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Silberburg_Verlag

vor 2 Jahren

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Christine Schurr nimmt Ihre Leser und Lerserinnen in Ihrem Roman »Münsterturm« mit ins schwäbische Ulm kurz vor dem zweiten Weltkrieg. Die sympathische und selbstständige Magda steckt voller Pläne und Enthusiasmus für ihr eigenes Leben. Auch eine glückliche Liebe zeichnet sich ab, als sie den jungen Engländer Robert kennen lernt. Doch der heraufziehende Krieg wird alles ändern …
Eindrücklich zeigt Christine Schurr, wie das Weltgeschehen keine Rücksicht auf das Individuum nimmt, wie sich von einem auf den anderen Tag alles ändern kann. Ein Buch das trotz der Tragik der Zeit Mut macht und eine junge Frau auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben begleitet.
Eine Leserunde mit der Autorin für zeitgeschichtlich interessierte Leserinnen und natürlich für alle, die Ulm kennen …

Autor: Christine Schurr
Buch: Münsterturm

Silberburg_Verlag

vor 2 Jahren

Wir freuen uns auf viele Bewerbungen!

angel1843

vor 2 Jahren

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Die Geschichte klingt interessant! Liebesgeschichten vor, während und nach dem Krieg sind ein sehr interessantes Thema. Viele Beziehungen sind während des Krieges gescheitert... Ich hüpf mal in den Lostopf und versuch mein Glück.

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Churchy_Andreas

vor 2 Jahren

Kapitel 9-12
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Weihnachten-Silvester und - ein Wiedersehen mit Robert.
Magda zweifelt. Ihr Telefonat mit Robert an Weihnachten verläuft steril, wie Du schreibst. Interessante Definition.
Jakobs Beine bestehen aus Gummi wie er sagt. Es wird schlimmer mit seiner Krankheit.
Die Silvesterparty ist in Günzburg bei ihrer Freundin Luise und ihrem Freund Gerd. Und die Zweifel, die sie noch geplagt haben verfliegen, als bei der Party – Überraschung – Robert auftaucht. Aber die Zeit ist leider viel zu kurz. Roberts Zug fährt schon früh. Magda will ihn an Ostern besuchen. Die zwei haben es nicht einfach. Eine Fernbeziehung und zusätzlich noch politische Hindernisse.
Luise und Gerd heiraten und Magda erzählt Tante Eda, dass sie schon fleißig für die Fahrkarte spart, um Robert in Berlin zu besuchen. Tante Eda, sie kümmerte sich um Magda als sie krank war, hat immer ein offenes Ohr für sie und dann überrascht sie Magda mit dem Geld für die Fahrkarte nach Berlin. Magda ist überglücklich, bis ihr Vater die Reise verbietet. Aber ihre Mutter setzt sich mit einer erstaunlichen Bestimmtheit durch und so steht ihrer Fahrt nichts mehr im Wege.
Starke Reaktion ihrer Mutter. Während sie sonst des Friedens Willens neutral reagiert, setzt sie sich diesmal für ihre Tochter ein. Ziemlich mutig wie Magda bemerkt.

Churchy_Andreas

vor 2 Jahren

Kapitel 13-16
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Endlich kann sie ihren Robert wiedersehen. Dornröschen? Na ja, wenn man sich nur alle halbe Jahre sehen kann. Der Vergleich passt irgendwie.
Magd ist überwältigt von der Großstadtmetropole Berlin und selbst München kommt ihr da provinziell vor. Zwei Verliebte in Berlin. Wie bist Du auf die Idee mit der Oper gekommen?
Magda kommt verlobt aus Berlin zurück. Und wie sie richtig feststellt: Was wird ihr Vater sagen? Die ablehnende Reaktion ihres Vaters wird überstrahlt von der Sorge nach Jakob. Er braucht jetzt einen Rollstuhl.
Trotz seiner Krankheit macht Jakob Abitur und Magda ist mit Hochzeitsvorbereitungen beschäftigt. Von Tante Eda bekommt sie den Stoff für ihr Brautkleid und die Überfahrt bezahlt ihr Vater, obwohl er eigentlich gegen die Hochzeit ist. Die Überfahrt ist für den 6.9. geplant. Oje, da klingeln bei mir alle Alarmglocken.
Der Abschied vom Hof naht. Und bei dem Satz: „… dass es einfacher war aufzubrechen, als zurückgelassen zu werden.“, fällt mir das Lied von R.E.M. ein: „it's easier to leave than to be left behind“.

Churchy_Andreas

vor 2 Jahren

Kapitel 17-20
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Es ist passiert. Deutschland erklärt den Krieg und Magda kommt nicht mehr zu Robert nach England. Ihr Vater wird einberufen und sie beginnt die Briefe, die sie Jakob schreiben will in ihr Tagebuch zu schreiben. Auch Frieder wird einberufen, aber bevor er weg muss, heirat er noch seine Maria.
Ein Jahr nach Kriegsbeginn kommt ihr Vater nach Hause. Ein Fremder? Der Krieg verändert die Menschen.
Auch Frieder bekommt Heimaturlaub und man beschließt, sich auf dem Hof in Ersingen zu treffen. Mit der Fahrradanhängerkonstruktion kann auch Jakob mit. Wieso hat die(nicht technisch gesehen) eigentlich nicht gehalten?
Und jetzt kommt die Stelle, die auch auf dem Buchrücken ist. „Wenn Du in den Himmel blickst...“. Das stimmt Magd weiß nicht, wo Robert ist und hat so nicht mal eine Vorstellung. Das kann ich mir vorstellen, dass das viel schwieriger sein muss.
„Elender Krüppel?“ Bravo Magda. Das war genau die richtige Reaktion!
Dann die Szene mit dem Münster. Vielleicht nur für mich als Ulmer, aber das war eine richtige Gänsehautszene für mich.
Bombenangriff auf Ulm. Alles zurücklassen und so schnell wie möglich in den Bunker. Und danach? Nur das Glück überlebt zu haben. Ihr Haus, alles weg.

Churchy_Andreas

vor 2 Jahren

Kapitel 21-24+Epilog
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Sie finden Unterschlupf auf dem Hof in Ersingen. Dann aber die Entscheidung, Jakob in den Oberen Riedhof zu bringen. Mit dem heutigen Wissen. Hätte ich am liebsten „Nein“ geschrien. Da ist übrigens demnächst eine Gedenkveranstaltung für die Ermordeten des Oberen Riedhofes. Das wäre mir ohne Dein Buch gar nicht aufgefallen. Jetzt regt es zum Nachdenken an.
Wie befürchtet, Jakob überlebt das Heim nicht. Und nach den Worten des Pfarrers kommen Magda auch erste Zweifel am „natürlichen“ Tod ihres Bruders.
„Leben. Ich will überleben.“ Trotz der ganzen Schicksalsschläge gibt Magda nie auf.

Der Krieg ist aus und Magda schafft es, einen Brief an Robert zu senden. Und dann der Schockmoment für mich: Robert ist gefallen. Alle Hoffnung vergebens. Verdammter Krieg. Hätte ich den Prolog genauer gelesen, hätte ich mir diesen Moment erspart. Aber so habe ich eben wie Magda auf eine glückliches Ende gehofft.
Dein Abschluss mit der „Beerdigung“ der Briefe an Roberts Apfelbaum finde ich sehr gelungen. Es stimmt versöhnlich und Magda blickt doch noch in eine neue Zukunft.

Ich bin froh, dass ich über dieses Buch gestolpert bin. Dank Dir für diese bewegende Geschichte. Ich weiß nicht, ob ich als Ulmer emotional mehr berührt bin als andere. Vielleicht. Und ich bin froh ein, wie sagst Du so schön, „Friedenskind“ zu sein und diesen Krieg nicht habe miterleben müssen. Die „vergnüglichen Lesestunden hatte ich trotz Schicksalsschlägen und „Schockmoment“.

Übrigens: Schlauer Schachzug, das Buch im Jahr des 125-jährigen Münsterturmjubiläums zu veröffentlichen ;)

abetterway

vor 2 Jahren

Kapitel 21-24+Epilog
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Vielen Dank das ich dieses Buchlesen durfte.
Hier ist meine Rezi:
http://www.lovelybooks.de/autor/Christine-Schurr/M%C3%BCnsterturm-1173284727-w/rezension/1206087884/

Die wird noch auf Amazon und Thalia veröffentlicht.

britta70

vor 2 Jahren

Kapitel 21-24+Epilog
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Hier noch meine Rwzi, die zwar schon länger hochgeladen ist, aber wegen Internetproblemen hier noch nicht verlinkt wurde. Herzlichen Dank, dass ich dieses tolle Buch lesen durfte!

http://www.lovelybooks.de/autor/Christine-Schurr/M%C3%BCnsterturm-1173284727-w/rezension/1204772585/

angel1843

vor 2 Jahren

Kapitel 21-24+Epilog
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Entschuldigung, das es so lange gedauert hat. Hier meine Rezi:

http://www.lovelybooks.de/autor/Christine-Schurr/M%C3%BCnsterturm-1173284727-w/rezension/1207880818/

Und danke, dass ich das Buch lesen dürfte.

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