Christine Sylvester Sachsen-Sushi

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Inhaltsangabe zu „Sachsen-Sushi“ von Christine Sylvester

Werbeprofi Ella kann einfach alles, nur nicht mit Menschen umgehen. Das konnte man an keiner Eliteuni dieser Welt studieren. Und nun verschlägt es sie ausgerechnet nach Dresden. Eine Stadt, die sie so gar nicht mag. Dann erfährt sie auch noch, dass ihr neuer Arbeitgeber, die Werbeagentur „Sack & Sohn“, kurz vor der Insolvenz steht. Ellas einziger Lichtblick: Der geheimnisvolle Retter, der ihr bei einem nächtlichen Überfall zu Hilfe kommt und dann spurlos verschwindet. Doch leider ist der genauso schwer zu finden wie eine rettende Idee für die Agentur.

Sehr schöne leichte und originelle Lektüre mit intelligentem Humor. Es hat mir Spaß gemacht!

— aba

Leichte, beschwingte, ab und an witzige Frauenlesekost. Empfehlenswert, vier Sterne

— Federchen

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  • Rezension zu "Sachsen-Sushi" von Christine Sylvester

    Sachsen-Sushi

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. December 2011 um 22:09

    So, gerade ausgelesen und mein erster Eindruck: schade! Dieses Buch hätte viel mehr Potential gehabt. Werbeprofi Ella kommt nach mehreren Jahren im Ausland nach Dresden und will eigentlich gleich wieder weg. Sie kann aber auch wirklich gar nichts positiv sehen, weder die Stadt, noch die Menschen, schon gar nicht die Leute in ihrer Agentur, die eigentlich eine lustig bunte Truppe sind, aber von Ella stets mit bissigen Kommentaren bedacht werden. Ella ist ja scheinbar die Allerschärfste. Ich finde es schwierig, eine Hauptperson so unsympathisch zu zeichnen. Ich wollte sie eigentlich die ganze Zeit schütteln und ihr sagen, nun mach doch mal die Augen auf Mädchen und komm mal runter von deinem hohen Ross. Erst in den letzten Kapiteln (als sie die beiden Ephraims trifft), konnte ich mit ihr warm werden und dann legte ich das Buch auch nicht mehr aus der Hand (was allerdings nicht schwer war, denn da war es ja fast schon zu Ende). Die Autorin hatte tolle Ideen für ihre Figuren. Dass die Handlung vorhersehbar war, störte mich nicht. Ist ja eigentlich bei Frauenromanen fast immer so, doch deshalb lieben wir sie nicht weniger. Das Ende kam sehr plötzlich. Ich hätte gerne noch mehr über die bunte Truppe erfahren. Wie gesagt, der Roman endet an der Stelle, wo er eigentlich spannend wird. Da hängen lauter lose Fäden in der Luft. Drei Sterne gibt es für das gelungene Dresdner Lokalkolorit, die teilweise witzigen und schrägen Figuren und eine Handlung, die mich kurz vor Schluss doch noch packen konnte. Eine Fortsetzung würde ich allerdings nicht lesen.

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  • Rezension zu "Sachsen-Sushi" von Christine Sylvester

    Sachsen-Sushi

    Zabou1964

    16. October 2011 um 22:51

    Obwohl ich eigentlich sogenannte „Frauenromane“ nicht sonderlich mag, hat mich der Handlungsort Dresden zu diesem Werk von Christine Sylvester greifen lassen. Das auffällige Cover, das einen viereckigen schwarzen Teller mit Sushi auf lindgrünem Hintergrund zeigt, hat mir auf Anhieb gefallen. Der Klappentext versprach mit ein paar lustige Lesestunden, die mir dieses Buch auch bescherte. Nach Jahren im Ausland, unter anderem in Tokio, zieht es die Werbefrau Ella wieder zurück in deutsche Gefilde. Doch die großen Agenturen in Hamburg und Berlin haben keinen Bedarf für ihr Talent, weshalb sie mit der Agentur „Sack & Sohn“ in Dresden vorlieb nehmen muss. Leider hat der Charme der sächsischen Landeshauptstadt keinen Einfluss auf die etwas arrogante Businessfrau. Ihre Kollegen sind total seltsam, die Agentur steht am Rande der Insolvenz, ihre Pensionswirtin umgarnt sie mit Marzipantorte und dann hat Ella auch noch ein Saxofon am Hals, dessen Besitzer sie mutig gegen einen nächtlichen Verfolger verteidigt hat. Dummerweise ist der Musiker nun aber nicht mehr auffindbar. Das klingt alles total schräg? Das ist es auch – und dabei saukomisch! Die Autorin hat alle Figuren total überzeichnet, sodass ich diesen Roman eher als Satire denn als typischen Frauenroman bezeichnen würde. Die Protagonistin Ella wirkt anfangs überheblich und strotzt vor Sarkasmus. Das machte sie mir eher unsympathisch. Andere Figuren, wie die quirlige Kollegin Bini, die aufdringliche Journalistin Laetitia oder die neugierige Pensionswirtin, kamen mir mit ihren Eigenheiten beinahe vertraut vor. Im Laufe der Geschichte entwickelt Ella dann aber doch sympathische Eigenarten. Das Wandern an ihrer Seite durch das schöne Elbflorenz hat in mir sofort das Fernweh geweckt. Über ihre Schlagfertigkeit und die Schrullen ihrer Wegbegleiter musste ich oft lachen. Das Buch besteht aus kurzen Kapiteln, sodass ich immer versucht war, nur noch „schnell ein Kapitel“ zu lesen. Die kurzweilige und witzige Schreibweise der Autorin hat mir ausgesprochen gut gefallen. Nur das Ende der Geschichte kam für mich etwas zu abrupt. Ein paar Lösungen hätten für meinen Geschmack etwas detaillierter beschrieben sein können. Trotzdem hat es mir großes Vergnügen bereitet, Dresden durch die zwinkernden Augen der Autorin, die selbst dort lebt, zu betrachten. Ich werde auf jeden Fall nach weiteren Büchern von ihr Ausschau halten. Fazit: Kurzweilige und lustige Unterhaltung, die einen ironischen Einblick in die Werbebranche und die sächsische Landeshauptstadt gibt.

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  • Rezension zu "Sachsen-Sushi" von Christine Sylvester

    Sachsen-Sushi

    abuelita

    02. October 2011 um 13:48

    Werbeprofi Ella kann einfach alles, nur nicht mit Menschen umgehen. Das konnte man an keiner Eliteuni dieser Welt studieren. Und nun verschlägt es sie ausgerechnet nach Dresden. Eine Stadt, die sie so gar nicht mag. Dann erfährt sie auch noch, dass ihr neuer Arbeitgeber, die Werbeagentur Sack & Sohn, kurz vor der Insolvenz steht. Ellas einziger Lichtblick: Der geheimnisvolle Retter, der ihr bei einem nächtlichen Überfall zu Hilfe kommt und dann spurlos verschwindet. Doch leider ist der genauso schwer zu finden wie eine rettende Idee für die Agentur. Ich fand das Buch nicht zum Schreien komisch, noch nicht mal sonderlich lustig. Die Handlung selbst – nun, nicht nur vorhersehbar, sondern in meinen Augen auch etwas verworren und zu einfach und die Charaktere fand ich, gelinde gesagt, mehr als sonderbar. So sehr arrogant z.B. ist diese Ella gar nicht und wo seh ich das in dem Buch, dass sie nicht mit Menschen umgehen kann? Ich finde sogar, dass sie das gut konnte …..

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  • Rezension zu "Sachsen-Sushi" von Christine Sylvester

    Sachsen-Sushi

    sarahsbuecherwelt

    08. August 2011 um 11:17

    Auf der Suche nach etwas trivialer Unterhaltung stieß ich auf den Titel „Sachsen-Sushi“. Der Klappentext ließ auf einen lustigen, romantischen und weiblichen Roman schließen, der genau in meine gesuchte Kategorie passte. Ella, ein absoluter Werbeprofi, zieht es beruflich von Tokio ins triste Dresden. Von Anfang an ist ihr klar, dass dies nur ein kurzes Gastspiel werden würde. Hamburg oder Berlin wären ja noch akzeptabel, aber Dresden... Trotzdem hat sie den Job in der Agentur Sack & Sohn angenommen, um am ersten Tag gleich feststellen zu dürfen, dass ihr Arbeitgeber so gut wie pleite ist. Nur noch ein Auftrag für die Touristikbranche seitens der Stadt kann ihn retten. Wäre da nicht sein größter Konkurrent, den Ella schon bei einem zufälligen Date kennenlernen durfte. Dieser Jörg ergattert tatsächlich jeden Auftrag, und Ella findet bald den Grund dafür heraus. Doch nicht nur im Job ist es alles etwas merkwürdig, sondern auch privat ist Ellas Leben im Moment ein Chaos. Gleich am ersten Tag wird sie von einem jungen Musiker gerettet, als sie ein Unbekannter verfolgt. Von ihrem Retter hat sie jedoch nur das Musikinstrument, ein altes Foto und einen Brief. Für Ella ist klar, sie muss ihn wiedersehen, ihrem Chef die Agentur retten, und dann endlich aus Dresden verschwinden. Ella, eine Power-Frau wie sie im Buche steht, zieht den Leser sofort in ihren Bann. Attraktiv, witzig, ehrlich und trotzdem mit Herz. Mit dieser Figur ist es der Autorin gelungen sich in das Herz der Leser zu schreiben. Damit Ella sich von den anderen Charakteren deutlich sympathisch abhebt, sind die anderen Figuren gänzlich unterschiedlich, wie zum Beispiel der labile Sohn des Chefs, oder der Gruftie. Jeder Charakter hat seine Vorzüge und verleiht der Geschichte einen interessanten Touch. Kurze Kapitel, spritzige Dialoge und die moderne Wortwahl erledigen das Übrige. Binnen weniger Seiten ist der Leser in der Geschichte, was bei einem Werk mit nur 228 Seiten auch notwendig ist. Lange Einführungen würden den Lesefluss nur stoppen. Die authentischen, lebensfrohen und individuellen Charaktere sind in meinen Augen das Highlight des gesamten Werkes. Die Handlung selbst ist vorhersehbar und trivial. Zwar versucht die Autorin durch den Wettbewerb in Verbindung mit dem verschwundenen Musiker eine gewisse Spannung aufzubauen, aber dies gelingt ihr nur minimal. Schon nach 50 Seiten war mir klar, wer hinter dem Ruin der Firma steckt. Das ist bei einer solchen Lektüre nicht weiter tragisch, denn in diesem Fall bietet die Handlung noch ein weiteres Standbein. Dies ist jedoch alles andere als ausgereift. Erst wird diese Idee unnötig in die Länge gezogen, um dann plötzlich aus unerklärlichen Gründen binnen weniger Sätze aufgeklärt zu werden. Dazu wird es mit einer leicht kitschigen Note versehen. Etwas ausgereifter und mir hätte die Sache deutlich besser gefallen. An dieser, aber auch anderen Stellen merkt man, dass die Autorin es hier wirklich nur auf triviale Unterhaltung angelegt hat. Tiefgang und Nachdenken sind hier gänzlich fehl am Platze. Für Zwischendurch ist dies sicherlich ganz angenehm. Auch der Schluss ist einem Viel-Leser schon nach den ersten Seiten bewusst. Zwar wird eine weitere Variable eingebaut, die den Leser vielleicht aufs Glatteis führen könnte, aber im Grunde ist es ein vorhersehbarer Ausgang mit typischen Happy End. Viele solcher Romane sind vorhersehbar, aber bieten in meinen Augen von der Handlung oder Idee einfach etwas mehr Unterhaltung. Hier sind es definitiv die Charaktere und die einzigartigen Dialoge, die das Buch ausmachen. Wer mal wieder etwas leichtes zum Lesen benötigt, wird sicherlich keinen Fehlkauf tätigen. Zumal die Dialoge und Sprüche seitens Ella einmalig komisch sind und mir persönlich regelmäßig ein Lächeln auf die Lippen gezaubert haben. Alleine durch die Charaktere ist das Buch empfehlenswert. ===Bewertung=== Individuelle Charaktere, witzige Dialoge und ein angenehmer Stil machen die Lektüre zu einem netten Zeitvertreib, der mit seiner trivialen und vorhersehbaren Handlung nicht unbedingt punkten kann. Für mich vier Sterne.

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  • Ich wollte euch alle, - ganz besonders die Leser ^^ fragen was eur...

    michael_trojan

    Ich wollte euch alle, - ganz besonders die Leser ^^ fragen was eurer Meinung nach wichtig bei einem Buchcover ist. Schaut ihr euch das Cover genau an, und spielt auch die Buch Farbe eine Rolle? Es geht hier nicht um den Inhalt des Buches sondern nur um das "Optische" eines Buches.

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