Christine Sylvester Psychopathenpolka

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Inhaltsangabe zu „Psychopathenpolka“ von Christine Sylvester

Montagmorgen und die Woche will schon wieder kein Ende nehmen. Erst stößt Kommissarin Lale Petersen mit einem Radfahrer zusammen, aber wenigstens fehlt dem jungen Mann nichts. Dann soll sie mit ihren Kollegen vom Dresdner Morddezernat die Schutzpolizei auf der Jagd nach Perversen in den Elbauen unterstützen. Und schließlich erfährt sie ausgerechnet von ihrem Exmann, dem Schnösel von Staatsanwalt, dass der Radfahrer sie wegen Unfallflucht angezeigt hat! Als Lale und ihre Kollegin Mandy Schneider den Burschen an seinem Arbeitsplatz zur Rede stellen wollen, ist er kalt, still – und tot. Geschockt und voller Zweifel, ob der Unfall nicht doch die Ursache für Ronny Hummels Tod war, beginnt Lale nachzuforschen: An was für merkwürdigen geheimen Daten, die nicht einmal sein Ausbilder sehen durfte, arbeitete Ronny da in der IT-Firma? Was hat der Staatssekretär damit zu tun? Und warum nehmen Ronnys Eltern die Nachricht von seinem Tod so regungslos zur Kenntnis? Seit 2005 ermitteln die gebürtige Hamburgerin Lale Petersen und die Ur-Dresdnerin Mandy Schneider in der Elbmetropole. Mit ihrem fünften Fall haben sie bei Sutton Krimi eine neue Heimat gefunden.

Die Ermittlerinnen Lale Petersen und vor allem ihre Kollegin Mandy sind die sächsische Antwort auf Rita Falks Franz Ebershofer: Einfach toll

— TochterAlice
TochterAlice

Ein Team zum Pferde stehlen!

— Irve
Irve

Dieser Krimi konnte mich leider nicht überzeugen. Deshalb nur 3 von 5 Sternen.

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Ein Krimi, der durch die einzigartigen Charaktere und Dialoge absolut überzeugt. Chaos, Pleten, Pech und Pannen! Dieser Krimi macht irre...!

— Floh
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  • Aus versehen gelöscht (ich Depp), hier nochmal neu reingestellt.

    Psychopathenpolka
    Rinnerl

    Rinnerl

    Die Woche fängt ja gut an. Zu spät dran (wie immer) fährt Hauptkommissarin Lale Petersen auch noch einen Radfahrer um. Wenigstens ist dem nichts passiert und die Sache damit für sie erledigt. So denkt sie jedenfalls, denn der Radler hat sie wegen Fahrerflucht angezeigt, was ihr Ex-Mann, Staatsanwalt Jobst Petersen, ihr sofort unter die Nase reibt. Zusammen mit ihrer Kollegin Mandy macht sie sich auf den Weg um den jungen Mann zur Rede zu stellen, aber sie kommen zu spät. Ronnie Hummel liegt tot im Serverraum seiner Ausbildungsstelle und Lale hat ein Problem. Ist sie vielleicht schuld an seinem Tod? War der Zusammenstoß doch schlimmer als gedacht? Nicht gewillt das Ergebnis der Obduktion abzuwarten und auch um ihr Gewissen zu beruhige, fängt sie an zu ermitteln. An was für einem IT Projekt hat Ronnie gearbeitet, von dem nicht mal sein Ausbilder etwas wusste und wieso widersprechen sich sie Aussagen von Ausbilder Hollerbeke und dem Geschäftsführer der DISSEL GmbH in wesentlichen Punkten? Schnell steht fest, dass niemand, noch nicht einmal seine Familie, den Verstorbenen wirklich mochte oder seinen Tod betrauert. Neben den Ermittlungen in „ihrem“ Fall, soll die Mordkommission auch noch der personalgeschwächten Schutzpolizei unter die Arme greifen und den Täter schnappen, der nachts im Großen Garten Frauen überfällt und niederschlägt. Auch Privat läuft nicht alles nach Plan, Sohnemann Pit scheint unter die Kiffer gegangen zu sein oder wie ist das Marihuana Briefchen in seinem Zimmer sonst zu verstehen? Und Lale’s Ex, der Staatsanwalt, läuft ihr viel öfter über den Weg als ihr lieb ist und strapaziert Nerven und Geduld der Kommissarin. Das Buch hat wirklich gut angefangen, konnte das Niveau aber nicht bis zum Ende durchhalten. Die Ermittlungsarbeit im eigentlichen Fall, dem Mord an Ronnie Hummel und dem möglichen Medikamentenskandal, konnte mich nicht wirklich überzeugen. In der Mordkommission herrscht weitestgehend das Chaos, jeder macht irgendwie das was er denkt aber ohne klar erkennbaren roten Faden. An einer Stelle zum Ende des Buches, als die Aussage eines Beteiligten den Leser förmlich anschreit „Woher will er das wissen????“ zuckt die ansonsten kluge Kommissarin mit keiner Wimper. Ich gehe mal davon aus, dass die reale Polizei ihre Fälle und ihre Ermittlungserfolge, oder den Mangel daran, nicht wie Lale und Mandy bei Prosecco und Häppchen mit der Nachbarschaft, dem Sohn oder einer Journalistin ausdiskutiert, die sie gerade erst kennengelernt haben und der möglicherweise nicht zu trauen ist. Jedenfalls hoffe ich das! Der Schluss insgesamt war mir zu abrupt, besonders die Aufklärung der Überfälle wurde so im vorbeigehen abgehandelt und war für mich nicht wirklich schlüssig. Dass ich mich trotzdem unterhalten gefühlt habe, lag hauptsächlich am „komödiantischen“ Teil des Krimis, dem locker flockigen Schreibstil der Autorin und an den Macken und Eigenheiten der Protagonisten. Kroko, der seine Ergebnisse auf - nach Wochentagen getrennt - farbigen Merkzetteln aufschreibt, Mandy Schneider, die jedem Formel 1 Piloten mühelos Konkurrenz macht und einen Verdächtigen auch schon mal wortwörtlich aus den Socken haut und Lale Petersens großer Klappe, die schonungslos jedem das sagt was ihr gerade einfällt. 

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    • 3
  • Psychopathenpolka

    Psychopathenpolka
    kolokele

    kolokele

    Ein Krimi, der in Dresden spielt? Da bin ich dabei! Lale Andersen ist auf den Weg zur Arbeit, sie ist Hauptkomissarin. Dabei stößt sie mit einem Radfahrer zusammen. Der Unfall bleibt ohne Folgen, sie gibt ihm aber sicherheitshalber ihre Visitenkarte. Wenig später erfährt sie, übrigens von ihrem Ex-Mann, dem Staatsanwalt, der auch noch eine größere Rolle im Buch spielen wird, dass sie von dem Radfahrer angezeigt wurde. Doch wieso? Um das zu klären, sucht sie ihn, zusammen mit ihrer Partnerin Mandy auf und findet ihn tot auf seiner Arbeit vor. Hat der Tod etwas mit dem Unfall zu tun oder was steckt dahinter? Das ist nur ein Ermittlungsstrang, den die Abteilung rund um Lale in dem Buch zu verfolgen hat. Mir hat das Buch insgesamt ganz gut gefallen, auch wenn seine Stärke eher nicht bei dem kriminalistischen Part liegt. Dafür ist die Schreibe der Autorin locker-flockig, die Charaktere sind sympathisch verschroben und das ganze Buch ist von vorn bis hinten voller trockenem Humor. Spannung nein, Lachen ja. Wer außerdem noch Dresden ein bisschen kennt, wird auch an der Umgebung im Buch seine Freude haben, so gibt es doch den ein oder anderen Wiedererkennungseffekt. Als Unterhaltungsroman also auf jeden Fall zu empfehlen.

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    • 2
  • Leserunde zu "Psychopathenpolka - Lale Petersen ermittelt" von Christine Sylvester

    Psychopathenpolka
    katja78

    katja78

    Lale Petersen ermittelt wieder! Seit 2005 ermitteln die gebürtige Hamburgerin Lale Petersen und die Ur-Dresdnerin Mandy Schneider in der Elbmetropole. Mit ihrem fünften Fall haben sie bei Sutton Krimi eine neue Heimat gefunden. Montagmorgen und die Woche will schon wieder kein Ende nehmen. Erst stößt Kommissarin Lale Petersen mit einem Radfahrer zusammen, aber wenigstens fehlt dem jungen Mann nichts. Dann soll sie mit ihren Kollegen vom Dresdner Morddezernat die Schutzpolizei auf der Jagd nach Perversen in den Elbauen unterstützen. Und schließlich erfährt sie ausgerechnet von ihrem Exmann, dem Schnösel von Staatsanwalt, dass der Radfahrer sie wegen Unfallflucht angezeigt hat! Als Lale und ihre Kollegin Mandy Schneider den Burschen an seinem Arbeitsplatz zur Rede stellen wollen, ist er kalt, still – und tot. Geschockt und voller Zweifel, ob der Unfall nicht doch die Ursache für Ronny Hummels Tod war, beginnt Lale nachzuforschen: An was für merkwürdigen geheimen Daten, die nicht einmal sein Ausbilder sehen durfte, arbeitete Ronny da in der IT-Firma? Was hat der Staatssekretär damit zu tun? Und warum nehmen Ronnys Eltern die Nachricht von seinem Tod so regungslos zur Kenntnis? Leseprobe Zur Autorin Christine Sylvester ist Diplomjournalistin und lebt als freie Autorin, Dozentin, Mutter zweier Kinder, Partnerin eines außergewöhnlichen Mannes und Bodyguard eines ängstlichen Schäferhundes in Dresden. Neben ihrer Serie um Lale Petersen kennen Krimifans sie als Herausgeberin von liebevoll komponierten Krimianthologien, u.a. »Mörderische Landschaften«, erschienen im Sutton Verlag. Mehr unter: http://www.sylvester-artikel.de/ Wir vergeben für die Leserunde nun 15 Rezensionsexemplare. Schreibt uns einfach euren Eindruck zum Buchcover und schon seid ihr im Lostopf :-) Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und erwarten gespannt eure Leseeindrücke! Viel Glück!Eure Katja Gerne könnt ihr euch auch schon jetzt bei den Neuerscheinungen des Sutton Verlages umschauen. *** Wichtig *** Ihr solltet Minimum eine Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig sie sind. Nehmt doch einfach euer zuletzt gelesenes Buch und schreibt darüber. Ein Leitfaden, wie eine Rezension aufgebaut ist, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf oder auch hier in diesem Thread, wo alles Wissenswerte zusammengefasst ist: http://www.lovelybooks.de/thema/Leitfaden-f%C3%BCr-Rezensionen-und-Leserunden-1017409772/ .Bewerber mit Null Rezensionen werden nicht berücksichtigt!

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    • 209
  • Chaos und Chaoten

    Psychopathenpolka
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    Hauptkommissarin Lale Petersen fährt einen Radfahrer an, weil sie spät dran ist. Sie drückt dem Radfahrer ihre Visitenkarte in die Hand und er macht sich davon, denn es scheint nichts passiert zu sein. Kurz darauf erfährt sie von ihrem Ex, Staatsanwalt Jobst Petersen, dass der Radfahrer sie angezeigt hat. Als sie den zusammen mit Mandy, ihrer Kollegin, zur Rede stellen will, findet sie ihn tot an seinem Arbeitsplatz. Da sie Nachwirkungen des Unfalls befürchtet, lässt sie ihn zur Obduktion bringen und beginnt zu ermitteln. Der Tote scheint ein ziemliches Ekel gewesen zu sein. Nicht nur sein Ausbilder, auch seine Familie sind nicht sonderlich bestürzt. Wegen Personalnotstand müssen Lale und ihre Kollegin Mandy auch noch die Überfälle auf Frauen aufklären. Da geht es dann recht chaotisch zu. Auch Polizeipressesprecher Winter trägt mit seinen Aktionen nicht unbedingt dazu bei, dass die Ermittlungen geordneter laufen, denn er verordnet, dass eine Journalistin den Kommissarinnen zur Seite stehen soll. Gut, dass die Ermittlerinnen da noch das verkannte Genie Kroko zur Unterstützung haben. Die Ermittlungen verlaufen doch recht eigenwillig und Staatsanwalt Petersen geht seiner Ex auch noch gehörig auf die Nerven. Die Protagonisten sind teilweise sehr skurril. Lale ist chaotisch und sieht rot, wenn sie ihren Ex sieht. Auch ist sie nicht auf den Mund gefallen, was ihrem Chef nicht so gefällt. Jobst ist überall, wo man ihn nicht erwartet, kommt bei seiner Ex aber nicht zu Wort. Pit, der Sohn der beiden, ist Schüler und Musiker und treibt mit seiner Band Mutter und Nachbarn in den Wahnsinn. Das Mutter-Sohn-Verhältnis ist sehr locker und verständnisvoll. Kroko dokumentiert auf farbigen Zetteln, jeder Wochentag hat eine andere Farbe. Mandy würde jedes Tourenwagen-Rennen gewinnen und ist recht schlagkräftig. Aber auch alle Nebenfiguren sind gut und detailliert beschrieben. Der Schreibstil ist locker leicht und lebendig, die Dialoge schlagfertig und voll trockenem Witz. Wer einen spannenden Krimi erwartet, sollte die Finger von diesem Buch lassen. Die Geschichte lebt von den Eigenheiten der sympathisch chaotischen Protagonisten. Die Ermittlungen sind so chaotisch und eigenwillig wie die Protagonisten. Am Ende ist man verblüfft, dass bei allen Pannen doch noch eine Lösung zustande kommt. Das Cover ist interessant und passt blendend zur Story. Ein Krimikomödie mit wenig Krimi und viel Komödie, die aber viel Sonne in den grauen Alltag bringt.

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    • 2
  • Spannung trifft auf Humor

    Psychopathenpolka
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    13. July 2014 um 17:15

    Kommissarin Lale Petersen stößt mit einem Radfahrer zusammen. Der Radfahrer hat es eilig, den Unfallort zu verlassen. Wenig später erfährt Lale, dass er sie angezeigt hat wegen Fahrerflucht. Als Lale gemeinsam mit ihrer Kollegin Mandy den Radfahrer zur Rede stellen will, ist er tot. Was ist passiert? Mein Leseeindruck: "Psychopathenpolka" ist bereits der fünfte Fall für Lale Petersen und ihre Kollegin Mandy Schneider. Für mich war es der erste Fall, den ich gemeinsam mit den beiden sympathischen Kommissarinnen lösen durfte. Es ist aber kein Problem, wenn man - so wie ich - die früheren Fälle noch nicht gelesen hat. Ich hatte keine Probleme, in die Story hineinzufinden und mit den Figuren klarzukommen. Der eigentliche Kriminalfall ist durchaus spannend und auch unvorhersehbar, und doch gerät er manchmal etwas in den Hintergrund. Für mich waren die skurrilen Figuren im Vordergrund. Allen voran natürlich die beiden taffen Kommissarinnen Lale und Mandy, aber auch ihre Kollegen Gerste, Kroko und Kowalski, die Journalistin Natascha und die stets auf Männerfang gehende Nachbarin Brigitte. Auch Lales Exmann Jobst und Sohn Pit sind Charaktere, die lange im Gedächtnis bleiben. Der Schreibstil ist sehr leicht, locker und humorvoll, so dass sich das Buch wirklich schnell "weglesen" lässt. Wer gerne Regionalkrimis liest, skurrile und außergewöhnliche Charaktere mag und auch nichts gegen ganz viel Humor hat, der wird mit diesem Buch ganz sicher gut unterhalten werden. Mir hat die Lektüre auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht!  

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  • Was für ein Tanz!

    Psychopathenpolka
    TochterAlice

    TochterAlice

    Die "Psychopathenpolka" von Christine Sylvester macht ihrem Namen alle Ehre - der Dresdner Regionalkrimi kommt alles andere als betulich und beschaulich - Attribute, die man diesem Genre ja öfter mal anhängt, daher. Im Gegenteil, der mittlerweile vierte Band um die Ermittlerin Lale Petersen ist witzig, spritzig, schäumend vor Lebenslust - aber beileibe nicht nur vor guter Laune - nein, wie es in einem Krimi nicht anders sein soll, wird dem Leser die dunkle Seite des Lebens nicht vorenthalten. Worum es geht: Die Kommissarin Lale Petersen wird von einem jungen Radfahrer, mit dem sie zusammenstößt, angezeigt. Als sie ihn zusammen mit ihrer Kollegin Mandy am Arbeitsplatz aufsucht, finden sie ihn tot auf. Ist der Azubi tatsächlich am Arbeitsplatz gestorben?  Garniert wird dieser Fall von diversen anderen Episoden, erschwert werden die Ermittlungen dadurch, dass Lales Exmann und Vater ihres Sohnes, der smarte Staatsanwalt Jobst Petersen, kräftig mitmischt. Christine Sylvester schreibt mit einer unglaublichen Leichtigkeit, die gerade in diesem Genre ihresgleichen sucht und ihm dabei doch so gut ansteht. Ihre Figuren sind Karikaturen, die exakt treffen und dabei von brillianten Regionalwissen zeugen - der Leser wird nicht nur bestens unterhalten, sondern erfährt auch noch viel über Dresden und seine Umgebung. Ein Sachsenkrimi, der aufgrund seiner Qualität überregional einschlagen sollte!Schade, dass die Autorin und ihre überaus unterhaltsame Reihe noch nicht so bekannt sind - als sächsische Antwort auf Rita Falks niederbayerischen Kommissar Franz Eberhofer zum Beispiel könnten Lale Petersen und ihre Kollegin Mandy, das sächsische Urgestein, das entscheidend zum Lokalkolorit beiträgt durchaus ihren Mann, ach Entschuldigung: natürlich ihre Frau stehen. Ein Lesespaß, den sich Fans von Regionalkrimis nicht entgehen lassen sollten!

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    • 2
  • Lale Petersen ermittelt zum fünften Mal in Dresden

    Psychopathenpolka
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    12. July 2014 um 14:15

    Ein mieser Montagmorgen für Kriminalkommissarin Lale Petersen: sie fährt einen Radfahrer an, dem aber nichts passiert - um später von ihrem Exmann, dem Staatsanwalt, zu erfahren, daß der Radfahrer sie nachträglich wegen Unfallflucht angezeigt hat! Lale beschließt, zusammen mit ihrer Kollegin Mandy Schneider den jungen Mann aufzusuchen, um ihn zur Rede zu stellen – und findet ihn tot an seinem Arbeitsplatz auf. Starb er womöglich doch an den Folgen des morgendlichen Unfalls oder steckt Fremdeinwirkung dahinter? Was hat es mit den geheimen Daten auf sich, mit denen der tote Ronny Hummel als Auszubildender der Fachinformatik zu tun hatte? Und wieso reagieren Ronnys Eltern so emotionslos auf den Tod ihres Sohnes? Es handelt sich zwar bereits um den fünften Fall des Ermittlerduos Petersen/Schneider, ich hatte aber mit den beiden Frauen in diesem Buch zum ersten Mal Kontakt. Besonders angesprochen haben mich der skurrile Titel sowie der Handlungsort Dresden. Und ich wurde nicht enttäuscht: ich wurde mit einem Regionalkrimi mit etwas schrägen Figuren und einer tollen Handlung belohnt, wobei der eigentliche Kriminalfall ab und an etwas in den Hintergrund tritt, um weiteren unterhaltsamen Nebenschauplätzen Platz zu machen. Lale Petersen mit ihrer etwas chaotischen und ungeduldigen Art war mir von Anfang an sympathisch, auch wenn ich sie öfters gerne eingebremst hätte, da sie durch ihre Ungeduld immer mal wieder wichtige Informationen verpasst. Ein typischer Charakterzug von ihr ist ihr vorlautes Mundwerk, an das ihre Kollegen jedoch schon gewöhnt sind. Bei Vernehmungen eckt sie das eine oder andere Mal mit ihrer Art an, kommt aber auch oftmals schneller ans Ziel. Mit dem Staatsanwalt, der dummerweise der Vater ihres Sohnes Pit und Lales Exmann ist, verbindet sie ein gespanntes Verhältnis. Er nervt sie regelmäßig und sie kann gerne darauf verzichten, wenn er seine Hilfe anbietet – aber ab und an läßt es sich leider nicht vermeiden. Lales Partnerin Mandy Schneider ist ein sächsisches Urgestein, sehr schlagkräftig und bildet mit Lale das perfekte Team. Im Gegensatz zu Lale findet sie den Staatsanwalt Petersen ganz toll, was immer wieder zu Gesichtsrötungen bei Mandy führt, wenn er auftaucht. Aber auch Kroko, der hypochondrische Kollege und Gerste, der Chef von Lale und Mandy, haben mir gut gefallen, besonders Kroko fand ich niedlich mit seiner naiv-korrekten Art, der aber auch immer wieder mit Genialität überraschen konnte. Die Personen sind alle etwas überspitzt und skurril dargestellt, aber ohne, daß es mich genervt hätte oder ins Lächerliche abgedriftet wäre. Auch den Humor in der Geschichte fand ich wohldosiert. Neben dem Tod von Ronny Hummel müssen sich die Dresdner Beamten noch mit einer mysteriösen Überfallserie beschäftigen. Auch wenn die Autorin mehrere Handlungsstränge beginnt, fühlte ich mich nicht verwirrt, sondern habe vielmehr überlegt, ob es vielleicht Zusammenhänge zwischen ihnen geben könnte. Mit manchen Überlegungen lag ich gar nicht falsch, aber mit einigen Wendungen hatte ich so nicht gerechnet, daher hat mich die Auflösung der Fälle schlußendlich überrascht. Ich habe mich mit den Polka tanzenden Psychopathen sehr gut unterhalten gefühlt und bin nun neugierig, ob es weitere Fälle des Dresdner Ermittlerduos geben wird. Die Wartezeit bis dahin werde ich mir mit den ersten vier Bänden vertreiben.

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  • Gute Mischung

    Psychopathenpolka
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. July 2014 um 13:41

    Der Montagmorgen kann manchmal ganz schön grausam sein, erstens ist das Wochenende vorbei und zweitens habe ich gelesen passieren da die meisten Arbeitsunfälle. Nun, ein Arbeitsunfall ist es nicht, was Lale Peteresen passiert, sondern eine Wegeunfall. Sie stößt mit einen Radfahrer zusammen. Und als ob dies nicht schon schlimm genug wäre, ist dieser ein weinig später tot. Dabei schien ihn bei den Unfall nichts passiert zu sein. Hat sein Tod eine andere Ursache? Lale beginnt mit ihrer Kollegin Mandy nachzuforschen ... Es ist mein erstes Buch über die Kommissarin Lale und mein erstes Buch von der Autorin. Und ich bin nicht enttäuscht, denn dies ist kein reiner Krimi, sondern ein humorvoller Krimi. Chaotisch und liebevoll kommt das Ermittlerpaar rüber. Unterschiedlich in ihren Charakteren geben sie den Roman ein besonderes Etwas. Ihre Ermittlungen sind zum Teil alles andere als geordnet und zeugen nicht gerade von Sachkompetenz, aber das macht gerade den Reiz. Es gibt einige Verwirrungen und falsche Fährten auf die der Leser geführt wird. All dies macht den Krimi zu einen Lesegenuß. Aber trotzdem werden auch ernste Themen angesprochen, wie z.B. Drogenmißbrauch, der in Dresden durch die Nahe Grenze ein Problem ist. Ich hätte mir noch ein wenig mehr Dialekte gewünscht, denn diese unterstreichen nun mal einen Regiokrimi. Das erwähnen einer speziellen Dresdener Speise, die Eierschecke, fand ich toll und möchte bemerken, dass dieser Kuchen sehr gut schmeckt. Da ich Dresden kenne, sind die Handlungen noch lebendiger geworden, da ich ja die Schauplätze zum Teil kenne. Auch wenn man nicht die Vorgänger kennt, kann man das Buch gut lesen, da es ja eine abgeschlossene handlung ist. Bei mir hat das Buch jedoch Interesse an die anderen Bände geweckt, zum einen weil ich ja Dresden kenne, aber vor allen weil mir die Mischung von Spannung und Humor gefallen hat. Fazit: Leichter Regiokrimi mit einen chaotischen und symphatischen Ermittlerpaar. Und herrlichen Wortwitz.

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  • *+* Ein Team zum Pferde stehlen *+*

    Psychopathenpolka
    Irve

    Irve

    09. May 2014 um 21:58

    * Ein Team zum Pferde stehlen * Montagmorgen und die Woche will schon wieder kein Ende nehmen. Erst stößt Kommissarin Lale Petersen mit einem Radfahrer zusammen, aber wenigstens fehlt dem jungen Mann nichts. Dann soll sie mit ihren Kollegen vom Dresdner Morddezernat die Schutzpolizei auf der Jagd nach Perversen in den Elbauen unterstützen. Und schließlich erfährt sie ausgerechnet von ihrem Exmann, dem Schnösel von Staatsanwalt, dass der Radfahrer sie wegen Unfallflucht angezeigt hat! Als Lale und ihre Kollegin Mandy Schneider den Burschen an seinem Arbeitsplatz zur Rede stellen wollen, ist er kalt, still – und tot. Geschockt und voller Zweifel, ob der Unfall nicht doch die Ursache für Ronny Hummels Tod war, beginnt Lale nachzuforschen: An was für merkwürdigen geheimen Daten, die nicht einmal sein Ausbilder sehen durfte, arbeitete Ronny da in der IT-Firma? Was hat der Staatssekretär damit zu tun? Und warum nehmen Ronnys Eltern die Nachricht von seinem Tod so regungslos zur Kenntnis? Seit 2005 ermitteln die gebürtige Hamburgerin Lale Petersen und die Ur-Dresdnerin Mandy Schneider in der Elbmetropole. Mit ihrem fünften Fall haben sie bei Sutton Krimi eine neue Heimat gefunden. (Quelle: Sutton Verlag) . Meine Meinung: Lale liebt Wein, sie ist ein bisschen chaotisch und kann mit Handtaschen nicht viel anfangen. Die Frau ist mir sympathisch! Da gibt es durchaus Parallelen zu mir… Vielleicht ist das der Grund, warum die Frau Kommissarin mir auf Anhieb gefiel! Gut, wir haben nicht nur Gemeinsamkeiten. Ihr zuweilen loses Mundwerk und ihre Schlagfertigkeit beherrsche ich keineswegs. Diese Eigenschaften verleihen ihr aber schöne Ecken und Kanten und grenzen sie ab von vielen anderen Ermittlern. . . Aber auch ihre Kollegin Mandy habe ich recht schnell ins Herz geschlossen. Mir graute es zwar schon als Mitfahrer auf dem buchigen Beifahrersitz, aber zum Glück hat die junge Dame uns bei jeder Höllenfahrt unversehrt ans Ziel gebracht. Und sie sächselt so nett. Zum Glück nicht pausenlos, nein, die Autorin hat da das rechte Maß gefunden. Es sind mir schon Kriminalromane untergekommen, wo der Dialekt so extrem eingearbeitet war, dass ich kaum etwas verstanden habe. Hier aber werden die Akzente so liebenswert gesetzt, dass es mir einfach nur Spaß gemacht hat, dieser netten Kollegin zu lauschen. Und ein weiteres schlagkräftiges Argument spricht für Fräulein Mandy…im wahrsten Sinne des Wortes! . Nicht nur diese beiden Damen aus dem Polizei-Team haben mich den Kriminalroman gerne lesen lassen. Alle Charaktere sind ganz individuell gestaltet, jeder hat sein ganz persönliches Räppelchen und ist somit ein glaubwürdiger Typ. . Ganz schnell war mir klar, dass ich bei Lale und Mandy Mäuschen spielen wollte, denn diesen interessanten Fall wollte ich mir nicht entgehen lassen. Diskret wie ich die Seiten umblätterte, haben mich die beiden wohl nicht bemerkt, ganz im Gegenteil zu einer sehr motivierten Journalistin, die unbedingt in ihrem Blatt über die Polizeiarbeit in Serie gehen wollte. Dass diese Dame nicht überall auf Gegenliebe stoßen würde, nun ja, das merkte man sofort. Vor allem nahm Lale kein Blatt vor den Mund und machte ihrem Unwillen zur Kooperation Luft. Ich konnte sie sehr gut verstehen, denn sie selbst steckte gerade im großen Schlamassel…persönlich und auch dienstlich. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, den Ermittlungen zu folgen, die Phasen der Polizeiarbeit waren interessant und sehr gute Unterhaltung. Nur bei den Mädels-Treffen hätte ich mich beinahe klammheimlich weggeschlichen, denn das traf nicht ganz meinen Nerv. Allerdings: Wenn ich dann etwas entscheidendes verpasst hätte…..also nahm ich doch an den Treffen mit allem drum und dran teil und ließ mir die kulinarischen Highlights von Lales Nachbarin schmecken. . . „Psychopathenpolka“ beinhaltet drei verschiedene Ermittlungsstränge. Natürlich werde ich jetzt nicht ins Detail gehen. Aber um weiter die Neugierde anzufachen nenne ich einfach mal 3 entscheidende Schlagworte: Internet-Technologie, Drogenhandel, Medikamenten-Studien…. Zunächst fragte ich mich, was diese mir lose erscheinenden Fäden miteinander zu tun haben könnten. Nun, im Laufe des Buches wurde ich aufgeklärt und alles löst sich zum Schluss hin perfekt auf. Fragen blieben bei mir keine offen. „Psychopathenpolka“ ist ein Regionalkrimi und spielt in Dresden. In jeder Szene, die darauf Bezug nahm, spürte ich einen sehr liebevollen Lokalkolorit. Überhaupt empfand ich den Erzählstil im ganzen Buch als sehr warmherzig, sowohl gegenüber der Region als auch gegenüber den Protagonisten. Mein Fazit: Sehr gut gelungener Kriminalroman, der nur wenige Längen hat. Dennoch halte ich das Buch für sehr empfehlenswert und vergebe 4 von 5 Sternen. . Infos zum Buch: “Psychopathepolka” von Christine Sylvester ist im März 2014 unter der ISBN-Nr. 978-3-95400-320-4 im Sutton Verlag erschienen. Es umfasst 400 Seiten und ist auch als eBook erhältlich.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148
  • Leichte und unterhaltsame Krimikomödie, die man nicht ganz ernst nehmen darf...,

    Psychopathenpolka
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    05. May 2014 um 08:44

    Kurzbeschreibung: Montagmorgen und die Woche will schon wieder kein Ende nehmen. Erst stößt Kommissarin Lale Petersen mit einem Radfahrer zusammen, aber wenigstens fehlt dem jungen Mann nichts. Dann soll sie mit ihren Kollegen vom Dresdner Morddezernat die Schutzpolizei auf der Jagd nach Perversen in den Elbauen unterstützen. Und schließlich erfährt sie ausgerechnet von ihrem Exmann, dem Schnösel von Staatsanwalt, dass der Radfahrer sie wegen Unfallflucht angezeigt hat! Als Lale und ihre Kollegin Mandy Schneider den Burschen an seinem Arbeitsplatz zur Rede stellen wollen, ist er kalt, still – und tot. Geschockt und voller Zweifel, ob der Unfall nicht doch die Ursache für Ronny Hummels Tod war, beginnt Lale nachzuforschen: An was für merkwürdigen geheimen Daten, die nicht einmal sein Ausbilder sehen durfte, arbeitete Ronny da in der IT-Firma? Was hat der Staatssekretär damit zu tun? Und warum nehmen Ronnys Eltern die Nachricht von seinem Tod so regungslos zur Kenntnis? Meinung: Ich muss ja zugeben, ich fand schon allein den ersten Satz in der Kurzbeschreibung total lustig und passend. Und mit der Zeit wurde auf jeden Fall deutlich, dass der humorvolle Teil bei diesem Krimi einen ganz besonderen Stellenwert einnimmt. Denn wenn man ehrlich ist, ist die Kriminalarbeit der Ermittlerinnen zumeist eher von Chaos, ungewöhnlichen Methoden und viel Glück und Zufall geprägt. Doch irgendwie macht das nichts, denn die beiden Protagonistinnen sind eindeutig große Sympathieträger und machen durch ihre lustige und manchmal skurrile Art und extrem witzige Dialoge viel wieder wett. Lale Petersen ist eine selbstbewusste Protagonistin, die immer einen frechen Spruch auf den Lippen hat und der man dadurch auch ihre unorthodoxen Ermittlungsmethoden verzeiht. Auch ihr Privatleben spielt im Roman eine große Rolle, da sie weiterhin mit ihrem Exmann zusammenarbeiten muss und auch ihr Sohn sie mit seiner Musik ziemlich in den Wahnsinn treibt. Ihre Kollegin Mandy Schneider ist genau das Gegenteil, eher süß und liebenswürdig, aber genau so ergänzen sich die beiden ziemlich gut und bilden ein dynamisches Duo, das überzeugen kann. Die Handlung an sich bietet eigentlich viel Potential, da es gleich mehrere Verbrechen aufzudecken gibt, die alle nicht ganz einfach zu durchschauen sind. So wird die Handlung mal mit mehr, mal mit weniger Spannung stetig vorangetrieben. Doch wie gesagt, darf man keinen zu großen Wert auf eine strikte und saubere Ermittlungsarbeit legen. Und genau das wird der Autorin zum Ende auch ein bisschen zum Verhängnis, da die Aufklärung dann trotz leichter Wendungen etwas zu vorhersehbar wurde. Generell lässt sich der Roman durch seinen hohen Wortwitz und enorme Situationskomik schnell lesen und bringt den Leser auch oft zum Schmunzeln und Lachen. Ein großes Hauptaugenmerk liegt hierbei auch auf der zwischenmenschlichen Ebene der einzelnen Figuren, die gut herausgearbeitet wurde. Positiv fand ich, dass man zwar ab und an gemerkt hat, dass es sich um einen Dresdner Regionalkrimi handelt, der Einsatz von Dialekt aber, Gott sei Dank, in Grenzen gehalten wurde. Ich finde es nämlich immer anstrengend und den Lesefluss störend, wenn viel im Dialekt geschrieben wird. Außerdem handelt es sich hierbei bereits um den fünften Fall der beiden Ermittlerinnen, wobei ich auch ohne irgendwelche Vorkenntnisse zu den vorherigen Teilen gut zurecht gekommen bin. Fazit: „Psychopathenpolka“ ist eine lockere Krimikomödie, die man nicht so ganz ernst nehmen darf. Der Roman überzeugt vor allem durch seinen Humor und schlagfertige Dialoge. Die beiden Protagonistinnen sind trotz diverserer Schwächen deutliche Sympathieträger und es macht einfach Spaß über sie zu lesen. Von mir gibt’s auf jeden Fall 4 von 5 Sternen.

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  • sehr unterhaltsamer Krimi

    Psychopathenpolka
    FlipFlopLady007

    FlipFlopLady007

    21. April 2014 um 19:13

    Das Buch „Psychopathen Polka“ von Christine Sylvester hat mir sehr gut gefallen. Er handelt von der Ermittlerin Lale Petersen, die gemeinsam mit ihrer Freundin Mandy Schneider in Dresden in Mordfällen ermittelt. Alles beginnt an einem stressigen Montagmorgen, an dem Lale zunächst einen Radfahrer anfährt, dem jedoch nichts zu fehlen scheint. Danach soll sie den Kollegen bei der Suche nach einem Perversen helfen, der im Stadtpark Frauen belästigt. Als dann auch noch ihr Unfallgegner vom Vormittag tot an seinem Arbeitsplatz aufgefunden wird, ist Lales Tag perfekt. Sie hat quälende Gewissensbisse, denn sie hat Angst, denn jungen Mann auf dem Gewissen zu haben. Außerdem fragt sie sich, wieso dieser sie kurz vor seinem Tod noch wegen Unfallflucht angezeigt hat, obwohl sie einvernehmlich auseinander gegangen sind. Als dann jedoch die Todesursache festgestellt wird, stehen Lale und ihre Kollegen vor einem großen Rätsel. Wer hatte ein Interesse daran, denn jungen Mann zum Schweigen zu bringen? Inhalt: Der Inhalt des Buches hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Ich finde jedoch, dass es sich bei diesem Buch eher um einen Unterhaltungsroman handelt, als um einen Krimi, da die Ermittlungen rund um den Mordfall in den Schilderungen von Lales Privatleben untergehen. Ich finde es gut, wenn in einem Krimi, auch die handelnden Personen ausreichend beleuchtet und dargestellt werden, jedoch finde ich, dass in diesem Buch Lale Petersens Privatleben beinahe spannender ist, als die Ermittlungen im Mordfall. Ich finde das Buch sehr amüsant und ich habe mich während des Lesens sehr gut unterhalten gefühlt. Wer jedoch einen spannenden, fesselnden Krimi erwartet, der ist mit diesem Buch nicht so gut bedient. Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin gefällt mir. Sie erzählt auf sehr lockere Art und Weise und verleiht Lale Petersen dabei ein sehr lockeres Mundwerk. Das Buch lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Durch ihren Schreibstil verleiht die Autorin dem Buch eine gewisse Spannung, jedoch eine andere, als es bei anderen Krimis der Fall ist. Ich habe mich von diesem Buch auch gefesselt gefühlt, jedoch nicht, weil ich unbedingt wissen wollte, wer der Mörder ist und was für ein Motiv er hat, sondern weil ich wissen wollte, wie es mit Lale, ihrem Sohn und ihrem Exmann weiter geht. Natürlich hat mich der Mörder und sein Motiv ebenfalls interessiert, jedoch an einigen Stellen nicht so stark, wie Lales private Probleme. Ansonsten zeichnet sich der Roman durch viel wörtliche Rede aus, der die Handlung realer und temporeicher wirken lässt. Das hat mir gut gefallen. Charaktere: Die Charaktere des Buches haben mir ebenfalls gut gefallen. Am liebsten mochte ich Lale Petersen, die mit ihrem losen Mundwerk nicht nur ihren Exmann in den Wahnsinn treibt. Bei mir hat sie für sehr viel Erheiterung gesorgt und ich musste an der ein oder anderen Stelle herzlich lachen. Aber auch ihre Kollegin Mandy Schneider finde ich sehr sympathisch. Sie ist ganz anders als Lale und wahrscheinlich passen sie als Team deshalb so gut zusammen. Sie sind aber auch so gute Freundinnen. Lustig fand ich, dass in diesem Roman scheinbar alle weiblichen Figuren irgendwie miteinander zu tun haben und am Ende sogar befreundet zu sein scheinen. Auch alle anderen handelnden Personen dieses Krimis haben mir gut gefallen. Sie alle sind sehr unterschiedlich, haben verschiedene Charakterzüge und sind somit einzigartig. Jeder hat seine eigenen Macken und Probleme und niemand scheint perfekt zu sein. Dies hat mir gut gefallen, denn die Figuren sind wie Personen des echten Leben. Ich kann sie mir alle sehr gut vorstellen. Cover und Klappentext: Das Cover des Buches hat mir sehr gut gefallen. Es ist sehr ansprechend gestaltet. Besonders gut gefallen mir die tanzenden Skelette. Sie zeigen bereits, dass es sich um ein Buch mit viel Humor handelt. Aus diesem Grund gefällt mir das Cover sehr gut, da es bereits etwas über die Art des Buches aussagt. Auch den Klappentext finde ich sehr gelungen, da er den Inhalt des Buches gut zusammenfasst, ohne dabei zu viel zu verraten oder im Leser falsche Erwartungen zu wecken. Fazit: Insgesamt hat Christine Sylvester ein sehr lustiges Buch geschrieben, dass mich an der ein oder anderen Stellen sehr amüsiert hat. Es handelt sich um einen Krimi, in dem das Privatleben der Ermittlerin genauso viel Raum einnimmt, wie die eigentlichen Ermittlungen. Wer also Lust auf einen Krimi mit viel Humor und sehr sympathischen Ermittlern hat, der ist mit diesem Buch bestens bedient. Wer einen packenden Krimi erwartet, der sollte lieber ein andere Buch wählen, aber davon gibt es ja genügend.

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  • Chaostruppe der Dresdner Mordkommission

    Psychopathenpolka
    irismaria

    irismaria

    12. April 2014 um 12:08

    „Psychopathenpolka - Lale Petersen ermittelt – Ein Dresden-Krimi“ von Christine Sylvester ist der 5. Fall der beiden Dresdner Ermittlerinnen Lale Petersen und Mandy Schneider, aber auch ohne Vorkenntnis der anderen Bände gut verständlich. Ihnen stellen sich gleichzeitig mehrere Fälle: zum einen suchen sie nach einem Täter, der Frauen überfällt und niederschlägt, zum anderen wollen sie den Tod eines Lehrlings einer IT-Firma aufklären. Brisanterweise hat Lale genau diesen jungen Mann kurz vor seinem Tod angefahren und er sie angezeigt. Die Autorin stellt die Mordkommission als lockere bis chaotische Truppe vor, die auf sehr ungewöhnliche Ermittlungsmethoden zurückgreift und manchmal auch unprofessionell wirkt. Dafür erfährt man viel über das Privatleben der Ermittler, was sehr unterhaltsam ist. Der Schwerpunkt der Geschichte liegt für mich auch mehr auf dem Miteinander der Personen, das gekonnt dargestellt ist. Wer einen reinen Krimi lesen möchte, ist hingegen mit „Psychopathenpolka“ eher nicht gut beraten.

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  • Psychopathen sind genug vorhanden

    Psychopathenpolka
    danzlmoidl

    danzlmoidl

    11. April 2014 um 09:57

    Inhalt: Montagmorgen und die Woche will schon wieder kein Ende nehmen. Erst stößt Kommissarin Lale Petersen mit einem Radfahrer zusammen, aber wenigstens fehlt dem jungen Mann nichts. Dann soll sie mit ihren Kollegen vom Dresdner Morddezernat die Schutzpolizei auf der Jagd nach Perversen in den Elbauen unterstützen. Und schließlich erfährt sie ausgerechnet von ihrem Exmann, dem Schnösel von Staatsanwalt, dass der Radfahrer sie wegen Unfallflucht angezeigt hat! Als Lale und ihre Kollegin Mandy Schneider den Burschen an seinem Arbeitsplatz zur Rede stellen wollen, ist er kalt, still – und tot. Geschockt und voller Zweifel, ob der Unfall nicht doch die Ursache für Ronny Hummels Tod war, beginnt Lale nachzuforschen: An was für merkwürdigen geheimen Daten, die nicht einmal sein Ausbilder sehen durfte, arbeitete Ronny da in der IT-Firma? Was hat der Staatssekretär damit zu tun? Und warum nehmen Ronnys Eltern die Nachricht von seinem Tod so regungslos zur Kenntnis? Meine Meinung: Leider kannte ich vorher noch keinen Fall von Lale Petersen und habe ich mich tierisch gefreut nun ein Buch über sie lesen zu dürfen. Was soll man sagen... Ein spannender Krimi ist leider anders, nichts destotrotz hat mir das Buch gut gefallen. Sarkasmus und Humor, von Lale ausgehend, stehen in diesem Buch eigentlich im Vordergrund. Die Ermittlungen sind Nebensache und das finde ich ein wenig schade. Die Vorgehensweisen sind teilweise nicht nachvollziehbar, dadurch ist auch die Spannung nur mäßig vorhanden und wird auch nur schlecht als recht aufgebaut. Lale war mir eigentlich von Anfang an sympathisch. Mit ihrer direkten Art bringt sie so manche Person zum Schweigen und verschafft sich dadurch auch das nötige Maß an Respekt. Am Schreibstil kann man nichts aussetzen. Leicht und locker kommt dieser daher und man kann dem roten Faden (wenn vorhanden) leicht folgen. Fazit: Buch mit Aufbaupotenzial. Leider weniger Krimi, dafür mehr humorvolles Buch. Trotzdem hat es mir gut gefallen.

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  • Rezension zu "Psychopathenpolka - Lale Petersen ermittelt" von Christine Sylvester

    Psychopathenpolka
    dorli

    dorli

    09. April 2014 um 12:40

    Dresden. Montagmorgen. Kommissarin Lale Petersen ist spät dran, als ihr auf dem Weg ins Präsidium ein Radfahrer gegen das Auto prallt. Dem jungen Mann ist angeblich nichts passiert, doch kurze Zeit später erzählt Lales Exmann ihr von einer Anzeige wegen Fahrerflucht. Als Lale gemeinsam mit ihrer Kollegin Mandy Schneider den Unfallgegner Ronny Hummel aufsuchen will, finden die Kommissarinnen den jungen Mann Tod an seinem Arbeitsplatz vor – ermordet, wie sich bald herausstellt. Die Mörderjagd und weitere Fälle halten Lale und Mandy kräftig in Atem… „Psychopathen-Polka“ ist bereits der fünfte Fall für Lale Petersen und Mandy Schneider. Ich habe das dynamische Duo erst mit diesem Band kennengelernt und bin einfach begeistert von den beiden. Lale und Mandy gehen forsch und unerschrocken, manchmal auch etwas chaotisch zu Werke, verschlafen sogar einmal ihren Einsatz, während sie im Gebüsch auf einen Entführer lauern, sind durchweg schlagfertig und wenn es sein muss, auch mal - im wahrsten Sinne des Wortes - schlagkräftig. Christine Sylvester erzählt den Krimi mit viel Pep und Schwung. Es geht in diesem Buch frisch, locker und lebhaft zu, die Autorin präsentiert hier eine sehr muntere Dresdner Mordkommission. Die Ermittlungsarbeit gerät zwischen Psychiatrie, IT-Branche, illegalen Medikamententests, Drogenszene, einem Irren im Stadtpark und dem ganzen privaten Hin und Her immer wieder etwas ins Abseits, die letztendliche Auflösung des Mordfalls ist keine große Überraschung und wird ruckzuck und etwas konfus abgehandelt - dennoch wurde ich durchweg bestens unterhalten, denn durch die voller Wortwitz steckenden Dialoge und die herrliche Situationskomik machte mir das Fehlen hochgradiger Spannung wenig aus. Die Krimikomödie kommt mit einem eher unspektakulären Krimianteil daher, kann dafür aber mit hervorragendem, herrlich trockenem Humor punkten.

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