Alle Bücher von Christine Schmidjell

Cover des Buches Rote Gedichte (ISBN: 9783150189269)

Rote Gedichte

 (6)
Erschienen am 01.04.2012
Cover des Buches Dezember (ISBN: 9783150191224)

Dezember

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Erschienen am 24.07.2013
Cover des Buches "Es ist gewiss, du bist nicht Ich" (ISBN: 9783150185346)

"Es ist gewiss, du bist nicht Ich"

 (3)
Erschienen am 26.03.2009
Cover des Buches Das ABC der Tiere (ISBN: 9783150184417)

Das ABC der Tiere

 (3)
Erschienen am 01.03.2006
Cover des Buches Grüne Gedichte (ISBN: 9783150189276)

Grüne Gedichte

 (3)
Erschienen am 01.04.2012
Cover des Buches Herbstgedichte (ISBN: 9783150112410)

Herbstgedichte

 (3)
Erschienen am 17.07.2019
Cover des Buches Juli (ISBN: 9783150191170)

Juli

 (2)
Erschienen am 26.03.2014

Neue Rezensionen zu Christine Schmidjell

Cover des Buches Frühlingsgedichte (ISBN: 9783150106242)stefan182s avatar

Rezension zu "Frühlingsgedichte" von Evelyne Polt-Heinzl

Eine bunte Mischung
stefan182vor 4 Monaten

„Frühlingsgedichte“, ausgewählt von Evelyne Polt-Heinzl und Christine Schmidjell, versammelt 51 Gedichte, die sich thematisch mit dem Frühling beschäftigen. Der Gedichtband ist in drei Rubriken unterteilt. Den Anfang macht „Frühlingsboten“. Die Gedichte, die in dieser Rubrik zusammenkommen, handeln vom beginnenden Frühling, der aufkeimenden Natur und der langsam einsetzenden Wärme, die den Winter vertreibt. So beschäftigt sich bspw. das Gedicht „Vorfrühling“ von Ernst Stadler mit den frühlingshaften Winden und was diese mental im lyrischen Ich auslösen; „Frühling“ von Selma Meerbaum-Eisinger beschreibt, wie die Frühlingssonne schrittweise den Winter verdrängt. Die erwachende Tier- und Pflanzenwelt spielt in den Gedichten von Detlev von Liliencron („Märztag“) und Rainer Maria Rilke („Wenns Frühlings wird“) eine Rolle. Den Weg ins Grüne thematisieren Johann Anton Friedrich Reil („Das Lied im Grünen“) und Johann Wolfang von Goethe („Osterspaziergang“). Die zweite Rubrik „Des Lenzens Widerspruch“ handelt vom Schein des Frühlings. Dass der Winter keineswegs schon gebannt ist, die Eisheiligen vor der Türe stehen, steht im Fokus der Gedichte „Der wilde April“ (Georg Britting), „Die Eisheiligen“ (Max Herrmann-Neisse) und „Die drei Eisheiligen“ (Carl Zuckermayer). Die gesellschaftskritischen Gedichte „Über das Frühjahr“ von Bertold Brecht und „Der März in der Luft des Hochhauses“ von Jürgen Becker beschäftigen sich mit der Entfremdung des (modernen) Menschen von der Natur.  Die letzte Rubrik „Wonnemonat Mai“ zentriert den fünften Monat des Jahres. Hier finden sich ausgelassene Gedichte wie Goethes „Mailied“ oder „Der Mai“ von Friedrich von Hagedorn. Der Tag der Arbeit spielt in Brechts „Mailied der Kinder“ eine Rolle; Melancholie strahlt das Gedicht „Maienregen“ von Else Lasker-Schüler aus. Insgesamt ist der Ton der Gedichte meist feierlich, fröhlich und – da die wärmere Jahreszeit ansteht – euphorisch; teilweise ist er – besonders in der zweiten Rubrik – aber auch betrübt bis depressiv. In der Sammlung „Frühlingsgedichte“ finden sich außerdem experimentelle Lyrik wie H. C. Artmann oder Ernst Jandl („frühlingsbeginn“) und humorvolle Gedichte (Robert Gernhardt: „Osterballade“). Insgesamt sind die in „Frühlingsgedichte“ ausgewählten Texte eine schöne Mischung aus Klassikern des 18. und 19. Jahrhunderts, der Moderne und der Nachkriegs-/Gegenwartsliteratur.

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Cover des Buches Wintergedichte (ISBN: 9783150111314)stefan182s avatar

Rezension zu "Wintergedichte" von Evelyne Polt-Heinzl

Eine schöne Gedichtsammlung
stefan182vor 8 Monaten

„Wintergedichte“, ausgewählt von Evelyne Polt-Heinzl und Christine Schmidjell, versammelt 52 verschiedene Gedichte, die sich inhaltlich mit der winterlichen Jahreszeit beschäftigen und lyrisch beschreiben, wie diese durch Schnee, Frost und Kälte die Landschaft verändert. Der Winter wird in den verschiedenen Gedichten aus unterschiedlichen Warten betrachtet. So tritt er einerseits als rauer Geselle auf, der klirrende Kälte und beißenden Wind mit sich bringt; der die Natur unter sich begräbt und sie bis zum Frühling absterben lässt (z.B. G. Keller: „Erster Schnee“ oder A. v. Chamisso: „Der erste Schnee“). In einzelnen Gedichten führt diese winterliche Tristesse zu Melancholie (H. Hesse: „Grauer Wintertag“) und die Hoffnung auf einen baldigen Frühling (J. v. Eichendorff: „Winternacht“), in anderen zu einem Rückzug in die wohlige Wärme des Hauses (G. Trakl: „Ein Winterabend“; T. Kramer: „Das Nüsseklopfen“). Andere Gedichte thematisieren stärker die freudigen Aspekte des Winters. Hier ist der Winter nicht rau, sondern erschafft pudrige Wunderländer, in denen man Schneemänner bauen (A. H. Hoffmann v. Fallersleben: „Der Schneemann“), Schlitten fahren (C. Morgenstern: „Winter-Idyll“) oder eislaufen kann (G. Hauptmann: „Eislauf“). Die Wortwahl der Gedichte ist meist gehoben, die Auswahl beschränkt sich aber nicht nur auf altbekannte Klassiker. Epochentechnisch stammen die Gedichte v.a. aus der Romantik, dem Realismus und dem Expressionismus. Stellenweise finden sich in der Sammlung auch experimentelle Gedichte (E. Jandl: „vor winterbeginn“ oder N. C. Kaser: „bittrer winter“). Insgesamt ist „Wintergedichte“ eine schöne Gedichtsammlung, die verschiedene Seiten des Winters und die damit einhergehenden Gefühle bzw. Stimmungslagen behandelt.

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Cover des Buches Dezember (ISBN: 9783150191224)sommerleses avatar

Rezension zu "Dezember" von Evelyne Polt-Heinzl

Schöne Gedichte für die Zeit im Dezember
sommerlesevor 2 Jahren

Im Reclam Verlag erscheint das Büchlein "Dezember-Gedichte" als Teil der 12-bändigen Reihe "Monatsgedichte". Es ist eine Sammlung von monatlich passennden Gedichten deutscher Dichter/innen, die wunderbar in diesen Monat passen.  

Im Dezember kommen mit Nikolaus, Weihnachten und Silvester gleich drei Feste daher, die die Menschen mit Gefühlen und Wünschen erfüllen. Es ist aber auch die Zeit der Rückbesinnung auf das vergangene Jahr und der guten Vorsätze und Hoffnungen für das neue Jahr.  

Das Reclam-Bändchen bringt eine kleine Auswahl von 56 Gedichten, den erwartungsvollen Auftakt macht Rose Ausländer mit "Dezember", es folgen Eugen Roth, Jürgen Becker und Martin Greif mit "Barbarazweige". Der Nikolaus ist ein lang erwarteter Tag, er wird mit Knecht Ruprecht von Theodor Storm gehuldigt. Als Wintermonat bringt der Dezember Kälte und mancherorts Schnee, auch hierfür gibt es eine kleine Gedichtauswahl von Carl Zuckmayer "Wintervögel", Matthias Claudius und Rainer Maria Rilke. Wenn der Weihnachtsbaum aufgestellt wird, ist die Weihnachtsfreude groß, deshalb darf in diesem Büchlein auch A. Hoffmann von Fallerslebens "Der Weihnachtsbaum" nicht fehlen. Die Wünsche der Kinder rücken das Fest in ein ganz besonderes Licht, hierzu passt perfekt Heinrich Seidels "Ich wünsche mir ein Schaukelpferd". Auch modernere Dichter wie Günter Grass sind mit "Der Feiertag" vertreten. 

Das Jahr klingt aus mit: Else Lasker-Schüler, Annette von Droste-Hülshoff, Kurt Tucholsky und Joachim Ringelnatz.

Die vielseitige Auswahl erfolgte von Evelyne Polt-Heinzl und Christine Schmidjell, die mit einem kurzen Vorwort "Was dieser Dezember zu bieten hat" für die Einleitung sorgten. Dieses Reclambändchen hat als eines der 12 Bücher der Reihe "Monatsgedichte" ein kleines kompaktes Format und fügt sich mit zeitlich passendem Cover wunderbar in die Reihe ein. 

Eine kleine, aber feine Auswahl an bekannten und neueren Gedichten, die sich um die Tage im Dezember ranken. Für mich eine schöne Einstimmung und ein Moment des Innehaltens und Genießens dieser schönen Poesie.  

Als kleines Mitbringsel in der Adventszeit sicher ein ideales Geschenk und auch für Kartengrüße wunderbar geeignet. 

Kommentare: 3
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