Christine Troy Nibelar - Das Bündnis

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Inhaltsangabe zu „Nibelar - Das Bündnis“ von Christine Troy

Nachdem Felsstadts Zwergenkönig und Dalwas Ältester von einem Fabelwesen Namens Mooswürger heimgesucht worden sind, müssen des Königs Nichte Raja und die Elfengeschwister Saruna und Gweldon rasch handeln. Um das Leben der beiden zu retten, begeben sie sich auf eine gefährliche Reise in die Genusischen Sümpfe. Denn dort, und nur dort, wächst die einzige Pflanze, die Heilung verspricht: die Fauldorne. Die Feuerelfen Zemeas und Azarol aus Walgerad begleiten die Freunde durch das gefährliche Moor. Doch bald schon stellt sich heraus, dass ihre kleine Gruppe weit mehr als ein einfaches Rettungsteam ist. Denn sie alle sind Teil eines Bündnisses, auf dem schon bald die Hoffnung ganz Nibelars ruhen wird.

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    Nibelar - Das Bündnis
    ConnyZ.

    ConnyZ.

    03. May 2013 um 17:21

    “Nibelar - Das Bündnis” ist der Debüt Fantasyroman der jungen Österreicherin Christine Troy. Nach ihrer Rezensionsanfrage war ich sehr gespannt darauf, in ihr Werk abtauchen zu dürfen. Verlegt hat es der Papierfresserchen MTM-Verlag, der es am 4. September 2012 in den Handel gebracht hat. 334 fantasielastige Seiten liegen neben mir, von denen ich nun rezensieren möchte. Danke für dieses schöne Rezensionsexemplar! Des Zwergenkönigs Nichte, Raja, lädt zur Hochzeit und auch ihr Freund Gweldon von den Waldelfen und der Älteste dieses stolzen Volkes erscheinen dort. Ein rauschendes Fest wird gefeiert und dank Raja, gelangen ihre beiden Ehrengäste auf den schnellsten Weg nach Dalwas zurück, wo die Schwester von Gweldon, Saruna, noch erschöpft von einer Krankheit, auf sie wartet. Doch das Glück um das Wiedersehen währt nur kurz, denn der Älteste wird von einem gefährlichen Wesen angegriffen - einem Mooswürger. Auch der Zwergenkönig wird von diesem Wesen attackiert und beiden wurde ein Parasit verpflanzt. Nur die seltene Fauldorne aus den Genusischen Sümpfen kann diesen zurückdrängen und ihnen das Leben retten. Die beiden Waldelfen jedoch kennen sich dort nicht aus und so reisen sie, zusammen mit Raja, zu den Feuerelfen. Hilfe bekommen sie nur von den Brüdern Zemeos und Azarol. Kann diese Gemeinschaft das Leben der Männer retten und was erwarten sie für Gefahren auf ihrer Reise? Als ich die Rezensionsanfrage von der Autorin bekam und den Klappentext las, dachte ich gleich an “Herr der Ringe”. Ein Bündnis, eine große Rettung und ein Weg ins Unbekannte - Parallelen finden sich in vielen Büchern und es ist auch sehr schwer, als Fantasieautor, nicht mit diesem grandiosen Werk verglichen zu werden. Ihr Debütroman ist Christine Troy glänzend gelungen. Kleine Dinge, wie das die Handlung mir zu einfach gestrickt war und ein zeitlicher Faktor manchmal mir zu gedehnt vorkam, gefielen mir als Einziges nicht. Soll heißen, dass es für mich unlogisch war, wie die Gemeinschaft innerhalb kürzester Zeit so viele Geschehnisse durchleben konnten. Jeder Charakter, sei es die Zwergin Raja, die für die lustigsten Szenen im Buch sorgt oder die Elfen, die verschiedener nicht sein könnten, passen sich gekonnt in die Geschichte mit ein. Die Autorin spricht ein jeden von ihnen eine Aufgabe zu, die in der Gesamtheit der Geschichte einander ergänzen und so der Gemeinschaft in brenzliche Situationen weiterhilft. Durch ihre Autorenfantasie hat sie eine Welt namens Nibelar erschaffen, einer Welt voller Gefahren, Freundschaft und einer geballten Prise Witz. Es leben die unterschiedlichsten Fantasiewesen in ihrer Welt, von den Bekannten wie Elfen und Zwerge habe ich ja schon erzählt. Hinzukommen noch Magier und einige unbekannte Wesen, wie der Mooswürger oder die Seelenzerrer. Ihr Schreibstil und die charakterlichen Tiefgründe kommen bei ihr aus tiefsten Herzen, man merkt das es ihr Spaß gemacht hat dieses Buch zu verfassen. Ich hoffe sehr, dass diesen im zweiten Teil noch mehr davon mit einbringt und viele Leser ihre Reihe genießen werden.

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