Christine Storl

 4,7 Sterne bei 59 Bewertungen

Lebenslauf

Christine Storl wurde in Wyoming, USA, geboren. Mit ihrem Mann Wolf-Dieter Storl unternahm sie zahlreiche Forschungsreisen – unter anderem in Indien, den USA und der Schweiz. Das dabei angeeignete Wissen über Heilpflanzen und tradierte Heilanwendungen kommt ihr bis heute bei der Behandlung von alltäglichen gesundheitlichen Problemen der im Allgäu lebenden Familie zugute.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Christine Storl

Neue Rezensionen zu Christine Storl

Cover des Buches Die Rezepte unseres Lebens – das Kochbuch der Familie Storl (ISBN: 9783833887772)
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Rezension zu "Die Rezepte unseres Lebens – das Kochbuch der Familie Storl" von Christine Storl

Kann man eine solch herzliche Einladung der Familie Storl ausschlagen?
Frechdachsvor einem Jahr

Wolf-Dieter Storl war mir persönlich durch diverse andere Bücher ein Begriff. Die Familie dahinter kannte ich bis dato noch nicht und durfte sie nun durch dieses tolle Kochbuch kennenlernen. 

Gleich eingangs des Buches erhält man einige interessante Einblicke in das Leben der Familie Storl und deren Essgewohnheiten. In diesem Abschnitt waren für mich persönlich die verschiedenen Auswirkungen unseres Essen auf unser Bewusstsein ein richtiges Highlight. 

Nach dem "Vorgeplänkel" kommt dann auch bereits das Herzstück des Buches, der eigentliche Rezeptteil. 

Die unheimlich vielfältigen Rezeptideen selbst sind, wie für Kochbücher üblich, klar gegliedert. 

Bereits die Vorschaubilder der fertigen Gerichte lassen einem selbst bereits nur beim Durchblättern das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Neben den notwendigen Zutaten werden hier auch die einzelnen Zubereitungsschritte ausführlich erläutert, die dann Schritt für Schritt auf das lukullische Ziel zusteuern lassen. Die ungefähre Zubereitungszeit lässt einen dann bereits vorab kurz abschätzen, wie lange man in der Küche den Kochlöffel schwingen muss. Interessante Tipps runden die Rezepte nochmals ab. 

Mich hätte es wahrlich gewundert, wenn Familie Storl nicht sehr naturnah kocht und dann immer wieder naturnahe Kräuter verwendet. 

Summa summarum ein sehr vielfältiges Kochbuch, das querbeet viele unterschiedliche kreative Gerichte für den verwöhnten Gaumen bereit hält.

© Frechdachs 2023 - Keine Chance den Copycats!    

Cover des Buches Die Rezepte unseres Lebens – das Kochbuch der Familie Storl (ISBN: 9783833887772)
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Rezension zu "Die Rezepte unseres Lebens – das Kochbuch der Familie Storl" von Christine Storl

Leckere Rezepte und interessante Infos
Wildpflanzenliebevor einem Jahr

Wolf-Dieter Storl ist wohl jedem Wildkräuter-Fan ein Begriff und so vermutlich auch seine zahlreichen Bücher über die Pflanzen, die Natur und auch über die Selbstversorgung. 

In dem neuen Buch, das von seiner Frau Christine Storl und seinem Sohn Ingo Storl geschrieben wurde, erhalten wir einen ganz persönlichen Einblick in ihre Familie, ihre Lieblingsgerichte und kleine Traditionen, die sie über lange Zeit pflegen.

Wolf-Dieter Storl erzählt u.a. in der Einführung aus dem Leben seiner Familie, wie sich ihre Nahrung und auch ihr Bewusstsein dafür im Laufe der Zeit verändert hat und welche Bedeutung die Ernährung auf unseren Körper, Geist und unsere Seele hat. Er erzählt auch über die Ernährungslehre von Arthur Hermes, eines alten Bergbauern – nach ihm hatte jeder Wochentag seinen eigenen Charakter und so aß er nur bestimmte Gemüse an den jeweiligen Tagen.

 

Nach der Einführung beginnt der Rezeptteil mit leckeren Rezepten für jeden Tag. Von Granola-Müsli mit Obst über einen Frühlingssalat mit Wildkräutern bis hin zu Brennnessellasagne und Mangoldstrudel sind sehr viele, leckere Rezepte dabei.

Immer wieder sind Extra-Seiten eingefügt, die nochmal einen tieferen Einblick in das Leben der Familie Storl geben und Rezepte wie das hauseigene Brot, die Grüne Neune oder anderes bereithalten.

Nach der Küche für jeden Tag folgt ein Abschnitt über die kulinarischen Kindheitserinnerungen. Dieser ist eine Mischung aus amerikanischer und deutscher Küche.

Ein weiterer Abschnitt sind die Rezepte, die durch die Reisen der Familie Storl inspiriert wurden. Hier gibt es z.B. indische Teigbällchen, Lefse und Bergbauern-Polenta mit Radiccio-Sellerie-Salat.

Es folgen dann noch weitere drei Teile in dem Buch: „Feste feiern“, „Unsere Lieblingsgerichte“ und „Lust auf Süßes“.

Jedes Rezept ist sehr ansprechend gestaltet, leicht und verständlich formuliert sowie einfach nachzumachen. Auch Tipps der Autoren sind enthalten sowie Variationsmöglichkeiten.

Die Rezepte sind zwar nicht innovativ, jedoch ist es eine schöne Sammlung an Rezepten, die dem Interessierten nicht nur einen Einblick in das Leben der Familie Storl bietet, sondern man bekommt auch viel wissenswertes, gute Rezepte und möglicherweise die ein oder andere neue Idee an die Hand, die den eigenen Speiseplan erweitert.

Cover des Buches Die Rezepte unseres Lebens – das Kochbuch der Familie Storl (ISBN: 9783833887772)
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Rezension zu "Die Rezepte unseres Lebens – das Kochbuch der Familie Storl" von Christine Storl

Ein wunderbar persönliches Kochbuch
MissStrawberryvor einem Jahr

Dass die Familie Storl außergewöhnlich ist, steht außer Frage. Besonders Wolf-Dieter Storl fasziniert mit seiner Lebensgeschichte. Selbst wenn man sich nicht mit seiner Einstellung zu den Dingen des Lebens identifizieren kann, kann man immer etwas von ihm lernen. Sei es bei der Gartenarbeit oder eben auch hier: beim Kochen. Da sind zwar seine Frau und sein Sohn ganz vorne, doch ohne Wolf-Dieter Storl wären die beiden nicht an den Punkt gelangt, ein Kochbuch herauszubringen.

 

Die Rezepte erzählen von ihrem ungewöhnlichen Leben, von ihren Stationen in der ganzen Welt, von ihrem Weg zu sich selbst. Man kann sehr leicht nachvollziehen, wie die Gerichte Einzug in ihr Leben hielten und ähnlich wie Christine Storl fand auch ich über Umwege zur Leidenschaft, mit Kochen und Backen nicht nur ein Grundbedürfnis zu stillen. Die Geschichten und Texte sind mindestens genauso informativ und interessant, wie die eigentlichen Rezepte. Das Buch ist viel mehr als nur eine Sammlung von Rezepten. Das Lesen darin macht richtig Spaß und fesselt auf besondere Art. Man muss gar nicht so weit gehen, wie das Wolf-Dieter Storl tut, der quasi alles auf Essbarkeit hin untersucht und daraus dies und jenes kocht. Aber dass dies überhaupt möglich ist, das sollten wir nicht vergessen bzw. uns wieder daran erinnern.

 

Man mag von den Storls denken, was man will, ihr Interesse und ihre Hingabe zu Natur und Ernährungsweisen sind faszinierend und regen tatsächlich zum Nachdenken an. Ich gebe zu, vieles davon ist mir zu anstrengend, zu mühsam durchzuführen, teils auch zu „unlecker“, dennoch bin ich davon überzeugt, dass das eine oder andere davon jedem gut tut oder hilft. Insofern bin ich sehr dankbar für den groben Umriss, den sie in diesem Buch geben. Wer mag, kann problemlos tiefer in die Materie einsteigen.

 

Der Rezeptteil ist liebevoll gestaltet. Immer gibt es einen kleinen Text zum Gericht, ein schönes Foto und natürlich sowohl die Zutatenliste, als auch die Schritt-für-Schritt-Anleitung. Portionszahl und Zubereitungszeit fehlen nicht, auf die Angabe von Nährwerten wurde verzichtet. Dafür gibt es so tug wie immer noch Tipps extra. Teils werden wirklich exotische Zutaten verwendet, was sich mit der Philosophie beißt, dass man durch die regionale Nahrung Verbindung zur Heimat hat. Selbst wenn man diese Pflanzen selbst kultiviert, sind sie doch Exoten bei uns. Hier ist also abzuwägen, was einem selbst wichtig ist. Interessant ist es allemal, was die Familie aus anderen Ländern „mitgebracht“ hat und was man so alles essen kann.

 

Viele Gerichte aus dem Abschnitt „Unsere Jeden-Tag-Küche“ sind für mich aus dem einen oder anderen Grund nicht selbst kochbar, dennoch aber super interessant. Doch finden sich auch für mich einige Perlen, die mit Pagemarkern hervorgehoben und immer mal wieder gekocht werden. Dazu gehören gleich mal der Gemüseauflauf und der Sommer-Gemüseeintopf. Sehr einfach, aber auch super lecker! Es finden sich aber auch sehr viele „normale“ Rezepte, besonders im Kapitel „Kulinarische Kindheitserinnerungen“. Da mag ich quasi jedes einzelne Gericht! Und mit den Storls feiern – ja, da sagt keiner so schnell nein!

 

Die Texte zwischen den Kapiteln geben mir das Gefühl, zu Gast bei den Storls zu sein. Und zwar ein willkommener Gast. Sie lassen mich auch ganz anders über Nahrung, Kochen und Gesundheit denken. Auch wenn man kein „Unkraut“ essen mag, keine Wildkräuter und Pilze sammelt oder Selbstversorger ist, lernt man aus diesem Buch enorm viel dazu. Vielleicht finden sich nicht sehr viele „neue“ Rezepte, aber ich liebe dieses Kochbuch tatsächlich sehr. Wer Kochbücher sammelt, wird diesem schnell einen ganz besonderen Ehrenplatz geben. Fünf Sterne!

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