Christine Stark Der Winter kann warten

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Inhaltsangabe zu „Der Winter kann warten“ von Christine Stark

Lillie Fuchs kehrt nach ihrem Studium in ihre beschauliche Heimatstadt in der Eifel zurück und beginnt dort ein Volontariat als Redakteurin einer kleinen Tageszeitung. Doch die spätherbstliche Idylle der Kleinstadt trügt: Eine junge Frau türkischer Abstammung wird brutal durch mehrere Messerstiche ermordet. War es ein Ehrenmord?
Immer tiefer wird Lillie in die Geschichte hinein gezogen, als sie erfährt, dass die Ermordete die Mitbewohnerin einer Freundin war. Zudem ist der ermittelnde Polizeibeamte Moritz Linde der Bruder ihres Ex-Freundes. Tatsachen, die sie ständig in ein erneutes Gefühlschaos stürzen. Kurz darauf geschieht ein weiterer Mord.
Lillie steht darüber hinaus vor einem zusätzlichen Rätsel: Ein grausamer Hundemörder treibt in der Gegend sein Unwesen.

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    Der Winter kann warten

    Christin87

    06. June 2017 um 17:55

    Lilly ist Volontärin bei der lokalen Zeitung ihres Heimatortes. Jung und engagiert stürzt sie sich in die Arbeit. Ihr Tatendrang erhält einen ersten Dämpfer, als ein auf perfide Weise getöteter Hund vor dem Tierheim gefunden wird, worüber Sie einen Artikel schreiben soll. Dem toten Hund folgen tote Mädchen. Vom Leben drangsalierte junge Frauen, die Hilfe im neuen Frauenhaus der Stadt suchen, werden Opfer eines Mörders. Oder ist es mehr als einer? Die Indizien, welche der leitende Ermittler Moritz Linde zusammen trägt, passen nicht zusammen. Was ist los, im beschaulichen Marienfels? Insgesamt ist die Geschichte ok. Jedoch enthält sie für mich einige Ungereimtheiten und zu große Gedankensprünge. Der immer wieder aufgegriffene Handlungsstrang mit den toten Hunden zum Beispiel tut garnichts für den eigentlichen Plot. Da fehlte mir ein Zusammenhang zum eigentlich Inhalt – ein roter Faden, der ihm eine Daseinsberechtigung gibt. In Kapitel 13 schreibt die Autorin von drei toten Frauen. Die dritte stirbt jedoch erst in Kapitel 14 - da war die Autorin beim schreiben gedanklich wohl schon weiter, als es der Leser an dieser Stelle ist ;). Das Ende hingegen kommt mit einem Hakenschlag, den ich so nicht erwartet hätte, sehr plötzlich. Es gibt durchaus einige spannende Kapitel in diesem Buch. Insgesamt war das für mich aber zu wenig und so gibt es von mir nur drei Sterne.  

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  • Die beschauliche Eifel ist gar nicht so beschaulich, wie viele denken.

    Der Winter kann warten

    GabiR

    19. February 2017 um 10:43

    Das muss auch Lillie feststellen, als sie nach ihrem Studium in ihr Heimatstädtchen zurückkehrt und als Volontärin bei der kleinen Tageszeitung anfängt. Eine junge Türkin wird brutal ermordet und der ermittelnde Kommissar Moritz Linde vermutet einen Ehrenmord. Lillie steckt plötzlich mittendrin, denn die Tote war die Mitbewohnerin einer Freundin und auch der Kommissar ist kein Fremder, war sie doch lange mit seinem Bruder liiert. Doch es bleibt nicht bei dem einen Mord, zusätzlich stört ein grausamer Hundemörder die Idylle und die Bürgermeisterin macht sich für ein Frauenhaus stark. Warum wohl? Lillie kommt etwas naiv rüber, steht aber durchaus ihre Frau. Moritz hat mit seiner Vergangenheit zu kämpfen und Lillies Kollege Niklas spielt den guten Freund, auch wenn er mehr möchte von ihr. Teilweise spannend, teilweise aber auch sich hinziehend schrieb die Autorin ein durchaus lesenswertes Buch, das den Leser in die, wenn auch nicht beschauliche, aber doch wunderschöne Eifel entführt. Man merkt, dass Christine selber dort lebt und ihr Zuhause liebt (was durchaus verständlich ist, denn es gibt tatsächlich wundervolle Ecken dort). Für ihren Debütroman hat sie das nicht schlecht gemacht und ich bin gespannt auf weitere Einblicke in die Eifel, vier Chaospunkte

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