Christine Spindler Mond aus Glas

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Inhaltsangabe zu „Mond aus Glas“ von Christine Spindler

Seit Lunas Zwillingsschwester Stella nach einer Tumoroperation gestorben ist, ist jeder in ihrer Familie mit seiner Trauer überfordert. Die Ehe der Eltern hält dieser Belastung kaum stand. Als Luna Finn kennen lernt, dessen Eltern sich gerade getrennt haben, erkennen die beiden, wie einzigartig sie sind, und plötzlich bemerkt Luna, dass sie geheimnisvolle Fähigkeiten hat. Christine Spindler hat mit „Mond aus Glas“ einen aufwühlenden Roman über Trauer, erste Liebe, Gefühle und Hoffnung geschrieben. Die Autorin schickt ihre Leser in einer atemlosen Fahrt von Himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt. Ihr berührender Schreibstiel lässt einem gleichzeitig lachen und weinen. Ein Buch zum Nachdenken und Staunen, für Jugendliche und Erwachsene

Ein Himmelhochjauchzende & zu Tode betrübt!! Es entführt uns in die tiefsten Tiefen des Lebens! Must Read! *.*

— BuecherFeenkiste
BuecherFeenkiste

Die Geschichte besticht durch emotionale Tiefe und ganz viel Lebensweisheit. Eine literarische Bereicherung!

— Silentreader
Silentreader

Tiefgründige Charaktere und eine bewegende Story, die unter die Haut geht! Von Langeweile oder Oberflächlichkeit war hier keine Spur!

— SharonsBuecherparadies
SharonsBuecherparadies

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    Mond aus Glas
    Christin87

    Christin87

    19. November 2014 um 10:15

    Zwei Familien mit herben Schicksalsschlägen. Krankheit,Tod, Scheidung, Umzug - Verlust auf jeder Ebene. Und dazwischen zwei Teenager, die zuerst einander finden und dabei auch sich selbst. Durchzogen ist das Ganze mit einem kräftigen Schuss Spiritualität. Und obendrauf erhält man im Nachwort auch noch die Erkenntnis, dass ein Großteil des Buches aus wahren Begebenheiten des Lebens der Autorin inspiriert wurde. "Mond aus Glas" ist eines dieser preiswerten E-Books von denen man eigentlich nicht viel erwartet, die einen am Ende aber begeistert zurücklassen. Trotz all der Tragik trägt die Geschichte immer eine gewisse Hoffnung und Aufmunterung in sich, welche einem auch als Leser, der vielleicht auch den ein oder anderen Verlust erlitten hat, in die eigene Situation zurück versetzen kann, einem aber zeigt, dass es immer irgendwie weiter geht und das nach dem Dunkel auch das Licht ins Leben zurück kommen wird. Einmal mehr eine absolute Leseempfehlung.

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  • außergewöhnlich gefühlvoll - ein tolles Buch

    Mond aus Glas
    Buechereulenparadies

    Buechereulenparadies

    18. March 2014 um 23:08

    Mond aus Glas von Christine Spindler Ich freue mich immer, wenn ich ein Buch von einer eher unbekannten Autorin zu geschickt bekomme und so war ich richtig glücklich, als ich im März letztes Jahr ein wunderbares Buch bekam. „Mond aus Glas“ von Christine Spindler, erschienen im Renate Götz Verlag, erzählt die Geschichte von Luna, Finn und vielen anderen, die auf der Suche nach ihrem Platz in der Welt sind. Auf 196 Seiten konnte ich diese Suche hautnah miterleben und mit den Protagonisten auf eine spannende Reise gehen. Lunas Welt ist seit dem Tod ihrer Schwester Stella nicht mehr die Selbe. Denn Stella wusste sich in der Gesellschaft zu behaupten und nicht weiter aufzufallen. Und so passte sich Luna an das Verhalten von Stella an, um ebenfalls nicht aufzufallen. Jedoch muss sich Luna nun neu einordnen, ob es in ihrer Familie oder ihre Klasse ist. Denn sie ist immer sehr ehrlich und verschreckt damit ihre Mitmenschen. Emotionen prallen sozusagen von ihr ab und niemand hätte geglaubt, dass Luna sich jemals verlieben würde. Denn auch ihre Eltern geben seit dem Tod ihrer Schwester kein Traumpaar mehr ab. Sie streiten sich in einer Tour und das entgeht selbst Luna nicht. Doch dann tritt Finn in ihr Leben und sie lernt, was Liebe wirklich heißt. Denn Finn ist auch kein normaler Junge. Er leidet an der Bluter-Krankheit. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, machen seine Mutter und seine Schwester ihm das Leben nicht gerade einfacher. Seine Mutter trennt sich nämlich gerade von ihrem Mann, ist überängstlich, was ihn betrifft, und weiß nicht, wie sie mit ihrer Tochter Motte umgehen soll. Denn dieser gefällt es überhaupt nicht, dass sie von ihrem „Papsilein“ wegziehen muss. Und so streikt sie in einer Tour. Ob es der Schlafstreik ist, den sie nicht lange durch hielt, oder der Schulstreik. So bleibt Finns Mutter nichts anderes übrig, als ihren Ex-Mann immer wieder anzurufen und ihn um Hilfe zu bitten. All das muss Finn ertragen, doch als er Luna begegnet ändert sich sein ganzes Leben, denn sie bringt sein Leben wieder zum leuchten und zeigt ihm, dass man auch mit seiner Krankheit ein lebenswertes Leben ohne Angst leben kann. Und Luna verbirgt noch ein Geheimnis, welches sie selbst noch nicht kennt, aber zusammen mit Finn kommen sie diesem Geheimnis immer mehr auf die Spur und somit beginnt eine spannende Reise für alle... Der Klappentext von „Mond aus Glas“ von Christine Spindler hat mich äußerst angesprochen und so war es für mich glasklar, dass ich dieses Buch einfach rezensieren muss. Und es hat mich nicht enttäuscht. Anfangs war es etwas schwer in das Buch reinzukommen, da man mit zu vielen Charakteren überrumpelt wurde und diese erst einmal in seinem Kopf ordnen musste. Doch hatte man erst einen Faden gefunden, ging die Spannung los. „Mond aus Glas“ erzählt die Geschichte von zwei Familien, die sich im Laufe der Story kreuzen. Die erste Familie ist die Familie Jannik. Zu dieser Familie gehört Luna, die gerade ihre Schwester und gleichzeitig beste Freundin Stella verloren hat. Luna, ihre Mutter, ihr Vater und ihre Tante versuchen mit dieser Situation umzugehen. Doch wie es im Leben nun einmal so ist, gelingt dem einen das besser und dem anderen eben nicht. Evi, die autistische Tante von Luna, sieht die Welt anders als alle um sie herum. Und irgendwie war sie für mich der Ruhepol der Familie. Ich glaube auch, dass sie, obwohl sie nur eine beschränkte Auffassungsgabe besitzt, sehr intelligent ist. Ihre Einfühlsamkeit gegenüber ihren Lieben, macht sie für mich so wichtig für diese Familie. Ich hatte das Gefühl, dass sie sozusagen der Kleber ist, der alles zusammenhält. Luna dagegen kann nicht viel mit Emotionen anfangen. Sie ist immer auf die Wissenschaft bedacht und es ist ihr sehr wichtig, alles wissenschaftlich zu erklären. Doch als Finn in ihr Leben tritt, ändert sich das schließlich. Denn Liebe kann man nicht wirklich wissenschaftlich erklären. Sie passiert einfach. Und auch Luna beugt sich schließlich dieser Erkenntnis und lässt es einfach geschehen. Sie macht eine große Entwicklung durch, bei der sie lernt, auf andere einzugehen und auch Gefühle zuzulassen. Sie ist sehr liebevoll im Umgang mit Finn und Evi. Jedoch behandelt sie sie nicht, als hätten sie eine Behinderung bzw. Krankheit, sondern wie ganz normale Menschen. Und dadurch ist mir Luna sehr ans Herz gewachsen. Auch Finn macht eine große Entwicklung durch. Von seiner Mutter wurde er immer wie ein rohes Ei behandelt und irgendwann ging die Angst dann auch auf ihn über. Natürlich muss man mit seiner Krankheit vorsichtig sein, doch irgendwie hatte ich am Anfang das Gefühl, dass er vergessen hatte zu Leben. Und das bringt ihm Luna schließlich bei. Sie nimmt natürlich keine großen Risiken in Kauf, aber durch sie ist sein Leben lebenswerter geworden. Denn Finn konnte sich nie vorstellen, dass irgendein Mädchen je auf ihn stehen würde. Doch da Luna anders ist als ihre gleichaltrigen Artgenossen, interessiert sie sich nicht dafür, dass Finn durch seine Krankheit ein Außenseiter geworden ist. Zusammen sind sie wirklich ein süßes Paar und ich genoss die Zeit, die ich mit den beiden verbringen konnte. Auch die Eltern der beiden sind ausgesprochen interessante Charaktere. Dies und die Tatsache, dass die Story so außergewöhnlich wie wunderbar ist, macht „Mond aus Glas“ zu einem absoluten Lesegenuss. Auch läd das Cover zu Tagträumen ein. Es ist wunderschön gestaltet und zeigt den Mond in seiner schönsten Form. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der Lust auf eine lustige, traurige, romantische und abwechslungsreiche Geschichte hat. Diese Geschichte wärmt die Seele in kalten Tagen.

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  • Leserunde zu "Mond aus Glas" von Christine Spindler

    Mond aus Glas
    TinaZang

    TinaZang

    Nachdem ich hier so eine wunderbare Leserunde mit meinem Jugendroman „Total durchgeknallt, die Jungs!“ erlebt habe, möchte ich nun eine weitere Runde starten, diesmal mit einem ernsten Roman, in dem es um Trauer geht, um Loslassen und Verzeihen und darum, nach einem Schicksalsschlag wieder zu sich zu finden – und auch wieder zueinander. Es ist außerdem ein Roman über die erste Liebe und über heilende Kräfte. Es eignet sich besonders für Leser/innen, die keine Scheu vor märchenhaften und übersinnlichen Inhalten haben. Ich verlose 10 broschierte Exemplare und 10 E-Books (mobi oder epub). Schreibt mir einfach, was ihr bevorzugt oder ob ihr in beide Lostöpfe wollt. Noch eine Anmerkung, falls jemand sich über den Namen wundert: Ich bin hier als Tina Zang angemeldet, weil ich die meisten meiner Bücher unter diesem Pseudonym schreibe. Christine Spindler ist mein richtiger Name.

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    • 321
    Solengelen

    Solengelen

    17. March 2014 um 19:32
    iich_ schreibt Ich hoffe ja, dass ich sowas nicht erleben muss und bin bei allen die ihren Schmerz bereits zu tragen haben.

    Man kann den Schmerz nur erahnen. Ich hoffe diesen auch nie ertragen zu müssen.

  • Ein wunderschön besinnliches Buch über schwere Zeiten und Wendepunkte

    Mond aus Glas
    schafswolke

    schafswolke

    23. January 2014 um 17:11

    Luna und Stella sind unzertrennlich. Die Zwillinge haben eine typische Verbindung, die ja Zwillingspäarchen zugesprochen wird. Doch als Stella mit 14 Jahren an einem Hirntumor stirbt, verliert nicht nur Stella ihre Schwester, auch der Rest der Familie gerät aus dem Gleichgewicht. Zwei Jahre später muss die Familie sich der Frage stellen, wie geht es weiter? Luna lernt Finn, den neuen Nachbarsjungen, kennen. Und mit Finn entdeckt Luna ganz neue Seiten des Lebens kennen. Und auch Finn beginnt sich von seiner überbehütenden Mutter zu lösen. Motte, Finns kleine Schwester, hält alle ganz schön auf Trab und ist so gar nicht mit dem Umzug in die neue Nachbarschaft einverstanden, denn das bedeutet. dass sie nun nicht mehr eine Familie sind, da sich die Eltern gerade getrennt haben. Und auch Lunas Eltern haben sich aus den Augen verloren und wissen nicht, wie sie es ändern können. Das Buch setzt ca. 2 Jahre nach Stellas Tod an. In Rückblicken erfährt man mehr über die schwere Zeit, die mit dem Hirntumor begann. In diesem Buch gibt es einige mystische Momente, die bestimmt nicht jedem liegen. Mich haben sie allerdings nicht gestört. Jedes Kapitel beginnt mit ein paar Gedichtzeilen, die auch von der Autorin Christine Spindler sind, sogenannte "Frühwerke". Der Schreibstil ist leicht und einfühlsam, aber trotz des schwierigen Themas ist es kein Buch, das einen bedrückt zurück lässt; im Gegenteil - es macht Mut zum Leben. Ich konnte das Buch nur schwer weglegen. Dieses Buch ist mal wieder für alle Generationen geeignet,

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  • Mond aus Glas

    Mond aus Glas
    Johannisbeerchen

    Johannisbeerchen

    13. January 2014 um 15:06

    Meinung: Mond aus Glas fiel mir bei lovelybooks auf und ich habe mich gleich bei der Leserunde beworben. Natürlich interessierte mich die Geschichte, aber so ein Schmanckerl hätte ich nicht erwartet. Es geht um zwei verschiedene Familien. Luna lebt mit ihren Eltern Urban und Vera und ihrer Tante Evie zusammen. Luna hatte eine Zwillingsschwester, aber Stella starb bei einer Tumoroperation. Seitdem ist nichts mehr wie es war. Die Eltern flüchten sich in ihre Trauer und Luna muss nun ohne ihre geliebte Stella leben. Irgendwann zieht nebenan eine neue Familie ein. Marianne hat sich gerade von ihrem Mann getrennt und ist mit den Kindern Finn und Motte umgezogen. Beide Familien haben ihre Probleme und müssen versuchen, diese zu bewältigen. Ihr seht, es ist eine ganze Menge an Personen. Anfangs war ich ein wenig überfordert damit, aber mit der Zeit wird es besser und die Charaktere wachsen einem ans Herz. Besonders Motte fand ich ganz herzallerliebst. Auch hatte ich die ersten paar Seiten ein paar Probleme mit dem Schreibstil. Ich kann nicht erklären warum, hauptsache ist jedoch, dass sich dieses Problemchen von selbst gelöst hat. Im Buch sind wunderschöne Weisheiten zu lesen, Sätze, die einen nicht mehr loslassen. Auch am Anfang jedes Kapitels gab es ein kleines Gedicht, welche von der Autorin selbst sind. Zwischendurch hatte ich längere Pausen beim Lesen, aber das hat den Lesefluss nicht im Geringsten gestört. Ich war sofort wieder in der Geschichte drin und zum Ende konnte ich gar nicht mit dem Lesen aufhören. Wer nur eine Familiengeschichte erwartet, muss auch die mystischen Elemente bedenken, die einen Teil der Geschichte ausmachen. Das nimmt nicht sehr viel Platz ein, spielt jedoch eine wichtige Rolle. Fazit: Auf jeden Fall ein sehr empfehlenswertes Buch.

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  • emotional, berührend, einfach wundervoll

    Mond aus Glas
    Manja82

    Manja82

    04. January 2014 um 17:40

    Kurzbeschreibung: Seit Lunas Zwillingsschwester Stella nach einer Tumoroperation starb, ist jeder in ihrer Familie mit seiner Trauer überfordert. Die Ehe der Eltern hält dieser Belastung kaum stand. Als Luna Finn kennenlernt, dessen Eltern sich gerade getrennt haben, erkennen die beiden, wie einzigartig sie sind, und plötzlich bemerkt Luna, dass sie geheimnisvolle Fähigkeiten besitzt. (Quelle: Götz, Dörfles) Meine Meinung: Stella und Luna sind Zwillinge. Doch dann wird Stella schwer krank, sie hat einen Hirntumor und stirbt bei einer Operation. Seit diesem Tag hat sich alles in der Familie Jannik verändert. Vor allem Mutter Vera ist restlos überfordert mit ihrer Trauer. Gerade als ein wenig Ruhe eingekehrt ist kommen Details über Stellas Operation ans Licht, mit denen die Familie nun fertig werden muss. Währenddessen zieht Finn ins Lunas Nachbarschaft und die beiden fühlen sich sehr zueinander hingezogen. Und dann entdeckt Luna noch Fähigkeiten an sich, die sie bisher nicht gekannt hatte, und die sich als magisch herausstellen … Der Roman „Mond aus Glas“ stammt aus der Feder der Autorin Christine Spindler. Es war mein zweites Buch der Autorin. Das erste war ein eher witziges und so war ich nun gespannt auf diese doch eher ernste und nachdenkliche Seite von ihr. Luna ist 16 Jahre alt, ein offenes und ziemlich direktes Mädchen, das gerne mit dem Vater über alles Mögliche philosophiert. Luna ist intelligent wirkt aber manchmal sehr in sich gekehrt. Von anderen wird Luna oft als anders angesehen. Sie philosophiert gerne mit ihrem Vater über alles Mögliche. Nach Stellas Tod hat sich Luna verändert. Das ist aber nicht verwunderlich, immerhin waren die Mädchen miteinander verbunden, Stella war Lunas Halt, ihr Licht. Finn ist Bluter. Er ist das komplette Gegenteil von Luna, eher ruhig und verschlossen, in sich gekehrt. Er ist anderen gegenüber höflich, hat aber auch eine rebellische Seite an sich. Ich mochte sowohl Luna als auch Finn sehr gerne, sie passen wirklich gut zusammen. Die Liebesgeschichte zwischen Luna und Finn ist zart und herzlich. Neben den beiden genannten gibt es noch einige weitere Charaktere. Lunas Familie, ihre Eltern Vera und Urban beispielsweise. Vera ist mit Stellas Tod, der Trauer eher überfordert während Urban eher der Typ ist der seine Trauer nicht zeigt und sich um die Familie kümmert. Oder auch Evi, Lunas behinderte Schwester. Für sie ist Ordnung das A und O, sie braucht sie zum Leben. Sie ist lieb und nett, einfach eine tolle Figur. Und dann natürlich auch Finns Familie, wobei ich hier besonders Finns Mutter hervorheben möchte. Sie bemuttert Finn von vorne bis hinten, was mir persönlich ja manchmal schon zu viel wurde. Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar. Leicht und locker kommt man in die Geschichte rein und teilweise wird es sogar richtig gehend poetisch. Er passt auf jeden Fall toll zum Gesamtbild. Die Handlung selber ist berührend und herzergreifend. Themen wie Freundschaft, Liebe, Familie aber auch Trauer, deren Bewältigung und Loslassen sowie Selbstfindung werden im Buch angesprochen. Die Stimmung ist ganz besonders, emotional und gefühlvoll. An manchen Stellen wird es witzig und charmant, die bedrückende Stimmung wird ein wenig aufgelockert. Das Ende ist eher ruhig gehalten. Es passt perfekt zur gesamten Geschichte, rundet sie ab und hat mich zufrieden aber auch nachdenklich zurückgelassen. Fazit: „Mond aus Glas“ von Christine Spindler ist ein emotionaler und bewegender Roman. Die außergewöhnlichen sympathischen Protagonisten, eine herzerwärmende Liebesgeschichte und eine Handlung die zum Nachdenken anregt haben mich gefangen genommen und mir wundervolle Lesestunden beschert. Definitiv lesenswert!

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  • Berührend und nachdenklich stimmend

    Mond aus Glas
    Anneblogt

    Anneblogt

    30. December 2013 um 21:32

    Mond aus Glas Erster Satz: Luna Jannik hockte in Mantel und Stiefeln auf der Holztreppe im Windfang und schaute ohne Eile zu, wie Tante Evi den Reißverschluss ihres taubenblauen Anoraks einfädelte und dabei Amazing Grace summte, ihr Anziehlied. Inhalt: Lunas Zwillingsschwester Stella ist bei einer Tumoroperation am Gehirn gestorben. Seitdem verarbeitet jedes Familienmitglied die Trauer anders und die Ehe der Eltern beginnt zu kriseln. Luna hingegen meint ihre Schwester immer noch wahrzunehmen und entdeckt zusammen mit Finn eine wunderbare Gabe an sich. Finn ist mit seiner Mutter und seiner jüngeren Schwester neu hergezogen und wird zu Lunas Freund, nachdem er sich von den übertriebenen Sorgen seiner Mutter befreit hat. Diese ist mit den Tatsachen, dass Finn Bluter ist und dass ihre Tochter Motte streikt und nicht in die Schule gehen will, weil sie nicht bei ihrem Vater leben darf, total überfordert und sucht öfters Trost beim Alkohol. Doch Luna und Finn halten zusammen und nach und nach scheint es für einige Probleme auch Lösungen zu geben… Meine Meinung Handlung: Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist berührend, emotional und traurig, doch nach und nach keimen auch Hoffnung, Liebe und Freundschaft auf. Besonders schön ist die zarte Liebesgeschichte zwischen Finn und Luna. Man begleitet sowohl Finn als auch Lunas Familie durch ihren Alltag und lernt jedes Familienmitglied durch die Perspektivenwechsel kennen. Jedes Familienmitglied vollführt eine Wandlung und macht Fortschritte in ihrem Denken und Handeln. Zwar ist die Handlung nicht wirklich spannend, die alltäglichen Situationen sind aber sehr authentisch geschildert und wirken sehr realitätsnah. Außerdem gab es viele lustige und unterhaltsame Szenen, ebenso aber auch traurige und nachdenklich machende. Der kleine „Showdown“ zum Ende, Mottes Verschwinden, hat doch auch etwas Spannung ins Buch gebracht und man hat sich gefragt, ob es wirklich noch ein Happy End geben kann. Dieses gab es ja zum Glück Was mir an diesem Buch sehr gefallen hat, ist das man richtig mitfühlt, da die Geschichte einfach sehr real wirkt und man doch auch etwas daraus lernen kann und sie einem zum Nachdenken bringt. Deshalb gibt es für die Handlung 5 von 5 Punkten. Charaktere: Besonders gerne mochte ich Luna, das“ Mondkind“, sie ist sehr ehrlich und tritt manchen Leuten damit auch mal auf die Füße, da ihr diplomatisches Verhalten nicht unbedingt liegt. Die wissenschaftlichen Gespräche mit ihrem Vater Urban fand ich sehr interessant und man merkt ihre besondere und hochsensible Art. Sie ist noch immer stark mit ihrer Schwester verbunden und ist sich sicher, dass diese irgendwo noch existiert und entdeckt mit Stellas und Finns Hilfe ihre neue Gabe. Finn finde ich sehr sympathisch. Anfangs ist er eher linkisch und schüchtern, allerding bringt er nach dem Umzug und dem Treffen mit Luna Mut auf, um die übertriebene Betreuung und Sorge seiner Mutter einzudämmen, da diese ständig um ihn Angst hat, da er ja Bluter ist. Er lernt aber sehr gut, mit seiner Krankheit umzugehen und traut sich mehr. Seine Schwester Motte (eigentlich Charlotte) wurde deshalb jahrelang vernachlässigt und hat eine starke Bindung zu ihrem Vater und ihren Plüschtieren aufgebaut. Ihren Streik fand ich sehr amüsant und ihre freche und plauderhafte Art hat mich sie ins Herz schließen lassen. Allerdings konnte ich gut verstehen, warum sie ihre Mutter nicht so gerne mochte, Marianne finde ich nämlich auch eher unsympathisch und es hat lange gedauert, bis sich ihr Handeln geändert hat. Lunas Mutter Vera hingegen, eine Künstlerin, mochte ich sofort. Zwar ist sie anfangs ziemlich mit der Trauer überfordert, macht aber große Fortschritte. Besonders rührend fand ich, wie sie sich um ihre geistig leicht behinderte Schwester Evi kümmert. Diese mochte ich auch schon ab der ersten Seite, ihre unbekümmerte und ebenfalls ehrliche Art gefällt mir sehr. Urban, Lunas Vater, war mir auch sehr sympathisch, er versucht seine Trauer eher zu unterdrücken und für seine Familie da zu sein. Die weiteren Nebencharaktere fand ich sehr schön beschrieben, man konnte sich alle Protagonisten richtig vorstellen und sie haben für den einen oder anderen Lacher gesorgt. 5 von 5 Punkten. Schreibstil: Der Schreibstil ist super. Er ist flüssig zu lesen, transportiert aber trotzdem sehr gut die Emotionen und berührt. Die Kapitelaufteilung ist gelungen und es sind keine Rechtsschreibfehler zu finden. 5 von 5 Punkten. Cover: Das Cover ist eher schlicht gehalten, das Motiv und die sanften Farben gefallen mir aber sehr gut und passen gut zum Buch, zum Thema und zur vermittelten Stimmung. Sie haben etwas sehr Beruhigendes. 5 von 5 Punkten. Fazit: Ein berührendes und nachdenklich machendes Buch mit einem sehr schönem Schreibstil, das ich jedem empfehlen würde, auch wenn es nicht sonderlich spannend ist, aber einem einfach sehr nahe geht. 5 von 5 Punkten.

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  • Mond aus Glas

    Mond aus Glas
    Solengelen

    Solengelen

    30. December 2013 um 02:03

    Zwillinge über den Tod hinaus.  Zwei Familien, die wieder zu einander finden, neu zueinander finden, durch die besonderen Menschen vereint, für immer in Liebe miteinander verbunden.  Christine Spindler erzählt eine leise berührende Geschichte.  Lunas Zwillingsschwester stirbt mit 14 Jahren. Eine Tragödie für die Familie. Jeder trauert auf seine Weise. Evi, ein ganz besonderer Mensch, ist der "Kleber", der die Familie miteinander verbindet. Durch ihren strukturierten Tagesablauf auch eine gewisse Ruhe ausstrahlt.  Finne Familie "leidet" unter der Überfürsorglichkeit  seiner Mutter ihm gegenüber. Seine Schwester kommt eigentlich "zu kurz". Durch die Begegnung von Finn und Luna ändert sich viel für beide Familien. Durch den leichten, aber nachhaltigen Schreibstil führt uns die Autorin durch diese feine, aber nachdenklich machende Geschichte. Man fiebert mit, leidet mit und freut sich über positive Veränderungen. Gerne empfehle ich dieses besondere Buch. 

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  • Ein interessantes und berührendes Buch

    Mond aus Glas
    Michelle13579

    Michelle13579

    20. December 2013 um 20:57

    Kurzmeinung: Das Buch ist interessant und sehr berührend. Inhalt: Seit Lunas Zwillingsschwester Stella nach einer Tumoriperation starb, ist jeder in ihrer Familie mit seiner Trauer überfordert.Die Ehe der Eltern hält der Belastung kaum stand. Als Luna Finn kennenlernt dessen Eltern sich gerade getrennt haben erkennen die beiden wie einzigartig sie sind und pl9tzlich bemerkt Luna dass sie geheimnisvolle Fähigkeiten beaitzt. Meine Meinung: Dieses Buch ist sehr emotional und auch interessant. Die Hauptfiguren sind Luna und Finn. Sie sind meine Lieblings Figuren weil sie einfach besonders sind und geheimnisvoll. Einiges ist allerdings etwas  langweiilig. Außerdem hat mir dieses abwechseln Der Charaktere in jedem kapitel nicht gefallen. Deshalb gebe ich diesem Buch 3Sterne.

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  • Mond und Stern

    Mond aus Glas
    Saphir610

    Saphir610

    18. December 2013 um 21:09

    Luna hat ihre Zwillingsschwester bei einer Operation an einem Hirntumor verloren. In der Familie versucht jeder auf seine Art mit der Trauer, dem Verlust fertig zu werden. Besonders Lunas Mutter droht daran zu zerbrechen, der Vater unterdrückt eher seine Gefühle und ist der Organisator. Zur Familie gehört noch die autistische Schwester von Lunas Mutter, die mit ihrer Art Halt gibt und der Geschichte noch eine besondere Note gibt. In der Nachbarschaft zieht Finn mit seiner Mutter und kleinen Schwester ein. Finn ist Bluter und ist durch seine Mutter überbehütet. Dazu sind in dieser Familie auch einige Geheimnisse, die sie fast zerbrechen lässt. Luna und Finn lernen sich kennen und scheinen füreinander bestimmt. Da finden beide innere Stärke und Kraft und vielleicht auch die ein oder andere besondere Gabe. Stella und Luna, Sternenkind und Mondkind. Das Sternenkind ist nicht mehr da und ihre Leuchtkraft verschwindet nicht. Diese Geschichte hat so viel menschliches, zeigt so viele Facetten, alleine von der Trauer, aber auch vom Weg der Liebe, die so viel Kraft geben kann. Sehr schön und einfühlsam geschrieben, ein wenig "übersinnliche" Kraft gibt dem Roman eine besondere Note. Die Personen sind gut beschrieben und ich konnte sie mir gut vorstellen. Dazu, ganz wunderbar, am Anfang eines jeden Kapitels ein Gedicht, oder einfach Gedanken in kurze, aber sehr aussagefähige Worte gefasst. Das Cover passt sehr gut zum Buch, zu Luna, und vermittelt eine tolle Stimmung.

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  • Schwere Schicksale

    Mond aus Glas
    hoonili

    hoonili

    17. December 2013 um 16:09

    Lunas Zwillingsschwester ist an einem Hirntumor gestorben. Das Leben der Familie hat sich schlagartig verändert und nichts ist wie es mal war. Jeder trauert anders. Lunas Mutter steckt ihre Trauer in das Malen und ihr Vater arbeitet viel zu viel. Jeder versteckt sich vor Gesprächen und so entfernen sich alle voneinander. Aber Lunas Tante Evi ist für sie da. Als Luna Finn kennenlernt verliebt sich sich in ihn. Die beiden fühlen sich von Anfang an sehr voneinander angezogen. Doch auch Finn hat es nicht einfach. Seine Familie ist kompoliziert und er leidet an einer Krankheit. Werden die beiden es zusammen meistern können? Dieses Buch ist sehr emotional geschrieben und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Die kleinen Zitate fand ich wunderschön. Ich konnte mich sehr gut in die Geschichte hineinfühlen und habe mit Luna mitgelebt.

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  • Eine emotionale und literarische Bereicherung

    Mond aus Glas
    Silentreader

    Silentreader

    17. December 2013 um 11:44

    Das Schicksal zweier Familien, die beide auf unterschiedliche Weise mit Krankheit, Trauer und einem Neuanfang umgehen müssen, ist in diesem Roman so dicht gewebt und mit so viel Lebensweisheit gespickt, dass man nach der ersten Lektüre gleich noch einmal von vorn beginnen möchte, um sicherzugehen, dass einem auch nichts entgangen ist. Aus unterschiedlichen Perspektiven erzählen die Figuren von ihren intimen Gedanken und Gefühlen. Was anfangs noch kaleidoskopartig wirkt, bündelt sich nach und nach zu einem einzigen Farbstrom, je näher sich die beiden Familien und vor allem auch Luna und Finn kommen. Alleine sind die beiden Familien in alten Mustern gefangen - die Familie Jannik in ihrer Trauer um Lunas Zwillingsschwester Stella, die bei der Operation ihres Gehirntumors gestorben ist, und Finns Familie, die an seiner Bluterkrankheit und schwerwiegenden Geheimnissen zerbricht -, doch gemeinsam gelingt es ihnen, diese Muster nach und nach aufzubrechen und die Vergangenheit zu bewältigen. Die Trauer um die verstorbene Stella, so unterschiedlich die einzelnen Familienmitglieder sie auch erleben, ist in diesem Buch so greifbar und nachvollziehbar, dass man beim Lesen zutiefst bewegt ist. Doch dieser Roman schlägt nicht nur traurige Töne an. Dank Lunas Tante, der geistig behinderten Evi, und Finns kleiner Schwester Motte kann man auch das ein oder andere Mal herzlich schmunzeln und sich von der kindlichen Lebensweisheit noch eine Scheibe abschneiden. Am besten haben mir jedoch die Gedichte gefallen, die die Autorin selbst verfasst und jedem Kapitel vorangestellt hat. Sie leiten thematisch in das neue Kapitel ein und sind in ihrer Einfachheit doch so tiefgründig, dass ich mir einige davon herausgeschrieben habe. Generell habe ich bisher selten in einem Roman so viele Zitate markiert wie in diesem. Denn der Autorin gelingt es, in klarer und einfacher Sprache bedeutende Dinge zu sagen. Wer also auf der Suche nach einem tiefsinnigen Buch ist, das einen noch lange über die Lektüre hinaus beschäftigt, der sollte "Mond aus Glas" unbedingt lesen. Wer weiteres über dieses Buch erfahren möchte, kann sich die Diskussionen der Leserunde hier auf Lovelybooks dazu ansehen. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich an dieser Runde teilnehmen durfte!

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  • Ein Buch, was mich überzeugen konnte und sehr bewegte...

    Mond aus Glas
    SharonsBuecherparadies

    SharonsBuecherparadies

    16. December 2013 um 13:53

    Erstmal danke ich Lovelybooks und der Autorin selbst, die mir dieses tolle Buch für die Leserunde zur Verfügung stellten! Worum geht es? Zwei Familien. Zwei Schicksale. Stella kam bei einer OP ums Leben und nur noch Luna ist da. Die beiden waren Zwillinge. Seitdem kämpft die Familie mit Trauer und Eigenschuld. Vera, die Mutter der Zwillinge ist besonders damit überfordert und als dann nach einiger Zeit noch gewisse Dinge ans Licht kamen, die mit Stellas Tod zu tun haben, gerät das Gleichgewicht der Familie stark ins Wanken. Dann lernt Luna Finn kennen. Auch er hat es nicht einfach. Er wird von seiner Mutter stark behütet, denn diese bringt eine dunkle Vergangenheit mit sich. Und zwischen Luna und Finn entwickelt sich Liebe und plötzlich entdeckt Luna etwas magisches an sich...sie besitzt gewisse Fähigkeiten. Auszug aus dem Buch Seite 37 "Der Rabe Einsamkeit umkreist mich und hackt der Zeit die Stunden aus" Seite 109 ">>Mir wurde gerade bewusst<<, so brachte sie mühsam hervor, >>dass...dass...<<, Finn tat es für sie. >>Dass Stella so etwas Schönes wie diese Liebe niemals erleben wird.<<" Der Einstieg in das Buch gelang mir sehr gut. Gleich aufgefallen sind mir die schönen Verse über jedem Kapitel, welche einfach gut zur jeweiligen Situation in dessen gepasst haben. Der Schreibstil war flüssig und leicht und es dauerte nicht lange, da war ich schon tief in der Geschichte drin und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Natürlich bemerkte ich auch gleich die Vielzahl der Charaktere. Doch Frau Spindler schaffte es, diese so übersichtlich darzustellen, dass es nicht zur Verwirrung beim Lesen kam. Nach einigen Kapiteln bemerkte ich auch schon, mit welcher Tiefgründigkeit und mit welchen starken Emotionen hier gearbeitet wurde. Es faszinierte und berührte mich sehr. Die Geschichte ging sehr ans Herz und ich war teilweise froh, nicht selbst in Lunas Lage zu stecken. Geschrieben wurde das Buch aus der 3. Erzählperspektive. Jeder Charakter erlebt seine eigene Story. Auch wenn einige von Euch der Meinung waren, dass Lunas magische Fähigkeiten hier nicht in die Geschichte passen würde. So bin ich der Meinung, dass diese die Geschichte zu etwas Besonderem machen. Ich finde sie passen wunderbar hinein und runden die Story damit vollends ab. Die Beziehung zwischen Luna und Finn wurde nur sehr zart beschrieben und gelang nicht in den Vordergrund. Das fand ich sehr positiv. Das Cover gefällt mir super. Es zeigt vermutlich Luna und drückt eine traurige Stimmung und die gewisse Tiefgründigkeit aus. Es passt hervorragend in mein Regal. Die Charaktere waren hier sehr vielseitig. Jeder Charakter wurde sehr tiefgründig beschrieben. Man erfuhr sehr viel über diese. Lunas Familie trauerte und litt sehr unter Stellas Tod. Dies wurde hier sehr detailliert beschrieben und man spürte die Trauer sehr. Bei Finn hingegen merkte man, wie sehr er von seiner Mutter betüdelt und behütet wurde. Und als dann heraus kam, welches Geheimnis diese mitsich brachte, wurde es sogar nochmal richtig spannend. Sehr viel Freude bereitete mir auch Motte, die kleiner Schwester von Finn. Über sie konnte ich viel lachen. Sie war der Wirbelsturm der Familie. Fazit: Dies war eine sehr innige und traurige Geschichte, die sehr unter die Haut ging. Von Oberflächlichkeit und Langeweile keine Spur. Ich kann hier für nur die folgende Wertung vergeben - Cover: 5/5 - Story: 5/5 - Schreibstil: 5/5 - Charaktere: 5/5 - Emotionen: 5/5 Gesamt: 5/5 Palmen © Sharons Bücherparadies http://sharonsbuecher.blogspot.de

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  • Mond aus Glas

    Mond aus Glas
    Federzauber

    Federzauber

    16. December 2013 um 12:29

    Lunas Zwillingsschwester, Stella starb an einem Gehirntumor. Nach zwei Jahren trauert die Familie immer noch und findet kaum einen Ausweg heraus, so dass die Familie droht auseinander zu gehen. Bis die Familie neue Nachbarn bekommt und eine wunderbare Freundschaft und Liebe zwischen Luna und Finn entsteht... Eine poetiche, leicht philosophische und esotherische Geschichte, mit  übersinnlichen Elementen. Eine im Großen und Ganzen schöne Geschichte, in der ich Anfangs einige Schwierigkeiten hatte einzusteigen, mir aber beim weiterem Lesen immer mehr gefiel. Alle Charaktere waren mir Anfangs etwas skurril, bizarr und seltsam durch ihre komplizierten Gedankengänge, Wortwahl und etwas merkwürdigem Handeln. Sei es in Lunas Familie als auch in Finns Familie. Sogar die Jüngste von allen ( Motte) verwendete für ihre 10 Jahre sehr hoch gewählte Wörter wie Promiskuität, Nötigung, Sanktionen... die mich ein wenig verwirrten, da ich mir schwer vorstellen kann, dass 10-jährige schon solche Wörter im Alltag benutzen. Genauso mit Lunas und Finns Verhalten, Gedanken... Das anfangs Verwirrende, hat sich  beim weiteren Lesen, nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, verflüchtigt. Und hat mich nicht mehr weiterhin gestört.   Das ganze Buch hat vor jedem Kapitel ein Gedicht und beinhaltet viele schöne Sätze, die ich mir als Zitate notiert habe, weil sie mir sehr gut gefallen haben:  "Sie ist nicht fort. Sie ist immer noch da, nur heller als vorher, darum können wir sie nicht mehr sehen".  "Meine Spuren, sagte sie, werden immer auf deine Spuren sein."...    Ein Buch über Trauer, Liebe und Hoffnung, dass mich auch zum Nachdenken gebracht hat, mich aber leider nicht so berührt hat wie erhofft...  Ein Buch eher für Erwachsene als für Jugendliche. Denn es ist schon eine etwas anspruchsvollere Lektüre mit vielen Gedankengänge der Erwachsene, die ein Jugendlicher nicht unbedingt verstehen kann.

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  • Ein Mond aus Glas, oder die erste Liebe

    Mond aus Glas
    Ein LovelyBooks-Nutzer

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    14. December 2013 um 13:02

    *INHALT* Luna ist 16, und ihre Zwillingsschwester Stella ist vor 2 Jahren gestorben. Sie hatte einen Hirntumor und hat die Operation nicht überlebt. Und noch immer tut sich ihre Familie schwer damit, in ihr Leben zurück zu finden. Als sie dann auch noch die Nachricht erreicht, dass gegen den damals operierenden Arzt ein Prozess wegen Kunstfehler eröffnet werden soll, werden die Wunden erneut aufgerissen. Zugleich zieht eine neue Familie in die Nachbarschaft; Finn  (18) ist Bluter und wird von seiner Mutter in Watte gepackt und überbehütet; sie will ihn sogar an seinem ersten Schultag begleiten, um der Klasse einzuschärfen, dass ihm nichts passieren darf. Als Finn und Luna sich begegnen, ist es um beide geschehen, sie verlieben sich ineinander und geben sich gegenseitig die Kraft, alte Muster aufzubrechen und zu sich selbst zu finden. *MEINE MEINUNG* Bereits nach den ersten Seiten war ich sehr angetan vom Buch. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil, der es mir sehr leicht gemacht hat, in die Geschichte hinein zu finden. Am Anfang werden relativ viele Figuren vorgestellt und ich hatte leichte Probleme, die Namen richtig zuzuordnen, doch da die Charaktere relativ lange eingeführt werden, habe ich da relativ schnell einen Überblick bekommen. Vor allem Lunas Tante Evi, die Autistin ist, hat sich sehr schnell in mein Herz geschlichen. Die Figuren sind mit sehr viel Liebe zum Detail gezeichnet, sie wirken sehr authentisch und realistisch - zumindest am Anfang. Bereits im zweiten Drittel kommt viel Bewegung in die Handlung und viele Figuren machen eine große Wandlung durch - mir ist das an dieser Stelle ein wenig zu gehäuft und zu schnell passiert. Innerhalb von nur wenigen Tagen schaffe Marianne (Finns Mutter) es, ihr gesamtes Verhalten der letzten 18 Jahre zu hinterfragen, sich selbst kritisch zu beäugen und das Lügenkonstrukt, das sie immer enger um sich herum gebaut hat, zum Einstürzen zu bringen und ehrlich mit ihren Kindern und ihrem Exmann zu reden. Und auch Finn, der sich jahrelang widerspruchslos in die Bevormundung seiner Mutter gefügt hat, schafft es von einem Tag auf den anderen, ihr selbstbewusst die Stirn zu bieten und zu widersetzen. Meiner Meinung nach hätte es den Charakteren gut getan, die Entwicklung etwas zu verlangsamen und vielleicht auch nur anzudeuten, dass sich die Figuren verändern, statt sie vollständig stattfinden zu lassen. Das hat an deren Glaubwürdigkeit gekratzt und mir ein wenig den Spaß an ihnen genommen. Im gleichen Teil bemerkt der Leser hier und da übernatürliche Anzeichen, wie zB ein Leuchten, das von Luna ausgeht - und auch Stellas Geist scheint allgegenwärtig. Das hat mich weniger gestört, jedoch fand ich, dass das mit zum Teil "schuld" daran war, dass die Handlung so voran getrieben wurde, und vielleicht hätte es der Geschichte besser getan, wenn man es heraus genommen und sich stattdessen auf die tollen und sympathischen Charaktere konzentriert hätte. Fazit: Ein toller, vielversprechender Anfang - leider konnte die Autorin dieses Niveau in meinen Augen nicht bis zum Schluss halten. Insgesamt komme ich auf 3,5 Punkte, die ich jedoch abrunden möchte, da mich der Schluss ein wenig enttäuscht hat.

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