Christine Nöstlinger , Ina Hattenhauer Als mein Vater die Mutter der Anna Lachs heiraten wollte

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Inhaltsangabe zu „Als mein Vater die Mutter der Anna Lachs heiraten wollte“ von Christine Nöstlinger

Ein Kinderbuchschatz von Christine Nöstlinger! Was ist blöder, als wenn der Vater plötzlich eine neue Frau anschleppt? Wenn diese neue Frau auch noch eine Tochter hat, die so eine Zicke ist wie die Anna, findet Cornelius. Zumindest ist die Anna genauso gegen die Beziehung der Eltern wie er. Gemeinsam muss den beiden doch etwas einfallen, wie sie sie auseinanderbringen können. Ein herzerwärmend charmantes Buch der großen Christine Nöstlinger über Kindersorgen, Vorurteile und gute Freunde.

Es machte mir sehr viel Spaß dieses Buch zu lesen. Eine leichte Lektüre, die trotzdem Tiefgang hat.

— ErleseneBuecher
ErleseneBuecher

Das Buch ist eine sehr schöne Geschichte wie zwei Feinde zu Freunden werden und es kommen Österreichische Wörter drin vor und das ist gut!!!

— lesemausodette
lesemausodette

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  • Stummel, Drahtwaschelhaare & Kaiserschmarren

    Als mein Vater die Mutter der Anna Lachs heiraten wollte
    ErleseneBuecher

    ErleseneBuecher

    22. October 2014 um 14:39

    Ein klasse Kinder- und Jugendbuch, das ein besonderes Thema anpackt, ohne es in Watte zu packen oder zu sentimental zu werden. Es gibt nicht viele Bücher, die das Thema aus der Sicht der Kinder darstellen, ohne gleich zu dramatisch zu werden. Dieses hier ist ein leichtes, schönes, lustiges Buch, das vor allem durch den großartigen Schreibstil der Nöstlinger geprägt ist und die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Vor allem geht es aber auch um Freundschaft und das auf verschiedenen Ebenen. Es wird sowohl erzählt, wie Freundschaften entstehen, aber auch wie sie kaputt gehen. Man liest über Freundschaft zwischen Feinden, Eltern und Kind und selbst zu Hunden. Es machte mir sehr viel Spaß dieses Buch zu lesen. Eine leichte Lektüre, die trotzdem Tiefgang hat. Leider hat mir das Ende dann aber nicht so gut gefallen. Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

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  • Charmanter KInderroman von Christine Nöstlinger

    Als mein Vater die Mutter der Anna Lachs heiraten wollte
    R-E-R

    R-E-R

    18. June 2013 um 22:49

    Wann sollten Eltern ihren Kindern gestehen, dass Sie sich wieder verheiraten wollen? Wenn die Tochter der zukünftigen Braut im Klassenzimmer neben ihrem Stiefbruder in spe zu sitzen kommt, ist es in der Realität sicher zu spät. Im Fall von Christine Nöstlinger ist es jedoch der Beginn eines unterhaltsamen Kinderbuches. Anna, die neue Schülerin, wird ausgerechnet neben Konstantin gesetzt. Sie spricht nicht und wenn nur pampige Unhöflichkeiten. Sie beteiligt sich nicht am Unterricht und sie riecht nach Käse. Konstantin, von allen nur Stummel genannt, ist total genervt. Aber ausgerechnet sein Vater bittet ihn nett zu Anna zu sein, weil sie die Tochter seiner neuen Kollegin ist. Als Konstantin erfährt, was hinter dieser scheinbar harmlosen Bitte steckt (noch dazu von der größten Klatschtante der Klasse) ist er stinksauer und stellt seinen Vater zur Rede. Was aber nicht viel hilft, denn dieser ist entschlossen “die Mutter der Anna Lachs zu heiraten”. Das heißt es zusammenarbeiten will man nicht zwangsweise familiarisiert werden. Und so hecken Anna und Stummel einen gemeinsamen Plan aus, obwohl sie sich überhaupt nicht leiden können. Bücher von Christine Nöstlinger sind zeitlose Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur. Ihre Geschichten, die oft schon viele Jahrzehnte “auf dem Buckel” haben, kann man auch heute noch gut und immer wieder lesen bzw. vorlesen. Vielleicht hat es etwas mit dem “Schmäh” der gebürtigen Wienerin zu tun. Ihre Figuren haben Charme und das gewisse etwas. “Als mein Vater die Mutter der Anna Lachs heiraten wollte” liest sich jedenfalls so luftig und leicht wie ein guter Kaiserschmarrn, obwohl der Inhalt durchaus ernstes Potential hat. Geschiedene Eltern die sich wieder verheiraten wollen und die Kinder ungefragt vor vollendete Tatsachen stellen. Nicht alltäglich ist, wie die Kinder mit dem “fait accompli” umgehen. Hier hat sich die Autorin einiges einfallen lassen. Anna, so findet Stummel nach und nach heraus, ist von ihrer Mutter noch schmählicher behandelt worden, als er von seinem Vater. Sie musste umziehen, ihre alte Schule und ihre Freunde verlassen und sogar ihren Hund weggeben. Stummels Vater dagegen trägt sein schlechtes Gewissen auf dem Gesicht und ihm Herzen. Annas Mutter scheint gar keins zu haben, was sie aber vor Konstantins gutmütigem Vater sehr gut zu verbergen weiß. Man ist gespannt, ob die Kinder sich und den Vater retten können. Das wirklich besondere an der Geschichte ist der Schluss. Selten habe ich mich über ein Ende so gefreut. Es ist überraschend und (wie oben schon erwähnt) nicht ganz alltäglich. Mir als erwachsenem Leser hat der Roman viel Spaß gemacht. Empfehlen würde ich ihn für junge Leser etwa ab Klasse 5, die mit Stummel und Anna und den vielen anderen skurrilen Figuren sicher auch ihre Freude haben werden.

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