Christine Neder 40 Festivals in 40 Wochen

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Inhaltsangabe zu „40 Festivals in 40 Wochen“ von Christine Neder

Dass Christine Neder ziemlich hart im Nehmen ist, hat sie bereits mit ihrem Buch 90 NÄCHTE, 90 BETTEN bewiesen. Damals schlief sie drei Monate lang jede Nacht in einer anderen Wohnung. Für 40 FESTIVALS IN 40 WOCHEN ließ sie sich erneut auf einen gewagten Selbstversuch ein und besuchte Festivals auf der ganzen Welt. So zum Beispiel das paradiesisch gelegene Saint Lucia Jazz Festival in der Karibik, die berühmte Tomatenschlacht La Tomatina im spanischen Buñol oder das legendäre Wacken Open Air. Im Vordergrund der 40 Geschichten stehen dabei die Menschen, denen die Autorin vor und hinter der Bühne begegnet: Wie erlebt der Flaschensammler das Punkfestival? Wovon träumt die Strawberry-Queen aus Florida? Und was haben der schwedische Philosophiestudent und das Metalgirl in einem fremden Zelt zu suchen?

Oberflächlich, Klischeehaft - einfach nur Zeitverschwendung!

— ausz3it
ausz3it

Wer würde nicht gerne das erleben was Christine erleben durfte? Das ich zumindestens daran teilhaben durfte war großartig!

— jana_confused
jana_confused
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    40 Festivals in 40 Wochen
    ausz3it

    ausz3it

    30. June 2016 um 12:44

    Ich hatte in einem Radiobeitrag von diesem Buch gehört und war ziemlich neugierig geworden. Als ich es dann in den Händen hielt war mein erster Gedanke schon, ob 175 Seiten nicht etwas wenig sei. Immerhin hatte sie 40 Festivals besucht. Die Ernüchterung traf schnell ein, denn es waren pro Festival nur 2-3 Seiten, teilweise sogar nur eine einzige! Bei einem Blick auf die Übersicht der Festivals stellte ich fest, dass ich die meisten noch nie gehört hatte, aber auch einige sehr bekannte dabei waren, wie Wacken oder Rock am Ring. Beim Lesen musste ich leider feststellen, dass es sich hier um sehr oberflächliche, klischeehafte Berichte handelte, wie man sie in jeder Zeitung findet! Auch suchte ich vergeblich eine kurze Beschreibung des jeweiligen Festivals, was besonders bei Unbekannten nervte. Bei mir kam nicht das Gefühl an, dass die Autorin sich ernsthaft mit den verschieden Festivals auseinander gesetzt hätte, sondern eher, dass sie keine große Lust hatte und sowieso schon eine Meinung über das Festival, die Musik und die Leute hat... (Thema Vorurteile, Klischees) Dieses Buch ist reine Zeitverschwendung und kann ich niemandem empfehlen!

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  • 40 Festivals sind nicht genug...

    40 Festivals in 40 Wochen
    amazingbookworld

    amazingbookworld

    29. March 2013 um 20:58

    Der Titel "40 Festivals in 40 Wochen" verspricht Action, Erfahrungen, Saufgelage und viel Musik. Leider konnten diese Erwartungen für mich nicht ganz erfüllt werden... Man begleitet Christine Neder durch die ganze Welt auf 40 Festivals, und das Ganze dann ausreichend bebildert und schön dargestellt. Doch dem Titel darf man nicht so ganz glauben. Christine Neder hat eben doch nicht genau 40 Festivals geschafft, da sie eins "verpasst" hat und ein anderes zweimal besucht hat. Wer da sehr knauserig ist, wird das stören. Ganz so schlimm fand ich es aber nicht. Weiterhin denke ich bei dem Wort "Festival" eher an Musikfestivals, inklusive Zelten und Biertrinken. Doch Neder befasst sich nicht nur damit, sondern besucht auch kleine Independent-Festivals, oder solche, in denen man sich gegenseitig mit Tomaten bewirft, oder einfach mal alles PINK ist. Andere ähnelten eher Dorffesten als Festivals. Ich hatte das nicht erwartet und war demnach überrascht. Für Menschen die gerne neue Festivals entdecken wollen, kann das auf den ersten Blick natürlich super sein, doch viele Festivals sind soo klein, dass die Personenanzahl limitiert ist und 0815-Menschen wie ich dort wohl nie mitfeiern könnten. Na toll! Zum Thema Zelten kann ich nur sagen: Das kommt viel zu kurz! Neder zeltet nicht oft, sondern macht es sich lieber im Hotelzimmer bequem. Hotel und Festival gehört für mich einfach nicht zusammen. Als Minuspunkt sehe ich außerdem, dass Neder oft kaum oder gar nichts über ein Festival erzählt und der Leser nur übere ihre innere Gefühlswelt oder ihre wacklige Beziehung erfährt. Eher uninteressant. Doch warum hat mir das Buch doch ein bisschen gefallen? Ein Großteil hat Christine Neders Schreibstil dazu beigetragen. Ich musste öfter mal schmunzeln oder sogar lachen, weil ihr sarkastischer und lustiger Schreibstil einfach genial war. Super fand ich auch die großzügige Bebilderung! Für die, die nicht genug kriegen, gibt es sogar Internetlinks, bei denen man noch mehr erfährt. Fazit: Für mich hätten es mehr richtig große Festivals geben müssen, und vor allem mehr Insiderinformationen darüber.

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