Christine Thürmer Laufen. Essen. Schlafen.

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Inhaltsangabe zu „Laufen. Essen. Schlafen.“ von Christine Thürmer

Als Christine Thürmer gekündigt wird, beschließt sie, sich eine Auszeit zu nehmen und auf dem Pacific Crest Trail von Mexiko nach Kanada zu wandern – 4277 Kilometer. Eigentlich unsportlich und ohne Erfahrung bricht sie zu ihrem Abenteuer auf und schafft es tatsächlich bis ans Ziel. Und sie wandert weiter, läuft 2007 den Continental Divide Trail und 2008 den Appalachian Trail. Aus der gewissenhaften Geschäftsfrau wird eine Langstreckenwanderin, die fast ununterbrochen draußen unterwegs ist – zu Fuß, per Fahrrad oder Boot. Anschaulich und humorvoll beschreibt Christine Thürmer die Geschichte ihrer inneren Suche, ihre Erlebnisse und landschaftlichen Eindrücke auf den drei großen Trails und wie es ist, als Frau allein unterwegs zu sein.

Ein schönes Buch, ich ziehe gleich meine Wanderstiefel an.

— Campe

Toller Bericht einer Weitwanderin, mit vielen Beschreibungen von Begegnungen und Erlebnissen.

— Asfaloth

Besonders die Beschreibung des ersten Trails ist sehr inspirierend :)

— Buecherwuermin

Infektiös zu lesen. Informativ und gut erzählter "thruhiker" Bericht einer Outdoor Getriebenen die ihr Leben komplett umgekrempelt hat.

— thursdaynext

Hat mich begeistert!

— Feni

Kurzweiliger Bericht über die drei großen Wandertrails der USA. Eine Frau auf der Suche nach der großen Freiheit!

— Elke

Leider alles viel zu kurz angerissen, um wahrscheinlich von allen Wanderungen erzählen zu können. Zu dem Thema schon besseres gelesen.

— lui_1907

Interessante Berichte vom Langstreckenwandern.

— Talathiel

Nett, aber ohne Klimax

— EvyHeart

Aussteigergeschichte perfekt beschrieben.

— Lealea16

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    Laufen. Essen. Schlafen.

    thursdaynext

    30. July 2017 um 13:55

    Christine Thürmer hält, was sie im Titel ihres Berichts verspricht. Sie läuft, isst und schläft auf dem Pacific Crest Trail (4277 km), dem Continental Divide Trail (4900 km) und dem Appalachian Trail (3508 km). Der bekannteste und überfüllteste dürfte wohl der Appalachian Trail sein, den bereits Bill Bryson in seinem Reisebericht „Picknick mit Bären“ beschrieben hat. Eine leicht abweichende, doch wunderbare Filmversion wurde mit Robert Redford und Nick Nolte, sowie Emma Thompson unter dem Originaltitel A walk in the woods kongenial besetzt.„Thruhikerin“ Thürmer aka German Tourist liest sich stilistisch, authentischer und direkter, Mühsal, Plagen und Freuden sind hautnah zu erlesen, wobei es mir bei solchen Outdoorberichten oft so geht, dass ich die Beschreibungen von Frauen als realer emfinde. Sie berichten schlichter aber eindrücklicher.Spannend ist, dass man diese drei Trails im direkten Vergleich erle(b)sen kann. Landschaftlich scheint es mir, als wären der PCT und der CDT wesentlich abwechslungsreicher und unkommerzieller als der AT. Auch ist die Bärendichte erheblich geringer, dafür findet man Klapperschlangen.Nach diesen Trails (wenn man alle drei begangen hat), darf man sich die Triple Crown (in Form einer unscheinbaren Plakette) aufsetzen, die von der American Long Distance Hiking Association vergeben wird. Eine nette Nebensächlichkeit bei all den Erfahrungen, Abenteuern und Erlebnissen, die man sich erlaufen hat.Anerkennender Neid auf Christine Thürmers Mut, Durchhaltevermögen und besonders ihre vielfältigen Erlebnisse, hat sich bei mir beim Lesen breitgemacht. Laufen. Essen. Schlafen. war für mich ein ein hochspannender Pageturner, der die Lust rauszugehen noch dringender machte.Die Autorin unterhält auch einen Outdoorerlebnis – Blog, auf dem sie über ihre weiteren Reisen – nach den Trails begann sie zusätzlich die Welt per Kanu und Rad zu entdecken – berichtet. Für Naturanfällige sehr verlockend. Es müssen ja nicht gleich die Big Trails sein, Europäische Fernwanderwege oder dem Zeitbudget angemessene Kurztrips, können auch sehr beglücken und bereichern.

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  • Der Weg ist das Ziel

    Laufen. Essen. Schlafen.

    KristinaTiemann

    30. June 2017 um 10:57

    Laufen. Essen. Schlafen. - Wenn einen der Alltag nicht so in seinen Fängen hätte, wäre es wohl genau das, was ich selbst machen würde, denn ich bin auch ein Wanderfan! Ich habe schon einige Strecken hinter mir, allerdings nie länger als  2-3 Wochen am Stück, eben die Zeit, die ein Durchschnittsarbeiter hierzulande so als Urlaub bekommt. Und dann stell dir mal vor, Du bist ein halbes Jahr allein unterwegs und musst es Tag für Tag mit dir selbst aushalten :D Vor Christine Thürmers Mut, alles hinter sich zu lassen, ziehe ich den Hut genauso wie vor ihrer Leistung: Sie ist als Frau allein die 3 großen Trails in den USA gelaufen - ganz große Klasse!Davon handelt also das im Stil eines Tagebuchs verfaßte Buch. C. Thürmer erzählt nicht nur von den Trails und organisatorischen Herausforderungen, sondern vor allem wie sie sich beim Laufen gefühlt hat und welche neuen Probleme plötzlich auftauchten, als sie dachte, die alten wären doch gelöst ... In einer Bewertung las ich die Kritik an mangelnden Infos zu den Trails. Das stimmt zwar, aber ich persönlich brauche diese Infos  nicht. Würde ich ernsthaft einen Trail laufen wollen, könnte ich mir die nötigen Infos woanders ganz präzise besorgen. Das sollte wohl auch kein Sachbuch werden ...Man kann das Buch zwar nicht mit Hape Kerkelings "Ich bin dann mal weg" vergleichen, aber in einer Aussage ähneln sie sich, denn auch hier heißt es am Ende: "The trail provides - du musst es nur zulassen."

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  • Nett, aber ohne Klimax

    Laufen. Essen. Schlafen.

    EvyHeart

    07. December 2016 um 23:43

    Das Buch beginnt im April 2004 am Tag der ersten Wanderung auf dem PCT und geht später zurück zu Thürmers Kündigung. Diese Zeitsprung fand ich irritierend und denke, er wäre nicht nötig gewesen. Danach folgt das Buch chronologisch den Ereignissen und endet mit einem kurzen Ausblick.Der PCT (147 Seiten) nimmt den größten Teil des Buches ein und flicht die Grundlagen des "Thruhikens" ein. Thürmer berichtet von logistischen Problemen und Gefahren, die einem begegnen. Außerdem erzählt sie von Begegnungen mit anderen Thruhikern.Nach dem PCT beginnt sie einen Job, möchte aber nach 1,5 Jahren pausieren, um erneut wandern zu gehen.Beim CDT (83 Seiten) steht neben dem Wandern die "Beziehung" zu Wanderkollege Bob im Mittelpunkt. Während Thürmer anfangs die Zweisamkeit genießt, nervt sie Bob mit seiner Unerbittlichkeit und seiner Gefühlskälte. Am Ende stellt sie fest, dass Bob Angst vor Einsamkeit hat und deswegen Konflikte meidet. Sie selbst wandert allein besser.Beim AT (58 Seiten) findet eine "Reinigung" statt. Christine Thürmer wurde während des CDT gekündigt und sie beschließt, ihren festen Wohnsitz aufzugeben und zu wandern. Diese Unsicherheit hemmt sie beim Trail, der trotz seiner Kürze viel Würze in Form von unwegsamen Gelände bereit hält. Christine muss feststellen, dass sie ihre Tagesziele anpassen und ruhiger wandern muss. Außerdem erklärt sie, wie gefährlich es sein kann, allein zu wandern.Jeder Tagebucheintrag erzählt etwas, aber es gibt nur wenige Fixpunkte.Untermalt sind die Beschreibungen mit Fotos und Karten.Was fand ich gut?In eine andere Welt einzutauchen. "Thruhiken" wirkt auf mich luftig, aber gut geplant: Die Wanderwege sind oft gekennzeichnet, man schickt sich Proviant und Material in Bounceboxen zur nächsten, größeren Station und wandert ultra-leicht. Es gibt Kartenmaterial, Fotoapparate und man kann Podcasts hören. Die Natur muss man trotzdem bezwingen.Die Gemeinschaft unter Thruhikern ist stark und obwohl man sich kaum kennt, hilft man sich. Das fand ich gut.Am meisten beeindruckt hat mich die Einfachheit. In einem Zelt auf dem Boden zu schlafen, das wäre für mich undenkbar. Aber Christiane hat es geschafft. Das Gefühl, kleine und große Probleme irgendwie bewältigen zu können, habe ich mitgenommen :-)Was hat mir gefehlt?Der Spirit. Christine Thürmer. Und die Fakten.Das große Problem des Buches ist, dass es keine Klimax hat. Christine Thürmer plant bereits den ersten Trail sehr genau (das erinnerte mich an ihrer Job als Firmensaniererin) und schildert nur wenige krasse Probleme. Als Leser hat man nicht das Gefühl, einer Figur dabei zuzusehen, wie sie wächst, sondern sie ist bereits da und muss nur noch gefestigt werden.Ich habe im Buch leider keine Antwort darauf gefunden, warum Thürmer läuft. Von der Liebe zur Natur merkt man nur wenig. Auch die Gemeinschaft klingt nur selten an, ehrgeizig wirkt das Buch nicht...?Vielleicht fielen einige Gedanken den Kürzungen zum Opfer, denn der Blog ist umfangreicher. Vielleicht wollten die Macher das Material "natürlich", ohne künstliche Dramatisierung, Bearbeitung, veröffentlichen. Vielleicht bin ich nicht der richtige Leser dafür.Außerdem fehlten mir Fakten. Anfangs erklärt die Autorin, was Bärenkanister sind und Bounce-Boxen. Aber nicht ausführlich genug. Für mich als Leser, der weder in den USA war noch eine Wanderung bewältigt hat, die länger als einen Tag dauerte, war das ein anderes Leben und ich hätte gern mehr Infos gehabt.FazitDas Cover gefällt mir sehr gut, der Rest des Buches leider nicht. Es war mir oft zu trocken, nicht empatisch genug und nicht genug erklärt. Mir fehlte der Halt in Figuren und der Genuss der Natur. Ich werde einiges aus dem Buch mitnehmen, aber es war nicht so toll, wie ich erwartet habe.

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  • Fernweh wurde geweckt ;)

    Laufen. Essen. Schlafen.

    Lealea16

    21. October 2016 um 21:14

    Das Buch hat mich wirklich begeistert. Die Geschichte an sich, den Mut den Alltag und allen Luxus hinter sich zulassen, aber auch wie perfekt der Leser mitgenommen wird und in allen Lebenslagen dabei sein kann. Ich habe mich gefühlt, als wäre ich auf den Trails dabei. Für alle Fernwehfans nur zu empfehlen.

  • Man braucht nicht viel zum glücklich sein...

    Laufen. Essen. Schlafen.

    thebooklettes

    20. October 2016 um 21:34

    ...im Fall von Christine Thürmer ist es alles, was in ihren Wanderrucksack passt. Sie hatte einen sicheren Job, wurde respektiert und sass dennoch im alten Trott fest. Also beschloss sie, als ihr plötzlich gekündigt wurde, ihre 7 Sachen zu packen, und drei der bekanntesten amerikanischen Trails Amerikas zu laufen.Was Christine Thürmer auf diesen Reisen und Wanderungen erlebte, auf wen sie traf, und welche interessanten Geschichten sie hörte, erfährt der Leser gefühlt aus nächster Nähe.Wem "Ich bin dann mal weg" von Hape Kerkeling zu spirituell angehaucht war, ist hier genau richtig. Die realistische Darstellung des Trailalltags nimmt einen mit auf eine besondere Reise, und macht Lust selbst mitzulaufen. Wer eine erfundene Rahmenhandlung und Dramaturgie erwartet, wird hier zwar enttäuscht, aber vom Herzblut der Autorin dennoch entschädigt. 

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  • Laufen als Lebensinhalt

    Laufen. Essen. Schlafen.

    Buchstabenliebhaberin

    17. September 2016 um 10:15

    Dieses Buch ist weit mehr als nur Laufen, essen, schlafen. Es zeigt, wie aus der Karrierefrau Christine, die in ihrer Freizeit gerne wandert, eine passionierte Langstreckenläuferin wird, die mit nichts außer sich und der Natur auskommt. Oder anders: Sie kann nicht anders, hängt die Karriere an den Nagel und entscheidet sich aus ganzem Herzen für das Leben und Laufen in der freien Natur. Christine Thürmer, unter Thruhikern als "German Tourist", oder kurz "GT" bekannt ist für mich eine wahre Minimalistin, auch wenn sie sich selbst mit keiner Silbe so beschreibt. Sie läuft ultraleicht, also mit so wenig Gepäck wie nur irgendwie möglich, ohne Wechselklamotten, mit Tütensuppen, trinkt brackiges Wasser vom Wegesrand und nächtigt meist im Einwandzelt. Sie romantisiert ihre Trips nicht, sie läuft tagelang klatschnass durch den Regen, kann nachts vor Kälte auch mal nicht schlafen und muss höllisch aufpassen, nicht zu dehydrieren. Die Bären und Klapperschlangen spielen eine Rolle, aber nur insofern, dass es für Läufer wichtig ist, die Spielregeln der Natur genau zu kennen. Verdammt cool, die Frau. Und schlau, sie kennt ihre Grenzen, sie kennt sich selbst ganz gut, sie weiß, wie wichtig ihr der Austausch mit anderen Menschen auf ihren Trails ist, sie sucht den Kontakt, sie ist ganz und gar keine Einzelgängerin. Könnte man bei der Leidenschaft ja vermuten. Christine Thürmer schreibt über ihre Erfahrung auf den drei Trails, dem PCT (Pacific Crest Trail, den auch Cheryl Strayed in "Der große Trip" gegangen ist), dem CDT (Continental Divide Trail) und dem AT (Appalachian Trail). Das Buch ist keine Sekunde langweilig. Auf ihrem ersten Trip ist sie vorsichtig, testet erst einmal, wie ihr das Ganze schmeckt. Dabei kommt sie auf den Geschmack, eindeutig. Danach arbeitet sie erstmal wieder wie eine Wilde, ergreift aber sofort die Gelegenheit, als sich ihre eine bietet. German Tourist ist keine Sinnsucherin, auch wenn sie stets den Tod eines Freundes, der viel zu früh gestorben ist, im Hinterkopf hat - wozu ist das Leben da, wenn nicht, um das für sich Beste daraus zu machen? Den zweiten Trail geht sie nicht alleine an. Sie läuft mit einem Freund, der zum Partner wird. Aber die Beziehung ist zum Scheitern verurteilt, und GT beschreibt recht nüchtern, woran die beiden sich reiben und warum sie besser alleine läuft: Der Trail ist für Wettrennen und Konkurrenzdenken nicht geschaffen, und Langstreckenläufer müssen in ihrem Tempo laufen, alles andere frustriert. Und der dritte Trail ist noch einmal ganz anders! Da denkt man, man weiß jetzt schon alles über das Langstreckenlaufen, da überrascht GT mit einem geländetechnisch anspruchsvollen Party-Trail! Plötzlich quält sie die Einsamkeit, sie fühlt sich alt und anders als die Horden an zwanzigjährigen Wochenend-Outdoor-Freaks, die eine ganz andere Philosophie fahren als die von ihr heiß geliebte Thruhiker-Community: Auszeit nehmen und Feiern! Thruhiker laufen aus Leidenschaft. Sie brauchen wenig, haben nur das Nötigste bei sich, sind völlig auf sich und den Trail, die Natur, reduziert. Sie sind dreckig, sie stinken, sie teilen miteinander, was sie haben. The trail provides. Ein ungewöhnliches Buch über den Prozess einer Karrierefrau, die langsam aber sicher in ein anderes Leben hinübergleitet. Oder läuft, das passt besser. Das ist keine plötzliche Eingebung oder Erleuchtung, sie läuft nicht los, um ein besserer Mensch zu werden. Sie läuft, weil sie gerne in der Natur läuft. Und mit jedem Kilometer wird sie, zunächst kaum wahrnehmbar, eine Andere. Christine Stürmer ist für mich eine echte Aussteigerin. Ein tolles Buch für Menschen, die sich selbst mit dem Gedanken tragen, einen solchen Trip zu wagen. Meine Erkenntnis: Ich glaube, ich bin nicht stark genug, um all die Entbehrungen auszuhalten, aber ich bewundere es sehr, wenn Menschen darin ihr Glück finden. Großartig! Ich hoffe, sie kann mit diesem Buch viele weitere Trips finanzieren.

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  • Wildweitwandern

    Laufen. Essen. Schlafen.

    Starbucks

    14. June 2016 um 23:30

    Christine Thürmer ist (zumindest anfänglich) der Hape Kerkeling der amerikanischen Weitwanderwege: nicht so ganz fit, etwas unbedarft und unbeholfen, dafür aber spontan und beruflich sehr erfolgreich. Fast schon impulsiv tauscht sie nach einer Entlassung den Bürostuhl gegen die Wildnis des Pacific Crest Trail – und wird danach von den Weitwanderwegen Amerikas und später auch der ganzen Welt nicht mehr losgelassen. Ich selbst gehe den Jakobsweg am Stück, wannimmer der Beruf das zulässt, und im März sind wir auch die ersten 120 km des Pacific Crest National Scenic Trail gewandert. Auch die meisten anderen Landschaften, in denen die Autorin sich bewegt, kenne ich gut, und so fühle ich mich in diesem Buch immer ganz nah am Geschehen, obwohl ich niemals zu den thruhikern (die die Weitwanderwege in einem Sommer am Stück zurücklegen) gehören werde. Zum Inhalt: Wie schon erwähnt, ist Christine Thürmer zu einer Weitwanderin geworden, die die drei großen Fernwanderwege der USA, Pacific Crest Scenic Trail, Continental Divide Trail (ein Weg, der bis heute nicht fertig gestellt ist und wo man sich selbst zum Teil die Route suchen muss) in drei Sommern komplettiert hat. Danach hat sie noch viele weitere Projekte überlebt (das kann man hier zu Recht so sagen), aber ihr Buch „Laufen Essen Schlafen“ handelt von den Erlebnissen auf diesen drei Wegen. Dabei beschreibt sie Extremsituationen ebenso wie berührende Zusammenkünfte mit Menschen auf dem Weg. Auch die Landschaft und der Weg selbst werden thematisiert, stehen aber etwas hinter den Erlebnissen, die die Autorin mit den Wanderern und trail angels (Menschen am Weg, die sich um die thruhiker kümmern) hat. Wer einen Reiseführer oder Tipps für den Weg sucht, ist hier falsch - „Laufen Essen Schlafen“ ist der ganz persönliche Weg der Christine Thürmer, so wie sie ihn (oder sie, da es drei waren) erlebt hat. Ich habe das Buch ganz gebannt gelesen, denn erstens kenne ich den ersten Teil des PCTs selbst – da ist man quasi mit dabei – kenne die Ängste vor der eigenen Courage, bevor es losgeht. Dann geht man die ersten Schritte, und das Laufgefühl wird immer besser, der Weg immer vertrauter. Christine Thürmer schönt nichts – ihr Weg klingt zumindest ehrlich und authentisch. Sie hat Höhen und Tiefen, und es lässt sich auch nicht leugnen, dass sie so manches Mal dem Tod vielleicht sehr nahe war. Die Weg in den USA sind wild, das Wasser rar, die Zivilisation nicht um die Ecke. Wandern mit Einkehren wie in Europa ist quasi nie angesagt. Dennoch schildert Christine Thürmer weniger den Weg, sondern die Erlebnisse auf ihren Zwischenstopps eben in der Zivilisation. Dies zeigt ein wenig, dass die Höhepunkte eben nicht auf dem Weg liegen, sondern in der echten Dusche und der Nacht im richtigen Bett. Vielleicht muss man eben erst solche Strapazen auf sich nehmen, um die Gaben der Zivilisation und Sozialisation schätzen zu lernen. Fazit: Ich könnte so ewig weiter rezensieren, so gut hat mir dieses Buch gefallen. Gern hätte ich doch einmal in die Packliste der Autorin hineingeschaut, aber dafür wurde dieses Buch ja nicht geschrieben. Dafür runden kurze Karten der drei Fernwanderwege sowie viele Fotos, die das Buch lebendig machen, das Leseerlebnis ab. Vielleicht hat mir das Buch so gut gefallen, weil ich mich diesen Wegen so verbunden fühle, weil ich die Landschaften gut kenne, weil ich selbst fernwandere oder einfach nur, weil die Autorin so gut schreibt? Es hat auf jeden Fall mit fünf aus fünf Sternen oder mehr seinen Platz in mein Behaltregal gefunden.

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  • sehr eindrucksvoll

    Laufen. Essen. Schlafen.

    Flatter

    31. May 2016 um 19:41

    Über die Autorin: Christine Thürmer - unter Outdoorfans bekannt als German Tourist - gehört zu den meistgewanderten Menschen weltweit und wurde auch mit dem Triple Crown Award ausgezeichnet. Zum Inhalt: Klappentext Als Christine Thürmer gekündigt wird, beschließt sie, sich eine Auszeit zu nehmen und auf dem Pacific Crest Trail von Mexiko nach Kanada zu wandern – 4277 Kilometer. Eigentlich unsportlich und ohne Erfahrung bricht sie zu ihrem Abenteuer auf und schafft es tatsächlich bis ans Ziel. Und sie wandert weiter, läuft 2007 den Continental Divide Trail und 2008 den Appalachian Trail. Aus der gewissenhaften Geschäftsfrau wird eine Langstreckenwanderin, die fast ununterbrochen draußen unterwegs ist – zu Fuß, per Fahrrad oder Boot. Anschaulich und humorvoll beschreibt Christine Thürmer die Geschichte ihrer inneren Suche, ihre Erlebnisse und landschaftlichen Eindrücke auf den drei großen Trails und wie es ist, als Frau allein unterwegs zu sein. Meine Meinung: Die Autorin beschreibt in ihren Buch sehr eindrucksvoll und intensiv ihre Wanderungen der drei Trails. - Pacific Crest Trail - Continental Divide Trail  - Appalachian Trail. Wobei das Hauptaugenmerk auf dem Pacific Crest Trail liegt. Dieser wird sehr ausführlich und einfühlsam beschrieben. Wie es dazu kommt, dass sie sich entschließt loszulaufen. Die ersten Tage auf den Trail, die Nächte und die tollen, crazy Leute, die sie auf ihrem Weg trifft. Die Thruhiker sind eine zusammengeschweißte Gemeinschaft, bei der man sich untereinander hilft obwohl man sich nicht kennt. Es war sehr interessant zu lesen, wie sich ihre Lebenseinstellung mit jedem Tag geändert hat und wie schon der PCT (Pacific Crest Trail) angefangen hat, sie zu verändern. Das Laufen wurde für sie zur regelrechten Sucht und das minimalistische Leben in der freien Natur hat sie für sich eingenommen. Es gab auch Tage, die nicht so gut waren, viel Regen, wenig Essen, schwieriges Gelände usw. Aber der positive Aspekt aber überwiegt beim Weitem. Der Schreibstil hat mich gefangengenommen und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Ich wähnte mich beim PCT ständig an Christines Seite, so eindrucksvoll ist das Buch geschrieben.  Der Continental Divide Trail und der Appalachian Trail kommen etwas zu kurz. Sie werden angeschnitten und die Tage sehr zusammengefasst. Hier wird sich auf das Wichtigste konzentriert. Cover: Das Cover hat tolle Farben, ist sehr ansprechend und passt hervorragend zum Inhalt. Fazit: Christine Thürmer versteht es den Leser mit auf eine großartige Reise zu nehmen und die wundervollen Landschaften sehr intensiv zu beschreiben.

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  • German Tourist

    Laufen. Essen. Schlafen.

    Archer

    22. May 2016 um 19:42

    Christine Thürmer ist 2004  das, was man gemeinhin eine Powerfrau nennt. Sie saniert Betriebe, reduziert Kosten, streicht Personal. Und eines Tages ist sie selbst dran. So ganz genau ist nicht klar, warum sie gehen muss, aber für das Buch selbst ist das auch nicht wichtig. Randnotiz: Ihr Anwalt holte noch eine Abfindung von zwei Monatsgehältern heraus. Was soll's, sie steht jetzt da. Finanziell geht es ihr gut, einen neuen Job bekäme sie bei ihren Qualifikationen wohl auch problemlos. Doch will sie das überhaupt? Dann stirbt auch plötzlich ein Freund von ihr, und sie weiß, dass sie ihr Leben anders gestalten will. Sie hat einige Zeit vorher einmal junge Leute getroffen, die echte Thruhiker waren: Menschen, die einen der amerikanischen Langstreckenwanderwege durchwanderten. Sie entschließt sich, das auch zu machen und wählt als erstes den PCT, den Pacific Crest Trail, der an der mexikanischen Grenze beginnt und an der kanadischen Grenze endet. Schlappe 4300 Km. Glühende Hitze in Kalifornien, schneebedecktes Hochgebirge in Oregon. Dazwischen alles andere, was es so gibt. Klapperschlangen, Vogelspinnen, Wasser aus Tiertränken. Abgerissene Kleidung, durchgelaufene Schuhe. Erschöpfung, aber auch extreme Glücksgefühle. Freundschaften, Bekanntschaften, Legenden. Das ganze Programm. Nach wenigen Wochen hat sie ihren Trailnamen weg: German Tourist. Er wird sie für immer begleiten. Obwohl sie sich selbst als unsportlich bezeichnet, packt sie von Anfang an diese mörderische Aufgabe: jeden Tag 33 km laufen, sechs Tage die Woche. Sie hat nur fünf Monate Zeit für die mehr als 4000 Km, denn es gibt für die Hochgebirge nur kleine Zeitfenster. Doch sie schafft es und hat Blut geleckt: als nächstes ist der Continentel Divide Trail (CDT) und danach der Apalachian Trail. Mehr als 12000 Km wird sie Ende 2008 gewandert sein und erhält verdient ihre Triple Crown - eine winzige Medaille. Und das reicht noch immer nicht. Seit dieser Zeit ist sie unterwegs: zu Fuß (um die 34.000 Km), mit dem Rad (etwa 30.000 Km), mit dem Kanu (etwa 6000 Km). Alles nach der Triple Crown wird nur mal kurz erwähnt, es geht um ihre Erlebnisse und Erfahrungen auf den amerikanischen Trails. Mir persönlich hat der erste Bericht über den PCT am besten gefallen, er war der ausführlichste und am besten beschriebendste. Auf dem CDT ging sie mir manchmal recht auf die Nerven mit ihrer Beziehung zu einem weiteren Thruhiker, und der Apalachian Trail erschien mir als der am wenigsten "schönste". Die Autorin hat in ihrem "ersten" Leben genügend verdient, um sich diese Touren leisten zu können, wenn sie sparsam unterwegs lebt. (Nur, falls sich jemand fragt, wie sie das finanziert.) Deshalb ist klar, dass das nicht jedermans Sache ist oder sein kann. Trotzdem: Diesen Bericht zu lesen, hat Spaß gemacht und wird ganz bestimmt die Abenteuerlust einiger wecken, die es ihr gleich tun wollen.

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  • Klare Empfehlung!

    Laufen. Essen. Schlafen.

    Luiline

    05. May 2016 um 16:31

    Heute gibt es eine Rezension zu dem Buch "Laufen. Essen. Schlafen." von Christine Thürmer. Bei dem Buch handelt es sich nicht um Fiktion, die dargestellten Ereignisse basieren auf Erinnerungen und weichen nur manchmal gewollt oder ungewollt von der Realität ab. Kurzinformationen: Verlag: Malik (Piper Verlag) / Seitenzahl: 288 / Erscheinungsjahr: April 2016 / ISBN: 978-3-89029-471-1/ Preis: 16,99€ (Klappenbroschur) Inhalt: Als Christine Thürmer gekündigt wird, beschließt sie, sich eine Auszeit zu nehmen und auf dem Pacific Crest Trail von Mexiko nach Kanada zu wandern – 4277 Kilometer. Eigentlich unsportlich, bricht sie zu ihrem Abenteuer auf und schafft es tatsächlich bis ans Ziel. Und sie geht weiter, läuft den Continental Divide Trail und den Appalachian Trail. Aus der gewissenhaften Geschäftsfrau wird eine Langstreckenwanderin, die fast ununterbrochen draußen unterwegs ist – zu Fuß, per Fahrrad oder Boot. Anschaulich und humorvoll beschreibt Christine Thürmer die Geschichte ihrer inneren Suche, ihre Erlebnisse und landschaftlichen Eindrücke auf den drei großen Trails Hiking Trails der USA und wie es ist, als Frau allein unterwegs zu sein. Meine Meinung: Bevor ich auf das Buch aufmerksam geworden bin, hatte ich den Namen "Pacific Crest Trail" zwar schon mal gehört, darunter vorstellen konnte ich mir aber nicht viel. Die Geschichte von Frau Thürmer hat mich aber sehr interessiert und neugierig gemacht. Im Buch beschreibt sie ihre drei Wanderungen in den USA, zunächst den PCT, dann den "Continental Divide Trail" und zum Schluss den "Appalachian Trail". Von ihrer ersten Wanderungen erzählt sie aber mehr als zu den anderen beiden Touren. Am Anfang beschreibt sie auch, was vorgefallen ist in ihrem Leben und warum sie sich entschlossen hat eine Langstreckenwanderung zu machen, ohne vorherige Erfahrung. Sie startet im April 2004 an der Grenze zu Mexiko und beginnt ihre Wanderung. Direkt am Anfang erfährt man einige interessante Anekdoten über die Wanderer und noch einige andere Begrifflichkeiten, die unter den "Thru-Hikern" benutzt werden. Sie erzählt dann meistens von ihren Erlebnissen an markanten Punkten entlang der Wanderwege und von ihren Begegnungen mit anderen Wanderern. Hier hätte ich mir noch ein paar mehr Beschreibungen zu ihren Strecken und ihrer Wanderung an sich gewünscht. Die Gestaltung des Buches ist sehr hochwertig, es gibt viele Farbfotos und Kartenmaterial, um die Wege von Christine Thürmer nachverfolgen zu können. Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, wenn man bedenkt, dass es das erste Buch der Autorin ist. Das Buch ist auch mit weniger als 300 Seiten sehr schnell zu lesen und stellenweise konnte ich es nicht weglegen, da ich wissen wollte was sie als nächstes erlebt hat. Die letzte Wanderung war leider nur sehr kurz beschrieben, hier hätte ich gerne noch mehr zu erfahren. Am Ende hat mich dieses Buch aber sehr beeindruckt zurückgelassen und obwohl ich mich nie sehr fürs Wandern als Kind begeistern konnte, merke ich doch, dass das Buch mich sehr inspiriert hat und ich habe Lust selbst eine Wanderung zu machen! Fazit: Ein sehr inspirierendes Buch, das an manchen Stellen etwas zu schnell erzählt war. Ich hätte gerne noch mehr über die einzelnen Trails erfahren. Trotzdem konnte mich das Buch überzeugen und es hat mich sehr gut unterhalten. Ein klare Empfehlung auch für Leute, die (noch) nicht viel fürs Wandern übrig haben! Daher gibt es von mir 4 Sterne!

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  • Laufen. Essen. Schlafen.

    Laufen. Essen. Schlafen.

    elektrohexe

    30. April 2016 um 11:12

    Inhalt: Als Christine Thürmer gekündigt wird, beschließt sie, sich eine Auszeit zu nehmen und auf dem Pacific Crest Trail von Mexiko nach Kanada zu wandern – 4277 Kilometer. Eigentlich unsportlich und ohne Erfahrung bricht sie zu ihrem Abenteuer auf und schafft es tatsächlich bis ans Ziel. Und sie wandert weiter, läuft 2007 den Continental Divide Trail und 2008 den Appalachian Trail. Aus der gewissenhaften Geschäftsfrau wird eine Langstreckenwanderin, die fast ununterbrochen draußen unterwegs ist – zu Fuß, per Fahrrad oder Boot. Anschaulich und humorvoll beschreibt Christine Thürmer die Geschichte ihrer inneren Suche, ihre Erlebnisse und landschaftlichen Eindrücke auf den drei großen Trails und wie es ist, als Frau allein unterwegs zu sein.Mein Fazit: Ich war beeindruckt was sie Unterwegs alles erlebt hat. Ich hab an einigen Stellen mitgefiebert ob die Situationen gut ausgehen in die Sie kommt. Es ist ein Sehr Humorvoller Bericht den man einfach nicht aus der Hand legen kann. Allein die Bilder im Innenteil sind so wunderschön das man sie immer wieder ansehen muss während man liest. Es war auch so schön das es Karten vom Wanderweg gab und weitere infos zum jeweiligen Trail.  Ich selber bin keine Wanderin aber es hat trotzdem die Abenteuerlust in mir geweckt. Ich würde mir wünschen das es eventuell nochmal eine Fortsetzung gibt..... vielleicht über die nächste Fahrradtour? 

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  • Outdoorjunkie

    Laufen. Essen. Schlafen.

    Stups

    28. April 2016 um 07:10

    Klapptext:Als Christine Thürmer gekündigt wird, beschließt sie, sich eine Auszeit zu nehmen und auf dem Pacific Crest Trail von Mexiko nach Kanada zu wandern – 4277 Kilometer. Eigentlich unsportlich und ohne Erfahrung bricht sie zu ihrem Abenteuer auf und schafft es tatsächlich bis ans Ziel. Und sie wandert weiter, läuft 2007 den Continental Divide Trail und 2008 den Appalachian Trail. Aus der gewissenhaften Geschäftsfrau wird eine Langstreckenwanderin, die fast ununterbrochen draußen unterwegs ist – zu Fuß, per Fahrrad oder Boot. Anschaulich und humorvoll beschreibt Christine Thürmer die Geschichte ihrer inneren Suche, ihre Erlebnisse und landschaftlichen Eindrücke auf den drei großen Trails und wie es ist, als Frau allein unterwegs zu sein.Leseeindruck:Zu erst einmal zum Cover. Mich sprach das farbenfroh gestaltet Buch sofort an. Auch im Innenteil setzte sich dieser Eindruck fort. Mir gefallen die Kapitelanfänge, welcher mit der Silhouette einer Bergkette gestaltet sind und die Hinweise, wie viele Kilometer Christine auf den einzelnen Trails schon unterwegs ist. Die Landkarte Amerikas mit den eingezeichnete Routen und der Fotoinnenteil runden dies gekonnt ab.Der Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen. Christine schreibt nicht nur von ihren Erfolgen und Glückgefühlen, sondern auch von ihren Ängsten und Missgeschicken. Das Buch zeigt einen unbedarften Lesern, das Leben eines "thruhiker" auf. Es wird von der Gemeinschaft und der Hilfsbereitschaft erzählt, aber auch von den tollen Naturschauspielen und Aussichten. Aber auch, dass das Outdoorleben nicht immer nur Friede, Freude, Eierkuchen ist, sondern ein hartes Leben und jeder dann doch alleine es schaffen muss.  Man muss schon stark (das meine ich jetzt nicht physisch, sondern mental) sein, um solche Trails zu schaffen. Beim ersten Trail, sind viele Erklärungen dabei. Auf was muss man bei der Ausrüstung achten, wie sieht die optimal Verpflegung unterwegs aus. Wann ist die beste Zeit zum Wandern, wo wird geschlafen, wann Ruhepausen eingelegt. Woher kommen die Informationen zu den Wasserversorgungstellen oder den Unterkünften, wie sieht die "thruhiker"-Gemeinschaft aus.....Das Buch weckte bei mir das Fernweh und auch mal nur in der Natur zu sein, aber leider ist das nicht für jeden möglich da man schon sehr viel dafür auch aufgeben muss und es eben nicht geht alles zu haben.

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  • Laufen. Essen. Schlafen.

    Laufen. Essen. Schlafen.

    Melody80

    19. April 2016 um 16:51

    Ich ziehe meinen unsichtbaren Hut vor Frau Thürmer, die 3 große Trails hinter sich gebracht hat und immer noch gewillt ist, weiter und weiter zu wandern. Welche Abenteuerlust muss in dieser Frau stecken!Mein erstes Buch übers Laufen, Wandern, "Truhiken"...Grenzen überwinden und Loslassen. Mir hat es gut gefallen und so ein ganz kleines bißchen konnte mich die Autorin auch mit dem Wander-Virus anstecken!Die Autorin wandert durch fast jeden Staat der Vereinigten Staaten und kämpft mit Hitzewellen, reißenden Flüssen und nicht befestigten Wanderwegen. Sie lernt auf Ihren Trails neue Freunde kennen, verliebt sich und kommt in manchen ausweglosen Momenten an die Grenzen Ihrer Belastbarkeit.Mein FazitFür Wander- und Outdoor-Fans bestimmt eine interessante Lektüre. Wer nicht gerne wandert, kann sich vielleicht mit diesem Buch sportliche Inspirationen holen...

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  • Fragefreitag mit Christine Thürmer am 01.04. zu "Laufen. Essen. Schlafen."

    Laufen. Essen. Schlafen.

    Marina_Nordbreze

    Fragefreitag mit Christine Thürmer Stellt euch vor, euch wird gekündigt. Der erste Reflex? Weglaufen! So in etwa ging es auch Christine Thürmer. Ihr Weglaufen entwickelte sich zu einer 4277 Kilometer langen Wanderung von Mexiko nach Kanada. Klingt aufregend? Ist es auch! Seitdem ist Christine Thürmer ununterbrochen unterwegs, am 01.04. legt die Autorin von "Laufen. Essen. Schlafen." aber einen keinen Zwischenstopp bei LovelyBooks ein und beantwortet am Fragefreitag all eure Fragen!Mehr zum Buch:Als Christine Thürmer gekündigt wird, beschließt sie, sich eine Auszeit zu nehmen und auf dem Pacific Crest Trail von Mexiko nach Kanada zu wandern – 4277 Kilometer. Eigentlich unsportlich und ohne Erfahrung bricht sie zu ihrem Abenteuer auf und schafft es tatsächlich bis ans Ziel. Und sie wandert weiter, läuft 2007 den Continental Divide Trail und 2008 den Appalachian Trail. Aus der gewissenhaften Geschäftsfrau wird eine Langstreckenwanderin, die fast ununterbrochen draußen unterwegs ist – zu Fuß, per Fahrrad oder Boot. Anschaulich und humorvoll beschreibt Christine Thürmer die Geschichte ihrer inneren Suche, ihre Erlebnisse und landschaftlichen Eindrücke auf den drei großen Trails und wie es ist, als Frau allein unterwegs zu sein.Mehr zur Autorin:Christine Thürmer gehört zu den meistgewanderten Menschen weltweit. Sie bezeichnet sich selbst als Outdoor-Junkie: Sie ist acht Jahre unterwegs gewesen und hat insgesamt 33 000 Kilometer zu Fuß, 30 000 Kilometer mit dem Fahrrad und 6500 Kilometer mit dem Boot zurückgelegt. Sie schläft auf Ihren Reisen überwiegend im Zelt, mit dabei hat sie nur sechs Kilo Gepäck.Hier findet ihr ein Interview mit der WeltenbummlerinGemeinsam mit MALIK verlosen wir 5 Exemplare von "Laufen. Essen. Schlafen" unter allen, die heute Christine Thürmer eine Frage stellen!Mitmachen lohnt sich!Wir wünschen euch viel Spaß beim Fragefreitag!

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  • Laufen. Essen. Schlafen ist ihr Motto

    Laufen. Essen. Schlafen.

    MsChili

    09. April 2016 um 11:34

    Dieses Buch habe ich als Leseexemplar (E-Book) testen dürfen.Man begleitet die Autorin Christine Thürmer auf den drei großen Trails in den USA, den PCT, CDT und AT. Anfangs bekommt man schon mal einen kurzen Überblick, wie diese Trails verlaufen, wo man startet, wo sie enden. Christine Thürmer wagt sich als erstes an den PCT (Pacific Crest Trail), als sie unerwartet von ihrem Arbeitgeber gekündigt wird. Man begleitet sie durch Höhen und Tiefen, kann ihre Gedanken und Gefühle verfolgen. Man ist also nicht nur nüchterner Betrachter von außen,sondern kann mitfühlen und sich auch dank der bildlichen Beschreibungen genau vorstellen, was sie so durchmacht und erlebt.Der Schreibstil hat mir gut gefallen, er ist sehr lebendig und ich war von Anfang an gespannt, was ihr alles auf ihrem ersten Trail (und dann noch bei den anderen beiden) passiert.Sie springt auch kurz nach Beginn des Buches nochmal zur Zeit der Kündigung und danach zurück, das hat mir super gefallen. So konnte man nachvollziehen, wie sie auf die Idee zu dieser Wanderung kam.Es hat mich fasziniert, wie die thruhiker miteinander umgehen und auch, dass es doch einige trail angels (Helfer) gibt, welche die thruhiker mit einem warmen Essen oder Schlafmöglichkeiten ganz toll unterstützen.Ich kann das Buch nur empfehlen, man bekommt richtig Lust selbst in die Natur zu gehen und los zu wandern. Wobei ich ehrlich gestehen muss, dass mir das zu weit ist, aber mal kurze Strecken oder im Urlaub, warum nicht?Manchmal fand ich die Erklärung ein bisschen eklig, aber ich war ja auch noch nicht in so einer Situation, kann es also nicht richtig beurteilen. Habe aber sehr oft schmunzeln müssen, vor allem auch über ihre Weggefährten. Was mich enttäuscht hat, sind die Bilder erst am Ende des Buches, mir hätte es besser gefallen, wenn ich gleich beim Lesen bessere Eindrücke bekommen hätte.Alles in allem aber ein gelungenes Debüt!

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