Christine Rath

 4.3 Sterne bei 117 Bewertungen
Autorin von Butterblumenträume, Wildrosengeheimnisse und weiteren Büchern.
Autorenbild von Christine Rath (©)

Lebenslauf von Christine Rath

Christine Rath wurde 1964 geboren und lebte seit ihrer Kindheit am Bodensee. Bei der Messe Friedrichshafen arbeitete sie als Presse- und Marketing-Assistentin. Später zog sie weiter nach Stockach und arbeitete mit ihrem Ehemann in seinen Immobilienbüro, bis sie schließlich im Jahr 2006 ihr eigenes Hotel in Ludwigshafen eröffnete. 2011 erschien ihr Debütroman, "Butterblumenträume".

Neue Bücher

Mondblumenrätsel

 (3)
Neu erschienen am 11.03.2020 als Taschenbuch bei Gmeiner-Verlag.

Alle Bücher von Christine Rath

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Buchformat:
Cover des Buches Butterblumenträume9783839212738

Butterblumenträume

 (34)
Erschienen am 13.02.2012
Cover des Buches Wildrosengeheimnisse9783839214565

Wildrosengeheimnisse

 (27)
Erschienen am 01.07.2013
Cover des Buches Sanddornduft9783839214909

Sanddornduft

 (15)
Erschienen am 05.02.2014
Cover des Buches Maiglöckchensehnsucht9783839216460

Maiglöckchensehnsucht

 (9)
Erschienen am 04.03.2015
Cover des Buches Kastanienfeuer9783839221518

Kastanienfeuer

 (8)
Erschienen am 06.09.2017
Cover des Buches Heidezauber9783839218136

Heidezauber

 (6)
Erschienen am 03.02.2016
Cover des Buches Eisblumenglitzern9783839219447

Eisblumenglitzern

 (6)
Erschienen am 05.10.2016
Cover des Buches Windflüstern9783839220429

Windflüstern

 (6)
Erschienen am 08.03.2017

Neue Rezensionen zu Christine Rath

Neu

Rezension zu "Mondblumenrätsel" von Christine Rath

Spannend und absolut lesenswert
gaby2707vor 10 Tagen

Auf seine erste Klassenfahrt geht der junge Lehrer Felix Schäfer mit gemischten Gefühlen. Zusammen mit seiner Kollegin Carina Brinkmann und 25 Schüler und Schülerinnen der 10c der Jahn-Realschule in Bad Cannstatt geht es nach Überlingen an den Bodensee. Hier soll auch die Landesgartenschau besucht werden. Und wie schon fast erwartet tanzt eine der 17-jährigen Mädchen dauernd aus der Reihe. Flora von Bornstedt, von allen nur Lola genannt, kommt nachdem sie schon einige Male zu spät gekommen ist, nach dem Baden am Abend nicht zur vereinbarten Zeit zum Treffpunkt. Sie bleibt verschwunden. 5 Tage lang.


Kriminalhauptkommissar Michael Harter und Kriminalkommissarin in Ausbildung Bahar Yilmaz versuchen mit ihren 3 Kollegen der Kripo Friedrichshafen alles um die junge Frau zu finden. Als sie zu einem frischen mit Mondblumen geschmückten Grab auf der Landesgartenschau gerufen werden, ahnen sie Schlimmes.




Schon der Prolog hat mich gefesselt, in die Geschichte hinein gezogen und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Es geht schon so spannend los, der Spannungsbogen ist ziemlich hoch und hält sich konstant, obwohl es insgesamt eher ruhig zugeht. Für die Ermittler gestaltet sich dieser Fall sehr schwierig. Immer wieder scheint es kleine Erfolge zu geben. Immer wieder müssen sie diese wieder ad acta legen. Es ist so interessant zu lesen, wie sich die 3 Männer und 2 Frauen plagen müssen, um wenige Schritte vorwärts zu kommen um dann fast durch Zufall in die richtige Richtung zu kommen. Ich war mir ein paar Mal sicher, dass es jetzt dem Täter an den Kragen geht. Aber eine neue Wendung, neue Einsichten haben mich eines besseren belehrt.


Da man die Tote im See vermutet, erfahre ich zum einen einiges sehr Interessantes über das Tauchen im See, vom Bodensee selbst und über die Taucher. Zum anderen über die Suche an Land mit extra geschulten Hunden, die auf die Suche nach Menschen gehen und dabei ihre unwahrscheinlich gute Spürnase zeigen. Im Zuge der Ermittlungen bekomme ich erschütternde Einblicke in das Frauengefängnis Hoheneck und einen Jugendwerkhof in der DDR.


Mit Christine Rath war ich schon einige Male am Bodensee. Ich war dabei, als Maja Winter ihr kleines Café Butterblume am Seeufer in Nußdorf bekommt, wie dieses abgebrannt ist und wieder aufgebaut wurde. Daher habe ich mich sehr gefreut, sie, ihre Tochter Nini und Ruth, die Frau von KHK Harter hier wieder zu treffen.


Aber wie im richtigen Leben gibt es auch hier Menschen, die ich gar nicht mag. Lolas Vater, der Felix Schäfer und die Polizei für den Tod seiner Tochter verantwortlich macht, hat sich meine Sympathie schon bei seinem ersten Auftreten verscherzt. Alle Protagonisten sind sehr menschlich und mit eigenen Charaktereigenschaften ausgestattet beschrieben. Bei den meisten habe ich mich wohlgefühlt und würde den ein oder anderen gerne am Bodensee wiedertreffen.


Ein sehr spannender, eher leiser, sehr interessanter und vielfältiger Krimi, der auch das Thema Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit nicht ausspart. Der einige Wendungen parat hält. Und der mich sehr gut unterhalten, an einigen Stellen auch verstört hat und den ich sehr gerne weiter empfehle.

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Rezension zu "Mondblumenrätsel" von Christine Rath

Und noch ein Bodensee-Krimi
abuelitavor einem Monat

aus der Feder der Autorin, zusammen mit ihrem Mann geschrieben. Letzterer war 35 Jahre lang bei der Kripo tätig. Kein Wunder also, dass speziell diese Szenen und Ideen zur Polizeiarbeit  keine Fehler aufweisen.

Los geht es mit einem eher rätselhaften Prolog. Denn bis zum Schluss kommt davon erst mal rein gar nichts vor in dem Buch. Ich verrate nur so viel: es geht um ein Stück deutscher Geschichte, eine Zeit in der für uns heute unvorstellbare Dinge passiert sind.

Maja & Co. spielen dieses Mal auch nur eine Nebenrolle. Schüler aus Stuttgart machen eine Klassenfahrt nach Überlingen; u.a. wollen sie hier auch die Landesgartenschau besuchen. Nach einem Bad im Bodensee verschwindet Lola. Sie hatte sich schon zuvor immer mal kurz von der Gruppe abgesetzt und auch ihrer besten Freundin verrät sie nicht mehr als dass sie einen „echten Mann“ kennengelernt habe….

Und dann ist Lola verschwunden. Und bleibt das auch, obwohl die Kripo wirklich alles aufbietet, was es nur gibt . Die Ermittler tappen total im Dunklen und sind ratlos. Das bleibt auch so, als nach Tagen auf der Landesgartenschau ein geschmücktes Grab gefunden wird, in dem ein Mädchen im Brautkleid liegt, hübsch dekoriert mit seltenen Mondblumen. Ist das wohl die Vermisste?

Die Spurenlage ist komplett verwirrend und kaum nachvollziehbar – das ist super gemacht. Trotzdem hätten es nicht über 400 Seiten werden müssen, denn sehr viel besteht aus den Gesprächen der „Soko Lola“ – die sich im Kreise drehen und alles Bekannte und Neu dazu Gekommene immer und immer wieder drehen und wenden. Da hätte meiner Meinung nach die Hälfte sehr gut gereicht…

Früher als die Kommissare allerdings war ich auf der richtigen Spur….auf Seite 340 war mir einiges klar – allerdings erklärte das für mich auch nicht die DNA….und alles was dann damit zusammen hängt. Aber nein, mehr verrate ich jetzt wirklich nicht!

Wie immer sind die Beschreibungen „rund um den Bodensee“ sehr schön und realistisch und der Schreibstil von Christine Rath ist leicht und locker. So flogen die Seiten auch nur so dahin bis zum Ende, das alle Fäden zusammenführte und logisch verknüpfte.

 

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Rezension zu "Mondblumenrätsel" von Christine Rath

Auf der Landesgartenschau in Überlingen wird ein Schneewittchen-Grab entdeckt
SuEdelmannvor 2 Monaten

https://www.susanne-edelmann.de/2020/03/mondblumenraetsel/

Seit langem bin ich ein Fan von Christine Rath und ihren Romanen, insbesondere ihrer am Bodensee spielenden Reihe rund um das Café Butterblume, die 2012 mit „Butterblumenträume“ begann. Im Herbst 2017 erschien mit „Kastanienfeuer“ der vorerst letzte Band der Serie und seitdem warte ich ungeduldig auf eine Fortsetzung. Eine solche ist „Mondblumenrätsel“ nur indirekt: Zwar spielt auch diese Geschichte wieder in Überlingen am Bodensee, aber Maja, Nini und ihr Café Butterblume kommen nur in Nebenrollen vor. Dennoch habe ich mich über das Wiedersehen gefreut und die neue Geschichte hat mich von der ersten Seite an gepackt.

Schon im Prolog geht es spannend los, denn erzählt wird hier der Versuch eines jungen Paares, im Jahre 1975 aus der DDR zu fliehen. Dann folgt ein krasser Szenenwechsel: Wir befinden uns in der Gegenwart und begleiten den jungen Lehrer Felix Schäfer (das ist nun schon mein drittes Buch innerhalb weniger Wochen, in dem ein Felix eine der Hauptrollen spielt!) mit seiner Schulklasse auf Klassenfahrt an den Bodensee. Wie das halt so ist: Die Lehrer haben ihre liebe Mühe mit den pubertierenden Teenagern, die sich nur wenig für die Landesgartenschau in Überlingen begeistern können. Vor allem Lola sorgt immer wieder für Ärger, weil sie zu spät an verabredeten Treffpunkten erscheint. Und eines Abends taucht sie gar nicht mehr auf: Die Klasse war im Strandbad, doch als es Zeit wird, zur Jugendherberge zurückzukehren, ist Lola verschwunden. Niemand hat sie gesehen, ihr Handy ist offensichtlich ausgeschaltet. Felix bleibt nichts anderes übrig, als die Polizei einzuschalten.

Eine großangelegte Suche beginnt: Schon bald müssen Kriminalhauptkommissar Michael Harter (Lebensgefährte von Ruth, Mitarbeiterin im Café Butterblume) und seine junge Kollegin Bahar Yilmaz die Kollegen der Kripo Friedrichshafen hinzuziehen, es wird eine SOKO gebildet, Wasserschutzpolizei, Taucher, Suchhunde, Helikopter und Wärmebildkameras kommen zum Einsatz. Doch Lola bleibt verschwunden, ihre Spur verliert sich an der sogenannten Gläsernen Werft. Hier wird einer ihrer Turnschuhe gefunden, auf dem Boden sind Schleif- und Blutspuren, die Spurensicherung kann schließlich die DNA von Lola und zwei weiteren Personen feststellen, doch wer waren diese Personen? Und wo ist Lola jetzt? Lebt sie überhaupt noch?

Dann wird auf dem Gelände der Landesgartenschau ein frisches Grab entdeckt, mit den seltenen Mondblumen bepflanzt. Darin liegt ein junges Mädchen, das wie Schneewittchen aussieht, mit rot geschminkten Lippen, einem weißen Brautkleid und einem Efeukranz im Haar. Die SOKO ermittelt auf Hochtouren, doch alle Spuren laufen ins Nichts, immer wieder endet die Suche in einer Sackgasse und allzu oft muss die SOKO wieder ganz von vorne beginnen, während in Überlingen die Angst wächst und eine Bürgerwehr ihre Aufgabe allzu ernst nimmt…

Wie eingangs erwähnt, hat mich dieser Krimi von Anfang an gefesselt und nicht mehr losgelassen. Die Geschichte ist aus vielen wechselnden Perspektiven erzählt, mal kommen die verschiedenen Ermittler, mal Felix, Maja oder Nini zu Wort, das sorgt für Spannung und viele Cliffhanger an den Kapitelenden. So manche scheinbar heiße Spur endet im Nichts, geschickt lockt die Autorin ihre Leser immer wieder auf falsche Fährten. Und erst ganz zum Schluss offenbart sich, was der Kriminalfall am Bodensee mit den im Prolog erzählten Geschehnissen in der DDR zu tun hat. Daneben kommen noch andere wichtige zeitgeschichtliche Themen zur Sprache, die geschickt in die Handlung verwoben werden, ohne sie zu überfrachten.

Gerade in der aktuellen, von der Corona-Pandemie geprägten Situation war dieses Buch für mich wie eine Offenbarung. Es war so spannend, dass ich stundenlang die Realität um mich herum vollkommen vergessen habe. Dank des erzwungenen Zuhausebleibens und des Mangels an Presseterminen, die ich derzeit wahrnehmen kann, hatte ich Zeit, um dranzubleiben und so habe ich das Buch kaum noch weggelegt. Auch als ich die Lektüre beendet hatte, hat die Geschichte noch lange nachgewirkt.

Fazit: Ein rundum gelungener Krimi, der einen den Alltag vollkommen vergessen lässt. Und nun sitze ich wieder hier und warte erneut sehnsüchtig auf einen neuen Roman von Christine Rath, denn die Geschichten am Bodensee sind noch lange nicht zu Ende erzählt.

Übrigens: Dieses Buch hat die Autorin zusammen mit ihrem Mann Dieter Jaeschke verfasst, der 35 Jahre bei der Kripo gearbeitet hat. So konnte sie aus erster Hand Informationen über die Arbeit der Kriminalpolizei in die Geschichte einfließen lassen, ebenso wie viele lokale Informationen über die Bodenseeregion, wo das Paar gemeinsam lebt.

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches ButterblumenträumeundefinedR
Liebe Leserinnen,

in meinem ersten Roman "Butterblumenträume" muss Maja eine Entscheidung treffen, die ihr ganzes Leben verändern wird. Soll sie ins kalte Wasser springen und ihren Traum vom eigenen Café am schönen Bodensee wahr machen oder in der gewohnten Sicherheit des langweiligen Alltags verharren? Durch die Begegnung mit der alten Frieda und den Herzklopfen, den der Gärtner Christian in ihr auslöst, wird ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt. Wollt Ihr diese romantische Geschichte gewinnen? Dann sagt mir doch, welche romantische Aktion bei Euch zuletzt Herzklopfen ausgelöst hat! Ich freue mich auf Eure Antworten.. bis zum 1. Mai 2015 gibt es 2 Exemplare zu gewinnen!
68 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches WildrosengeheimnisseundefinedR
Liebe Leserinnen,
Maja ist endlich glücklich in ihrem "Cafe Butterblume" am schönen Bodensee und mit ihrem Freund Christian. Als jedoch eine hübsche junge Frau verschwindet, die zuletzt in ihrem Café gesehen wurde, und auch noch dort eingebrochen wird, ist es vorbei mit der Ruhe. Höchste Zeit, für den attraktiven Kriminalkommissar Michael Harter, einzugreifen!
"Wildrosengeheimnisse" ist ein ebenso spannender wie romantischer Roman. Ihr könnt ihn 2 x gewinnen, wenn Ihr mir bis zum 01.05.2015 verratet, welche romantische Situation Euch zuletzt berührt hat! Viel Glück!
66 BeiträgeVerlosung beendet
E
Letzter Beitrag von  esposa1969vor 5 Jahren
Mein Buch ist auch da und ich bin sehr gespannt....
Cover des Buches MaiglöckchensehnsuchtundefinedR
"Für mein Maiglöckchen Lily, in Liebe Hermann" steht auf der alten Spieluhr, die Maja beim Renovieren der alten Villa am Bodensee, in der sie eine Pension eröffnen will, findet. Was hat die sonderbare Irin Nora damit zu tun, die eines Tages dort auftaucht und behauptet, die rechtmäßige Erbin zu sein? Als auch noch der attraktive Pensionsgast Peter auf myeteriöse Weise ums Leben kommt, wird es Zeit für Kommissar Michael Harter, die Sache in die Hand zu nehmen und für Maja, erneut um ihr Glück zu kämpfen.
Die turbulente Fortsetzung der Geschichte um Maja und ihr "Café Butterblume"  am schönen Bodensee verspricht wieder Spannung und Romantik - wollt Ihr sie gewinnen? 2 Exemplare davon gibt es bis zum 01.05.2015, wenn Ihr mir erzählt, welch romantisches Ereignis Euer Herz am meisten berührt hat! Viel Glück!
48 BeiträgeVerlosung beendet

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