Christine Nöstlinger

 3.9 Sterne bei 1,273 Bewertungen
Autorin von Gretchen Sackmeier, Wir pfeifen auf den Gurkenkönig und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Christine Nöstlinger

Die österreichische Schriftstellerin Christine Nöstlinger zählt mit über 100 Kinder- und Jugendbüchern zu den bedeutendsten Kinderbuchautoren des deutschen Sprachraumes. Geboren am 13.10.1936 in Wien wächst Christine Nöstlinger in dem Wiener Vorort Hernals auf. In ihrer Kindheit hat sie als Kind überzeugter Sozialisten unter dem Nationalsozialismus zu leiden. Nach dem erfolgreichen Bestehen ihrer Matura nimmt sie ein Studium der Gebrauchsgrafik an der Akademie für angewandte Kunst in Wien auf. Nachdem die erste Ehe früh scheitert, heiratet sie den Journalisten Ernst Nöstlinger, mit dem sie auch zwei Töchter hat. Nebenbei beginnt sie, für Tageszeitungen sowie Magazine zu schreiben und zeichnet ihr erstes Kinderbuch „Die feuerrote Friederike“, mit dem ihr auch direkt der Durchbruch gelingt. Es folgen jährlich mehrere Neuerscheinungen und darüber hinaus ist Christine Nöstlinger als Fernseh- und Rundfunkmoderatorin tätig. Ihre Bücher gibt es in viele Sprachen übersetzt und sind preisgekrönt, so ist sie stolze Trägerin der Hans-Christian-Andersen-Medaille für ihr Gesamtwerk. Darüber hinaus wird sie in den 70er Jahren mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet und dem Österreichischen Jugendbuchpreis. 2003 erhält sie gemeinsam mit Maurice Sendak den Astrid-Lindgren-Gedächtnispreis. Die Kinderbuchautorin lebt heute in Wien und hat mit einzelnen Romanen sechsstellige Auflagen erzielen können.

Neue Bücher

Die besten Geschichten vom Franz
Erscheint am 19.11.2018 als Hardcover bei Oetinger.
Die Sache mit dem Gruselwusel (Buch+CD)
Neu erschienen am 14.09.2018 als Hardcover bei G & G Kinder- u. Jugendbuch.
Leon Pirat und der Goldschatz
Neu erschienen am 24.08.2018 als Taschenbuch bei Julius Beltz GmbH & Co. KG.
Das große Nöstlinger Lesebuch
 (6)
Neu erschienen am 24.08.2018 als Hardcover bei Julius Beltz GmbH & Co. KG.

Alle Bücher von Christine Nöstlinger

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Christine NöstlingerGretchen Sackmeier
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Gretchen Sackmeier
Gretchen Sackmeier
 (95)
Erschienen am 03.10.2011
Christine NöstlingerWir pfeifen auf den Gurkenkönig
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Wir pfeifen auf den Gurkenkönig
Wir pfeifen auf den Gurkenkönig
 (62)
Erschienen am 11.04.2018
Christine NöstlingerGretchen mein Mädchen
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Gretchen mein Mädchen
Gretchen mein Mädchen
 (44)
Erschienen am 12.08.2005
Christine NöstlingerKonrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse
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Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse
Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse
 (48)
Erschienen am 01.12.2015
Christine NöstlingerGretchen hat Hänschenkummer
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Gretchen hat Hänschenkummer
Gretchen hat Hänschenkummer
 (40)
Erschienen am 27.10.2005
Christine NöstlingerMaikäfer, flieg!
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Maikäfer, flieg!
Maikäfer, flieg!
 (38)
Erschienen am 16.08.2018
Christine NöstlingerDas Austauschkind
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Das Austauschkind
Das Austauschkind
 (48)
Erschienen am 07.06.2018
Christine NöstlingerGeschichten vom Franz
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Geschichten vom Franz
Geschichten vom Franz
 (28)
Erschienen am 24.06.2019

Neue Rezensionen zu Christine Nöstlinger

Neu
Petzi_Mauss avatar

Rezension zu "Mini muss Schi fahren" von Christine Nöstlinger

Man muss nicht zwingend Schi fahren, um Spaß im Winterurlaub zu haben
Petzi_Mausvor 4 Tagen

Kurz zum Inhalt:
Mini, die eigentlich Hermine Zipfel heißt und 7 Jahre alt ist, ist eines der wenigen Kinder, denen Schi fahren überhaupt nicht gefällt. Doch jedes Jahr muss sie mit in den Schiurlaub. Bis jetzt konnte sie sich erfolgreich davor drücken: einmal hatte sie sich den Knöchel verstaucht; einmal hatte sie Fieber bekommen. Doch wie kann sie heuer das Schi fahren verhindern?


Meine Meinung:
Dass die Mini-Bücher von Christine Nöstlinger schon älter sind, merkt man am Schreibstil und an der Sprache. Dennoch ist die Geschichte für Leseanfänger aufgrund der kurzen, einfachen Sätze leicht zu lesen.
Leider ist vieles in Umgangssprache geschrieben, und das ist gerade für Kinder, die (noch) nicht gut deutsch können, nicht förderlich.
Viele bunte Bilder untermalen das Gelesene - auf dem Cover sieht man eine unglückliche Mini samt Schiausrüstung.
Das Fazit der Geschichte - dass man Kinder nicht zu etwas zwingen soll, nur weil man es selbst gut findet - finde ich zwar toll, aber das 'Drumherum' ist leider für mich als Mutter weder realistisch noch gut zu heißen: Welche Eltern lassen ein 7jähriges Kind allein im Hotel, während sie am Berg Schi fahren sind?


Fazit:
Für Erstleser leicht zu verstehende und unterhaltsame Geschichte über das Mädchen Mini, das nicht dazu zwingen lässt, Schi zu fahren, sondern mit anderen Aktivitäten im Schnee Spaß hat. Leider eine unrealistische Situation (7jähriges Kind allein im Hotel, während die Eltern Schi fahren), daher nur 3,5 Sterne.

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Petzi_Mauss avatar

Rezension zu "Mini trifft den Weihnachtsmann" von Christine Nöstlinger

Den Weihnachtsmann gibt es wohl tatsächlich...
Petzi_Mausvor einem Monat

Kurz zum Inhalt:
Hermine Zipfel, von allen Mini genannt, ist 7 Jahre alt. Sie kauft zum ersten mal selbst von ihrem hart ersparten Geld Weihnachtsgeschenke für Mama, Papa und ihren Bruder Moritz.
Doch der Aschenbecher ist unnötig, weil Papa mit dem Rauchen aufgehört hat. Die Haarspange kann Mama nicht mehr brauchen, weil sie sich die Haare hat kurz schneiden lassen. Und die Reitgerte für Moritz kann sie auch nicht mehr verschenken, da Moritz auf einmal Angst vor Pferden hat.
Also was tun? Sie braucht schnell Ideen für neue Geschenke. Zum Glück hat sie eine superkluge beste Freundin!


Meine Meinung:
Dass die Mini-Bücher von Christine Nöstlinger schon älter sind, merkt man am Schreibstil und an der Sprache. Dennoch ist die Geschichte für Leseanfänger aufgrund der kurzen, einfachen Sätze leicht zu lesen.
Viele bunte Bilder untermalen das Gelesene.
Diese Ausgabe ist zwar schon nach der neuen Rechtschreibung verfasst, aber die vorkommenden Schilling und Groschen musste ich meiner Tochter in Euro umrechnen - mit den Schilling konnte sie nämlich nichts anfangen ;)
Leider kam der Weihnachtsmann nur ganz kurz am Ende der Geschichte vor, aber diese Szene soll den Kinder nahebringen, dass es immer noch viele gute, nette und hilfsbereite Menschen auf der Welt gibt.


Fazit:
Für Erstleser leicht zu verstehende Geschichte über das Mädchen Mini, das verzweifelt auf der Suche nach passenden Weihnachtsgeschenke für ihre Familie ist, und dabei auch noch den Weihnachtsmann trifft...
 

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Der_Buchdraches avatar

Rezension zu "Bonsai" von Christine Nöstlinger

Insgesamt recht gelungen
Der_Buchdrachevor 7 Monaten

Christine Nöstlingers »Bonsai« erzählt die Geschichte des Jungen Sebastian. Er ist Fünfzehn, aber dennoch kleiner als das kleinste Mädchen der Klasse. Außerdem weiß er zwar eine ganze Menge, nur eines noch nicht: Wie es um ihn und seine Sexualität bestellt ist. Er beschließt sich zu verlieben, und seine Kusine Eva-Maria soll ihm dabei behilflich sein.

Der Roman ist mit einem frischen Witz erzählt, der dadurch gleichzeitig das Wiener Großbürgertum ein wenig auf’s Korn nimmt. Sebastian ist ein altkluger Junge, der oft gewichtig daherredet, aber nicht immer so ganz versteht, was er da eigentlich erzählt. Das führt mitunter zu recht komischen Situationen, in denen er beispielsweise die Philosophie mit der Gärtnerei verwechselt und beides für ein und dasselbe hält. Auch lebt der Humor des Buches von Situationskomik, beispielsweise als Sebastian den Männerstrich auf einem Straßenklo sucht und Eva-Maria ihm hinterher ganz trocken erzählt, was sie in einiger Entfernung unter den Bäumen beobachtet hat. Das zeugt von seiner Naivität, die er jedoch durch seine Großmäuligkeit zu überspielen versucht. Mitunter reichen Humor und Komik bis hin zur Drastik. 

Sebastian ist in seinem Alltag fast nur von Frauen umgeben: seine Mutter, die Tante und deren Tochter Eva-Maria. Dadurch fehlt ihm eine männliche Identifikationsfigur, auch wenn er sagt, dass er seinen Vater nicht vermisst und »die Alleinerzieherin«, wie er seine Mutter immer nennt, dessen Rolle gut erfüllt. Sie selbst nimmt ihn jedoch mehr oder weniger als Partnerersatz und erzählt ihm vieles aus ihrem Leben, dass eine Mutter klassischerweise nicht erzählen würde. Damit werden die klassischen Rollenbilder einer Familie aufgebrochen und durch plurale Familienverhältnisse ersetzt; die Patchworkfamilie wird salonfähig.

Das Verhältnis von Mutter und Sohn ist durch tägliche Streits geprägt, Sebastian scheint das sogar zu brauchen, da es für ihn eine Art Wettbewerb ist. Trotzdem herrscht eine gesunde Kommunikation zwischen beiden, die Mutter setzt sich für ihn ein und verteidigt ihn. Sie ist sich gegenüber sehr kritisch und streng und befürchtet, eine schlechte Mutter zu sein. Durchaus als fortschrittlich ist zu bezeichnen, dass sie sogar den Rat eines befreundeten Psychologen sucht.

Sebastian reagiert vor allem auf Dinge und ist nicht unbedingt der kluge Kopf, für den er sich selbst hält. Selbst die Suche nach seiner Sexualität wird überhaupt erst angestoßen, als seine Mutter sich Sorgen macht, er könne schwul sein, weil er spaßeshalber ein Kleid seiner Kusine angezogen hatte. In der Suche selbst agiert er jedoch ausnahmsweise selbst.

Dadurch, dass Sebastian sich so klug gibt und in gehobenerer Sprache spricht, ist er von den anderen aus dem Klassenverband mehr oder weniger ausgeschlossen. Seine sozialen Kontakte sind daher stark beschränkt, vor allem auf Eva-Maria und die Pribils.

Am Ende des Buches, sprichwörtlich in den letzten Wörtern, wird deutlich, dass Sebastian eventuell über seine Geschichte geflunkert haben könnte, es wird jedoch nicht klar, inwiefern. Er nimmt Bezug auf die verschiedenfarbigen Tagebücher seiner Kusine, in denen sie unterschiedliche Versionen der von Sebastian widergegebenen Ereignisse niedergeschrieben hat. Er gibt an, dass er noch weitere verschiedenfarbige Bücher hätte schreiben können mit zahlreichen anderslautenden Wahrheiten über ihn.

Der Schluss des Romans ist in jedem Fall sehr gelungen und lässt den Leser auch nach Beenden der Lektüre darüber nachsinnen, was Sebastian nun erfunden, etwas großzügig ausgelegt odear seiner Wahrnehmung entsprechend wiedergegeben haben könnte. Auch die Komik der Erzählung hat einen gewissen Reiz. Insgesamt gelingt es der Autorin gut, sich in die Gefühlswelt eines Heranwachsenden hineinzuversetzen und seine Probleme und Sorgen dem Leser nahe zu bringen.

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Gespräche aus der Community

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MONO_Verlags avatar

Pudding Pauli deckt auf ist von der hr2-Hörbuchzeit auf die Hörbuchbestenliste Februar 2015 gewählt worden. Jetzt wollen wir eure Meinung wissen und verlosen 10 Hörbücher unter allen BewerberInnen! 


Pudding Pauli und seine beste Freundin Rosi sind einem gemeinen Verbrechen auf der Spur: Ein Unbekannter entführt die Hunde betagter Nachbarn und will sie nur gegen Lösegeld wieder zurück bringen. Die Erpresserbriefe sind mit „Der große Hexenmeister“ unterschrieben. Trotz Grippe, Hausübungen und täglicher Küchenpflichten nehmen die beiden die Ermittlungen auf und finden bald eine erste heiße Spur …

Die Schauspielerin Livia Klein liest Pudding Pauli so wie man sich Pudding Pauli vorstellt. Ein Hörbuch mit großem Unterhaltungswert.

Hier gibt es eine Hörprobe:
http://www.monoverlag.at/produktion/pudding-pauli-deckt-auf/

Zur Leserunde
L
Hallo, gibt es eine Fortsetzung von "Wie ein Ei dem anderen"? Danke für Rückmeldubgen! Anke
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Christine Nöstlinger wurde am 13. Oktober 1936 in Wien (Österreich) geboren.

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