Christine Schleifer Sehnsucht die mich trägt

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Inhaltsangabe zu „Sehnsucht die mich trägt“ von Christine Schleifer

1972 wurde Christine Jakob in Arad/Rumänien geboren. Behütet wuchs sie als deutschsprachiges Mädchen in einem deutschbesiedelten Dorf auf. Christine beginnt ihre Lebensgeschichte ab dem fünften Lebensjahr zu erzählen. Gehen Sie mit auf die „Sehnsuchtsreise“ in eine vergessene Zeit und erleben Sie den spannenden Wandel von einem jungen, einfachen Mädchen aus Rumänien zu einer heute in Deutschland lebenden modernen Frau. Die Sehnsucht nach … Liebe, Geborgenheit, Gesundheit, Friede und ihrer Heimat, trägt sie durchs ganze Leben.

Sehr persönlicher und gefühlvoller Bericht, der helfen kann, den Blick aufs Wesentliche zu schärfen.

— Igelmanu66
Igelmanu66

Ein wirklich lesenswertes sowie mitreißendes Buch, welches einen rundherum alles vergessen lässt und in den Bann zieht.

— pandora70
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  • Ein Leben voller Sehnsucht

    Sehnsucht die mich trägt
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    27. August 2016 um 17:00

    »Wieso nur waren sie 1.200 km weit entfernt von mir? Ich weinte nur, wenn ich alleine war, um keinen traurig zu machen. Insbesondere nicht meine Großeltern, die mir täglich die Kraft gaben, um mich hier zurechtzufinden. Ich sollte es mal besser haben, so ihre Worte. Ein besseres Leben wollten sie uns ermöglichen, aus tiefster Liebe. Wieso ich denn kein gutes Leben hatte – in Rumänien – verstand ich nicht. Warum konnten nicht alle einfach wieder nach Hause gehen, wir zurück in unser Haus, zu den Tieren, den Menschen, den Freunden und sonntags in die Kirche?« Christine ist acht Jahre alt, als sie zusammen mit ihrer Familie ihr kleines Dorf in Rumänien verlässt, in dem sie bislang lebte und in dem sie so glücklich war. Weshalb die neue Heimat Deutschland ihre Zukunft besser und schöner machen soll, sieht sie noch nicht, aber ihr Vertrauen zu den Menschen, die sie lieben, ist stark. In diesem Buch erzählt die Autorin ihre eigene Geschichte. Am Anfang steht ein glückliches und behütetes kleines Mädchen in einem 800-Seelen-Dorf in Rumänien. Die Auswanderung nach Deutschland wirft die ersten Schatten in ihr Leben, gefolgt von einigen späteren Schicksalsschlägen. All das wird zu einem sehr persönlichen Bericht, der über Erwartungen, Hoffnungen und Sehnsüchte erzählt, über Krisen und darüber, wie man sie meistert, über den Glauben an Gott und all die Dinge, auf die es im Leben wirklich ankommt. Die Autorin schreibt einleitend, dass sie diese ihre Geschichte ursprünglich nur für ihre Kinder festhalten wollte, sich dann aber dafür entschieden hat, auch andere Menschen an ihren Erfahrungen teilhaben zu lassen. Ich könnte mir vorstellen, dass in der Tat Leser*innen in ähnlichen Situationen wie Christine sich verstanden fühlen und dadurch profitieren könnten. Anderen Lesern mag das Buch als Anreiz dienen, mal wieder den eigenen Blick fürs Wesentliche zu schärfen. Kleiner Kritikpunkt: Mir persönlich war der Erzählstil ein wenig zu gefühlvoll und viel zu oft wurde von der „Sehnsucht“ erzählt. Aber ich bevorzuge auch generell einen eher sachlichen Stil. Zudem ist es, wie gesagt, ein sehr persönlicher Bericht, in dem die Autorin deutlich ihre Gefühle ausspricht – was wiederum sehr berührend ist. Fazit: Sehr persönlicher und gefühlvoller Bericht, der helfen kann, den Blick aufs Wesentliche zu schärfen.

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