Christine Millman Landsby - Verlorenes Herz

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Inhaltsangabe zu „Landsby - Verlorenes Herz“ von Christine Millman

* * Das große Finale der Landsby Trilogie * * Für kurze Zeit zum Sonderpreis von 0,99 € (später 2,99 €) Das Leben ohne Galen ist nicht leicht für Jule, denn sie vermisst ihn schrecklich. Dass sie ihm täglich über den Weg läuft, macht die Sache nicht einfacher. Nur Lee schafft es, sie aufzuheitern. Er ist ihr bester Freund. Als eines Tages Fremde auftauchen und Lee ein ungewöhnliches Angebot machen, beschließt Jule, Landsby zu verlassen und gemeinsam mit Lee einen Neuanfang zu wagen. Doch der vermeintliche Neuanfang entpuppt sich schnell als tödliche Falle, nicht nur für Jule, sondern für alle, die ihr etwas bedeuten. Reihenfolge der Bände: Band 1: Landsby Band 2: Landsby - Zerbrochene Träume Band 3: Landsby - Verlorenes Herz

Leider der schwächste Band der Reihe. Jule ist tatsächlich noch naiver dargestellt als in den Vorgängerbänden.

— Jadra

Ein guter Abschluss einer tollen Reihe

— Jackbumm

es lässt einen etwas unzufrieden und wehmütig zugleich zurück

— JeannasBuechertraum

Sehr gut gelungen. Man steigt sofort wieder voll in die Geschichte ein. Hätten gerne ein paar Seiten mehr sein dürfen.

— PriJudice

4.5 Sterne: Trotz etwas naiver Prota ein wunderbarer Abschluss mit vielen Überraschungen und vor allem einer tollen Thematik! ♥

— Aleshanee

Schwächster Band der Trilogie, der mir alles zu schnell abhandelt, wenig in die Tiefe geht und stark vorhersehbar ist.

— ConnyKathsBooks

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  • das ende der Landsby Trilogie

    Landsby - Verlorenes Herz

    JeannasBuechertraum

    06. October 2016 um 12:39

    InhaltNachdem die Zusammenführung von den Mutanten und der Kolonie gescheitert sind, versucht Jule zurück ins Landsby mit der Trennung von Galen klar zu kommen. Lee ist ihr dabei eine große Hilfe und so schafft er es nach und nach sie doch von sich zu überzeugen. Wie der Zufall es will kommen kurz darauf Fremde ins Dorf die ihnen anbieten sie mit nach Glücksstadt zu nehmen. Jule zweifelt daran, das es dort so vielversprechend sein soll - doch Lee hofft auf ein besseres Leben und so gehen beide das Risiko ein.Dort angekommen entdecken sie eine riesen Stadt deren Außenbezirke Leben wie in ihrer Kolonie dafür ist der Kern an das alte Leben angelehnt wie es ihre Eltern noch kannten. Es wird mit Geld bezahlt und es gibt Friseure und Läden um Kleidung zu kaufen. Und weil Lee ein Schaukämpfer wird bekommen die zwei eine super ausgestattete Wohnung. Aber es ist nicht alles Gold was glänzt - und das wird Jule schon bald rausfinden.MeinungObwohl es eine ganze Weile her ist das ich den zweiten Teil gelesen hatte kam ich recht gut wieder in die Geschichte rein. Ganz unauffällig hat Millmann die Ereignisse aus dem Vorgänger Teil wiederholt sodass man in Entspannt den dritten beginnen konnte.Das sie von Galen auf Lee gewechselt hat wurde überraschend nachvollziehbar beschrieben. Das sich der Schwerpunkt der Schauplätze nach Glückstadt verlegt wurde hat mir dagegen nicht so gut gefallen. Es war natürlich von Anfang an klar das dort nicht alles gerecht läuft und ich fand es recht naiv das das nicht allen Charakteren sofort klar war. Lee hat bsp bis kurz vorm Showdown gebraucht um es zu verstehen.Und obwohl Jule immer misstrauisch war fand ich ihren Charakter am anstregendsten.. ua wurde mir auf ihre Charakterzüge einfach zu direkt immer wieder hingewiesen - damit der Leser auch ja nicht vergist das es ihr um die Gerechtigkeit geht. Der ganze Mitteil in Glücksstadt hat mir nicht ganz so viel gegeben wie erhofft es ist mehr so vor sich hin geplätschert. Im Finale hat Millman dann endlich wieder Spannung mit rein gebracht. Das hat mich echt mitgerissen und ich fand die Handlungen durchweg echt genial gemacht und nachvollziehbar. Auch wenn man neue Charaktere wie Magnus und Rasmus lieben gelernt hat (Rasmus war für mich aber auch nie ein böser auch wenn er es die meiste Zeit sein sollte) war ich froh als gegen Ende wieder ein paar bekannte Gesichter auftauchten.Was mich auch sehr gestört hat war das am Ende alles gut war obwohl die Situation sich doch kaum geändert hatte. Ich bin zwar zufrieden damit aber finde es schade das da nicht mehr kam. Auch bezüglich der Kolonie hätte ich gern nochmal was gelesen - damit es ein runderes Ende gewesen wäre, besonders weil wir in diese Welt ab jetzt nicht mehr zurückkehren werden.Alles in allem hatte ich mit der Schreibweise etwas Probleme. Vor allem hier hätte ich gern zwischendurch eine Sichtweise von Galen gelesen - das hätte es sicher etwas spannender gemacht. Jules Gedankenwelt war einfach mit der Zeit sehr anstregend.Die Idee Glücksstadt als dritte Variante in der neuen Welt zu zeigen fand ich allerdings super, das zeigt endlich mal genau das was vielen Dystopien fehlt (ich kenne es so auch nur von Lois Lowry).Für Landsby-Fans ist es ein absolutes Lesemuss und wer gerne Dystopien liest sollte auch diese hier gelesen haben. Man bekommt einfach mal einen Einblick in eine Welt in der die Protagonisten nicht so perfekt sind wie es meist der Fall ist.

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  • Anders, aber gut!

    Landsby - Verlorenes Herz

    inflagrantibooks

    01. September 2016 um 13:01

    Auf den Abschlussband von der Landsby-Trilogie hab ich ja schon eeewig gewartet! Die Geschichte von Jule und Galen brauchte ein ordentliches Ende und ich denke, dass die Autorin ganz schön unter dem Druck der Erwartungen der Leser stand. Schließlich will man ja schon irgendwie allem gerecht werden. Aber das wichtigste ist und bleibt, dass die Geschichte passt und vor allem, dass sie zu Jule und Galen passt.   Passte sie oder verschwand sie in Glückstadt?  Jules Leben in Landsby ist hart. Sie schuftet auf den Feldern, versucht Galen aus dem Weg zu gehen und kommt Lee näher. Sie möchte gerne weitermachen und all die schlimmen Dinge hinter sich lassen, aber so richtig will das alles nicht klappen. Galen spricht nicht mehr mit ihr und Vertrauen kann ihm Jule auch nicht wirklich. Es ist einfach viel passiert und jeden Tag aufs Neue wird Jule mit alldem konfrontiert, obwohl sie sich wirklich anstrengt, nach vorne zu Blicken. Sie ist stärker geworden, härter, aber hat trotz all den Dingen, die ihr passiert sind, nicht ihre Menschlichkeit und ihren Gerechtigkeitssinn verloren.   Sie sieht ein, dass das Leben in Landsby sie vor eine Prüfung stellt, die Jule nicht schaffen kann und sie trifft eine Entscheidung, die alles für immer verändern kann.   Galen ist, wenn das möglich ist, noch wortkarger als sonst schon. Er hat seine Verpflichtungen und stellt Landsby über alles andere. Das Leben der Mutanten ist nicht leicht und Galen will, dass sie trotz aller Widrigkeiten überleben. Sein Verhältnis zu Jule steht unter Spannung, denn obwohl er versucht sich ihr zu nähern, kommt er ihr nie wirklich nahe. Jules Entscheidung wirkt sich auch auf ihn und den Rest der Mutanten aus und könnte dafür sorgen, dass die fragile, oberflächliche Beziehung von Galen und Jule endgültig zerbricht.  Der Neuanfang, den Jule und Lee ins Auge fassen ist natürlich nicht so strahlend, wie es zu Anfang scheint und ganz schnell muss Jule sich entscheiden, ob sie ein Leben voller Lügen und Intrigen möchte, oder ein Leben, das zwar körperlich hart ist, aber sie dafür zufrieden macht.   Die Wendungen in Landsby 3 waren für mich zuerst etwas befremdlich, da ich diesen Neuanfang etwas seltsam fand. So viele Menschen und nie sind sie auf Landsby aufmerksam geworden? Okay, sie kannten die Kolonien und wissen, dass es noch mehr davon gibt, aber dennoch fand ich es zuerst einfach nur seltsam und befürchtete schon, dass Landsby 3 mir keine Freude machen würde. Dennoch ließ ich mich auf die Geschichte ein, schließlich musste ich wissen, wie es mit Galen und Jule endet.   Zwischenzeitlich hab ich die Autorin verflucht, denn es deutete nun wahrlich gar nichts darauf hin, dass Jule Galen auch nur einen Schritt näher kommt. Sie hat einen tollen Freund und muss sich nur noch mit ihrem Neuanfang arrangieren, dann könnte alles perfekt sein. Glücklicherweise passieren sehr schnell sehr viele Dinge, die dafür sorgen, dass Jule merkt, dass alles was glänzt auch eine dunkle Seite hat. Die Geschehnisse überschlagen sich und Jule muss sich entscheiden: Landsby und Galen oder ein Neuanfang, der nie wirklich einer war?  Ich fand es wirklich erstaunlich, was Jule für ein Talent hat, sich in Schwierigkeiten zu bringen. Leider kann ich nicht wirklich viel zur Geschichte sagen, es ist ein dritter Teil und ich werde mich hüten zu spoilern.^^   Ich kann aber sagen, dass ich wirklich Probleme mit der Entwicklung in Band 3 hatte. Es fiel mir schwer, diesen Neuanfang von Jule zu verstehen, weil ich nicht nachvollziehen konnte, warum sie das tut. Sie ist von Anfang an unglücklich und will dieses neue Leben nicht. Sie tut viel für die Liebe und versucht es Lee recht zu machen, aber an einigen Stellen ist mir Jule einfach zu passiv. Sie findet in ihre alte Form erst gegen Ende zurück.    Die Entwicklung einer Geschichte kann nicht jedem Leser gefallen, es geht um die Geschichte und so, wie sie erzählt werden möchte. Landsby 3 ist ein ordentlicher Abschluss der Trilogie. Jule und Galen bekommen das, was sie verdient haben. Dennoch ist der dritte Band anders als die ersten beiden und nicht unbedingt mein Favorit. „Landsby-Verlorenes Herz“ hat mir einerseits viel Spaß gemacht, andererseits hatte ich nach all der Zeit wohl eine andere Geschichte von Jule und Galen im Kopf. Ich hatte Erwartungen, obwohl ich mir vorgenommen hatte, keine aufzubauen. Auch bin ich mir noch immer nicht sicher, was ich von den Entwicklungen in der Geschichte halten soll.  Aber, im Ganzen gesehen, brauchten Jule und Galen all das, was passiert ist um zu erkennen, was wirklich wichtig ist. Und weil es für die beiden meines Erachtens der einzig beste Abschluss ist, bekommt Landsby 3 sehr gute 4 von 5 Marken von mir.

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  • Landsby oder Glücksstadt?

    Landsby - Verlorenes Herz

    Legeia

    Klappentext:Das Leben ohne Galen ist nicht leicht für Jule, denn sie vermisst ihn schrecklich. Dass sie ihm täglich über den Weg läuft, macht die Sache nicht einfacher. Nur Lee schafft es, sie aufzuheitern. Er ist ihr bester Freund. Als eines Tages Fremde auftauchen und Lee ein ungewöhnliches Angebot machen, beschließt Jule, Landsby zu verlassen und gemeinsam mit Lee einen Neuanfang zu wagen. Doch der vermeintliche Neuanfang entpuppt sich schnell als tödliche Falle, nicht nur für Jule, sondern für alle, die ihr etwas bedeuten.Die Autorin:Die Liebe zu Büchern und dem Erfinden von fantastischen Geschichten entdeckte Christine Millman bereits als Teenager. Da sie in einem beschaulichen Kurort lebt, wo rein gar nichts los ist, taucht sie regelmäßig in fremde Welten ab. So entstehen ihre abenteuerlichen Jugend- und Fantasyromane.Unter ihrem Pseudonym Monica Mills schreibt und veröffentlicht sie außerdem sinnliche Liebesromane. Meine Meinung:In Landsby hat sich nicht viel verändert. Die Leute müssen immer noch mit kargem Essen auskommen und versuchen so gut wie möglich damit zu leben. Zudem geht es Mutter Deliah auch nicht gut, sie ist alt und krank und ganz Landsby sorgt sich um ihren Zustand.Seit der Trennung von Galen hat Jule außerdem schwer zu leiden, denn immer noch empfindet sie eine Menge für ihn und es ist nicht gerade von Vorteil, Galen jeden Tag zu sehen. Doch da ist auch noch Lee, der für sie da ist und ihr einen Vorschlag macht, den sie zunächst ablehnt. Er will mit ihr nach Glücksstadt gehen, denn dort soll es Essen im Überfluss geben und die Menschen sollen glücklich sein. Jule entscheidet sich dann doch, dort einen Neuanfang zu versuchen, nachdem Mutter Deliah sie gebeten hat, in Glücksstadt zu spionieren. Vielleicht ist es auch eine Flucht nach vorn für sie.Kann Jule Galen wirklich vergessen, oder macht sie sich nur etwas vor? Und was erwartet sie in der Stadt, in der angeblich alle in Frieden und Glück leben?Das Finale der Landsby-Trilogie hat mich nicht ganz gefesselt. Im Großen und Ganzen gab es spannende Szenen, aber insgesamt fand ich den Abschluss als zu langwierig. Jedenfalls kam es mir so vor. Das ständige Hin und Her mit den Gefühlen, die Jule immer noch für Galen hegt und die Liaison mit Lee, fand ich etwas ermüdend. Natürlich hat das wiederum Dramatik in die Geschichte gebracht, aber es war zu viel des Guten. Leider.Was mir gefallen hat, war, dass mit Glücksstadt ein neuer Ort eingeführt wurde, der auf den zweiten Blick nicht so malerisch ist wie man glauben mag. Ansonsten wäre es doch zu langweilig, wenn alles glatt laufen würde. Und Gefahren lauern überall.Ich hätte mir eine weniger ausgefeilte Handlung gewünscht, die sich eben nicht nur um das Gefühlschaos hauptsächlich dreht, denn das hat meine Leselaune ein wenig beeinträchtigt.Jule mochte ich immer und habe mir gewünscht, dass sie wieder mit Galen zusammenfindet; die beiden passen einfach zueinander.Lee habe ich dieses Mal als Lückenbüßer empfunden, das hatte er nicht verdient - aber er war auch selbst Schuld. Liebe kann eben blind machen. Wer will ihm das verübeln.Ich fand es schön, dass man sich gleich wieder in die Geschichte einfinden konnte, auch wenn der Mittelband schon eine Weile her war.Den Schreibstil fand ich wieder sehr angenehm und flüssig. Man kann sich bildlich vorstellen, wie die Menschen unter solchen Bedingungen leben müssen und wie Jule ihren Weg findet - ob mit oder ohne Galen. Das sind die Stärken der Geschichte.Insgesamt mochte ich die Landsy-Trilogie sehr, vor allem den ersten und zweiten Teil. Das Finale war zum Schluss hin interessant, aber bis dahin zog es sich ein wenig für mich.3,5 Sterne.

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  • Ein spannender und unterhaltsamer Abschluss!

    Landsby - Verlorenes Herz

    Aleshanee

    03. August 2016 um 07:56

    4.5 SterneIch hatte keine Ahnung, dass es so viele verschiedene Arten von Liebe gibt und Leidenschaften, die man unmöglich kontrollieren kann, egal wie sehr man es versucht. Pos. 1744Wie oft stecken wir selbst in diesem Zwispalt - genauso wie die Protagonistin dieser Trilogie: JuleSie wächst in einer unberechenbaren Zukunft auf. Nach einer Klimakatastrophe gab es einen tückischen Virus, der die Menschen unfruchtbar gemacht hat. Sie haben sich in Kolonien angesiedelt, in denen Wissenschaftler verschiedene Experimente durchgeführt haben, um der Menschheit eine Zukunft zu ermöglichen. Aber wie so oft gibt es immer zwei Seiten einer Medaille: Machthunger und Ehrgeiz haben Elite-Soldaten und Mutanten hervorgebracht, die sich gegenseitig bekämpfen.Die Autorin erzählt wieder aus der Ich-Perspektive von Jule im Präsens.Auch wenn die Charaktere alle durchaus klischeebehaftet sind und gerade Jule mir doch oft immer noch naiv vorkommt, habe ich die Geschichte sehr ins Herz geschlossen. Es geht natürlich viel um Jule, deren Gedanken und Gefühle man hautnah miterlebt, vor allem ihre inneren Konflikte und den Entscheidungen, die sie treffen muss. "Ich liebe dich und sorge für dich, das verspreche ich dir." Ich glaube ihm, aber er kann nicht in die Zukunft blicken. Pos. 1705Für mich standen allerdings von Anfang an die Themen im Vordergrund, die Christine Millman hier sehr gekonnt in der Geschichte zur Sprache bringt. Die ständigen Forschungen an Genen und wie weit Menschen bereit sind zu gehen. Vor allem auch der Umgang mit den "Mutanten", den Menschen, die dadurch mit einer Behinderung oder Deformation geboren wurden. Ihre Ausgrenzung und die Vorurteile und Angst, die ihnen gegenüber herrschen. Außerdem zeigt sie sehr subtil aber deutlich und ohne erhobenem Zeigefinger, wie sehr sich unser Leben verändert hat. Stand "früher" die Gemeinschaft im Fokus, das Leben im Kreislauf mit der Natur und eine beschauliche Ruhe nach harter Arbeit, hat die zivilisierte Gesellschaft eine ganz andere Form des Zusammenlebens entwickelt:Elitäre Kontrolle, Hektik, Lärm, Oberflächlichkeit und Grenzen; das Ziel von Freiheit birgt im Prinzip nur immer mehr Eingrenzungen mit sich. Vor allem auch der Konsum, der uns über alles hinweghelfen soll, was uns innerlich fehlt. Gleichheit und Gerechtigkeit scheinen fehl am Platz, wenn Geld die Welt regiert, denn der Ehrgeiz fördert Konkurrenzdenken und dadurch Neid. Dinge, die einem als erstrebenswert vermittelt werden und die doch nichts anderes als Lückenfüller sind für die wahren Werte, die uns abhanden kommen."Geld begünstigt Ehrgeiz und Ehrgeiz ist das, was wir brauchen. Das Streben nach Besitz schafft Konkurrenz und die bringt uns voran. Wer das nicht versteht, lebt irgendwann wieder in der Steinzeit."Wie sie das sagt, klingt es plausibel. Trotzdem erscheint mir das Konstruckt Geld ungerecht. Meiner Meinung nach schafft Konkurrenz Unzufriedenheit und Besitz ist nur gut, wenn er gerecht verteilt wird, sonst entsteht Neid und der führt zu Straftaten, Aufständen und Gewalt. Pos. 1572Der Schreibstil ist klar und flüssig zu lesen, aber auch recht einfach gehalten. Manche Formulierungen fand ich etwas unpassend für die Zeit, in der es spielt, hat mich aber auch nicht so sehr gestört. Es gab einige Überraschungen und viele spannende Abschnitte, so dass ich mich durchwegs gut unterhalten gefühlt habe, vor allem da das Tempo immer gut gehalten wurde. An manchen Stellen etwas kitschig, aber auch das alles im Rahmen - auch wenn ich kein großer Fan davon bin.FazitEin ganz toller Abschluss und nochmal eine Steigerung zum Vorgänger! Ich hab sehr mit Jule und ihren Freunden mitgefiebert und freue mich über diesen gelungenen Abschluss der Geschichte! © AleshaneeWeltenwandererLandsby1 ~ Landsby2 ~ Zerbrochene Träume3 ~ Verlorenes Herz

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  • LANDSBY - Verlorenes Herz

    Landsby - Verlorenes Herz

    SanNit

    24. July 2016 um 19:10

    Christine hat sich für das Ende eine gute Geschichte ausgedacht.
    Der Kern war, meiner Meinung nach, dass sich Jule endgültig für eine Seite, ein Leben entscheidet und dementsprechend auch für einen Mann.
    Bis dahin gab es viele Kämpfe. Körperliche und im Kopf.
    Leider war ich dieses Mal nicht gefesselt. Ich weiß auch nicht warum. Aber Christine konnte mich dieses Mal nicht abholen. 😔

  • Schwächster Band der Landsby-Trilogie

    Landsby - Verlorenes Herz

    ConnyKathsBooks

    20. July 2016 um 11:34

    "Ich liebe diesen Mann. Und es gibt nichts, was ich dagegen tun kann." (Pos. 4916) Das Leben in Landsby ist immer noch hart. Lebensmittel sind knapp, Mutter Deliah wird zunehmend schwächer und Jule leidet stark unter der Trennung von Galen. Gut, dass sie in Lee einen großen Halt findet. Da erscheinen eines Tages zwei Fremde in Landsby und schwärmen von ihrer nördlichen Kolonie namens Glücksstadt. Lee bekommt ein unschlagbares Angebot und Jule entscheidet sich, mit ihm zu gehen. Doch in Glücksstadt ist auch nicht alles Gold was glänzt und so gerät Jule bald in große Gefahr. "Landsby - Verlorenes Herz" ist der langersehnte Abschluss der Landsby-Trilogie von Christine Millman. Meine Erwartungen waren recht hoch, wurden aber leider nur selten erfüllt. Positiv zu nennen ist auf alle Fälle der flüssige und sehr leicht zu lesende Schreibstil. Trotz der langen Lesepause zum Vorgänger findet man sich schnell wieder zurecht und ist in einem Rutsch durch. Was aber auch Nachteile mit sich bringt, denn viele Ereignisse werden mir einfach zu kurz und oberflächlich abgehandelt. Es gibt zwar ein paar wenige spannende Szenen und zum Schluss auch einen recht dramatischen Showdown, doch richtig gefesselt oder berührt hat mich das alles nicht. Die Geschichte bleibt eher immer auf Distanz zum Leser. Zudem konnte ich mich mit dem Schauplatz in Glücksstadt nie richtig anfreunden. Wie auch Jule habe ich Landsby stark vermisst. Glücksstadt erscheint eher wie eine Kolonie 2.0 und bringt nicht allzu viel Neues. Im Gegenteil, das Ganze wirkt nur als Aufhänger und Entscheidungshilfe betreffs Jules Liebesleben. Galen oder Lee? Wer es im Endeffekt wird, ist von Anfang an absehbar. Alle drei Hauptfiguren überzeugen mich diesmal nicht. Jule handelt oft sehr naiv und ihr ständiges Gedankenkreisen und Hin und Her zwischen Galen und Lee nervt, da es doch eigentlich längst klar ist, für wen Jules Herz wirklich schlägt, sie sich aber trotzdem lange Zeit selbst belügt. Lee ist mir hier definitiv zu leichtgläubig und einige Taten von ihm kann ich nicht nachvollziehen. Damit verliert er viele Sympathiepunkte, die ich noch in Band 2 für ihn hatte. Galen dagegen ist der typische vor sich hin brütende und leidende Ex-Freund, obwohl er ja alles selbst verschuldet hat. Wie das schließlich ausgeht, kann sich jeder selbst denken. Auch die zahlreichen Nebencharaktere, deren Namen ich manchmal kaum auseinanderhalten konnte, bekommen nur wenig Raum zur Entfaltung, abgesehen vielleicht noch von Karla oder Blue. Das Ende ist soweit ok und beantwortet auch die meisten offenen Fragen. Größere Überraschungen bleiben allerdings wie schon erwähnt aus und alles läuft wie erwartet ab. Insgesamt ist "Landsby - Verlorenes Herz" für mich daher der schwächste Band der Reihe. Bei vielen Dingen hätte ich mir Zeit und Tiefgang gewünscht und weniger Vorhersehbarkeit. Daher nur 3 Sterne.

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