Christine Nöstlinger , Antje von Stemm Die verliebten Riesen

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Inhaltsangabe zu „Die verliebten Riesen“ von Christine Nöstlinger

Die schrulligen Riesen Pelinka und Satlasch leben zu zweit in ihrer einsamen Hütte und sehnen sich nach Gesellschaft, doch sie sind die letzten ihrer Art – glauben sie zumindest. Als sie erfahren, dass ein paar Täler weiter die Riesinnen Amanda und Ariane leben, beschließen sie daher: nichts wie hin! Aber unterwegs geht ihrem Riesen-Moped blöderweise das Benzin aus, und als sie auf eine Horde Zwerge treffen, bringt sie das auf eine ganz und gar irrsinnige Idee!Zwei riesig verliebte Riesen, ein großer Plan und eine ganze Meute aufgeregter Zwerge, die diesen durchkreuzen: ein phantasievolles und turbulentes Lesevergnügen für alle Christine-Nöstlinger-Fans – und solche, die es noch werden dürfen. Die Neuausgabe mit zahlreichen Illustrationen von Antje von Stemm

Das Buch lässt sich gut lesen, aufgrund mancher Themen sollte es mit jüngeren Lesern aber besprochen und manche Sachverhalte erklärt werden.

— Talathiel
Talathiel

Liest sich gut, allerdings lässt der Klappentext auf eine Liebesgeschichte und Missgeschicke hoffen, was so nicht erfüllt wird.

— Vucha
Vucha

Ein Buch mit gruseligen Illustrationen, welches Gewalt, Alkohol und Diebstahl beschönigt und wo man vergeblich die Liebe sucht!

— Raven
Raven

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    Die verliebten Riesen
    Talathiel

    Talathiel

    25. May 2017 um 22:56

    Die kauzigen Riesen Pelinka und Satlasch wohnen zu zweit in ihrer einsamen Hütte. Eigentlich ganz nett, aber auf die Dauer ziemlich langweilig. Verlieben wäre schön, denken sich die beiden. Zum Beispiel in die Riesinnen Ariane und Amanda, die ein paar Täler weiter leben sollen. Als Pelinka und Satlasch unverhofft in den Besitz eines Riesenmopeds kommen, gibt es daher kein Halten mehr: Sie machen sich auf, um die Liebe zu finden. Doch unterwegs passieren ihnen so einige Missgeschicke. Klar, denn die beiden sind nicht nur riesig verliebt, sondern auch riesig tollpatschig. (Klappentext)Wenn man dem Klappentext glaubt, sollte uns hier eine lustige Liebesgeschichte erwarten. Die Riesen Pelinka und Satlasch sind tatsächlich schwer verliebt, aber eigentlich geht es mehr um die Reise zu Ariane und Amanda, weniger um Gefühle. Doch die Reise dahin ist nicht leicht, die Menschen haben Angst vor den Riesen und verstecken sich, sodass sie notgedrungen Benzin klauen und als das nicht mehr geht, werden Zwerge ausgenutzt und in Lebensgefahr gebracht.Jedoch ist nur Satlasch so auffällig in seinem negativen Verhalten, denn Pelinka ist an sich ein sehr liebenswürdiger Charakter. Zwar schaffen es die Zwerge auch hier Hilfe zu bekommen, aber zunächst eben nicht ohne die Riesen anzugreifen und sie mit Bier zu betäuben, dass sie auch klauen müssen. Eigentlich schade, dennoch wird klar, dass Bier nicht gerade gut ist und zu viel negativ wirken kann. Weiterhin haben die Zwerge ein Problem, denn da sie seit einiger Zeit ganz sorglos leben und auch nicht mehr in die Schule gehen, haben sie lesen, schreiben und rechnen verlernt. Nur noch die ganz alten Zwerge beherrschen diese Fähigkeiten und letztendlich zeigt es, wie wichtig das Lernen in der Schule ist. Der gewählte Sprachstil ist ansonsten recht geeignet für Kinder ab 8 Jahren, allerdings gibt es das ein oder andere Wort im Dialekt, dass hinten im Buch auch erklärt ist, was ich nicht ganz so gelungen finde. Vielleicht sollte man das Buch beim ersten Lesen auch mit dem Kind gemeinsam lesen, damit man die Ereignisse mit dem Kind besprechen und erklären kann. Die Zeichnungen sind ok, sicherlich Geschmackssache, aber auch nicht überragend. Das Buch lässt sich gut lesen, aufgrund mancher Themen sollte es mit jüngeren Lesern vielleicht besprochen und manche Sachverhalte erklärt werden.

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  • Hält leider nicht, was der Klappentext verspricht

    Die verliebten Riesen
    Vucha

    Vucha

    01. January 2017 um 15:06

    Zum Inhalt:Die beiden Riesen Pelinka und Satlasch sind die beiden letzten ihrer Art und leben in den Prikopa-Bergen in einer einsamen Hütte.Einige Täler weiter leben die beiden Riesinnen Ariane und Amanda - ebenfalls die letzten ihrer Art.Pelinka und Satlasch träumen schon lange davon, die beiden Riesinnen zu besuchen und sich zu verlieben.Als sie schlussendlich genügend Geld zusammenhaben, um sich ein Moped anfertigen zu lassen, kann sie nichts mehr halten und sie machen sich auf den Weg in den "Hintersten Winkel".Allerdings verläuft diese Reise etwas anders als geplant.Meine Meinung:Ich hatte mir dieses Buch wesentlich harmonischer vorgestellt, da ich davon ausging, dass die "Liebesgeschichte" und die Gefühle der beiden Riesen im Mittelpunkt stehen würden.Dem ist jedoch nicht so, da viel mehr der Weg zu den beiden Riesinnen im Mittelpunkt steht und der erweist sich als recht beschwerlich: Benzin wird geklaut, Zwerge werden "gequält" und es kommt zu handfesten Prügeleien.Die Autorin schafft es wohl, die negativen Charakterzüge ein wenig zu relativieren indem sie dem teilweise recht brutal daherkommenden Satlasch den wesentlich liebenswürdigeren Pelinka zur Seite stellt. Dennoch wird das negative Verhalten des Riesen Satlasch nicht geahndet und auch nur ansatzweise in Frage gestellt. Denn obschon Pelinka nicht mit jeder Entscheidung Satlasch einverstanden ist und Satlasch Pelinka zuweilen regelrecht hinters Licht führt, schafft Stalasch es dennoch immer wieder seinen Willen durchzusetzen um zum Ziel zu kommen.Auch der Racheplan der Zwerge kommt nicht ganz ohne "illegale Machenschaften" aus, was ich dann doch sehr schade finde.Ich hätte mir insgesamt etwas mehr Harmonie gewünscht: vielleicht wären die Zwerge bereit gewesen, den Riesen zu helfen, wenn die beiden versucht hätten das Zwergenvolk zu überreden. Vielleicht hätte es Pelinka und Satlasch auch gelingen können, den Menschen die Angst vor ihnen zu nehmen und auf diese Weise Hilfe zu erhalten.Schlussendlich hätte ich mir auch gewünscht, dass der Schluss etwas mehr ausgebaut wird.Fazit: Das Buch hat sich sehr gut gelesen, jedoch wird es wohl für manch jungen Leser wichtig sein, das Gelesene anschließend zu thematisieren und zu reflektieren.

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  • Alkohol, Diebstahl, Gewalt!

    Die verliebten Riesen
    Raven

    Raven

    29. December 2016 um 20:33

    Das Buch "Die verliebten Riesen" von Christine Nöstlinger ist 144 Seiten lang und beim Fischerverlag erschienen. Das Buch wird ab 8 Jahre empfohlen.Die Hardcoverausgabe ist robust und die Leseseiten mitteldick. Die Schrift ist schön groß. Es sind schwarz-weiß Illustrationen enthalten, die ich persönlich sehr gruselig finde und für Kinder nicht geeignet. Zudem werden die Riesen sehr schmuddelig und wie Landstreicher dargestellt. Im Buch gibt es ab und an Dialekt, der schwierig zu lesen ist für Kinder. Die Wörter und Sätze werden im Anhang übersetzt. Die Riesen Pelinka und Satlasch leben allein in einer Hütte. Satlasch ist sehr sparsam und legt Geld auf Seite, obwohl Pelinka es lieber in der Kneipe ausgeben würde. Aber Satlasch setzt sich durch und so können die Riesen sich irgendwann ein Riesenmoped kaufen, um zu den letzten Riesinnen zu kommen, die es noch auf der Welt gibt. Die beiden Jungs sind schwer verliebt. Aber dann geht ihnen der Sprit aus und sie müssen sich etwas einfallen lassen!Das Kinderbuch hat mich mehr als enttäuscht. Ich hab mit einer lustigen Liebesgeschichte und tollpatschigen Riesen gerechnet laut Klapptext. Beim Lesen jedoch verschlug es mir immer mehr die Sprache und aus einer bereits anfänglichen Skepsis wurde Bestürzung. Pelinka liebt nämlich Bier und dreht sich erst mal mit den Leuten aus dem Dorf richtig einen rein. Das finde ich schon bedenklich und eigentlich auch schon eine Verharmlosung von Alkohol obwohl ich selbst kein Moralapostel bin, finde ich das hat in einem Kinderbuch so nix zu suchen. Aber dann kommt auch noch Diebstahl hinzu von den Riesen, welcher ohne negative Konsequenz geschieht. Auch wird total gefühllos geschrieben von einer Katze, die die Zwerge früher als Transportmittel benutzt haben, aber die ein Jahr zuvor erfroren ist. Da wurde ihr ein Denkmal gebaut. Also da wäre ich als Kind schon voll am heulen. Gefühle oder Sensibilität scheint die Autorin nicht zu kennen. Auch tun sich die Zwerge übelst weh, hauen sich den Kopf blau, zerschinden sich die Ohren oder verbrennen sich und Ähnliches, was anscheinend ganz normal ist und nebenbei beschrieben wird. Satlasch quält sogar einige Zwerge ohne negative Konsequenz, was wirklich absolut erschreckend und verstörend ist und mich sogar ärgerlich macht, dass ich soetwas in einem Kinderbuch lesen muss. Die Zwerge wollen sich wehren, aber schaffen es natürlich nicht und so klauen sie Bier und füllen die Riesen zur Betäubung mit Alkohol ab. Hier haben wir wieder einen Diebstahl ohne Konsequenz und eine Verharmlosung im Umgang mit Alkohol. Natürlich prügeln sich die Riesen auch nochmal ordentlich zwischendurch. Zum Schluss als die Riesinnen auftauchen ist von Gefühlen und Romantik immer noch keine Spur vorhanden. Die Riesinnen nehmen die Riesen eigentlich nur mit, weil es die Letzten ihrer Art sind und sie keine Ansprüche stellen können. Das Buch sagt aus, dass man als großer, starker Riese schwächere Leute quälen und verkloppen darf ohne das man dafür Ärger bekommt und sich nehmen kann was man will. Außerdem muss man sich mit dem arrangieren was man eben bekommt, auch wenn es schlecht ist und Alkohol gehört ganz normal im Leben dazu und ist sehr schmackhaft und toll. Ehrlich, ich bin von diesem Kinderbuch entsetzt und wundere mich das so etwas in Druck gegeben wird. Ich habe bereits viele Kinderbücher gelesen, auch sehr alte, aber dieses Buch ist das Schlechteste was ich bisher gelesen habe, auch aus pädagogischer Sicht. Fazit: Ein Kinderbuch, welches Gewalt, Alkohol und Diebstahl beschönigt. Der Schreibstil ist kalt und ohne Emotion mit teilweise schwierigem Dialekt, welcher jedoch im Anhang erörtert wird. Die Illustrationen sind gruselig und nicht kindgerecht. Pädagogisch nicht sinnvoll. Ich bin entsetzt. Absolut keine Empfehlung von mir!

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