Christine Neumeyer

 4 Sterne bei 9 Bewertungen
Autorin von Die Päpstin von Mailand, Spargelmorde und weiteren Büchern.
Christine Neumeyer

Lebenslauf von Christine Neumeyer

Geboren an einem eisigen Wintertag im Jahr 1965 wuchs ich in dem verschlafenen Ort STRASSHOF in Niederösterreich auf. Bald zog es mich in die Bundeshauptstadt Wien, vor allem wegen des kulturellen Flairs und um mir die morgendlichen Staus auf den Zufahrtsstraßen nach Wien zu ersparen. Schreiberei: Immer schon liebte ich es, zu lesen, und in Gedanken Abenteuer zu erleben. Irgendwann kam die Lust zu schreiben, und sie ließ mich nicht mehr los. Nach diversen Kurzgeschichten veröffentlichte ich am 1.1. 2013 meinen ersten historischen Roman bei AAVAA und im März meinen ersten Krimi bei Berenkamp. 2016 erschien der zweite historische Roman nach wahren Begebenheiten bei Roman-Verlag: In "Mit der Kraft von Purpur" wird die Wandlung einer einfachen Färbertochter aus Siena zur Seherin und Beraterin des Papstes in Avignon erzählt. 2015 freute ich mich auch über ein Werk-Stipendium des österr. Bundeskanzleramts zur Ausarbeitung eines deutsch-österreichischen Polit-Thrillers, in dessen Folge ich meine Arbeitszeit an der Universität Wien zugunsten der Schrifstellerei reduziere. Des Weiteren bin ich Mitgied im Autorenforum "Montségur", sowie bei den "Mörderischen Schwestern" und den "Österr. KrimiAutorInnen". Beruflicher Werdegang: Eine kaufmännische Ausbildung sowie die mittlere Reife führten mich nach dem beruflichen Einstieg in einem Büro der Bundes-KFK-Prüfstelle zunächst ins Direktionsbüro der Galerie des Schlosses Belvedere in Wien. Nach zehn wunderbaren Jahren Tür an Tür mit faszinierenden Kunstwerken, angefangen bei mittelalterlichen Altären bis zur zeitgenössischen Plastik, umgeben von Hofräten und Kustoden, lockte mich eines Tages ein interessantes Jobangebot an die Universität Wien, wo ich mich an der Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften ebenso wohl fühle. Mit meiner Familie lebe ich am Rande der Donauauen, wo man mich bei Glück und gutem Wetter auf dem Rad oder abgetaucht im grün schillernden Wasser, vielleicht aber auch irgendwo das Tanzbein schwingend oder in einer YOGA-Position, beobachten kann. Ich liebe die Stille und die Natur, in der ich oft Inspirationen für meine Texte finde.

Alle Bücher von Christine Neumeyer

Christine NeumeyerDie Päpstin von Mailand
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Die Päpstin von Mailand
Die Päpstin von Mailand
 (3)
Erschienen am 01.01.2013
Christine NeumeyerTatort. Strasshof. Das blutende Herz
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Tatort. Strasshof. Das blutende Herz
Tatort. Strasshof. Das blutende Herz
 (2)
Erschienen am 07.05.2013
Christine NeumeyerSpargelmorde
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Spargelmorde
Spargelmorde
 (2)
Erschienen am 06.10.2016
Christine NeumeyerMit der Kraft von Purpur (Historischer Roman)
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Mit der Kraft von Purpur (Historischer Roman)
Christine NeumeyerDie Päpstin von Mailand - Großschrift
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Die Päpstin von Mailand - Großschrift
Die Päpstin von Mailand - Großschrift
 (0)
Erschienen am 01.01.2013
Christine NeumeyerDie Päpstin von Mailand: Die Geschichte der Vilemiten
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Die Päpstin von Mailand: Die Geschichte der Vilemiten

Neue Rezensionen zu Christine Neumeyer

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sansols avatar

Rezension zu "Spargelmorde" von Christine Neumeyer

Ein zweiter Fall für Elfriede Volkmann
sansolvor 2 Jahren

Spargelmorde ist der zweite Fall für die österreichische Ermittlerin Elfriede Volkmann. Sie ist Mitte 30 und wird durch einen Leichenfund in ihrem Heimatort regelrecht in ihre Vergangenheit katapultiert. Der Tote ist ihr ehemaliger und verhasster Deutschlehrer. Außerdem kämpft sie gegen eigene Psychosen sowie ihren über 80jährigen Vater – einen verknöcherten Altnazi dem sie nie etwas recht machen konnte bzw. kann. Der ehemalige Gendarm mischt sich dann auch prompt im Hintergrund in ihre Ermittlungsarbeit ein. Dies alles und die sich anbahnende Liebesbeziehung zu ihrem direkten Vorgesetzten Heinz Huber erschweren ihre Arbeit.


Positiv gefallen hat mir die Geschichte an sich. Die dahinterstehende Idee und die Beschreibungen der Gegend sowie der Dorfbewohner.

Massiv gestört hat mich allerdings die Protagonistin. Oft hätte ich Elfriede einfach nur schütteln wollen. Wie kann man denn mit 35 so naiv sein? Nichts über den Vorgesetzten wissen? Technisch so hinter dem Mond leben?

Okay – ihr Vater ist viel älter und hatte einen fragwürdigen Erziehungsstil. Nun fühlt sie sich zu einem ebenfalls deutlich älteren Mann hingezogen (Huber hat einen Antrag auf Pensionierung gestellt und sie möchte seine Nachfolge antreten).

Ist es in Österreich wirklich möglich mit solchen Psychosen im Polizeidienst tätig zu sein? Die Ermittlerin kann jederzeit aufstehen, rausrennen und zu ihrer (befreundeten) Therapeutin gehen?

Schade, für mich hat die gute Story sehr unter der Protagonistin gelitten.

Kommentare: 1
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SiColliers avatar

Rezension zu "Mit der Kraft von Purpur (Historischer Roman)" von Christine Neumeyer

Konnte als hist. Roman nicht überzeugen
SiColliervor 2 Jahren

Achtung: innerhalb der Rezi sind Spoiler; die Absätze sind gekennzeichnet.



Für dieses Buch habe ich rund drei Wochen gebraucht, an den beiden Wochenenden dieser Zeit habe ich es durch je ein anderes Buch, das ich zwischendurch gelesen habe, unterbrochen. Daraus mag man ersehen, daß mich dieser historische Roman nicht überzeugen konnte. Das fing schon damit an, daß sich das Buch wegen des Satzspiegels nur mühsam lesen läßt. Die Bundstege sind so schmal, daß man zur Mitte des Buches hin Schwierigkeiten hat, die Worte zu lesen. Dabei las sich die Inhaltsbeschreibung recht vielversprechend. Die eigentliche Handlung konnte diese Erwartungshaltung auch weitgehend erfüllen, wenngleich es einige inhaltliche Ungereimtheiten gibt.

Es mag nun persönliche Vorliebe sein, die hier mitspielt, aber ein richtiger Lesefluß wollte sich bei mir nicht einstellen. Das Buch ist in meist kurzen Sätzen geschrieben, die mir wie Puzzleteile, die nebeneinander gelegt, aber nicht verbunden wurden, erschienen. Dadurch hatte ich über weite Strecken das Gefühl, einzelne Sätze zu lesen, die jeder für sich standen und nicht unbedingt mit denen in der Nachbarschaft etwas zu tun hatten. Ich habe in der letzten Zeit mehrfach Bücher gelesen, auf die die Beschreibung „relativ kurze Sätze“ ebenfalls zutrifft. Das Gefühl des Nicht-Zusammengehörens hatte ich allerdings nur hier.

Was mich auch irritiert hat, waren einige inhaltliche Ungenauigkeiten bzw. Fehler. So war Caterina war keine Nonne, sondern hatte sich dem Laienorden der Dominikanerinnen, den sog. Mantellaten angeschlossen.* Es wird zwar richtigerweise im Nachwort erwähnt, daß sie sich dem 3. Orden der Dominikanerinnen anschließt, findet sich jedoch nicht in der Romanhandlung. Dort wird immer von „Nonne“ gesprochen. Auf S. 27 wird aus dem eucharistischen Hochgebet zitiert, es aber als „predigen“ bezeichnet. Eine Predigt ist nun aber etwas ganz anderes als das eucharistische Hochgebet.

Oder drei inhaltliche Beispiele:
[ACHTUNG SPOILER]
Monica geht auf Beobachtungsposten im Garten, obwohl sie aus Sicherheitsgründen im Haus bleiben soll. An der Tür bricht sie zusammen, weil die Klinke durch einen Blitzschlag aufgeladen ist und sie einen Stromschlag bekommt. Sie wird verletzt ins Haus gebracht und niemand regt sich auf? Niemand fragt weiter nach?

Stefano und Monica haben vorehelichen Verkehr, welcher ein Kind zur Folge hat. Und niemand regt sich darüber auf oder stört sich daran? Die Reaktionen, so es überhaupt welche gibt, sind liberaler als heute - das paßt doch eher ins 21. denn des 14. Jahrhundert.

Stefano wurde nach dem Tod von Caterina Kartäuser (siehe Nachwort). Ich finde es mehr als unglücklich, ihn dann hier im Buch heiraten zu lassen - und noch dazu eine schwangere Braut. Für einen Roman, der als „historischer Roman“ bezeichnet wird, ist diese Abweichung von der Historie für meine Begriffe denn doch zu groß.
[SPOILER ENDE]


All dies machte das Buch für mich zu einer eher schwierigen Lektüre, die ich froh war, beendet zu haben.

Die Idee selbst hat mir gefallen und mich vom Thema her auch interessiert; die Vermengung von historischen und fiktiven Figuren ist in solchen Romanen üblich und hier gut gelungen. Daß Caterina und Monica sich von Kindesbeinen an kannten und befreundet waren, war nachvollziehbar dargestellt. Wenngleich Monica im Verlauf des Buches mir ob ihrer bisweilen naiven Art und einer Denk- und Handlungsweise, die ich nicht immer nachvollziehen konnte (z. B. der - so schien es mir - plötzlich aufgetretene Neid gegenüber Caterina), schon auch mal auf die Nerven ging. Was aber immerhin bedeutet, daß die Autorin die Figur so glaubhaft angelegt hat, daß ich mich emotional an ihr reiben konnte.

Auf Grund der beschriebenen inhaltlichen Kritikpunkte bin ich am Ende des Romans allerdings verunsichert, was, soweit historische Figuren auftreten, nun stimmt und was erfunden ist. Im Anhang gibt es dankenswerterweise zu den auftretenden historischen Hauptfiguren kurze biographische Angaben. Auch schreibt die Autorin ausdrücklich, daß die Handlung frei erfunden und durch Ereignisse um das Leben der hl. Caterina von Siena inspiriert worden sei. Insofern wäre es besser gewesen, das nicht als „historischen Roman“ zu bezeichnen. Vielleicht wäre mit einer anderen Erwartungshaltung meine Meinung über das Buch eine andere geworden. Mit stilistischer Überarbeitung, so daß die Sätze nicht mehr einzeln für sich stehen sondern einen Lesefluß ergeben, könnte ich in einem nur als „Roman“ oder gar „Roman mit Fantasy- bzw. mystischen Einschlägen“ auch über so manche inhaltliche Ungenauigkeit hinwegsehen bzw. das würde mich in so einem Buch nicht stören. Aber an einen „historischen Roman“ habe ich nun Mal den Anspruch, daß die wesentlichen Dinge und Umstände stimmen sollten. Und da hatte ich hier leider zu oft das Gefühl, daß das nicht der Fall ist.

Caterina allerdings ist nach Avignon gereist und hat vermutlich Anteil daran, daß der Papst nach Rom zurückgekehrt ist. Sie hat „gepredigt“, ist mir ihren Anhängern durchs Land gezogen und hat auch ein Kloster gegründet. Wenn das Buch dazu beiträgt, daß manche Leser wenigstens mit den Grundzügen des Lebens der Heiligen und Kirchenlehrerin bekannt gemacht werden, ist das auch etwas Positives.


Kurzfassung

Das Buch konnte mich stilistisch (und teilweise inhaltlich) nicht überzeugen, wenngleich es die hl. Caterina von Siena in ihren wesentlichen Anliegen gut beschreibt.



* = vgl. LThK (Lexikon für Theologie und Kirche), Band 5, S. 1334. Verlag Herder, Freiburg, 3. völlig neu bearbeitete Auflage 1996

Kommentare: 2
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Monika58097s avatar

Rezension zu "Mit der Kraft von Purpur (Historischer Roman)" von Christine Neumeyer

Eine Geschichte voller Liebe, Verzweiflung und Verlangen
Monika58097vor 3 Jahren

Eine Geschichte voller Liebe, Verzweiflung und Verlangen

Siena im 14. Jahrhundert. Monica träumt davon das Färberhandwerk zu erlernen, doch dann stirbt ihre Mutter an der wütenden Pest und sie selbst wird von einem französischen Gesandten verschleppt. Ihre langjährige und sehr gläubige Freundin Caterina indes hört Stimmen und seltsame Erscheinungen. Ist es wirklich der Gottessohn, der zu ihr spricht? Caterina steht in sehr engem Kontakt zum Papst, den sie liebevoll Väterchen nennt. Sie führt ein karges Leben, ernährt sich nur von Hostien und Traubensaft. Monica gelingt die Flucht von ihrem Peiniger und schließlich schließt sie sich Caterina und ihrem Gefolge an. Monica vertraut Caterina an, dass ein Attentat auf den Papst geplant ist. So hat es sie im Haus des Peinigers vernommen. Eine kleine Gruppe um Caterina herum macht sich auf die Reise nach Avignon, um den Papst zu warnen.

"Mit der Kraft von Purpur" - ein fesselnder historischer Roman. Die Geschichte über zwei Frauen, eng befreundet und doch so verschieden. Da ist Monica, die das Färberhandwerk erlernen möchte und da ist Caterina, die in ihrem Glauben aufgeht, geliebt von den Menschen. Sie bringt den Menschen nicht nur den Glauben, sondern auch viel Liebe entgegen. Doch ist Caterina wirklich so glücklich, wie sie immer vorgibt zu sein? Sie geißelt sich heimlich, um ihrer Gefühle Herr zu werden. Monica bewundert sie einerseits für ihr Auftreten. Gleichzeitig ist sie oft eifersüchtig auf die geliebte Freundin.

Christine Neumeyers Schreibstil ist sehr angenehm und bildhaft. Mit ihr und ihrer Geschichte konnte ich eintauchen in eine längst vergangene Zeit. Historische und fiktive Personen, spannend miteinander verwoben - eine Geschichte voller Liebe, Verzweiflung und Verlangen. Eine Geschichte, die einen die Stunden nur so vergessen lässt.

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Christine Neumeyer wurde am 15. Januar 1965 in Wien (Österreich) geboren.

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