Christine Nöstlinger Glück ist was für Augenblicke: Erinnerungen

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Inhaltsangabe zu „Glück ist was für Augenblicke: Erinnerungen“ von Christine Nöstlinger

Christine Nöstlinger erzählt - jedoch nicht über den grantigen Gurkenkönig oder den Franz, der aussieht wie ein Mädchen. Hier geht es um ihr eigenes Leben: Wie sie als Kind den Krieg im Bombenkeller überlebt. Wie sie ihre erste Beichte mit einer Lüge beginnt. Wie sie über einen Tretroller die wahre Natur des Menschen kennenlernt. Wie sie im Tanzkurs den geliehenen BH verliert und sich als Kunststudentin in Herrenrunden behauptet. Die große Kinderbuchautorin, Journalistin, Lyrikerin und Schriftstellerin erzählt von Ehen, Töchtern und Affären. Von ihren Erfolgen, von wütenden Lehrerattacken und aberwitzigen Political-Correctness-Sheriffs. Und auch davon, ob es erstrebenswert ist, in Würde zu altern.

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  • Für Nöstlinger-Fans eine interessante Lektüre

    Glück ist was für Augenblicke: Erinnerungen
    WildRose

    WildRose

    17. January 2015 um 16:01

    Wie so viele andere österreichische Kinder auch bin ich mit den Büchern von Christine Nöstlinger großgeworden. Sie ist eine tolle Kinder- und Jugendbuchautorin, deren Geschichten mich teilweise ziemlich begeisterten. Im Alter von etwa elf Jahren mochte ich, beispielsweise, die "Gretchen-Sackmeier"-Romanreihe sehr gerne. "Glück ist was für Augenblicke" ist wohl Christine Nöstlingers persönlichstes Buch. Auf ungefähr 240 Seiten erzählt sie darin von ihrem Leben: von der Kindheit im Krieg, von ihrer Jugend, den Töchtern, den ersten Schreibversuchen. Das Buch ist in Nöstlingers typischem Stil gehalten: Sie schreibt unsentimental, geradeheraus, ohne zu beschönigen oder zu dramatisieren. Für mich war es ziemlich interessant, mehr über Christine Nöstlingers Privatleben zu erfahren. Leider ist das Buch mit nicht einmal 300 Seiten aber doch ganz schön kurz, sodass gewisse "Stationen" in ihrem Leben nur sehr oberflächlich beschrieben werden. Über ihre Tätigkeit als Schriftstellerin erfährt man zwar ein wenig, aber auch nicht besonders viel. Es war wie eine Zeitraffer-Reise durch ihr Leben von der Geburt 1936 bis heute. Von daher halte ich das Buch zwar für eine gute Lektüre für jeden Nöstlinger-Fan, mir haben aber die auch für ein jüngeres Publikum geeigneten Bücher "Maikäfer flieg" und "Zwei Wochen im Mai", in denen sie über einschneidende Erlebnisse ihrer Kindheit und Jugend im Krieg erzählt, noch besser gefallen.

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