Christine Spindler Winterleuchten

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Inhaltsangabe zu „Winterleuchten“ von Christine Spindler

Durch den Tod ihrer Zwillingsschwester Stella ist die sechzehnjährige Luna gezwungen, sich selbst neu zu entdecken. Ihre Mutter Tabea ist so damit überfordert, ihre eigene Trauer zu verarbeiten und ihre von Schuldgefühlen belastete Ehe zu retten, dass sie nicht merkt, was für eine besondere Gabe Luna dabei entwickelt. Als Tabea erfährt, dass der Arzt, der Stella operiert hat, zahlreicher Kunstfehler beschuldigt wird, kennt sie nur noch einen Gedanken: Rache. Dunkel lastet der Hass auf ihr. Kann Luna, die ihre erste zarte Liebe erlebt, Tabea auf einen neuen, lichtvollen Weg im Umgang mit der Trauer führen? Eine heiter-tragische Geschichte, die berührt. Dieser Roman lebt, vibriert, strahlt! Christine Spindler führt den Leser in eine wunderbare Welt voll tiefer Gefühle und außergewöhnlicher Gedanken. Mit feinem Humor und zarter Weisheit erschafft sie magische Momente der Geborgenheit. Ihre Figuren lieben und trauern mit einer Intensität, die sich auf den Leser überträgt. Wer „Winterleuchten“ liest, der berührt das Universum. Obwohl die Handlung durch jugendliche Akteure getragen wird, ist es dennoch ein Buch für Erwachsene. Die tragische Spannung wird immer wieder durch heitere Sequenzen unterbrochen, wie sie auch im wirklichen Leben nebeneinander existieren. Dadurch wird eine lebendige Atmosphäre geschaffen, in der alle Personen agieren. Trotz allem ist das Buch keine leichte Kost. Immer wieder muss man im Lesefluss innehalten, um überraschende Wendungen und Ereignisse zu verdauen. Dem Leser werden neue Perspektiven gezeigt, ohne sie als Wahrheiten verkaufen zu wollen. Voller Symbolik fesselt die Handlung bis zum Schluss und zeigt, wie Schicksale zum Selbstzweck werden können, wenn man nicht aktiv gegensteuert.
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  • Rezension zu "Winterleuchten"

    Winterleuchten

    ElkeK

    20. November 2017 um 05:37

    Inhaltsangabe: Luna Jannik ist 16 Jahre alt und gefangen in ihrer Trauer. Vor zwei Jahren starb ihre Zwillingsschwester an einem Gehirntumor. Seither ist sie und ihre ganze Familie in Trauer und Verzweiflung gefangen. Ihre Mutter, Tabea, versucht ihre Trauer mit ihrer Malerei zu verarbeiten und der Vater Urban vergräbt sich hinter der Arbeit als Steuerberater. Luna bezeichnet sich selbst als das Mondkind und in ihren Träumen begegnet sie Stella immer wieder. Tabea macht sich seit zwei Jahren Vorwürfe, denn sie wollte die Operation an Stella, die schließlich zum Tode führte, verhindern. Finn Drostenhagen, 18 Jahre alt und Bluter, zieht mit seiner Mutter und der quirligen Schwester Motte in Lunas Nachbarhaus. Finn ist durch seine Krankheit geprägt. Seine Mutter behütet ihn zu sehr, das er bis dato keinen richtigen Freund hat, geschweige denn eine Freundin. Motte hingegen wird zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt und sie ist ständig am Streiken, da sie zurück zu ihrem Vater will. Eines Nachts hat Luna wieder einen Traum und geht im Schneegestöber hinaus. Als sie den Schnee berührt, beginnt dieser zu leuchten und Finn sieht es zufällig. Luna hat das Gefühl, das Stella ganz nah ist und Finn, der sich heftig in Luna verliebt hat, spürt es ebenso. Doch das ist erst der Anfang einer ungewöhnlichen Geschichte um Liebe, Freundschaft und Vergebung. Mein Fazit: Es ist ein wunderschöner Roman – passend zur Winterzeit. Christine Spindler ist ein Buch gelungen, in dem man versinken kann, gleichzeitig aber auch immmer wieder innehält, um die Sätze in ihrem Sinn zu begreifen. Es ist herzerwärmend, erfrischend und zugleich voller Melancholie. Es handelt in jeder Hinsicht von Loslösung, Luna und Tabea von der Trauer um Stella, Finn von seiner Mutter. Dabei sind die Figuren in ihren Charakteren so unterschiedlich und zugleich sympathisch und liebevoll. In jeder Hinsicht eine empfehlenswerte Lektüre. Ich freue mich schon auf weitere Romane dieser Autorin. Anmerkung: Die Rezension stammt vom Januar 2008. Anmerkung: Das Buch erschien auch unter dem Titel "Mond aus Glas": https://www.lovelybooks.de/autor/Christine-Spindler/Mond-aus-Glas-547501248-w/

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  • Die schönsten Weihnachtsbücher und Winterbücher 2013 - welche lest ihr in diesem Jahr?

    Daniliesing

    Ich persönlich liebe ja den Winter, weil es eine wunderbare Zeit zum Lesen ist. Man kann es sich dann so toll mit einem Buch und einem Kakako eingekuschelt gemütlich machen. Jedes Jahr lese ich auch ein paar Weihnachts- und Winterbücher und wollte einfach mal fragen, wer das noch so macht? Habt ihr Lust, hier einfach mal zu erzählen, welche Bücher ihr dieses Jahr in der Vorweihnachtszeit lesen möchtet? Habt ihr schon welche im Blick? Ich fände es klasse, wenn wir uns hier bis Weihnachten über unsere Entdeckungen austauschen und damit natürlich auch tolle neue weihnachtliche Bücher entdecken können. Ich habe gerade mal meine Bücher zusammengesucht (Foto angehängt), die ich dieses Jahr zus Auswahl hätte. Teilweise sind es Neuerscheinungen aber auch schon ältere Bücher, die ich leider noch nicht geschafft habe zu lesen. Was lest ihr gern in der Weihnachtszeit - was wollt ihr 2013 lesen? Ich bin neugierig :-)

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  • Rezension zu "Winterleuchten" von Christine Spindler

    Winterleuchten

    Tanja Asmus

    09. January 2010 um 20:04

    2 außergewöhnliche Familien, die verschiedener nicht sein können. Ein außergewöhnliches Märchen aus unserer Zeit. Und eine Autorin die den Leser auf außergewöhnliche Weise mit auf eine Reise in sich selbst mitnimmt. Alleine das sollte reichen um das Buch sofort zu kaufen doch möchte ich Ihnen als Leser, doch ein wenig mehr Geschmack machen. Christine Spindler hat ein Wintermärchen gezaubert was schöner nicht sein könnte. Mit einer wunderschönen Schreibweise erzählt sie die Geschichte zweier Familien wie wir sie täglich treffen könnten, wenn man nur die Augen aufmacht um solche Familien kennenzulernen. Es handelt sich um ein Märchen für Erwachsene doch Märchen müssen nicht immer perfekt sein, - sind es auch gar nicht wenn man an den bösen Wolf oder die alte Hexe denkt. Dieses Märchen zeigt Familienprobleme auf, die einen mitfühlen lassen. Ob nun der Tod eines Kindes verarbeitet werden muss, oder die daraus entstandenen Eheprobleme. Die Vernachlässigung eines Kindes, oder die Andersartigkeit von Menschen. Alles hat einen Sinn und wird schließlich zu einen Gesamtwerk. Langsam wird der Leser an die unterschiedlichen Protagonisten herangeführt und man hat schnell einen Liebling daraus gefunden. Je nachdem wie die eigene Lebensgeschichte des Lesers ist, wird er auch das Buch empfinden. Es wird keine gleichen Meinungen zu dem Roman geben können. Als Leser muss man sich fragen ob man nicht zu viele Vorurteile gegenüber seinen Mitmenschen hat. Vieles was mich in Wut versetzt hat, hatte eine Wendung, die ich nie so erwartet hätte, und Schamgefühle machten sich breit, warum man an sowas simples nicht gedacht hat. Der Leser wird sich in vielen Dingen wiederfinden können, und alleine das Lesen veranlasst dazu sich mit sich selber auseinander zu setzen. Himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt, so oder so ähnlich könnte ich das Lesen dieses Buches beschreiben. Hat man eben noch über eine Szene herzhaft gelacht, so ist es manchmal nur ein Wort oder Satz der einen die Tränen in die Augen bringt. Ich könnte hier soviel schreiben, denn es gibt soviel Eindrücke die der Leser bekommt, aber ich möchte dass Sie sich eine eigene Meinung bilden, die wie schon erwähnt sicher anders aber ebenso positiv sein wird wie meine. Winterleuchten ist für mich der absolute Buchtipp für unter den Weihnachtsbaum in diesen Jahr. ( Nein nicht den Baum drauf stellen sondern bitte zum lesen verschenken) Das 184 Seitenstarke Buch ist im Siebenverlag erschienen und ich hoffe von der Autorin noch viel lesen zu dürfen.

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