Christine Sylvester Muschebubu

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Inhaltsangabe zu „Muschebubu“ von Christine Sylvester

Christine Sylvester lässt nach dem Sieg im Dresdner Krimi-Wettbewerb und ihrem ersten erfolgreichen Krimi „Der Barocke Engel“ auch ihr neues Werk wieder in Dresden spielen und verspricht noch mehr Spannung und viel Spaß. Mit bissigem Humor und viel Mut wagt sich auch diesmal Kommissarin Lale Petersen auf die Spur eines Mörders. Erleichtert und müde sitzt Lale nach einem öden Polizeiseminar im Zug zurück nach Dresden. Wenn da nur nicht ihre plappernde Reisepartnerin wäre! Endlich in den Schlaf gesunken erwacht sie neben der ehemals gesprächigen und nun toten Frau. Ein Mord direkt neben einer Kriminalkommissarin?! Lales Ehrgeiz ist geweckt und ihre Ermittlungen beginnen. Sie stößt dabei auf Stasi-Verbrechen, Drogenhandel, Polizeikorruption und erneute Tote. Zum Glück wird sie wieder von ihrer liebevoll-frechen Assistentin Mandy sowie dem naiven, aktenfixierten Kroko unterstützt. Doch auch ihr Privatleben stellt ein einziges Chaos dar. Der charmante und gutaussehende Künstler Gola Gronski zieht die sonst so resolute Lale in seinen Bann. Doch kann sie ihm trauen? Und dann ist da ja auch noch ihr zugezogener Ex-Mann Jobst, der sich als der neue Staatsanwalt nicht nur in ihren Fall einmischt, sondern auch noch den eifersüchtigen Beschützer spielen muss. Schließlich gerät Lale immer mehr in Gefahr und eines Tages wird sie als tot in der Zeitung gemeldet.

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Ein solider Auftakt, allerdings konnte mich der Fall noch nicht so richtig mitnehmen. Chraktere toll herausgearbeitet.

Carina_S

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Ihr bisher schlechtestes Werk mit einem schnell hingefuschten Ende! Thiesler versucht scheinbar einen neuen Weg - leider sehr enttäuschend!

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  • Leserunde zu "Liebe auf leisen Sohlen" von Emilia Licht

    Liebe auf leisen Sohlen

    Emilia_Licht

    Bitte beantwortet mir folgende Frage bis zum 9.4.2013 Eines der berühmtesten Bauwerke in Dresden wird von Einheimischen und vielen Dresdenkennern als das "Blaue Wunder" bezeichnet. Was genau ist das? a) eine Brücke über die Elbe b) ein Aussichtsturm c) ein Palast aus Zeiten August des Starken Antwortet bitte direkt in eurer Bewerbung. Unter allen richtigen Einsendungen verlose ich 10 Ebooks und 3 Taschenbuchexemplare. Viel Glück! Aktualisierung: Ich schreibe es hier nochmal rein, falls sich jemand später eingelesen hat. Aufgrund einer Terminüberschneidung lose ich die Gewinner der Gratis-Exemplare am Donnerstag, den 11.04.13 aus und benachrichtige dann alle umgehend. Viele Grüße, Emilia

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  • Rezension zu "Muschebubu" von Christine Sylvester

    Muschebubu

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. April 2012 um 14:45

    - "Nö." Lale schüttelte energisch den Kopf. Dann warf sie einen Blick auf den Zettel. "Das macht Inge." "Inge?" fragte Mandy. "Wer ist Inge?" "Ein Akronym", erklärte Lale. "Das steht für 'Interne gewisse Ermittlungen' oder so." Sie kniff die Augen zusammen. Wenn sie ihre Schrift doch nur hätte lesen können. "Klar, Inge - 'Indärne Gorrubtions-Ermittlungen'." Mandy kicherte. - In den letzten Jahren erreichte die Literaturwelt eine Art Schwemme von Lokalkrimis, die sprachliche und charakterliche Besonderheiten einer Region besonders herausstellten. Ganz subjektiv hatte man den Eindruck, dass die Kriminalität südlich des so genannten Weißwurstäquators häufiger einen Anlass zum Schreiben bietet. Oder ist es eher umgekehrt und die Ruhe bringt die Autoren zum Fantasieren? Genau klären lässt sich diese Frage wahrscheinlich nicht. Aber auch Mitteldeutschland bietet wahre Begebenheiten, die Krimiautoren anregen. Bereits im Oktober 2008 erschien von Christine Sylvester der Roman "Muschebubu", dessen Handlung in Dresden angesiedelt ist und einen schönen Schuss Lokalkolorit enthält. Inhalt Die Polizeikommissarin Lale Petersen musste notgedrungen an einem Seminar zum Thema Korruption teilnehmen. Der Ausdruck "öde" kann nicht ansatzweise beschreiben, wie das Seminar ausgesehen hat. Nun geht es endlich mit dem Zug zurück nach Dresden. Doch die Freude währt nicht lang. Lale sitzt eine Frau gegenüber, die ohne Punkt und Komma über ihr Leben und ihre Familie spricht. Wenn sie doch nur für ein paar Minuten den Mund halten würde! Da bleibt der Polizistin nichts anderes übrig als ganz dezent in den Schlaf zu entschwinden. Ruhe. Entspannung. "Fahrkartenkontrolle!" Das war es mit den schönen Träumen und der kuscheligen Wärme. Chaotisch wie Lale ist, findet sie natürlich ihre Fahrkarte nicht sofort und der Kontrolleur will auch noch wissen, was mit ihrer Begleitung ist. Na, die Dame ist wohl durch ihre eigene Erzählung eingeschlafen. Als Lale sie wecken will, stellt sie allerdings fest, dass die Frau nicht nur kurzfristig verstummt ist. Sie ist eindeutig tot. Ein Mord oder ein Herzinfarkt? Und das direkt neben der Kommissarin! Somit ist Lale noch nicht einmal zurück in der Heimat und hat schon den ersten neuen Fall auf dem Tisch. So einfach ist die ganze Geschichte aber nicht. Ist sie nicht befangen oder vielleicht sogar selbst verdächtig? Die taffe Frau schlägt sich durch und beginnt zu ermitteln. Dabei stößt sie schnell auf Stasi-Verbrechen, Prostitution, Drogenhandel und Korruption, die nicht nur in die Dresdner Gesellschaft hineinwirken. Sprache, Charaktere, Handlung Lale Petersen ist dem Leser sofort sympathisch. Sie hat einen sehr direkten Humor, der durch ihr Leben in Hamburg gekennzeichnet ist. Zudem ist Sarkasmus so etwas wie ihr zweiter Vorname. Für jeden Gesprächspartner und für jede Situation hat sie eine leicht schnippische Antwort parat, die beim Lesen ein Lächeln erzwingt. Nach einer bestimmten Zeit fragt man sich allerdings, ob die Figur dieses Verhalten durchhalten kann oder ob sie irgendwann zusammenbricht. Und vor allen Dingen stellt sich die Frage auch in gewisser Weise dem Leser. Kann er diese Art und Weise durchhalten oder bricht er irgendwann zusammen, weil er diese ständige gute Laune nicht mehr ertragen kann? Ich habe durchgehalten und ich muss sagen, dass ich mit Lales Eigenarten sehr gut ausgekommen bin. Meine ersten leisen Zweifel wurden mit jeder Seite kleiner. Die Figur entwickelt sich ganz nebenbei mit der Geschichte. Sie ist mit ihrer Sprache und ihrer Haltung so gut in das Beziehungsgeflecht und die Handlungen eingebunden, dass man keine Ecken und Kanten erkennen kann. Es passt einfach alles. Genauso ist es mit den anderen Charakteren und der Handlung. Jede Wendung und jedes Auftauchen einer neuen Persönlichkeit passt in den Handlungsrahmen und man fragt sich nicht einmal, wie es jetzt zu diesem Konflikt oder jener Lösung kommen konnte. Gleichzeitig ist die Geschichte aber weder langweilig noch altbacken. Manche Leser denken vielleicht, dass gerade mit dem Thema Stasi-Verbrechen Stereotype angesprochen werden und eine immer wieder gleiche Geschichte erzählt wird. Christine Sylvester hat es aber geschafft ganz offensichtliche und historisch bedingte Aspekte in aktuelle Themen und reale Verbrechen einzubetten. Dieses Zusammenspiel entwickelt in der fiktiven Handlung eine ganz eigene Dynamik, die Spannung erzeugt und ein leichtes Lesen ermöglicht. Letztendlich ist aber auch die Sprache sehr angenehm und nicht zu stark von lokalen Gepflogenheiten geprägt. Die meisten Figuren verfallen eher selten in ihre lokale Sprache. Häufig ist dies der Fall, wenn sie selbst nervös sind und unter Anspannung stehen. Und dies ist doch eine Situation, die wir alle kennen. Man benötigt also kein Handbuch der sächsischen Sprache, um die Handlung komplett nachvollziehen zu können. Auch abseits der Besonderheiten ist die Geschichte sehr leicht verständlich und in einem eher freundschaftlichen Ton geschrieben. Es geht nicht so sehr darum die Grausamkeiten der einzelnen Verbrechen hervorzuheben. Der Leser wird eher gemütlich in die Umgebung eingebettet, in dem er freundschaftlich empfangen wird und man auf einer Ebene kommuniziert. Wer also in hohen sprachlichen Sphären schweben will oder blutige Details liebt, sollte die Finger von dem Roman lassen. Wer sich gut amüsieren will und Spaß am miträtseln hat, der ist hier genau richtig. Fazit Ein Roman, dem aus meiner Sicht viel zu wenig Beachtung geschenkt wurde und wird. Schließlich handelt es sich hierbei um eine wunderbare Kriminalgeschichte mit einem kleinen Hauch von Lokalkolorit, die zum Verschlingen einlädt. Absolut empfehlenswert!

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