Christine Millman Geisterkind

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Inhaltsangabe zu „Geisterkind“ von Christine Millman

Während eines Schneesturms erblickt Inja das Licht der Welt. Ihre Haut und Haare sind weiß, die Lippen blass und die Augen haben die Farbe von Quellwasser. Die Menschen nennen sie Geisterkind und begegnen ihr mit Misstrauen und Ablehnung. Trost findet sie nur im Wasser, bei den Geschöpfen der Tiefe, zu denen sie von Kindesbeinen an eine seltsame Verbindung verspürt und bei Ban, ihrem einzigen Freund, der als vaterloser Bastard ebenso geächtet wird wie sie. Als Söldner das Dorf heimsuchen und Injas halbe Familie töten, geben die Menschen ihr die Schuld an dem Geschehen und verkaufen sie an einen Konvent, der viele Tagesreisen entfernt auf einer einsamen Halbinsel liegt. Ban schwört, dass er Inja eines Tages befreien wird. An diesem Versprechen hält er fest. Doch die Götter zeigen sich launisch. Bevor er Inja freikaufen kann, wird der Konvent von einer Kriegerhorde überfallen, die sie und andere Mädchen entführen und in ein fernes Land verschleppen. Inja ist verzweifelt, vor allem als sie erfährt, dass sie mit einem der Krieger vermählt werden soll ...

Gut geschrieben aber man muss es mögen

— Natzikatzi

Grausames Abschlachten, ganz guter Schreibstil, kein roter Faden, Protagonistin bleibt blass wie ihre Haut. So eine passive Trantüte...

— jurina

Fiel nach gutem Beginn immer weiter ab und konnte mich einfach nicht genug packen.

— ConnyKathsBooks

Nicht der gewohnte Lesegenuss

— lesemaedel

Sehr schöne Geschichte für zwischendurch :)

— _Kim_

Ein wirklich lesenswertes Buch, welches viele Wendungen beinhaltet und sich demnach wie eine spannende Lebensgeschichte liest.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Spannend und mitreißend geschrieben, nur zum Ende hin verlor sich die Handlung für mich ein wenig zu sehr in unerwarteten Handlungssträngen

— ColourfulMind

Wunderbar zum Mitfiebern und Hoffen auf ein Happyend!

— Chirise

Ungewöhnliche und vielseitige Geschichte über das Schicksal eines jungen Mädchens,das gegen Vorurteile und für Selbstbestimmung kämpfen muss

— Aleshanee

Eine starke Protagonistin, Magie, Krieg und natürlich die Liebe treffen hier in fantastischer Art und Weise aufeinander. Ich war begeistert!

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    Geisterkind

    jurina

    06. August 2017 um 17:27

    Zu Beginn wirklich vielversprechend. Der Beginn der Geschichte war wirklich etwas Neues, da man direkt von den letzten Zügen der Geburt an am Geschehen dabei war. Man erlebt wie die Protagonistin zur Welt kommt und wie die Reaktionen der Dörfler auf dieses kleine Geschöpf ausfallen. Im nächsten Kapitel lernt man Inja und ihr bisheriges Leben besser kennen. Ihr einziger Freund ist Ban, der als Bastard geboren ist und somit einen ähnlichen Stand im Dorf hat. Inja ist ein nettes Mädchen, das stets versucht redlich, hilfsbereit und nett zu sein. Trotzdem stößt sie immer wieder auf Ablehnung. Zu Beginn habe ich mich immer wieder gefragt, ob ihre Eltern sie nun geliebt haben oder nicht...Die Geschichte nimmt rasante Fahrt auf, als die Söldner in das Dorf einmarschieren und Injas halbe Familie auf brutale Weise auslöschen. Die abergläubischen Dorfbewohner schieben die Schuld für dieses Unheil Inja zu und sehen ihre Chance das Mädchen endlich loszuwerden. Sie wird nach Rutten verkauft und soll fortan als Konventin für einen höheren Zweck dienen. Inja ahnt, dass ein Leben als Sklavin in einem Arbeitslager auf sie zukommt und ist verzweifelt. Ban verspricht ihr, dass er sie von dort wegholen wird und die beiden verabschieden sich rührend voneinander.In Rutten lebt Inja fortan ein Leben, das sich keiner wünschen würde. Arbeit, Hunger und Erschöpfung sind ihre dauernden Begleiter, nur die Hoffnung auf Ban lässt sie diese schwere Zeit durchstehen. Das Leben als Konventin wird sehr gut beschrieben, der Hass auf die Erhabene steigt auch beim Leser mit jeder ihrer Handlungen und man freut sich schon darauf, dass Inja bald von dort wegkommen wird. Allerdings geschieht dies nicht so, wie sie es sich erhofft hat, als die Katuro Rutten überfallen und niederbrennen. Inja wird von ihnen entführt, während viele Konventen noch vor Ort niedergemetzelt werden.Mord und Schändung sind in diesem Buch ein großes Thema, weshalb es nichts für zarte Gemüter ist. Manche Handlungen waren mir für ein Jugendbuch deutlich zu brutal beschrieben. Allem voran die sadistische Freude, die manche Charaktere dabei verspürten.Das Buch ist bis zu der Stelle der Entführung spannend. Inja hatte bis zu diesem Zeitpunkt einen durchsetzungsstarken und gerechten Charakter, ihre Fähigkeiten wurden am Rande angesprochen und es baute sich eine vielversprechende Geschichte auf, bei der man eine große Festigung und Entwicklung der Protagonistin erwartet. Inja hätte das Potential zu einer starken Kriegerin gehabt, die niemals klein beigibt und sich immerzu wehrt. Nun, man wird enttäuscht. Zunächst ständig unzufrieden mit ihrem neuen Schicksal, fügt sie sich bei jeder Veränderung einfach, ohne für das einzutreten, was sie eigentlich gerne hätte. Anfangs startet sie noch einen halbherzigen Fluchtversuch, die nächsten Male gibt sie schon direkt zu Beginn auf. Stattdessen bemitleidet sie sich lieber selbst und füllt die Opferrolle perfekt aus. Die Liebesgeschichte, die Zwischen ihr und Turay erblüht kann ich gar nicht nachvollziehen. Keiner tut etwas Besonderes, sie reden kaum miteinander, aber plötzlich soll es die große Liebe sein, obwohl alles zu Beginn erzwungen ist? Total unrealistisch, es kommt einfach kein Gefühl beim Lesen auf. Da wäre mir Ban zu Beginn eindeutig lieber gewesen. Im Bezug zu Ban verstehe ich Injas Verhalten in einem späteren Teil des Buches auch überhaupt nicht.Nicht nur bei den Gefühlen in der Liebesbeziehung wollte der Funke nicht überspringen. Es gab keinen Charakter, den man gerne haben konnte, abgesehen von Benlin, der noch mit der angenehmste Gefährte war. Gestört haben mich die vielen Charaktere die kurz eingeführt wurden, Injas "beste Freunde" wurden, nur um dann schnell wieder zu verschwinden. Man hatte den Eindruck dass diese nur als Pausenclowns gedient haben, Inja weint keinem auch nur eine Träne hinterher, was sie als Protagonistin furchtbar unsympathisch macht.Gut fand ich am Buch lediglich den Schreibstil. Es gab einige altertümliche Umschreibungen für alltägliche Situationen, die einem halfen in das Setting zu finden.Die Engstirnigkeit, Voreingenommenheit und der Abgerglaube der Gotländer lässt sich ziemlich gut auf viele aktuelle Situationen anwenden. Was der Gotländer nicht erklären kann, ist Zauberei und böse. Alles Fremde ist unnormal und darf nicht geduldet werden. Die Differenzen, die die Autorin hervorhebt, bedienen alle Vorurteile, die man sich zwischen verschiedenen Kulturen vorstellen kann: Gier, Fremdenhass und Ungerechtigkeit, um drei Beispiele zu nennen. Diese Begriffe sehe ich auch als einzigen roten Faden des Buches an. Denn ansonsten gab es keinen wirklichen Handlungsstrang zu erkennen. Anfangs geht es zum Konvent und man hofft auf die Befreiung, dann kommt die Entführung und man denkt, dass Inja von nun an kämpfen wird und zu ihrer wahren Bestimmung finden wird. Diese gibt es aber gar nicht. Es werden mehrere Themen gleichzeitig behandelt, die alle keinen oder nur einen unzulänglichen Abschluss erhalten - sehr sehr schade!

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  • Konnte mich leider nicht genug packen

    Geisterkind

    ConnyKathsBooks

    29. July 2017 um 22:50

    "Du bist hell und leuchtend, wie der Mond, mein Winterkind." (S. 10)Seit ihrer Geburt während eines Schneesturms hat es die 14jährige Inja nicht leicht. Mit ihrer unnatürlich hellen Haut, den weißen Haaren und quellblauen Augen stößt sie fast überall auf Ablehnung und Misstrauen. Ein Geisterkind soll sie sein, jemand, der Unheil anzieht und den bösen Blick beherrscht. Als königliche Söldner ihr Dorf in Gotland heimsuchen, wird sie daher sofort beschuldigt und an einen Konvent verkauft, wo sie ab sofort den Göttern dient. Nur ihr Freund Ban hält noch zu ihr und will sie bald freikaufen. Doch dann überfallen wilde nubische Krieger unter ihrem Anführer Turay den Konvent und alles kommt anders als geplant."Geisterkind" stammt aus der Feder von Christine Millman. Ihre "Landsby"-Trilogie habe ich gern gelesen und so war ich schon gespannt auf ein weiteres Werk. Zunächst konnte mich die Autorin auch mit ihrer Geschichte fesseln, denn gerade die Zeit im Konvent wird sehr eindringlich beschrieben. Inja muss dort schuften und beten bis zum Umfallen und ich habe richtig mit ihr mitgefühlt und mitgelitten. Eine sympathische Heldin und Protagonistin, die ich gleich in mein Herz geschlossen habe. Doch dann kommt es zu einer unnötig deutlich geschilderten grausamen Tat, was mich schon leicht abstieß. Und auch später schwand meine Leselust immer weiter dahin. Einige unwichtige Abschnitte habe ich sogar nur überflogen, denn gerade im Mittelteil zieht sich die Handlung doch sehr in die Länge und glänzt eher durch Erotik als durch Spannung und Action. So häufig wie hier habe ich die Wörter "paaren" und "Scham" bisher noch in keinem anderen Jugendbuch gelesen. Außerdem geht es teilweise ziemlich heftig und blutig zu, Schändungen sind an der Tagesordnung und das Ganze ist damit nichts für zarte Gemüter. Obendrein fand ich besonders die männlichen Parts eher blass, teils unglaubwürdig und nur wenig überzeugend und die Romanze ließ mich eher kalt. An einer Stelle war für mich Injas Verhalten auch nicht nachvollziehbar. Vom Fantasyanteil, hier repräsentiert durch Götter, Magie und ein Schattenland mit Wiedergängern, hatte ich mir ebenfalls mehr erhofft. Das bleibt alles eher vage. Auch der Showdown wirkt mit seinen dramatischen Entwicklungen doch recht konstruiert. Insgesamt kann ich daher "Geisterkind" nur bedingt empfehlen. Die Grundidee ist durchaus interessant, doch die Geschichte konnte mich außer im ersten Drittel einfach nicht genug packen. Daher nur knappe 3 Sterne.

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  • Geisterkind

    Geisterkind

    _Kim_

    22. June 2016 um 16:44

    Name: Geisterkind Christine Millmann Autor: Christine Millmann Taschenbuch: 382 Seiten Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform Sprache: Deutsch ISBN: 978-1502724243 Preis: 9,99€ Inhalt Während eines Schneesturms erblickt Inja das Licht der Welt. Ihre Haut und Haare sind weiß, die Lippen blass und die Augen haben die Farbe von Quellwasser. Die Menschen nennen sie Geisterkind und begegnen ihr mit Misstrauen und Ablehnung. Trost findet sie nur im Wasser, bei den Geschöpfen der Tiefe, zu denen sie von Kindesbeinen an eine seltsame Verbindung verspürt und bei Ban, ihrem einzigen Freund, der als vaterloser Bastard ebenso geächtet wird wie sie. Als Söldner das Dorf heimsuchen und Injas halbe Familie töten, geben die Menschen ihr die Schuld an dem Geschehen und verkaufen sie an einen Konvent, der viele Tagesreisen entfernt auf einer einsamen Halbinsel liegt. Ban schwört, dass er Inja eines Tages befreien wird. An diesem Versprechen hält er fest. Doch die Götter zeigen sich launisch. Bevor er Inja freikaufen kann, wird der Konvent von einer Kriegerhorde überfallen, die sie und andere Mädchen entführen und in ein fernes Land verschleppen. Inja ist verzweifelt, vor allem als sie erfährt, dass sie mit einem der Krieger vermählt werden soll ... Facts Inja wurde im Winter geboren, ihre Haut und Haare sind weiß wie Schnee doch sie ist liebenswürdig und sorgt sich stehts um ihre Familie. Sie hat 2 ältere Brüder, 2 Jüngere und eine Jüngere Schwester und ihre Eltern bewirten eine Gaststätte. Meine Meinung Ich habe das Buch bei Lovely Books gewonnen und war von dem Cover wie auch der Geschichte sofort gefangen. Allerdings habe ich es sehr lange auf meinem SuB gehabt doch als ich es auf meinem Tolino gesehen habe, musste ich es sofort anfangen. Am anfang fand ich es ein bisschen schwer in den Sprachstil reinzukommen, doch nach ein paar Seiten hatte sich das wieder gelegt. Die Geschichte fängt mitten bei der Geburt von Inja an, ich finde man schließt dieses kleine Bündel sofort ins Herz. Sie ist so zerbrechlich und anders doch sie entwickelt sich schnell. Im Konvent beweißt sie ihre Stärke und ihren Mut. Christine Millmann hat es geschafft, dass man nicht nur zu der Hauptperson eine Bindung aufbauen kann sondersn auch zu den Nebencharackteren. Entweder man liebt sie oder man hasst sie. Etwas dazwischen gab es bei mir nicht. :D Doch hat man auch viel Mitleid mit Inja, da denkt man sie hat endlich ihre ganze Odyssee hinter sich, aber nichts da es geht weiter und weiter. Doch ich habe es genossen ind die Welt von Inja einzutauchen und ihre Geschichte zu lesen. Darum gebe ich Geisterkind 3,5 von 5 Eulen.

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  • Geisterkind

    Geisterkind

    SanNit

    14. April 2016 um 20:24

    Man konnte das Buch einfach nicht weglegen.
    Wunderbare Schreibweise.
    Man war mitten im Geschehen.
    Das Cover ist so passend.

  • Mysteriöse Story mit viel Gefühl...

    Geisterkind

    Liasanya

    17. October 2015 um 19:01

    "Geisterkind" ist mein ersteres Werk was ich von Christine Millman gelesen habe. Es sind jetzt schon einige Monate vergangen als ich dieses Buch gelesen habe, dennoch kann ich mich an jedes kleine Detail erinnern. Was mir besonders gut gefällt ist die Story, manche Ereignisse kommen wie man es sich vorstellt, aber plötzlich kommt etwas in der Story vor was man gar nicht erwartet hätte. Dies steigert die Neugierde für das Buch und es kommt immer mal wieder zu starken Veränderungen in der Story. In "Geisterkind" begleitet man die Hauptprotagonistin Inja, sie erblickte im Winter das Licht der Welt... sie ist anders als andere! Haut und Haare weiß wie der Schnee, die Lippen blass und ihre Augen erinnern an Quellwasser. Obwohl man Inja von Anfang an begleitet ist sie eine sehr mysteriöse Person. Erst mit der Zeit erfährt man mehr von ihrer unbekannten Seite, die sie selber nicht einmal kennt. Bei mir war es so das ich Inja nicht von Anfang an mochte, wie sie gehandelt hat habe ich auch nicht immer verstanden. Erst mit der Zeit ist sie mir richtig ans Herz gewachsen und konnte es auch nach vollziehen weshalb sie ihre Handlungen mit bedacht wählt. Fazit: Geisterkind zählt zu den Büchern die man unbedingt gelesen haben muss. Das Buch hat eine super gute Story, die Charakter sind allesamt sehr detailreich beschrieben und entwickeln sich mit der Zeit. Mit Geisterkind sind auch sehr viele Emotionen verbunden, man steigert/versetzt sich mit der Zeit in die einzelnen Charakter rein und versteht sie und fühlt mit ihnen mit.

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  • Buchverlosung zu "Geisterkind" von Christine Millman

    Geisterkind

    dieDoreen

    Auf meinem Blog habt ihr wieder die Möglichkeit Das Buch des Monats Juli zu gewinnen. 
    Es ist "Geisterkind" von Christine Millmann geworden.Wollt ihr in den Lostopf hüpfen, dann folgt dem Link zu meinem Blog...

    http://bucheckle.blogspot.de/2015/07/buch-des-monats-juli-2015.html

    • 2

    dieDoreen

    17. August 2015 um 14:41
  • Geisterkind

    Geisterkind

    dieDoreen

    22. July 2015 um 18:46

    Die Bücher von Christine Millman haben es mir wirklich angetan. "Geisterkind" war vom Cover her schon ein echter Eyecatcher und hat mich auf eine magische Geschichte hoffen lassen.Inja wird während eines Schneesturms geboren. Ihre weiße Haut, die blassen Lippen und die Augen mit der Farbe von Quellwasser wecken bei den Menschen Misstrauen und Ablehnung. Einzig ihr bester Freund Ban spendet ihr Trost. Eines Tages wird ihr Vater von Söldnern getötet und ihre Mutter geschändet, weshalb ihr Oheim sie an einen Konvent verkauft. Ban schwört sie freizukaufen und zu retten, doch bevor es dazu kommt wird der Konvent von Kriegern des Südens überfallen und Inja verschleppt. "Geisterkind"ist ein Einzelband und in sich abgeschlossen mit einem perfekten Ende. Der Autorin ist es wieder einmal gelungen mich schon ab der ersten Seite gefangen zu nehmen. Die Geschichte mutet an ein historisches Buch an, mit anfangs leicht gestreuten Fantasyelementen, die zum Schluss mehr werden. Die Zeit, in der "Geisterkind" spielt, könnte auch das späte Mittelalter sein.Die Kapitelunterteilung folgt den jeweiligen Handlungsort und ich habe die meiste Zeit Inja auf ihrer langen und beschwerlichen Reise begleitet. Ich habe mit ihr um ihre Familie getrauert, im Konvent gelitten und mich bei dem südlichen Kriegerstamm gefürchtet. Inja war ein toller Charakter, sie wächst mit der Zeit über sich selbst hinaus und erlangt innere Stärke, dabei bleibt sie stets sich selbst treu und ist überaus sympathisch gezeichnet. Auch die Nebencharakter verblassen nicht neben ihr, als Leser baut man sofort zu jeden einzelnen einen Draht auf und hasst oder liebt sie.Christine Millman konnte mich mit "Geisterkind" wieder einmal überraschen und auch wenn ich versucht habe das Ende so lange wie möglich heraus zu zögern konnte ich das Buch zum Schluss doch mit einem zufriedenen Seufzer schließen."Geisterkind" war definitiv nicht das letzte Buch, welches ich von Christine Millmann gelesen habe und spätestens jetzt bin ich ein großer Fan ihrer Bücher.

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  • eine eher ruhige Geschichte mit einer großen Portion Romantik

    Geisterkind

    Letanna

    21. July 2015 um 14:02

    Inja kommt während eines Schneesturms zu Welt und unterscheidet sich sehr von den anderen Familienmitgliedern und Dorfbewohnern. Ihre Haut und ihre Haare sind was weiß und ihre Augen haben die Farbe von Quellwasser. Sie wird als Geisterkind bezeichnet und soll angeblich großes Unglück bringen. Als ihre Familie dann auch noch von Söldner getötet wird, gibt man ihr die Schuld und sie wird an einen Konvent verkauft. Hier muss sie hart arbeiten und hat wenig Freude im Leben. Aber ihre Reise ist noch nicht vorbei, denn eine Gruppe Krieger entführt sie und die anderen Frauen aus dem Konvent. Sie wird verschleppt und soll auch noch einen der Krieger heiraten. Dort angekommen bezeichnet man sie wegen ihres Aussehens als etwas Besonders und prophezeit ihr Großes. Inja muss sich entscheiden, ob sie ihr Schicksal annehmen will. Vorweg muss ich ja mal was zu dem wirklich tollen Cover sagen. Die junge Frau auf dem Bild passt sehr gut zur Beschreibung von Inja und ist ein richtiger Eye-Catcher, wirklich toll ausgewählt. Die Autorin präsentiert uns hier eine Fantasy-Geschichte, die eher ruhig ist. Erzählt wird hier die Geschichte von Inja, die aufgrund ihres ungewöhnlichen Aussehens mit Vorurteilen der anderen Dorfbewohner zu kämpfen hat. Ihr Lebensweg ist geprägt von Gefahr. Immer wieder gerät sie in gefährliche Situationen und muss einiges durchmachen. Die Geschichte fängt recht interessant an, hat zwischendurch aber einige Länge, vor allem wenn Inja im Konvent ist. Diesen Abschnitt fand ich persönlich nicht ganz so interessant. Außerdem ist es oft recht brutal, es wird gemordet und vergewaltigt, was ich teilweise doch etwas erschreckend fand. Romantisch und interessant wird es eigentlich erst, wenn Inja in dem Dorf ankommt, in dem sie den Krieger Turay-Ra heiraten soll. Die Annäherung geht eher langsam von statten. Inja ist zuerst sehr negativ dem neuen Dorf über eingestellt, denn immerhin ist sie nicht freiwillig hier. Inja macht im Laufe der Handlung eine wirklich erstaunliche Wandlung durch. Am Ende findet sie ihren Weg. Insgesamt eine schöne Gesichte, die von mir 8 von 10 Punkte erhält.

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  • Die Menschen nennen sie Geisterkind und begegnen ihr mit Misstrauen und Ablehnung...

    Geisterkind

    Avirem

    Kurzbeschreibung Während eines Schneesturms erblickt Inja das Licht der Welt. Ihre Haut und Haare sind weiß, die Lippen blass und die Augen haben die Farbe von Quellwasser. Die Menschen nennen sie Geisterkind und begegnen ihr mit Misstrauen und Ablehnung. Trost findet sie nur im Wasser, bei den Geschöpfen der Tiefe, zu denen sie von Kindesbeinen an eine seltsame Verbindung verspürt und bei Ban, ihrem einzigen Freund, der als vaterloser Bastard ebenso geächtet wird wie sie. Als Söldner das Dorf heimsuchen und Injas halbe Familie töten, geben die Menschen ihr die Schuld an dem Geschehen und verkaufen sie an einen Konvent, der viele Tagesreisen entfernt auf einer einsamen Halbinsel liegt. Ban schwört, dass er Inja eines Tages befreien wird. An diesem Versprechen hält er fest. Doch die Götter zeigen sich launisch. Bevor er Inja freikaufen kann, wird der Konvent von einer Kriegerhorde überfallen, die sie und andere Mädchen entführen und in ein fernes Land verschleppen. Inja ist verzweifelt, vor allem als sie erfährt, dass sie mit einem der Krieger vermählt werden soll ... Meinung Unnatürlich helle Haut, weißes Haar, blassblaue Augen ... Inja ist ein Geisterkind. Von Geburt an wird sie angefeindet, gefürchtet und gemieden, denn die Menschen glauben das böses in ihr wohnt. Niemals hat sie etwas angestellt oder jemanden etwas getan. Sie unterstützt ihre Eltern und sie liebt ihre Geschwister. Ihr einziger Freund ist Ban. Er versteht sie, bringt sie zum lachen und lenkt sie ab. Freude und Entspannung findet sie im Wasser. Inja hält sich bedeckt und versucht nicht aufzufallen. Sie tut was ihr gesagt wird. Das 14 Winter alte Mädchen ist unerfahren, liebenswert, hilfsbereit und hat Gerechtigkeitssinn. Ban ist 15 Winter alt. Wie Inja wird er gemieden und ausgeschlossen, den niemand weiß wer sein Vater ist. Er ist in Inja verliebt und möchte sie eines Tages zur Frau nehmen. Er ist motiviert, entschlossen und mutig. Turay - Ra gehört zum Stamm der Katuro. Als erster Krieger genießt er Respekt und Ansehen. Andere sehen die Katuro als Wilde. Sie verstehen ihre Lebensweise und ihre Bräuche nicht. Turay - Ra ist pflichtbewußt, ruhig, geradlinig und stark. "Geisterkind" von Christine Millman ist ein Fantasy Roman und als Taschenbuch oder ebook erhältlich. Die Autorin hat bereits Bücher veröffentlicht, für mich war dieses Buch das dritte Werk von ihr. Die Kurzbeschreibung hat mich neugierig gemacht und der Prolog hat mich vom ersten Moment an mitgenommen in das Leben eines Mädchens, das Aufgrund seiner Andersartigkeit immer im Abseits steht. Christine Millman erzählt von einer Welt, in der es Magie und Vorhersehung gibt. Diese wird von den Menschen gescheut und verpönt, ebenso wie die wilden Stämme, Waldmenschen und Magier. Frau Millman erschafft diese Welt gut vorstellbar, aber ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Der Leser begleitet die Hauptprotagonistin ein paar Jahre ihes Lebens, welches einem düsteren Abenteuer gleicht, doch sie lernt auch die Liebe kennen. Eine Liebesgeschichte die sich nicht unangenehm in den Vordergrund drängt aber präsent ist. Eine Grundspannung wird rasch aufgebaut und neugierig begleitet der Leser die Charaktere auf ihrem Weg, der sich aus vorhersehbaren Situationen und überraschenden Wendungen zusammensetzt. Ein wenig abgeschreckt hat mich die viele Gewalt, das Leid, die Verluste und der immerwährend lauernde Tod. Mord, Verstümmelung und Schändung werden zur grausamen Realität. Nur kurze Momente des Glücks waren den Protagonisten vergönnt. Manche Geschehnisse hätte man sich vielleicht doch anders gewünscht, aber die Autorin schafft für mich ein versöhnliches Ende. Erzählt wird von verschiedenen Seiten. Den Hauptteil begleitet der Leser Inja. Der Perspektivenwechsel verschafft dem Leser einen Rundumblick und einen Wissensvorsprung gegenüber den Protagonisten. Der Schreibstil der Autorin ist leicht, klar, bildhaft und flüssig zu lesen. Die Sprache ist dem Genre entsprechend. Das Erzähltempo ist angenehm. Fazit: "Geisterkind" von Christine Millman ist ein Fantasy Roman und erzählt die Geschichte von Inja, genannt Geisterkind oder Winterkind. Ich habe die Protagonisten gerne ein Stück auf ihrem Weg begleitet. Auch wenn mir die Brutalität mancherorts zuviel war hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Leseempfehlung für Fans des Genres. Zitat "Gibt es Hoffnung?" Ihre Stimme klang fester als sie sich fühlte. Den Niedergang des eigenen Volkes gezeigt zu bekommen, erschütterte sie bis in den letzten Winkel ihrer unsterblichen Seele. Das Bild blieb, doch nun schritt eine junge Frau zwischen den menschlichen Leibern hindurch. Ihre Haut war hell und durchscheinend wie Nebel. Die Augen wie Wasser, klar und rein. Das weiße Haar flatterte im Wind. Sie sah aus wie ein Geist." (Seite 78)

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    • 9

    joleta

    25. January 2015 um 17:10
  • Lesenswert!!

    Geisterkind

    Damagequeen

    10. December 2014 um 15:16

    Ich finde das Cover passend zur Geschichte, aber gleichzeitig gefällt es mir nicht zu hundert Prozent. Ich kann nicht mal sagen wieso das so ist. Das Gesicht finde ich wirkt irgendwie zu fremdartig. Ich hätte mir da ein runderes, lieblicheres Gesicht gewünscht. Aber das ist nur meine Meinung. Man kann es sowieso nie allen recht machen. In meiner Autoren Empfehlung habe ich ja unter anderem dieses Werk von einer wie ich finde super talentierteren Autorin erwähnt. Christine Millmann gehört nun mittlerweile wirklich zu meinen Lieblingsautoren und ich hibbel nun schon dem nächsten Buch entgegen. Besonders die Tatsache, dass es bisher alles Einzelbände sind und man so nicht dieses nervige Warten auf den nächsten Teil einer Reihe hat, finde ich super. Natürlich wünscht man sich hier und da doch, dass es nicht schon zu Ende geht...aber das wäre wieder gemecker ;)  Ihr Schreibstil ist locker und einfach gehalten. Nicht zu viel drum herum und auch nicht immer zu viele Verschachtelungen, was für den Leser doch des Öfteren schwierig werden könnte. Ganz einfach und gerade heraus.  - ACHTUNG SPOILER- Die Geschichte handelt von Inja dem Winter- bzw. dem Geisterkind. Inja ist in einer schneereichen Winternacht zu Welt gekommen. Ihre Mutter hat die Geburt nur mit Müh und Not überlebt. Eigentlich sollte Inja sofort getötet werden um ein Opfer für die Götter zu werden. Aber dies hat die Großmutter verhindert. Inja wächst in einem Dorf auf, in dem die Menschen nicht viel für sie übrig haben. Sie schufftet von früh bis spät und ist ständig den bösen und auch ängstlichen Blicken der Bewohner ausgesetzt. Ein klein wenig wie Aschenputtel.  Sie hat nur den treuen Ban zum Freund. Als eines Tages Söldner in das Dorf kommen und die Hälfte Ihrer Familie bestialisch töten, wird sie kurzerhand an ein Kloster verkauft.  Und hier beginnt Ihre Geschichte. Aber ab hier müsst Ihr selbst lesen wie es für Sie weitergeht. - SPOILER ENDE-  Protagonisten gibt es im Laufe des Buches eine Menge. Viele starke Persönlichkeiten Inja wächst mit der Geschichte zu einer starken Frau mit eigenem Vertrauen und Willensstärke heran. Es ist toll zu lesen wie sie sich entwickelt und was Ihr das Leben alles bereit hält. Mir hat das Ende nicht ganz gefallen, es wirkt so "so ich muss Schluss machen", leider. Dann doch lieber noch 10 Seiten mehr mit einem entspannten Ende. ;) Mir hat das Buch trotzdem super gefallen und ich freue mich auf weitere Werke von Frau Millmann. Fazit Wieder eine tolle Geschichte von einer tollen Autorin.

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  • Spannend und unterhaltsam

    Geisterkind

    Aleshanee

    3,5 Sterne Zum Inhalt Inja hat es nicht leicht. Schon seit ihrer Geburt lastet ein Geheimnis auf ihr, dass ihr die Abneigung und den Aberglauben der Dorfbewohner aufzwingt. Sie hat in der dunkelsten Nacht des Jahres das Licht der Welt erblickt, ihre Haut perlweiß und Augen so blau wie Quellwasser: ein Geisterkind. Der einzige Freund, der zu ihr hält, ist Ban. Mit ihm verbringt sie ihre freie Zeit, wenn sie mal nicht in der Schänke ihrer Eltern helfen oder auf ihre Geschwister aufpassen muss; und auch wenn die anderen sie meiden, erlebt sie doch eine schöne Zeit. Als eines Tages die Reiter der Söldnergarde des Königs durch das Dorf kommen, geschieht ein großes Unglück, das Injas Leben über Nacht verändern wird. Nur die Liebe zu Ban lässt sie nicht verzweifeln und an eine gemeinsame Zukunft hoffen - doch wie so oft hat das Schicksal anderes völlig anderes im Sinn. Meine Meinung Erstmal muss ich ein paar Worte zum Cover loswerden, dass wirklich wunderschön gelungen ist. Das blasse, filigrane Gesicht von Inja, zusammen mit dem Wasser, zu dem sie eine besondere Verbindung hat, passt perfekt zum Inhalt. Ich konnte sehr gut in die Handlung einsteigen. Im Prolog erlebt man die Geburt von Inja und den Schrecken der Hebamme über ihr Aussehen, die Angst und den Aberglauben, dass etwas Böses in diesem Winterkind steckt. Über Jahre hinweg muss Inja sich mit dem Misstrauen der Dörfler auseinander setzen und findet nur Halt bei ihrer Familie und dem Jungen Ban, der ihr ein guter Freund ist und ihr immer zur Seite steht. Die Geschichte steigt ein, als Inja 15 Jahre alt ist. Ihr besonderes Verhältnis zum Wasser ist ihr bewusst, ansonsten ist sie ein zurückhaltendes, fleißiges Mädchen, das ihre Familie so gut es geht unterstützt. Recht schnell wird Inja jedoch aus diesem trauten Leben gerissen und ihr Weg ist von Brutalität und Hoffnungslosigkeit gezeichnet. Aber die Jahre ihrer Kindheit haben sie gestärkt und so trotzt sie jedem Schicksalsschlag aufs neue, bis sie tatsächlich Liebe und Geborgenheit findet. Trotzdem scheint ihr nichts vergönnt und ihr Leben gleicht einer Achterbahnfahrt der Gefühle. Die Autorin hat immer wieder zwischen den Perspektiven gewechselt, wodurch man die Charaktere gut kennen lernen konnte. Das Gefühl ist ein bisschen oberflächlich geblieben und auch wenn ich jede Figur gut vor Augen hatte, waren sie nie so ganz greifbar. In der ersten Hälfte gab es für mich eine Phase, in der der "rote Faden" etwas abhanden gekommen und die Geschichte etwas vor sich hingeplätschert ist. Ab der Hälfte wurde es dann aber wieder interessant, es gab überraschende Wendungen und einige spannende Szenen, die mich mitgerissen haben. Besonders gut war, dass ich nie wusste, was als nächstes geschehen wird, denn es kamen immer wieder unerwartete Vorfälle ins Spiel, die meine ganzen Vermutungen über den Haufen geworfen haben. Injas Leben ist eine Aneinanderreihung von negativen Zufällen und grausamer Willkür. Der magische Aspekt kam erst recht spät zur Wirkung, hat aber eine originelle Verbindung geschaffen, wodurch man vieles wieder aus einem anderen Blickwinkel in Zusammenhang bringen konnte. Der ganze Aufbau wirkte auf mich allerdings etwas sprunghaft und hätte man noch etwas geschickter verweben können. Manchmal war ich mir nicht sicher, wie alles zusammenpasst und ich konnte auch nicht alle Zusammenhänge verstehen - Erklärungen wurden wenig gegeben und ich musste mir doch viel zusammen reimen. Auch hätte ich mir etwas mehr Hintergrundinfo über Injas Magie und das Schattenland gewünscht, aber es blieb größtenteils meiner eigenen Phantasie überlassen. Dadurch, dass das Tempo in der zweiten Hälfte angezogen hat, ist auch ein bisschen an der Tiefe verloren gegangen, was mich aber gar nicht so gestört hat. Die Spannung wurde immer wieder voran getrieben und durch die unerwarteten Veränderungen in Injas Leben hat mich die Neugier nie losgelassen. Die ungewöhnlichen Namen und Schauplätze haben das Bild dieser Welt abgerundet. Besonders schön fand ich den Vergleich der beiden Schauplätze bzw. Lebensweisen, die mir aus dem Herzen gesprochen haben. Fazit Eine ungewöhnliche und vielseitige Geschichte über das Schicksal eines jungen Mädchens, das gegen Vorurteile und für ihre Selbstbestimmung kämpfen muss. Über die Magie hätte ich gerne mehr erfahren und durch die wechselhaften Einflüsse wirkte es etwas unausgeglichen. Trotzdem ein spannendes und unterhaltsames Abenteuer. © Aleshanee Weltenwanderer

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    • 4
  • düsterer magischer Lesespaß

    Geisterkind

    anra1993

    KlappentextWährend eines Schneesturms erblickt Inja das Licht der Welt. Ihre Haut und Haare sind weiß, die Lippen blass und die Augen haben die Farbe von Quellwasser. Die Menschen nennen sie Geisterkind und begegnen ihr mit Misstrauen und Ablehnung. Trost findet sie nur im Wasser, bei den Geschöpfen der Tiefe, zu denen sie von Kindesbeinen an eine seltsame Verbindung verspürt und bei Ban, ihrem einzigen Freund, der als vaterloser Bastard ebenso geächtet wird wie sie. Als Söldner das Dorf heimsuchen und Injas halbe Familie töten, geben die Menschen ihr die Schuld an dem Geschehen und verkaufen sie an einen grausamen Konvent, der viele Tagesreisen entfernt auf einer einsamen Halbinsel liegt. Ban schwört, dass er Inja eines Tages befreien wird. An diesem Versprechen hält er fest. Doch die Götter zeigen sich launisch. Bevor er Inja freikaufen kann, wird der Konvent von einer Kriegerhorde überfallen, die sie und andere Mädchen entführen und in ein fernes Land verschleppen. Inja ist verzweifelt, vor allem als sie erfährt, dass sie mit einem der Krieger vermählt werden soll ... Meine Meinung Das Cover und der Klappentext hatten mich direkt in ihren Bann gezogen. Die Geschichte hatte sich nach etwas ganz anderem gehört. Nach etwas, was ich bisher noch nicht gelesen hatte. In der Hinsicht wurde ich auch nicht enttäuscht.Die Autorin hatte schöne neue Ideen, die sie in die Geschichte mit einfließen lies. Der Leser wird erst einmal langsam in die Geschichte hineingeführt. Ihm werden ein paar der Charaktere vorgestellt und vor allem Inja steht direkt im Fokus. Wo die ersten Seiten harmlos anfangen, musste ich bald feststellen, dass das Buch auch viele düstere Begebenheiten offenbart und auch viele blutigen Schlachten von statten gehen.Die Spannung war größten Teils gegeben. An ein paar Stellen hatte sie sich allerdings gezogen, da es ein paar Mal zu viel in die länge gezogen wurde. Jedoch fand ich das nicht weiter schlimm.Mich hatte noch ein wenig gestört, dass einfach wahnsinnig viele Charaktere darin vor kamen. Deshalb hatte ich mir auch oben nur ein paar wenig hinausgepickt, die mir sehr wichtig vor kamen. Allerdings kamen viele viele mehr vor, die sehr interessant waren. Leider wusste man auch am Ende nicht, was aus so manchen von ihnen geworden ist, da sich der Weg zwischen ihnen und Inja irgendwann verlief. Die Autorin sagte dazu: "Wäre ich auf jeden Nebencharakter eingegangen, wäre der Roman nochmal dicker geworden". Ich glaub ich hätte lieber noch ein paar mehr Seiten gelesen. ;)Zum Teil waren mir auch zu viele "Vergewaltigungen" in dem Buch. Die Söldner und Krieger haben sich doch relativ häufig an den Mädchen und Frauen vergriffen. Wobei ich allerdings auch denke, dass dies früher oft der Fall war und somit passt es auch wieder in das Buch. Aber traurig war es schon, so etwas grausames zu lesen.Im Großen und Ganzen finde ich das Buch sehr gelungen und ich kann es nur empfehlen. Trotz der paar Schwächen kann ich ohne zögern 4 Sterne geben!

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  • Leserunde zu "Geisterkind"

    Geisterkind

    Christine_Millman

    Liebe Lesebegeisterte, alle Fantasy Fans, die es düster und abenteuerlich aber auch romantisch mögen, möchte ich gern zu einer Leserunde meines neuen Romans »Geisterkind« einladen. Um was geht‘s: Während eines Schneesturms erblickt Inja das Licht der Welt. Ihre Haut und Haare sind weiß, die Lippen blass und die Augen haben die Farbe von Quellwasser. Die Menschen nennen sie Geisterkind und begegnen ihr mit Misstrauen und Ablehnung. Trost findet sie nur im Wasser, bei den Geschöpfen der Tiefe, zu denen sie von Kindesbeinen an eine seltsame Verbindung verspürt und bei Ban, ihrem einzigen Freund, der als vaterloser Bastard ebenso geächtet wird wie sie. Als Söldner das Dorf heimsuchen und Injas halbe Familie töten, geben die Menschen ihr die Schuld an dem Geschehen und verkaufen sie an einen grausamen Konvent, der viele Tagesreisen entfernt auf einer einsamen Halbinsel liegt. Ban schwört, dass er Inja eines Tages befreien wird. An diesem Versprechen hält er fest. Doch die Götter zeigen sich launisch. Bevor er Inja freikaufen kann, wird der Konvent von einer Kriegerhorde überfallen, die sie und andere Mädchen entführen und in ein fernes Land verschleppen. Inja ist verzweifelt, vor allem als sie erfährt, dass sie mit einem der Krieger vermählt werden soll ... Eine Leseprobe findet ihr auf Amazon: http://www.amazon.de/Geisterkind-Christine-Millman-ebook/dp/B00NX9XCSW/ref=zg_bsnr_420050031_3 Unter allen Bewerbern verlose ich 15 eBooks (epub, pdf oder mobi). Um an der Verlosung teilzunehmen, braucht ihr neben Zeit und Lust nur einen Kommentar zu hinterlassen, warum ihr den Roman gerne lesen möchtet. Die Bewerbungsfrist endet am Sonntag, den 12.10.2014 um Mitternacht. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am Montag, den 13.10. Herzliche Grüße Christine Millman

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  • Geisterkind

    Geisterkind

    rena1968

    07. November 2014 um 14:31

    Klappentext : Während eines Schneesturms erblickt Inja das Licht der Welt. Ihre Haut und Haare sind weiß, die Lippen blass und die Augen haben die Farbe von Quellwasser. Die Menschen nennen sie Geisterkind und begegnen ihr mit Misstrauen und Ablehnung. Trost findet sie nur im Wasser, bei den Geschöpfen der Tiefe, zu denen sie von Kindesbeinen an eine seltsame Verbindung verspürt und bei Ban, ihrem einzigen Freund, der als vaterloser Bastard ebenso geächtet wird wie sie. Als Söldner das Dorf heimsuchen und Injas halbe Familie töten, geben die Menschen ihr die Schuld an dem Geschehen und verkaufen sie an einen Konvent, der viele Tagesreisen entfernt auf einer einsamen Halbinsel liegt. Ban schwört, dass er Inja eines Tages befreien wird. An diesem Versprechen hält er fest. Doch die Götter zeigen sich launisch. Bevor er Inja freikaufen kann, wird der Konvent von einer Kriegerhorde überfallen, die sie und andere Mädchen entführen und in ein fernes Land verschleppen. Inja ist verzweifelt, vor allem als sie erfährt, dass sie mit einem der Krieger vermählt werden soll ... Das Cover : Das Cover finde ich wunderschön . Die Farben sind gut gewählt. alles in allem wirkt das Cover sehr Stimmig Mein Fazit zum Buch: Das Buch ist toll geschrieben .es läßt sich gut und flüßig lesen Es ist sehr Spannend und Gefühlvoll . Oft habe ich mit Inja mitgelitten . Ich war wütend ,war Sauer und habe auch gelacht. All die Emotionen die ein gutes Buch für mich ausmachen. Ich kann es nur Empfehlen. Vielen Dank an Christine Millman das ich das Buch in der Leserunde mitlesen durfte .

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  • Ganz anders als erwartet - im positiven und negativen Sinn

    Geisterkind

    KleineLeseecke

    06. November 2014 um 17:49

    "Geisterkind" von Christine Millman zu rezensieren fällt mir sehr schwer, weil die Stimmen zu dem Buch bisher ja überwiegend sehr positiv ausgefallen sind und ich nun verunsichert bin, ob es an mir allein liegt, dass mein Eindruck von dem Roman etwas weniger euphorisch ausfällt. Tasächlich war ich zu Beginn des Buches sehr begeistert und konnte es zunächst nicht aus den Händen legen, dann ist es aber leider steil bergab gegangen. Aber von vorne: Während eines Schneesturms erblickt Inja das Licht der Welt. Ihre Haut und Haare sind weiß, die Lippen blass und die Augen haben die Farbe von Quellwasser. Die Menschen nennen sie Geisterkind und begegnen ihr mit Misstrauen und Ablehnung. Trost findet sie nur im Wasser, bei den Geschöpfen der Tiefe, zu denen sie von Kindesbeinen an eine seltsame Verbindung verspürt und bei Ban, ihrem einzigen Freund, der als vaterloser Bastard ebenso geächtet wird wie sie. Als Söldner das Dorf heimsuchen und Injas halbe Familie töten, geben die Menschen ihr die Schuld an dem Geschehen und verkaufen sie an einen Konvent, der viele Tagesreisen entfernt auf einer einsamen Halbinsel liegt.Ban schwört, dass er Inja eines Tages befreien wird. An diesem Versprechen hält er fest. Doch die Götter zeigen sich launisch. Bevor er Inja freikaufen kann, wird der Konvent von einer Kriegerhorde überfallen, die sie und andere Mädchen entführen und in ein fernes Land verschleppen. Inja ist verzweifelt, vor allem als sie erfährt, dass sie mit einem der Krieger vermählt werden soll ... Die Idee zur Geschichte gefällt mir sehr gut, zumal die Autorin viele eigene Ideen mit einfließen hat lassen. Ich lese seit Jahren regelmäßig High Fantasy, auch für Jugendliche und kann deshalb mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit sagen, dass hier wenig bis gar nicht bei anderen Autoren abgekupfert wurde. Auch wird die High Fantasy-Welt schön beschrieben, sodass man sich als Leser/in gut in der Geschichte zurecht findet. Auf allzu ausschweifende Schilderungen oder gar neu erfundene Mahlzeiten/Pflanzen/Tierarten/Rassen etc. wurde aber glücklicherweise verzichtet, sodass man nicht überfordert wird und der eigentlichen Handlung gut folgen kann. Und Logikfehler oder gröbere Schnitzer sind ebenfalls keine enthalten, was ihr sehr gut finde. Leider wird der Spannungsbogen aber nicht durchgehend durchgehalten. Anfangs beginnt die Geschichte sehr interessant, sodass man an das Buch gefesselt wird, aber dann lässt die Spannung nach und die Handlung wird durch unnötige Szenen und Längen künstlich in die Länge gezogen. Einige Passagen habe ich überflogen, da sie nicht essentiell für das Voranschreiten der Handlung waren und mich in meinem Lesefluss nur gebremst haben. Schade, vielleicht hätte der Handlung an der ein oder anderen Stelle eine Straffung ganz gut getan und dann hätte ich mich womöglich auch nicht dazu zwingen müssen das Buch überhaupt noch zu Ende zu lesen. Eine zweite Schwäche des Romans sind die Charaktere, die zwar anfangs sehr gut eingeführt werden, aber deren Handlungen und Innenleben ich irgendwann nicht mehr nachvollziehen konnte. Sie waren mir im Nachhinein nicht tiefgründig und glaubhaft genug, was eventuell daran liegt, dass man nur wenig über ihre Gedanken und Gefühle erfährt. So war Injas "Liebe" zu Turay für mich an keiner Stelle nachvollziehbar und mir ist nur der Begriff "Stockholm-Syndrom" ins Gedächtnis gekommen. Sprühende Funken oder gar ein Bauchkribbeln habe ich völlig vermisst, was wirklich schade ist. Was mir ebenfalls negativ aufgefallen ist ist die sprachliche Ausführung. Diese ist keinesfalls schlecht, Frau Millman hat eigentlich einen sehr schönen Schreibstil und Rechtschreibfehler sucht man mit der Lupe, was für ein sehr gutes Lektorat spricht. Auch hat sich die Autorin sehr bemüht die Sprache an die mittelalterliche Fantasywelt anzupassen, was mir sehr gut gefallen hat, aber trotzdem sind ihr immer wieder Schnitzer passiert. So "fuchtelt" einer der Waldmenschen mit seinem "Speer herum", d.h. das Verb "herumfuchteln" finde ich in diesem Zusammenhang bzw. für den Roman völlig unpassend und darüber bin ich gestolpert. Es waren einige ähnliche Stellen dabei, aber im Großen und Ganzes hat sich der Schreibstil der Autorin sehr zum positiven verändert. Was mich aber extrem gestört hat sind die ganzen erotischen Handlungen bzw. Anspielungen und die gefühlt hundert "Schändungen". Musste das sein?! Ich bin bereits eine erwachsene Frau und absolut nicht prüde, aber hier hat es Frau Millman übertrieben. Vermutlich sollten die "Schändungen" zeigen, wie roh und grausam die geschilderte Welt ist, aber ich fand es einfach nur abstoßend und widerlich. Möchte man sich als weibliche Leserin wirklich ständig vorstellen wie Frauen und junge Mädchen brutal vergewaltigt werden? Sorry, aber das war zu viel des Guten... Fazit: Alles in allem ist "Geisterkind" eine unterhaltsame Lektüre für High-Fantasy-Leserinnen, allerdings nicht unbedingt für jüngere Leserinnen. Der Roman ist nicht schlecht, aber auch nicht so überragend wie er hier in anderen Rezensionen dargestellt wurde. Wenn man einfach nur Unterhaltung sucht ist er okay, aber man darf einfach keine zu hohen Erwartungen haben. Kann man lesen, muss man aber nicht - deshalb 3 Sterne.

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