Christine Millman Landsby

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Inhaltsangabe zu „Landsby“ von Christine Millman

Die achtzehnjährige Jule gehört zu den wenigen fruchtbaren Frauen in der streng von der Außenwelt abgeschotteten Kolonie. Eigentlich ein Glücksfall, denn nun darf sie an dem von der Regierung entwickelten Reproduktionsprogramm teilnehmen, das ihr Ansehen und Reichtum verspricht. Doch Jule ist alles andere als glücklich. Sie will sich keinem Programm beugen, das sie zwingt, Kinder zu gebären, die ihr gleich nach der Geburt genommen werden. Als sie dennoch teilnehmen muss, merkt sie sofort, dass etwas nicht stimmt. Die Probandinnen benehmen sich komisch. Und was geschieht mit den Säuglingen? Heimlich beginnt sie, nach Antworten zu suchen und findet eine grausige Wahrheit, die ihr nur eine Wahl lässt: Sie muss aus der Kolonie fliehen. Doch die Außenwelt ist tödlich. Vor allem wegen der Mutanten, von denen es heißt, sie wären wild und gefährlich. Und ausgerechnet einer Gruppe von ihnen, angeführt von dem geheimnisvollen Galen, fällt sie in die Hände ... Weitere Bücher von Christine Millman: * Ellin * - High Fantasy und Romance * ESCORTER * - dark Fantasy (Quelle:'E-Buch Text/17.04.2014')

Ein absoluter Glücksgriff!

— Jacynthe
Jacynthe

Etwas vorhersehbar, aber trotzdem ein kurzweiliges Lesevergnügen.

— Mahashakti
Mahashakti

Klasse Buch mit einer tollen Geschichte!!!

— MissyFoo
MissyFoo

die Autorin schreibt ganz offen, ohne Umschreibungen, was ich persönlich sehr schön finde

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

anders als erwartet mit einen angenehmen suchtpotential

— JeannasBuechertraum
JeannasBuechertraum

Spannend, gut geschrieben, leider ähneln sich Dystopien recht oft und das macht das Lesen für mich persönlich ein bisschen weniger spannend.

— regina_mengel
regina_mengel

Ein schönes Buch für zwischendurch!

— GanzesBuch
GanzesBuch

Hat mich nicht wirklich angesprochen, Charaktere sind schwach..die Welten nicht eingehend genug beschrieben...unsympathische Protagonistin..

— SunnyCassiopeia
SunnyCassiopeia

toller dystopischer roman mit interessanten charakteren und mal einer Hauptrotagonisten die ich eigentlich nicht zu 100% mag

— Tamika
Tamika

Absolute Leseempfehlung! Bin gespannt, wie es weitergeht :)

— Vivi92
Vivi92

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 14.04.2017: _Jassi                                           ---  38 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   83,5 Punkte Astell                                           ---    0 Punkte BeeLu                                         ---   62 Punkte Bellis-Perennis                          ---  261 Punkte Beust                                          ---   100 Punkte Bibliomania                               ---   97 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  161 Punkte ChattysBuecherblog                --- 111 Punkte CherryGraphics                     ---   62.5 Punkte Code-between-lines                ---  55 Punkte eilatan123                                 ---    5 Punkte Eldfaxi                                       ---   51 Punkte Farbwirbel                                ---   44 Punkte fasersprosse                            ---     9 PunkteFrau-Aragorn                           ---     4 Punkte Frenx51                                     ---  41 Punkte glanzente                                  ---   60 Punkte GrOtEsQuE                               ---   71 Punkte hannelore259                          ---   33 Punkte hannipalanni                           ---   71 Punkte Hortensia13                             ---   53 Punkte Igelchen                                    ---   11 Punkte Igelmanu66                              ---   95 Punkte janaka                                       ---   63 Punkte Janina84                                   ---    44 Punkte jasaju2012                               ---   16 Punkte jenvo82                                    ---   56 Punkte kalestra                                    ---   26 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   57 Punkte Katykate                                  ---   44 Punkte Kerdie                                      ---   99 Punkte Kleine1984                              ---   61 Punkte Kuhni77                                   ---   60 Punkte KymLuca                                  ---   50,5 Punkte LadyMoonlight2012               ---   26 Punkte LadySamira090162                ---   124 Punkte Larii_Mausi                              ---    24 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   30 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   36 Punkte louella2209                            ---   58 Punkte lyydja                                       ---   55 Punkte mareike91                              ---    20 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  39 Punkte MissSternchen                          ---  29 Punkte mistellor                                   ---   123 Punkte Mone97                                    ---   20 Punkte natti_Lesemaus                        ---  39 Punkte Nelebooks                               ---  160 Punkte niknak                                       ----  180 Punkte nordfrau                                   ---   74 Punkte PMelittaM                                 ---   82 Punkte PollyMaundrell                         ---   24 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   52 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   35 Punkte SaintGermain                            ---   82 Punkte samea                                           --- 28 Punkte schadow_dragon81                  ---   73 Punkte Schmiesen                                  ---   92 Punkte Schokoloko29                            ---   23 Punkte Somaya                                     ---   100 Punkte SomeBody                                ---   94,5 Punkte Sommerleser                           ---   87 Punkte StefanieFreigericht                  ---   94 Punkte tlow                                            ---   55 Punkte Veritas666                                 ---   87 Punkte vielleser18                                 ---   68 Punkte Vucha                                         ---   78 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   40 Punkte Wolly                                          ---   82 Punkte Yolande                                       --   64 Punkte

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    • 2150
  • "Landsby" von Christine Millman

    Landsby
    Jacynthe

    Jacynthe

    21. July 2016 um 10:55

    Inhalt Von Freiwilligkeit kann nicht wirklich die Rede sein, als Jule sich für das Reproduktionsprogramm der Kolonie meldet, doch sie fügt sich in ihr Schicksal. Bis sie feststellt, dass es hinter den Mauern der medizinischen Einrichtung nicht mit rechten Dingen zu geht. Sie flieht aus der Kolonie - doch welche Chance hat sie, da doch außerhalb der schützenden Mauern Krankheit und Mutanten lauern? Jule merkt jedoch schnell, dass die Geschichten, die sie von klein auf erzählt bekommen hat, nicht der Wahrheit entsprechen, denn sie wird von Mutanten entdeckt und mit in deren Dorf genommen. Und was sie dort erlebt übersteigt alles, was sie sich jemals vorgestellt hat. Meine Meinung Dieses Ebook war ein echter Glücksgriff, wie ich schon nach wenigen Seiten der Lektüre sagen konnte. Dafür sprachen natürlich bereits die interessante Inhaltsangabe und die vielen sehr guten Bewertungen, doch da ich nicht selten anderer Meinung bin als die breite Leserschaft, musste ich mich selbst davon überzeugen. Außerhalb der vermeintlich schützenden Mauern der Kolonie lauern todbringende Mutanten, wie jedes Kind weiß. So auch die Protagonistin Jule, die Tochter des Kommandanten der Neuen Armee. Sein Status zwingt sie dazu, sich dem sogenannten Reproduktionsprogramm anzuschließen, einem medizinischen Programm, dem sich junge Frauen auf 10 Jahre verpflichten (können), während der sie ein ums andere Mal künstlich eingepflanzte Embryonen austragen. Dieser Einsatz ist verbunden mit hohem Ansehen und finanzieller Unterstützung für die Familie, was den Probandinnen, die während der Zeit den medizinischen Komplex nicht verlassen dürfen, herzlich wenig bringt. Allein die Vorstellung ist absurd, doch in einer postapokalyptischen Welt mit Kindermangel könnten ein paar Verrückte in entsprechenden Machtpositionen durchaus auf die Idee kommen, Frauen für einen solchen Zweck zu rekrutieren. Nur: Nachwuchs ist gar nicht das eigentliche Ziel des Programmes... Ich fand es faszinierend, wie sich nach und nach die Zusammenhänge ergeben haben. Wie ich gemeinsam mit Jule die schützende Kolonie verlassen habe und mich quasi in einer völlig neuen Welt befand. Ich konnte mich sehr gut in alles hineinversetzen, was sie erlebt hat, und ebenso konnte ich mich in die "Mutanten" hineinfühlen und spürte die Ungerechtigkeit, die ihnen widerfahren war. Das alles ist Millman gelungen, ohne kitschig oder klischeehaft zu wirken. Jule und die anderen Charaktere wirken überaus authentisch und mir hat besonders gefallen, dass Jule ein Mensch mit Schwächen ist, die sie gar nicht zu verbergen versucht. Nichts ist schlimmer als eine rundum perfekte Romanfigur. Millmans Schreibstil aus der Sicht der Protagonistin ist angenehm locker, vermittelt aber dennoch den nötigen Ernst, der in der Story mitschwingt. Von Anfang an war ich gefesselt von der nicht neuen Idee einer dystopischen Ansiedlung nach dem Ende der Welt, wie wir sie kennen, die Millman mit einigen neuen Elementen vermischt hat. Sie geht dabei nicht geradlinig vor, sondern arbeitet mit Fehlschlägen und Intrigen, sodass man immer wieder von den Wendungen überrascht wird und in einigen Fällen wirklich nicht voraussehen kann, was passieren wird. Ein wenig enttäuscht war ich von den Namen. "Jule" und "Paul" wären nicht meine erste Wahl, würde ich einen solchen Roman schreiben, doch andererseits vermitteln diese Name den Wunsch der Menschen nach Normalität und die Hoffnung auf ein Leben, das dem von der Zeit vor dem Ende der Welt ähnelt. Auch, dass sich Jule und ihre Freunde anfangs wie "normale" Teenager benehmen - Pilze, Rebellion und heimlicher Sex -, hat einen bittersüßen Beigeschmack in dieser zerstörten Welt. Gemeinsam mit den immer wieder eingeworfen Zitaten darüber, dass die Menschen alles hatten und es nicht zu schätzen wussten, bietet Millman ihren Lesern reichlich Stoff zum Nachdenken. "Die Menschen damals hatten alles und wussten es nicht zu schätzen." (Pos. 2280) "Sie haben die Erde ausgebeutet, Kriege angezettelt und Atomkraftwerke gebaut, die nun ganze Landstriche unbewohnbar machen." (Pos. 2282) "Die Menschen wussten um die Konsequenzen ihres Tuns und haben es trotzdem getan." (Pos. 2284) Da es sich um ein selbst publiziertes Buch handelt, findet sich doch der ein oder andere Fehler, wovon jedoch keiner wirklich tragisch ist. Man hätte sicherlich noch einiges an dem Roman verbessern können, doch eigentlich finde ich ihn so, wie er ist, sehr sympathisch und ich wundere mich, warum ihm bisher nicht noch mehr Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Hätte ich das Sagen in einem Verlag - ich würde mich um das Buch und die Fortsetzungen reißen! Ich vergebe 5 von 5 Wolken.

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  • Eine Dystopie, die erschreckend zeigt, was mit Genmanipulation alles möglich ist

    Landsby
    Lyiane

    Lyiane

    19. June 2016 um 14:37

    Dystopien sprossen in den letzten Jahren ja wie Pilze aus dem Jugendbuch-Sektor und waren auch überaus erfolgreich. Obwohl man sich dann denken könnte, dass ziemlich bald vieles voneinander abgekupfert wird und immer dieselben Themen ausgearbeitet werden, ist dies gar nicht so und es gibt viele innovative Ideen. Dies zeigt sich auch in Landsby von Christine Millman. Man erfährt zwar nicht, in welcher Zeit die Geschichte spielt, aber wir befinden uns in einer Zukunft, in der die Welt nicht mehr die ist, die sie jetzt ist. Die Landschaften sind kahl, es gibt nicht sehr viel Wasser und durch Genmanipulation ist es zu einem Ausbruch des MM-Virus gekommen, das einen Großteil der Menschheit hingerafft hat. In dieser Welt begegnen wir Jule, die gerade achtzehn geworden ist und die Schule abgeschlossen hat. Da sie die Tochter des Kommandanten ist, soll sie am Reproduktionsprogramm teilnehmen, in dem sie Kinder zeugen soll. Aufgrund des MM-Virus sind nämlich nicht mehr viele Menschen fruchtbar. Sehr bald entdeckt sie aber, dass dies nicht mit rechten Dingen zugeht und die Frauen nur ausgenutzt werden. Jule erzählt aus der Ich-Perspektive ihre Geschichte, so dass man sich von Anfang an wirklich sehr gut in sie hineinversetzen kann. Sie ist zwar stellenweise ziemlich naiv und durch das Leben in der Kolonie stark geprägt, aber sie macht im Laufe der Geschichte eine starke Wandlung ins Positive durch. Doch ab und zu wollte ich sie einfach nur schütteln, aufgrund ihrer Engstirnigkeit und Naivität. Sie versucht zwar schon von Beginn an das System zu hinterfragen, ist aber so eingebunden, dass sie lange braucht, um die ganzen Lügen zu erkennen. Diese Gegensätze erkennt man auch gut an den anderen Protagonisten. Ihr Vater ist als Kommandant natürlich sehr systemtreu und stellt dieses auch nicht in Frage. Jules beste Freundin Manja hingegen lebt in ärmlichen Verhältnissen und sieht alleine aus diesem Grund das Leben in der Kolonie schon mit ganz anderen Augen.Auch Jule werden die Augen geöffnet, als sie auf die Mutanten trifft, die ganz anders sind, als es ihr ihr ganzes Leben lang eingetrichtert wurde. Die Idee mit der Genmanipulation fand ich sehr innovativ und spannend. Eigentlich zeigt das Buch ziemlich gut auf, welche verheerenden Folgen die Wissenschaft haben kann. Und wer weiß denn schließlich auch von uns Normalsterblichen, was nicht schon alles in Laboren fabriziert wird? Ich finde diesen Gedanken ziemlich erschreckend und die Autorin hat das Ganze außerordentlich gut in ihrer Geschichte verarbeitet. Sehr loben muss ich den Schreibstil der Autorin. Von Anfang an war ich total in der Geschichte gefangen und konnte mir alles vor meinem geistigen Auge vorstellen. Sei es nun die staubige Kolonie mit dem Stadtkern und den ärmlichen Wellblechsiedlungen oder die steinige Wildnis, in der sich Jule alleine zurechtfinden muss. Da die Geschichte, wie schon erwähnt, aus der Ich-Perspektive geschildert wird, war mir Jule sehr nah und obwohl ich einige Gedanken und Handlungen von ihr nicht nachvollziehen konnte, war sie für mich eine außergewöhnliche Protagonistin, die man einfach ins Herz schließen muss. Durch viele Dialoge lernt man aber auch die anderen Figuren näher kennen. Außerdem hat die Autorin es geschafft, mich lange im Dunkeln tappen zu lassen, was das Ende betrifft. Durch viele Wendungen und Überraschungen wusste ich nicht, was auf mich zukommt, aber der Schluss war für mich stimmig und hat mich sofort zum Weiterlesen animiert. Fazit:Landsby ist eine Dystopie, die zeigt, welche erschreckenden Folgen unser derzeitiger Umgang mit der Umwelt und die Wissenschaft mit der Genmanipulation haben kann. Mit einer sympathischen Protagonistin, die ab und zu etwas unüberlegt und naiv handelt, begibt sich der Leser auf eine gefährliche Reise, weg von einem totalitären und gefährlichen System hin in die Wildnis, die nicht minder gefährlich ist.Der Schreibstil der Autorin erweckt die Worte zum Leben und macht Lust auf die Fortsetzung. 

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  • Landsby...

    Landsby
    flausche_fuchs

    flausche_fuchs

    15. June 2016 um 09:10

    Klappentext:Die achtzehnjährige Jule gehört zu den wenigen fruchtbaren Frauen in der streng von der Außenwelt abgeschotteten Kolonie. Eigentlich ein Glücksfall, denn nun darf sie an dem von der Regierung entwickelten Reproduktionsprogramm teilnehmen, das ihr Ansehen und Reichtum verspricht. Doch Jule ist alles andere als glücklich. Sie will sich keinem Programm beugen, das sie zwingt, Kinder zu gebären, die ihr gleich nach der Geburt genommen werden. Als sie dennoch teilnehmen muss, merkt sie sofort, dass etwas nicht stimmt. Die Probandinnen benehmen sich komisch. Und was geschieht mit den Säuglingen? Heimlich beginnt sie, nach Antworten zu suchen und findet eine grausige Wahrheit, die ihr nur eine Wahl lässt: Sie muss aus der Kolonie fliehen. Doch die Außenwelt ist tödlich. Vor allem wegen der Mutanten, von denen es heißt, sie wären wild und gefährlich. Und ausgerechnet einer Gruppe von ihnen, angeführt von dem geheimnisvollen Galen, fällt sie in die Hände ...Meine Meinung:Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war ich sehr neugierig auf dieses Buch. Also: Gekauft.Schon nach den ersten Kapiteln kam ich schwer los von dem Buch! Ich finde es wahnsinnig gut und anschaulich geschrieben - man hat sich direkt reingelesen und wollte nicht mehr weg.Ein Buch zum Nachdenken und gleichzeitig einfach nur zum lesen.Ich werde definitiv die Reihe weiter verfolgen und schon bald Teil 2 lesen. Absolute Lese-Empfehlung wer auf Tribute von Panem oder auch Die Bestimmung steht. Echt gut! :)

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  • Landsby

    Landsby
    SanNit

    SanNit

    13. April 2016 um 20:16

    Sehr interessantes Thema , in eine gute Geschichte verpackt.
    Wie immer ein schöner Schreibstil.
    Man ist immer mitten im Geschehen.

  • Pflichtlektüre für Dystopie-Fans!

    Landsby
    inflagrantibooks

    inflagrantibooks

    28. October 2015 um 17:55

    Meinung Die Geschichten von Christine Millman konnten mich bis jetzt immer begeistern und ich schätze sie als eine wirklich fantastische, kreative und vielseitige Autorin. Nun ist „Landsby“ eine Dystopie und neben Zombies, lese ich dieses Genre mit am liebsten. Konnte Christine Millmans Dystopie mich überzeugen oder mutierten wir zu etwas Inkompatiblen? Dystopien laufen ja gerne und bekanntlich nach einem bestimmtem Schema ab: Die Menschen werden von einem Regime unterdrückt und irgendeiner rebelliert dagegen. Es kommt zum großen Kampf und das Regime wird gestürzt. Das ist jetzt etwas stark vereinfacht, aber in der Regel läuft es so ab. Und da kommen wir gleich zum ersten großen Pluspunkt von „Landsby“. Zwar ist das Schema grob das gleiche, aber unsere Protagonistin, die uns durch die Geschichte führt, ist nicht die typische Rebellin. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Jule in der Ich-Form. Diese Art des Erzählens mag ich eigentlich gar nicht und komme auch nur schwer in die Geschichte rein. Ganz anders hier. Durch die etwas kühle und distanzierte Schreibweise fühlte ich mich seltsamer Weise sehr mit Jule verbunden und konnte ihre ganze Art und Vorgehensweise viel besser nachvollziehen. Christine Millman schaffte es, mich sofort in die Geschichte zu ziehen und darin festzuhalten. Keine Chance auf entkommen! Fluchtversuche scheiterten augenblicklich und ich musste mit ansehen, wie Jule sich von einer schweren Entscheidung zur nächsten hangelte, immer Unwissender als zuvor, immer verunsicherter. Bis schließlich am Ende unser beider Weltbild zusammenbrach und wir uns selbst neu sortieren mussten. Jule wäre nicht unbedingt meine erste Wahl, wenn es um eine Person geht, die gegen das System rebellieren sollte. Jule stimmt nicht mit allen Regeln überein, die die „Herrscher“ der Kolonie vorschreiben, allerdings weiß sie auch nicht so wirklich, gegen was sie eigentlich ist. Sie ist unsicher und schwankt immer mal wieder in ihrer Meinung. Allerdings ordnet sie sich dann doch lieber den Regeln unter, als offen zu sagen, was sie denkt. Gerade zu Anfang dachte ich, Jule macht nur, was andere für sie für richtig halten, merkte aber schnell, dass das so nicht stimmt. Jule sagt nur nicht immer gleich, was sie von einer Sache hält. Sie schaut erstmal, was sich entwickelt, denn vielleicht ist die ganze Situation doch nicht so schlimm. Im Grunde ist das ja okay, aber dadurch, dass sie erstmal alles „austestet“ landet sie von einer Misere in der nächsten. Das ist jetzt keine Kritik, schließlich lebt die Geschichte davon, Jule war nur gerade zu Anfang ein bisschen arg passiv. Diese Passivität ließ aber schnell nach, als sie die Mauern der Kolonie hinter sich ließ und von jetzt auf gleich auf sich gestellt war. Durch diesen Kontrast verdeutlichte Christine Millman auf sehr eindrucksvolle und vor allem auf eine bleibende Art, wie das Leben in der Kolonie war und wie die Menschen unterdrückt wurden. Was mir an Jule besonders gefiel, war nicht nur ihre Anpassungsfähigkeit, sondern die erfrischende Neugierde, mit der sie auf alles Unbekannte reagierte. Klar hatte sie auch Angst, aber sie sperrte sich nicht gleich gegen alles. Und was sie letztendlich zu einer wirklich fantastischen, eigenständig denkenden Protagonisten und Person innerhalb der Geschichte machte, war ihre Art, Nein zu sagen. Sie ist gegen die Kolonie, gegen das was darin passiert und wie mit den Ergebnissen umgegangen wird, aber zeitgleich ist sie auch gegen Krieg. Sie will eine andere Lösung, und dafür tut sie alles. Die Geschichte selbst ist auch anders als das Schema, denn obwohl es eine Dystopie ist, funktioniert sie auf einer anderen Ebene. Der Schwerpunkt liegt hier nicht gänzlich auf dem Rebellieren sondern eher darauf, wie Jule die Welt sieht und wie sie wirklich ist. Darauf, dass wir alle Menschen sind, die es verdienen zu leben und dass es auch andere Möglichkeiten gibt, als immer nur Krieg. Und dieser menschliche Aspekt war es, der mich letztendlich komplett in die Geschichte zog und mich bis zum Ende gefangen hielt. Jule und ich lernten Stück für Stück, wie es ist, füreinander einzustehen, selbst Entscheidungen zu treffen und wie es ist, wenn da jemand ist, der die eigene Meinung zu schätzen weiß. Wie es ist, wenn man weiß, dass man die Möglichkeit hat, Nein zu sagen. Am Ende bleibt mir nur sagen: Ich bin sowas von froh, dass ich den zweiten Band hier liegen habe und sofort weiterlesen kann! Ich denke, dass sagt alles.^^ Fazit „Landsby“ ist eine der besten Dystopien, die ich je gelesen habe und ich kann sie vorbehaltslos jedem empfehlen, der sich in diesem Genre zu Hause fühlt. Ich würde sogar so weit gehen und „Landsby“ als Pflichtlektüre im Dystopie-Genre bezeichnen. Wer dieses Buch nicht gelesen hat, weiß nicht, welche Möglichkeiten innerhalb einer Dystopie möglich sind! Bewertung Ganz klar und ohne weitere Erklärungen: 5 von 5 Marken! Tilly  

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  • Tolles Buch

    Landsby
    Lyreen

    Lyreen

    25. October 2015 um 11:38

    An manchen Tagen fühle ich mich wie in einem Gefängnis  Titel: LandsbyAutor: Christine MillmanSeiten:220Buchart : TBVerlag:-Bestellcode:  978-1499275162 Erhältlich ab : 19.09.2013Kosten : €9,99Alter: ab -Genre:DystopischVorgängerbände:- Folgebände: Zerbrochene TräumeVerfilmung:nein Das Cover sagt zum Buch nicht viel aus, aber das Buch liegt gut in der Hand es ist rutscht fest, so was kenne ich gar nicht. Der Klappentext hat mich total fasziniert , ich liebe solche Dystopischen Geschichten.  Die achtzehnjährige Jule gehört zu den wenigen fruchtbaren Frauen in der streng von der Außenwelt abgeschotteten Kolonie. Eigentlich ein Glücksfall, denn nun darf sie an dem von der Regierung entwickelten Reproduktionsprogramm teilnehmen, das ihr Ansehen und Reichtum verspricht. Doch Jule ist alles andere als glücklich. Sie will sich keinem Programm beugen, das sie zwingt, Kinder zu gebären, die ihr gleich nach der Geburt genommen werden. Als sie dennoch teilnehmen muss, merkt sie sofort, dass etwas nicht stimmt. Die Probandinnen benehmen sich komisch. Und was geschieht mit den Säuglingen? Heimlich beginnt sie, nach Antworten zu suchen und findet eine grausige Wahrheit, die ihr nur eine Wahl lässt: Sie muss aus der Kolonie fliehen. Doch die Außenwelt ist tödlich. Vor allem wegen der Mutanten, von denen es heißt, sie wären wild und gefährlich. Und ausgerechnet einer Gruppe von ihnen, angeführt von dem geheimnisvollen Galen, fällt sie in die Hände ...Die Geschichte spielt in einer Kolonie, dort ist das leben nicht so perfekt wie man glaubt.  Die Kolonie stirbt auf, immer weniger Frauen bringen gesunde Kinder auf die Welt oder sind fruchtbar.Jule hat Pech sie gehört zu den fruchtbaren Frauen und ist damit was besonderes und muss in das Reproduktionsprogramm um der Kolonie Kinder zu gebären.  Dort angekommen merkt die clevere junge Frau das dort was nicht stimmt und fängt an zu forschen.sie findet heraus, das viele Kinder Missbildungen haben und es wird an ihnen erforscht. Sie will nur noch weg und muss aus der Kolonie fliehen, aber sie weiß das hinteren sicheren Mauern Mutanten leben, Wesen die aus der Kolonie geschossen worden da sie Missbildungen haben.Jule gelegt die Flucht und wird von einer Truppe Mutanten gefangengenommen und mit in deren Dorf mitgenommen. Das ist das erstmal das Jule solchermaßen von nahen  sieht und sie fragt sich wieviel draußen übergeben konnten. Sie wird dem jungen Mann Galen übergeben der nun auf sie achten soll das sein nicht abhaut, Jule ekelt sich rot vor allen , aber mit der zeit merkt sie das sie genauso Gefühle haben und das Galen gar nicht so schlecht ist. Zwei Welten treffen aufeinander Jules heile Welt die auseinander bricht und abends Welt derbe Kolonie hat und deren versuche an Menschen. Aber dennoch versuchen beide sich zu nehmen wie sie sind.Ich finde die Geschichte  aus dem Grund toll, da man sieht das jules sich ersten eigenes Bild machen muss um zu sehen was der richtige Weg ist. Das man eben auch ohne viel Schnick Schnack leben kann und das auch nur ein Stück seife was tolles sein kann.Es gibt hiervon noch ein Teil und den werde ich Mr holen den jules und Galen haben es mir angetan.  Jules ist die  Tochter des kommanders der Kolonie und damit eine vorzeigen Tochter.  Sie ist fruchtbar und damit wertvoll. Ire Mutter und ihr Bruder sind gestorben, erst später erfährt sie woran. Galen ist ein Mutant, er hasst die Kolonie den seine Mutter und er wurden dort heraus geschmissen. Missgeburten wollen sie dort nicht.  Galen humpelt und hat kein einziges Haar am Körper aber sonst ist er normal. Er hat ein sehr großen Gerechtigkeitssinn was in dem Dorf abgeht und steht für seine Freunde immer ein.   Die Liebe zu Büchern und dem Erfinden von fantastischen Geschichten entdeckte Christine Millman bereits als Teenager. Da sie in einem beschaulichen Kurort lebt, wo rein gar nichts los ist, taucht sie regelmäßig in fremde Welten ab. So entstehen ihre abenteuerlichen Jugend- und Fantasyromane.Unter ihrem Pseudonym Monica Mills schreibt und veröffentlicht sie seit Kurzem außerdem erotische Romane.

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  • anders als erwartet mit einen angenehmen suchtpotential

    Landsby
    JeannasBuechertraum

    JeannasBuechertraum

    22. October 2015 um 17:18

    Inhalt Die Welt wurde von einem Klimawandel und einem sogenanten MM-Virus überflutet wodurch die Menschheit fast vernichtet wurde. Die Ressourcen Knappheit führte zu Chaos und durch den Virus starb und und es verbreitet sich eine enorme unfruchtbarkeit unter den Menschen. Während der verzweifelten suche nach einem Gegenmittel horteten sich die nicht Infizierten in Kollonien zusammen und schotteten sich durch Mauern von der Außenwelt ab. 25 Jahren später ist Jule in einem Alter in dem sie auf den MM-Virus getestet wird und auf ihre Fruchtbarkeit. Sie gehört zu den wenigen die Fruchtbar sind und wird deswegen inoffiziel dazu gezwungen am Reproduktionsprogramm teilzunehmen. Dabei wird sie 10 Jahren 4 mal im Jahr berfruchtet um Kinder auszutragen, und zur Weiterbefölkerung der Welt beizutragen. Was nach der Geburt mit den Säuglingen passiert weiß keiner. Als Jule es herausfindet - wird sie erwischt und muss fliehen. In die Außenwelt die von Infizierten und Mutanten nur so wimmelt. Doch auf das was da draußen wirklich auf sie wartet konnte sie keiner vorbereiten. Und auf Galen schon gar nicht.. Meinung Menschenexperimente und Genmanipulationen. Themen die nach wie vor aktuell sind. Das Jobs zugeteilt werden ist nichts neues in der Endzeit Kathegorie und trotzdem hebt sich diese Geschichte von den anderen Dystopien ab. Auch die Ressourcen Knappheit ist hier wieder ein großes Thema. Und an richtig festen Freundschaften, intensiven Familienbanden und unerwarteten Liebesbeziehungen mag es hier auch nicht mangeln. Anfangs lies es sich alles sehr ruhig lesen und später wurde es so fesselnd das ich es erst wieder aus der Hand legen konnte als ich es durch hatte! Werde jetzt auch direkt den zweiten Teil weiterlesen :D Lieblingszitate "Die Menschen wussten um die Konsequenzen ihres Tuns und haben es trotzdem getan." "verbotene Früchte sind die Süßesten"

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  • Ressourcenknappheit und Genmanipulation

    Landsby
    JeannasBuechertraum

    JeannasBuechertraum

    18. October 2015 um 14:15

    LandsBy von Christine Millman Inhalt Die Welt wurde von einem Klimawandel und einem sogenanten MM-Virus überflutet wodurch die Menschheit fast vernichtet wurde. Die Ressourcen Knappheit führte zu Chaos und durch den Virus starb und und es verbreitet sich eine enorme unfruchtbarkeit unter den Menschen. Während der verzweifelten suche nach einem Gegenmittel horteten sich die nicht Infizierten in Kollonien zusammen und schotteten sich durch Mauern von der Außenwelt ab. 25 Jahren später ist Jule in einem Alter in dem sie auf den MM-Virus getestet wird und auf ihre Fruchtbarkeit. Sie gehört zu den wenigen die Fruchtbar sind und wird deswegen inoffiziel dazu gezwungen am Reproduktionsprogramm teilzunehmen. Dabei wird sie 10 Jahren 4 mal im Jahr berfruchtet um Kinder auszutragen, und zur Weiterbefölkerung der Welt beizutragen. Was nach der Geburt mit den Säuglingen passiert weiß keiner. Als Jule es herausfindet - wird sie erwischt und muss fliehen. In die Außenwelt die von Infizierten und Mutanten nur so wimmelt. Doch auf das was da draußen wirklich auf sie wartet konnte sie keiner vorbereiten. Und auf Galen schon gar nicht.. Meinung Menschenexperimente und Genmanipulationen. Themen die nach wie vor aktuell sind. Das Jobs zugeteilt werden ist nichts neues in der Endzeit Kathegorie und trotzdem hebt sich diese Geschichte von den anderen Dystopien ab. Auch die Ressourcen Knappheit ist hier wieder ein großes Thema. Und an richtig festen Freundschaften, intensiven Familienbanden und unerwarteten Liebesbeziehungen mag es hier auch nicht mangeln. Anfangs lies es sich alles sehr ruhig lesen und später wurde es so fesselnd das ich es erst wieder aus der Hand legen konnte als ich es durch hatte! Werde jetzt auch direkt den zweiten Teil weiterlesen :D Lieblingszitat "Die Menschen wussten um die Konsequenzen ihres Tuns und haben es trotzdem getan."

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  • Spannender und vielversprechender Dystopieauftakt

    Landsby
    ConnyKathsBooks

    ConnyKathsBooks

    10. September 2015 um 17:52

    Nachdem ein aggressives Masernvirus fast die gesamte Menschheit ausgerottet hat, leben die verbliebenen Menschen in streng abgeschotteten Kolonien. So auch die 18 jährige Jule. Doch als diese aufgrund ihrer seltenen Fruchtbarkeit ins Reproduktionsprogramm der Regierung aufgenommen wird und schreckliche Geheimnisse entdeckt, flieht Jule in die Außenwelt. Dort erwarten sie nicht nur die Gefahren der Wildnis, sondern auch bösartige Mutanten und Siedler. Aber nicht alles ist so, wie es auf den ersten Blick scheint und nicht alle Mutanten sind gleichermaßen gefährlich. 'Landsby' von Christine Millman ist eine spannende und interessant aufgebaute Dystopie. Der Roman besteht zwar hauptsächlich aus den üblichen Elementen des Genres (abgeschottete Ansiedlung, skrupellose Regierung, feindliche Außenwelt, die sich später gegen die Regierung auflehnt, anfangs naive Heldin aus der Kolonie und armer Held aus der Außenwelt, die sich dann verlieben usw.), liest sich aber dennoch sehr gut und wird nie langweilig. Spätestens nach den ersten 5 Kapiteln kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Das unmenschliche Vorgehen der Ärzte innerhalb der Kolonie wird sehr erschreckend beschrieben. Auch ist Galen als Held mal nicht wie in vielen anderen Büchern überaus gutaussehend und attraktiv, sondern hat als Mutant seine äußerlichen Makel. Und Protagonistin Jule ist zwar am Anfang oft sehr ängstlich und mir etwas zu weinerlich, wird aber im Laufe der Geschichte immer mutiger und setzt sich bedingungslos für ihre Freunde ein. Geschrieben ist 'Landsby' im Präsens und aus Sicht von Jule, manchmal mit einer für mich etwas zu jugendlichen und direkten Sprache. Trotzdem kann ich 'Landsby' allen Dystopieliebhabern wärmstens empfehlen.

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  • *Die Welt der Mutanten, das wahre Gesicht der Forschung*

    Landsby
    SunnyCassiopeia

    SunnyCassiopeia

    17. August 2015 um 15:33

    Inhalt Jule wächst in der Kolonie auf, die durch zwei Bereiche, arm und wohlhabend unterteilt ist. Das System der Kolonie ist Gesetz, Regeln und Überzeugungen haben äußerste Priorität!! Man hat nichts zu hinterfragen, oder anzuzweifeln..Wer sich widersetzt, wird verbannt und in die Außenwelt entlassen, wo Mutanten und Wilde über das Land herrschen. Jule begeht einen Fehler und wird dafür harte Konsequenzen tragen müssen...Galen ein Mutant nimmt sie gefangen und nimmt Jule mit in seine Siedlung....Dort wartet etwas ganz neues auf Jule, das ihre Welt für immer verändert wird. Meine Meinung Mich konnte die Handlung nicht ganz überzeugen. Hauptsächlich liegt es wohl daran, das mir die Charaktere nicht gefallen haben, allen voran die Hauptprotagonistin selbst. Jule macht für mich nicht wirklich einen Wandel durch, außer das sie ihre Einstellung zu den Mutanten ändert. Sie ist keine Heldin und auch nicht sehr mutig, was okay ist...Aber mir hat ihre Einstellung zum Leben nicht gefallen...Auch der Konsum von Drogen, in Form von Pilzen wurde heruntergespielt, das geht gar nicht.... Die Idee dieser Zukunftsversion ist nicht schlecht, doch fehlte es mir doch ein wenig an Erklärung. Es wurde alles eher oberflächlich angekratzt, auch wie die Menschen in der Kolonie leben...mir wurde zu wenig auf diese Welt eingegangen... Ich habe gelesen, ohne Emotionen und Gefühle aufkommen zu lassen...Das ist bei mir immer ein zeichen, das es bei mir nicht Klick gemacht hat...schade...Auch die aufkommenden Gefühle zwischen Jule und Galen, fand ich alles andere als knisternd und schön....irgendwie war das gar nichts....Obwohl mir sehr gut gefallen hat, das sich alles sehr sachte und langsam entwickelt und keine überzogene Liebesgeschichte draus gemacht wurde... Fazit Eine nette Idee mit viel Potential, jedoch habe ich weit aus bessere Distopien gelesen....

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  • Genial

    Landsby
    dieDoreen

    dieDoreen

    20. July 2015 um 21:17

    "Landsby" von Christine Millman habe ich mir nicht nur wegen diesem zauberhaften Cover gekauft, sondern auch weil ich Dystopien einfach liebe. Ich konnte ja nicht ahnen, dass meine geplante Urlaubslektüre mich so vom Hocker hauen würde, deshalb muss ich euch das Buch einfach kurz vorstellen.Mittlerweile ist mit "Landsby-Zerbrochene Träume" auch eine Fortsetzung erschienen, die ich mir auch gleich bestellt habe, da ich wissen muss wie es mit Jule weiter geht. Man kann aber das erste Buch auch als Einzelband lesen. Aber einmal von der Geschichte gefesselt lässt sie einen nicht mehr los, was auch an dem wundervollen Schreibstil der Autorin liegt, anders kann ich es nicht beschreiben.In der Story passiert so viel, so dass ich das Buch regelrecht inhaliert und verschlungen habe. Immer wenn ich dachte es kann nicht schlimmer kommen hat die Autorin noch einen drauf gesetzt und mich eines besseren belehrt. Die Geschichte schockiert und geht unter die Haut. Fans von Dystopien werden an "Landsby" nicht vorbei kommen. 

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  • Ebenso spannende wie gesellschaftskritische Dystopie samt Lovestory

    Landsby
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    "Die achtzehnjährige Jule gehört zu den wenigen fruchtbaren Frauen in der streng von der Außenwelt abgeschotteten Kolonie. Eigentlich ein Glücksfall, denn nun darf sie an dem von der Regierung entwickelten Reproduktionsprogramm teilnehmen, das ihr Ansehen und Reichtum verspricht. Doch Jule ist alles andere als glücklich. Sie will sich keinem Programm beugen, das sie zwingt, Kinder zu gebären, die ihr gleich nach der Geburt genommen werden. Als sie dennoch teilnehmen muss, merkt sie sofort, dass etwas nicht stimmt. Die Probandinnen benehmen sich komisch. Und was geschieht mit den Säuglingen? Heimlich beginnt sie, nach Antworten zu suchen und findet eine grausige Wahrheit, die ihr nur eine Wahl lässt: Sie muss aus der Kolonie fliehen. Doch die Außenwelt ist tödlich. Vor allem wegen der Mutanten, von denen es heißt, sie wären wild und gefährlich. Und ausgerechnet einer Gruppe von ihnen, angeführt von dem geheimnisvollen Galen, fällt sie in die Hände." Jedesmal wenn ich ein neues Buch aufschlage oder im Reader aufrufe, hoffe ich, dass ich eine Geschichte finde, in die ich mich fallen lassen kann, wo ich mit den Protagonisten mitfiebern kann, nebenbei ein bisschen nachdenklich werde und insgesamt den Alltag mit ein bisschen farbiger, anderer Welt bereichern und auch mal vergessen kann. Für mich ist "Landsby" ein solches Buch. Ich bin begeistert davon, wie glaubhaft die Figuren gezeichnet sind und die dystopische Welt, wie sicher die Autorin durch die Story führt, in einem sehr angenehmen Rhythmus. Teil 1 einer Trilogie.

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    • 2
  • Fesselnder Auftakt einer gut durchdachten, etwas anderen Dystopie

    Landsby
    Legeia

    Legeia

    Klappentext: Die achtzehnjährige Jule gehört zu den wenigen fruchtbaren Frauen in der streng von der Außenwelt abgeschotteten Kolonie. Eigentlich ein Glücksfall, denn nun darf sie an dem von der Regierung entwickelten Reproduktionsprogramm teilnehmen, das ihr Ansehen und Reichtum verspricht. Doch Jule ist alles andere als glücklich. Sie will sich keinem Programm beugen, das sie zwingt, Kinder zu gebären, die ihr gleich nach der Geburt genommen werden. Als sie dennoch teilnehmen muss, merkt sie sofort, dass etwas nicht stimmt. Die Probandinnen benehmen sich komisch. Und was geschieht mit den Säuglingen? Heimlich beginnt sie, nach Antworten zu suchen und findet eine grausige Wahrheit, die ihr nur eine Wahl lässt: Sie muss aus der Kolonie fliehen. Doch die Außenwelt ist tödlich. Vor allem wegen der Mutanten, von denen es heißt, sie wären wild und gefährlich. Und ausgerechnet einer Gruppe von ihnen, angeführt von dem geheimnisvollen Galen, fällt sie in die Hände ... Die Autorin: Christine Millman wurde in einem beschaulichen Kurort in Hessen geboren. Nach ihrem Schulabschluss absolvierte sie eine Ausbildung zur Erzieherin und später noch zur Mediengestalterin. Die Liebe zu Büchern und dem Erfinden von fantastischen Geschichten, entdeckte sie bereits als Teenager, doch erst vor wenigen Jahren begann sie damit, diese Geschichten auch aufzuschreiben. Mittlerweile vergeht kein Tag, an dem sie nicht vor ihrem Laptop sitzt und in die Tasten haut. Meine Meinung: Die Welt, die wir kennen, gibt es so nicht mehr. Ein Großteil der Menschheit wurde durch eine Epidemie ausgelöscht. Die Überlebenden wohnen in einer Kolonie, die sie vor den Gefahren der Außenwelt schützen soll, denn dort soll es gefährliche Mutanten geben. Viele der Frauen sind unfruchtbar, deswegen wird besonderen Wert auf die gelegt, die die Existenz der Menschen sichern sollen. Jule ist eine von ihnen, und wird, auf Geheiß ihres Vaters, der in der Kolonie ein Kommandant ist, gezwungen, an dem Reproduktionsprogramm teilzunehmen. Sie fügt sich, hat sie doch keine Wahl, und deckt etwas auf, dass ihr Leben und Denken in ihren Grundfesten erschüttert. Jules Spürsinn, den sie entwickelt, bleibt nicht unentdeckt, und so muss sie nach draußen, ins Nirgendwo flüchten. Auf ihrem Weg ins Ungewisse begegnet sie Mutanten, die so ganz anders sind, als es sie bisher gelehrt wurde. Und Galen, der charismatische Anführer, zeigt ihr, dass sie ihre Sichtweisen überdenken und sich der beklemmenden Wahrheit stellen muss. "Landsby" ist eine Dystopie, die durch einen einnehmenden, sehr emotionalen und bildhaften Schreibstil besticht. Einmal mehr sieht man sich in grauer Zukunft, in der es all die Annehmlichkeiten, die man täglich gewohnt ist, nicht mehr gibt und in der zu Methoden gegriffen wird, zu denen nur Menschen fähig sind. Wie weit geht man, um den Fortbestand der Menschen zu sichern? Die Geschichte bietet geschickte Wendungen, die man nicht so erwartet und man wird ständig überrascht, weil es zu neuen Erkenntnissen kommt. Besonders gefiel mir die Ich-Perspektive, die den Leser stark an Jules Gefühlswelt bindet. Sie entwickelt sich, zeigt auch Schwächen und entfaltet Stärken, von denen sie selbst noch nichts wusste. Das macht sie authentisch und menschlich. Galen ist ein Mann, den ich mir eindrucksvoll vorstellen konnte. Dabei ist es zweitrangig, dass er ein Mutant ist, denn seine Beschreibung und Charakterzüge waren anziehend und mehr als interessant. Auch die Nebenfiguren fand ich gut gezeichnet. Jules Vater konnte ich nie richtig greifen, was sicher auch so gewollt war. Ein undurchsichtiger Mann, der stets wankelmütig zu sein scheint und trotzdem seine Prinzipien hat, aber auch seine Tochter liebt. Die Idee hinter dem "Zuchtprogramm", wie Jule es abschätzig nennt, wie es abläuft und welche Auswirkungen es hat, fand ich spannend und gar nicht so weit hergeholt. Das erzeugt eine Gänsehaut und hat gewisse Horrorelemente, wenn man sich durch den Kopf gehen lässt, was alles getan wird, um solche Ergebnisse zu erzielen, oder eben nicht. Irgendwer bleibt auf der Strecke und es wird nicht gefragt, wer dadurch jemanden verliert, wer psychisch oder körperlich krank wird oder wer sogar stirbt. "Landsby" ist erschreckend, voller Überraschungen, Tiefgang, Emotionen und der Frage, wie weit Menschen gehen, um ihre Ziele durchzusetzen - selbst in einer Zeit, in der sie eigentlich zusammenhalten müssten. In dem Buch geht es aber auch um Selbstbestimmung, Liebe und Vertrauen. Der Mix macht es zu einem Highlight. 5 Sterne.

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    • 4
  • Landsby Christine Millman

    Landsby
    Damagequeen

    Damagequeen

    10. July 2015 um 12:19

    Meine Meinung Das Cover finde ich recht schön, wenn auch nicht unbedingt viel sagend. Das Mädchen auf dem Bild soll sicherlich Jule die Hauptprotagonistin darstellen. Die Farben finde ich schön gewählt und auch der Stil des Covers gefällt mir ganz gut. Eine spannende Geschichte.  Mich hat die Autorin auf jeden Fall wieder in ihren Bann gezogen. Eine Weltansicht, die nicht so undenkbar und abwegig ist. Die Grundidee hat mir wirklich gut gefallen. Die Menschen wurden von einem Virus angefallen, nur wenigen gesunden Menschen leben in Kolonien. Außerhalb der Kolonien leben die sogenannten Mutanten.  Jule ist die Tochter eines Mannes der sich nichts sehnlicher wünscht, als dass seine Tochter fruchtbar ist. Sie soll an dem Reproduktionsprogramm teilnehmen. Für Jule bedeutet dies allerdings das Ende ihres bisherigen Lebens und, dass sie nie ein "normales" Leben führen wird. Das Buch ist komplett auf die Hauptprotagonistin abgestimmt. Auf Jule und ihre Sicht der Dinge. Leider fand ich Jule hier und da ein bisschen naiv und unsicher. Sie wächst zwar in der Geschichte noch ein bisschen aber ich hätte sie gerne von Anfang an stärker gesehen. Mir hat die Geschichte trotzdem gut gefallen, ein paar Überraschungsmomente waren gegeben und der Spannungspegel blieb stetig oben wie ich finde. Landsby ist eine gelungene Geschichte mit ganz kleinen Schwächen, mit denen ich allerdings leben kann. Es ist auf jedenfall ein lesenswertes Buch.  Fazit Eine schöne Dystopie auf deren zweiten Teil ich sehr gespannt bin. Bewertung Cover:  4/6 Inhalt: 5/6 Grundidee 6/6 Umsetzung 5/6 Protagonisten: 4/6 Gesamtpunktzahl:  24 Punkte von 30 Punkten

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