücksfall, denn nun darf sie an dem von der Regierung entwickelten Reproduktionsprogramm teilnehmen, das ihr Ansehen und Reichtum verspricht. Doch Jule ist alles andere als glücklich. Sie will sich keinem Programm beugen, das sie zwingt, Kinder zu gebären, die ihr gleich nach der Geburt genommen werden. Als sie dennoch teilnehmen muss, merkt sie sofort, dass etwas nicht stimmt. Die Probandinnen benehmen sich komisch. Und was geschieht mit den Säuglingen? Heimlich beginnt sie, nach Antworten zu suchen und findet eine grausige Wahrheit, die ihr nur eine Wahl lässt: Sie muss aus der Kolonie fliehen. Doch die Außenwelt ist tödlich. Vor allem wegen der Mutanten, von denen es heißt, sie wären wild und gefährlich. Und ausgerechnet einer Gruppe von ihnen, angeführt von dem geheimnisvollen Galen, fällt sie in die Hände ... Die Geschichte ist für junge Erwachsene ab 16 bis 99 Jahren. Eine Leseprobe findet ihr auf Amazon: http://www.amazon.de/LANDSBY-Christine-Millman-ebook/dp/B00JS6WTU6/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1398007470&sr=8-3&keywords=landsby[/quote] Wer Lust und Zeit hat, den Roman gemeinsam zu lesen und anschließend zu rezensieren, kann sich bis zum 1. Mai bewerben - ich freue mich über jeden Interessenten. Für die Leserunde vergebe ich zehn eBooks im Wunschformat (mobi, ePub, pdf). Geplanter Start ist der 3. Mai. Viel Spaß! Zur Autorin: Christine Millman wurde in einem beschaulichen Kurort in Hessen geboren. Nach ihrem Schulabschluss absolvierte sie eine Ausbildung zur Erzieherin und später noch zur Mediengestalterin. Die Liebe zu Büchern und dem Erfinden von fantastischen Geschichten, entdeckte sie bereits als Teenager, doch erst vor wenigen Jahren begann sie damit, diese Geschichten auch aufzuschreiben. Mittlerweile vergeht kein Tag, an dem sie nicht vor ihrem Laptop sitzt und in die Tasten haut.

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    • 186
  • Himmlich gut oder teuflich böse ? wer gewinnt ?

    ESCORTER
    LadySamira091062

    LadySamira091062

    die junge Doreé, Tochter einer Escorterin ist ein rebellischer Charakter ,die sich nicht vorschreiben lassen will wie ihr Leben aus zusehen hat. Und so trifft sie sich heimlich mit dem charmanten ,attraktiven David sehr zum Verdruss ihrer Mutter. Was sie jedoch nicht ahnt ist das David zu den Gideonisten gehört und sich nur an sie ran gemacht hat um sie auf ihre Seiten zu ziehen,denn Doreé soll auf  Geheiss ihrer Mutter mit einem Dämon vermählt werden um das Werk der Escorter weiter zu führen .Doreés Mutter ist eine kaltherzige ,sexgeile und machtbesessene Frau der es  nur darum geht ihre Macht  innerhalb der Escorter-Vereinigung  zu vermehren. Doch dann passiert genau das was nicht hätte passieren dürfen : Doreé und David verlieben sich ineinander.Doch kann diese Liebe Bestand haben ? Wo jeder der beiden auf der anderen Seite steht? Escorter gegen  Gideonist? Zu allem Elend taucht dann auch noch   Doreé s totgeglaubter autistischer Bruder auf und  die Welt stürzt ins Chaos.Wer wird gewinnen? Gut oder Böse?  Taucht ab in die Gefilden der Tiefe und  lest selbst was die beiden mit Himmel und Hölle selbst erlebt haben

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    • 2
    joleta

    joleta

    31. March 2014 um 12:48
  • Leserunde zu "ESCORTER" von Christine Millman

    ESCORTER
    Christine_Millman

    Christine_Millman

    Liebe Lesebegeisterte, da mir die letzte Leserunde viel Spaß gemacht hat, freue ich mich, euch zu einer weiteren Leserunde einladen zu dürfen. Diesmal handelt es sich um einen Dark Fantasy Roman, der die Leser direkt in die Hölle führt. Er trägt den Titel ESCORTER und erscheint am 15. Februar im Koios Verlag. * * * Kurzinhalt: Seit Anbeginn der Zeit befinden sich Himmel und Hölle in einem unerbittlichen Wettstreit miteinander. In der Menschenwelt stehen sich zwei Geheimorganisationen gegenüber, die diesen Wettstreit austragen: die Gideonisten und die Escorter. Die einen kämpfen im Namen des Herrn, die anderen für die Satana, die Höllenfürsten. Doreé, Tochter einer Escorterin, soll in die Hölle reisen und sich dort mit einem mächtigen Dämon verbinden, um den Kampf endgültig für die Escorter zu entscheiden. Doch sie verliebt sich in David, ohne zu ahnen, dass er ein Gideonist und damit ihr größter Feind ist. Aber der Dämon wartet und er vergisst nicht. Schon bald muss Doreé erkennen, dass es kein Entrinnen gibt. Ihre Bestimmung und die Hölle warten auf sie ... * * * Teilnahmebedingungen: Für die Leserunde stellt der Verlag 12 eBooks (epub und mobi) zur Verfügung, für die ihr euch bis zum 14. Februar 2014 bewerben könnt. Anschließend werden die Gewinner - falls nötig - ausgelost. * * * Eine Leseprobe findet ihr auf der Verlagsseite unter folgendem Link: http://www.praesens.at/koios/escorter/ Viel Spaß wünscht euch Christine Millman

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    • 92
  • Rezension zu "ESCORTER" von Christine Millman

    ESCORTER
    Solifera

    Solifera

    25. March 2014 um 20:51

    Gut gegen Böse? Engel gegen Teufel? Ihr denkt ihr habt schon alles gelesen? Dann lernt die junge Doreé kennen.   Ihre Mutter Desoderia, eine Escorterin erster Klasse, will unbedingt erreichen, dass ihre Tochter mit einem hochrangigen Dämon vermählt wird. Doreé ahnt natürlich weder von diesen Plänen, noch von ihrer besonderen Herkunft kein bisschen... Dass ihre Mutter auf einmal verschwunden ist, stört sie zunächst nicht besonders, da sie als sehr umtriebig bekannt ist. Und dann lernt die David kennen, wie zufällig, wie sie meint. Die beiden sind sich sympatisch. Doch David gehört zu den Gideonisten, den erklärten Todfeinden der Escorter. Kann eine Liebelei zwischen beiden Parteien gut gehen?    Auch wenn man denkt, es kann nichts mehr neues geben auf dem Fantasy-Markt im ewig gleichen Kampf von Gut gegen Böse, aber dieses Buch ist anders, schonungslos ehrlich und direkt. Außerdem macht es en Genre des Dark Fantasy alle Ehre! Gelungene Charaktere mit Ecken und Kanten, ein flotter, mitreißender Schreibstil, einfach klasse!   Fazit: Absolute Leseempfehlung, für alle Fantasy-Fans und solche die es werden wollen, aber Warnung: nicht für zarte Gemüter!

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  • ESCORTER <3

    ESCORTER
    diebobsi

    diebobsi

    18. March 2014 um 21:27

    Auch diesmal keine Inhaltsangabe oder Klappentextwiederholung! Wofür auch? Wer bis hierher gelangt ist, weiß doch worum es ungefähr geht und warum er eine Rezi lesen will, nicht war? Also, los geht’s … Das neue Cover in Rot, Schwarz und Weiß finde ich passender, als das alte grüne, aber dass liegt ja nun mal im Auge des Betrachters ;) Schon als ich das allererste Mal den Klappentext gelesen habe, dachte ich: „Ja, dass ist ein Buch für mich!“ Dieser Dark Fantasy-Roman ist eindeutig düster, ziemlich direkt was die Wortwahl angeht und ja, Sex spielt auch eine Rolle. Begierde oder manchmal schon eher Trieb und Zwang begleiten einige Charaktere in „Escorter“. Die Escorter sind mit Dämonen verbundene Menschen und die Gideonisten sind ihre himmlischen Gegenspieler. Wobei Böse nicht ausschließlich den Escortern vorbehalten ist! Die Geschichte reißt einen am Anfang gleich mal in einen U-Bahnschacht und dort warten nicht die, die man am ehesten an diesem Ort vermutet! David und Dorée sind ein sehr gelungenes Paar, die einiges Überwinden müssen und als dann auch noch jemand auf der Bildfläche erscheint den Dorée für tot hielt und einen anderen der als verschwunden galt – auweia! Hat eine Liebe bestand, wenn jeder auf einer anderen Seite steht? Was passiert, wenn man sich entscheiden muss, die andere Seite wählt und einen ganz plötzlich und ungeahnt Welten trennen? Gibt es da noch die Möglichkeit auf ein Happy End? Die phantastischen Orte die die Autorin beschrieb, waren der absolute Wahnsinn! Ich war bei den Reisen nicht nur Zuschauer ,sondern wirklich dabei und es gab einiges zu entdecken. Diese Geschichte bekommt von mir eine Leseempfehlung für jeden der es gerne etwas düsterer mag, der sich nicht ekelt, wenn eigentliche Widerlichkeiten gewisse Charaktere erregen oder jemand einpinkelt oder mastubiert. Wer Spannung und einige Wendungen und Hindernisse liebt und wem die Liebe in einem Buch wichtig ist und auf keinen Fall fehlen darf. Ich vergebe (da ich mich zu den Guten -ohne Geiselung und so- zähle) strahlende und goldschimmernde 5 Sterne

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  • Höllisch gut

    ESCORTER
    Zeliba

    Zeliba

    17. March 2014 um 14:09

    Cover (Kurze Anmerkung. Ich gehe beim Cover auf die neue Version ein → siehe Amazone) Der Schattenhafte Umriss mir dem fleckig-grau-rotem Hintergrund. Dazu die Flügel, welche sich hervorragend abnehmen. Darüber steht der Titel. Einfalls in einem sehr dunklem rot. Die Schriftart gefällt mir gut, auch wenn der Titel durch den dunklen Rotton etwas nach Hinten rückt. Handlung Die junge Dorée kann es nicht ganz erfassen als sie plötzlich zwei fanatisch-religiösen Gruppen gegenüber sieht. Noch überraschter ist sie als klar wird, das beide sie nur zu gerne in ihren Reihen haben wollen. Als dann auch noch offensichtlich wird, das auch ihre Mutter dazugehört, sie fast schon verplant hat, bricht für Dorée eine Welt zusammen. Zwar hatte sie nie einen besonderen Draht zu ihr gehabt, doch so etwas … nein, das hätte sie niemals von dieser Eisfrau erwartet. Doch was soll sie nun tun? Wie bekommt sie ihr alles Leben wieder? Was genau wollen die alle von ihr? Und kann der attraktive David ihr wirklich helfen all dem auf den Grund zu gehen? Charaktere Dorée hatte schon nach wenigen Seiten ins Herz geschlossen. Ihr rebellischer Charakter,dazu ihre ganz eigene Art, machen sie ohne Umwege zu einem Charakter, mit dem man gerne diese unheimliche Tiefe der Geschichte erforscht. Einzig ihre hin und wieder etwas naive Art war etwas seltsam. Sie konnte sich einfach nicht entscheiden welchen Fanatikern sie nun vertraut.Mit David habe ich dafür so meine Probleme. Da bin ich mir nur nicht ganz sicher, ob dies nun persönliche Abneigung ist, oder ob er mir nicht ganz greifbar erschien. Ich glaube das verschwimmt alles etwas. Schreibstil Der Stil führt den Leser ohne viele Umwege direkt hinein in die Geschichte. Die bildliche und beschriebene Sprache machen es dem Leser recht einfach sich darin zu orientieren und hineinzufinden. Orte, insbesondere die Hölle, fand ich gut beschreiben. Und den vielen Wesen die da ein und aus gehen, lässt nur hoffen das man selber da nicht landet ;) Meinung Mit Escoter hat die Autorin ein wundervolles Buch geschaffen, welches sich viel mit religiösen Fragen befasst und sich doch nie darin verliert, sondern vielmehr alles zu einem Glaubwürdigen Teppich verwob. Doée als Hauptcharakter war zusammen mit der Perspektive sehr gut gewählt. Nur hier und da gab es kleinere Kanten, wie zum Beispiel die leichte Naivität der Protagonistin und das sie sich durchaus an manchen Stellen hätte etwas motivierter wehren können. Dennoch entwickelt sie sich aber nicht zu einem Schrei-Charakter, sondern versucht sich durchzuschlagen. Ein absolutes Plus hat das Ende. Erstens werden offene Fragen noch beantwortet, sodass man nicht Nägel kauend nach der Fortsetzung lechzt, sondern bietet auch einfach einen passenden Schluss in meinen Augen. Einmal erfrischend anders. Mehr verrate ich da mal nicht :D

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