Auch so einer der Romane, die einfach zu viel wollen. Allein schon das Personal, solo oder in Paar-Konstruktionen: Die betrogene Imma und ihr neuer Freund Herr Standbein, ihr Ex und seine neue Flamme Verena, die verlassene Nora und ihr Neuer Kees und dessen Tochter Hanneke, die gute Freundin und Innenarchitektin Eliane mit ihrem Willem, Noras Kindheitsfreundin Hedwig (und Martina?), schließlich die französische Freundin und unkonventionelle Köchin Chantal und noch einige mehr- viel zu viele für die 300 Seiten, die noch dazu mit viel zu detaillierten und doch oberflächlichen Beschreibungen der Überlegungen und Aktivitäten zur Restaurierung und Wiederinbetriebnahme eines Gasthofes vollgestopft sind; was sich liest, als sei die Autorin eine verhinderte Küchenchefin und (Innen)architektin (da lese ich doch lieber gleich entsprechende Fachzeitschriften). Die Handlungen der Personen im Erzählfluss werden oft kurz und knapp eingestreut, und man muss gerade in der Mitte des Romans oft innehalten, wenn man sich fragt: Moment mal, wer ist das und was macht der hier nochmal, und in welchem Verhältnis stehen die denn jetzt zueinander/und ist das jetzt ein Rückblick oder Gegenwart? Wenn man das Personal der ersten Hälfte so allmählich kennt (und von manchen Klischees schon genervt ist - denn die Figuren sind doch sehr holzschnittartig entworfen), werden neue, ebenfalls klischeebeladene Personen eingeführt, die jetzt nicht mehr wirklich was zur Sache tun (Jean, Genevieve, Annerose, Nasja…). Spannung kommt trotz einiger Rätsel um „Tante Elsbeth“ und ihrer Schwester Annemie nicht auf, weil die Lösung der Fragen aufgrund vieler Belanglosigkeiten immer wieder aus dem Fokus gerät. Wen interessieren die ganzen „organisatorischen Details“ der An- und Abreise von Personen, dem Eintreffen und Werkeln von Handwerkern, dem Erstellen der Speisekarte usw. usw.? Denn alles „funktioniert“ ja am Ende sowieso, wie man sich gleich denken kann, und natürlich auch als großer Erfolg. Jede/r kann natürlich etwas besonders toll bzw. hat tolle Connections zu tollen Menschen - sodass es manchmal eigentlich nur noch zum Augenverdrehen peinlich ist. Sehr schnell - aufgrund eines einzelnen Fundes, der dann sofort „alles“ erklärt, kommt dann im vorletzten Kapitel doch noch rasch die Auflösung, deren Glaubwürdigkeit jede/r selbst beurteilen mag.
Christine Vogeley

Lebenslauf
Alle Bücher von Christine Vogeley
Die Liebe zu so ziemlich allem
Sternschnuppensommer
Dritte Sonnenblume links
Melonentango
Liebe, Tod und viele Kalorien
Sternschnuppensommer
Stern Schnuppen Sommer von Christine Vogeley
Neue Rezensionen zu Christine Vogeley
„Liebe, Tod und viele Kalorien“ handelt von einer Gruppe von Frauen, die mit unterschiedlichen Herausforderungen des Lebens kämpfen (tote Tante, untreuer Mann…) und die der Zufall zusammenführt. Sie vereint die Bereitschaft zu Veränderung, aus der eine Freundschaft entsteht.
„Vielleicht lebt man ja viel gesünder, wenn man leicht bösartig ist.“ Die Figuren haben eigene Persönlichkeiten und Charme, da dürfen sie gerne mal über die Stränge schlagen (es gibt explosive Momente). Die turbulente Mischung spiegelt sich sprachlich in einem Mix aus Rheinländisch, Niederländisch und Französisch wider. Zentraler Handlungsort ist ein Gasthof, insofern kommen auch kulinarische Beschreibungen nicht zu kurz.
Es mag in der Natur der Sache liegen, dass in einem solchen „Wohlfühlroman“ einige Dinge vorhersehbar sind oder etwas dick aufgetragen werden, und doch habe ich ihn gerne gelesen. Es wurde bereits auf den ersten Seiten klar, wie viel Seele die Autorin in die Geschichte gesteckt und dass sie diese sprachlich ansprechend verpackt hat. Es fiel mir leicht, mich in die Protagonistinnen hineinzuversetzen; es fühlte sich an, als würde eine gute Freundin aus ihrem Leben berichten. Da ist es naheliegend, dass der Stoff verfilmt und so weiter verbreitet wurde.
„Liebe, Tod und viele Kalorien“ ist ein Roman aus der Feder der Autorin Christine Vogeley.
Ich habe das Buch schon vor längerer Zeit versucht zu lesen und dann abgebrochen. Ich kann mich an den Inhalt selbst nicht mehr so genau erinnern.
Von der Inhaltsangabe und dem Titel her, hörte sich das Buch nach einem heiteren Krimi an.
Ich habe mich auch durch die Hälfte des Buches durchgezwungen immer auf die Erwartung hinaus, es passiert noch etwas Krimi-lastiges.
Nach der Hälfte habe ich dann das Buch abgebrochen, weil es einfach nur ein sogenannter Frauen-Roman ist. Also absolut nicht mein Revier. Also eher so der Liebes- und Freundinnenroman, anstatt Krimi.
Normal bekommen abgebrochene Bücher von mir nur einen Stern. Hier gebe ich dann mal noch zwei Sterne.
Gespräche aus der Community
"Da schreibt eine, die die Menschen liebt." (WAZ)
Liebe LeserInnen,ein Landhaus in Frankreich! Eine Pause vom Beruf! Eine neue Liebe!
Genau so hatte sich Claire Sandmann diesen Sommer vorgestellt. Mit einem rätselhaften Nachbarn, einem rachsüchtigen Kriminellen und einer Kindesentführung hat sie nicht gerechnet.
In "Sternschnuppensommer" geht es um echte Freundschaft, um alte und junge Liebe, um Flucht und Verfolgung, um Verzweiflung und Trost, um Treue und Verrat, um Egoismus und Großherzigkeit. Und um die Schönheit der französischen Provinz.
Pünktlich zur Sternschnuppenzeit druckt der Droemer Knaur Verlag eine schöne Neuauflage im Taschenbuchformat. Mit der freundlichen Unterstützung des Verlags verlose ich 10 Exemplare.
Ihr Lieben, mitmachen könnt Ihr bis zum 19. August 2015, indem Ihr auf die folgende Preisfrage antwortet:
Wenn Du heute Abend eine Sternschnuppe siehst, was wünschst Du der ganzen Welt?
Kleiner Tipp am Rande: In der Nacht vom 12. August werden voraussichtlich besonders viele Sternschnuppen fallen. Hoffen wir, daß das Wetter gut ist. Und dann ans Fenster, auf den Balkon oder die Wiese und wünschen, wünschen, wünschen...
Ich freue mich auf Eure Antworten!
Herzliche Grüße
Christine Vogeley
Und noch ein P.S.
Für alle, die jetzt schon einen Blick ins Buch werfen möchten, hier geht’s zur Leseprobe. (Klicke auf den Button „Leseprobe“ links unter dem Fließtext).
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Zur Autorin
Christine Vogeley (Jahrgang 1953), Rheinländerin, studierte Kunstwissenschaft und Romanistik. Sie arbeitete mit Kunst und Kindern, spielte Kabarett, war Jazzsängerin, schrieb und sprach lange Jahre für den Westdeutschen Rundfunk in Köln Hörspiele, Feuilletontexte und Kabarett.
Von den kürzeren Texten wechselte sie 1997 zur längeren Prosa. Bisher sind von ihr fünf Romane erschienen und diverse Kurzgeschichten in Anthologien. Zwei Romane wurden verfilmt. Christine Vogeley lebt mittlerweile als freie Autorin in Berlin.
Zum Stöbern
www.christine-vogeley.de
www.facebook.com/christine.vogeley
Interview zum neuen Roman "Die Liebe zu so ziemlich allem"
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Ihr Lieben,
die Verlosung vom "Sternschnuppensommer" ist zuende! Ich bin wirklich überwältigt. So eine Beteiligung! Die hat mich wirklich sprachlos gemacht. Eure Komplimente haben mich gefreut, eure Wünsche berührt. Dazu sage ich weiter unten noch etwas.
Die Gewinner erhalten alle eine persönliche Nachricht von meiner lieben Pressefrau Nadja und im Anschluß daran natürlich das Buch.
Ich hab mich so dermaßen über eure Beteiligung gefreut, daß ich aus meiner Privatschatulle noch 3 zusätzliche Exemplare stifte und noch einmal 3 Gewinner auslose.
Der "Sternschnuppensommer" ist der Roman, der mir am meisten am Herzen liegt. Vielleicht, weil so viele Abgründe ausgelotet werden, weil aber niemals jemand aufgibt. Weil um Verständnis gerungen wird, weil Trost gesucht und gewährt wird, das Böse nicht siegt, sondern die Güte. Und weil er in einer Landschaft spielt, die die Franzosen selbst "Gottes Garten" nennen. Und weil ich darin ein kleines, schwieriges Mädchen verewigt habe, das mittlerweile sehr groß ist und seine Sache so gut macht, daß man sich nur noch die Augen reibt.
Wer nach der Lektüre wissen will, wo genau das Ganze spielt: unter mail@christine-vogeley.de bekommt ihr von mir ein paar Auskünfte. Ja, diese Gegend ist ganz anders als die Provence, aber sie macht süchtig! Es haben schon mindestens zehn Leserinnen die Spielorte des Romans abgeklappert und ich konnte beim Lesen ihrer Postkarten das Ohrenglühen sehen.
Ich danke euch!
Mit ganz herzlichem Gruß,
Christine Vogeley
Ein mir wichtiges PS:
Ich habe mich gefragt: wenn doch eigentlich alle sich mehr oder weniger dasselbe wünschen - warum, verdammt nochmal, klappt das nicht mit dem Frieden? Ich glaube, wir nutzen unseren Geist noch nicht richtig. "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!" - kein Satz hat mehr Irrtümer verursacht. Wir lieben uns ja viel zu wenig! Wir nehmen uns selten so, wie wir sind, übernehmen von klein auf die strengen Urteile anderer als unsere eigenen und müssen dementsprechend viel übertünchen und kompensieren, sind gierig nach Status, Anerkennung und Macht, die uns bestätigt.Und wenn wir das jetzt vom Individuum auf ganze Gruppen und Staaten übertragen, dann haben wir die Antwort auf die Frage oben im Text. Wir können nur bei uns selbst beginnen. Kapieren, daß das Zugeben eines Fehlers kein Gesichtsverlust ist, sondern Stärke. Das ist nur ein Beispiel, aber ein ganz wichtiges. Ich hab mich gefreut über eure Wünsche. Und ich wünsch mir noch viel mehr Sternschnuppen für uns alle!
Liebe LeserInnen,
kann man sich in einen Gasthof verlieben wie in einen Menschen?
Ich glaube ja. Vor allem, wenn er wie hier alt, vergammelt und völlig herunter gewirtschaftet ist. Aber voller Seele. In seinen Wänden steckt das Lachen, das Stimmengewirr und der Bratenduft seiner vergangenen Blütezeit. Die schüchterne Hedwig, die dicke Imma und die liebesbekümmerte Nora erwecken ihn wieder zum Leben. Dabei hilft ihnen die schräge Köchin Chantal, die noch vor vier Wochen auf dem Traktor ihres Großvaters in den Pyrenäen gehockt hat.
Nach fünfzehn Jahren hat der Fischer Verlag meinen Debütroman "Liebe, Tod und viele Kalorien" noch einmal als Taschenbuch aufgelegt. Gemeinsam verlosen wir 5 signierte Exemplare dieser wunderschönen Geschichte.
Wenn ihr neugierig geworden seid und ein Exemplar gewinnen wollt, dann lade ich euch ganz herzlich ein folgende Frage zu beantworten:
Stellt euch vor, ihr solltet einen eigenen Gasthof oder einen Teesalon übernehmen. Wie würdet ihr ihn nennen und warum?
Mitmachen könnt ihr bis zum 07. Juli 2015.
Ich bin sehr gespannt auf Eure Antworten!
Herzliche Grüße
Christine Vogeley
P.S. Für alle, die jetzt schon einen Blick ins Buch werfen möchten, hier geht’s zur Leseprobe. (Klickt auf den Button „Leseprobe“ links unter dem Fließtext).
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DIE VERLOSUNG IST GELAUFEN!
Ihr Lieben! Ach, warum hat uns der Verlag nicht Bücher für alle geschickt! Eure Namens-Ideen waren alle so nett und originell, daß ich sie in mein gelbes Töpfchen geworfen habe und Freundin Nadja hat die Lose gezogen. Die Gewinner sind alle schon benachrichtigt. Danke für's Mitmachen und ich würde mich freuen, von Euch zu hören. In dem Roman kommt sogar noch ein Autotelefon vor, weil das Handy damals, als ich den Roman schrieb, noch nicht auf dem Markt war. Wie die Zeit vergeht! Aber die anderen Themen sind recht zeitlos, die Liebe, der Tod, ja, und natürlich auch das grandiose Essen, das ich zum Andenken an meine baskische Urgroßmutter beschrieben habe. Viel Freude beim Lesen! Herzlich,
Christine
Liebe LovelyBooks LeserInnen,
wo gibt es barocke Zahnstocher, Molche in Spiritus, berühmte Gemälde neben Kinderzeichnungen, engelsgleiche Harfenistinnen und etruskischen Goldschmuck neben Bonbonarmbändchen? Natürlich im August Gayette Museum, dem skurrilsten Museum Deutschlands. Aber auch eine ganz große Liebe und einen kleinen Jungen, auf dessen Schulranzen "Retet die Waale" steht, mit Filzstift.Zum Buch
In meinem neuen Roman "Die Liebe zu so ziemlich allem" geht es um dieses merkwürdige Museum. Wer bei dem Wort "Museum" anfängt zu gähnen, dem sei gesagt: In diesem Museum hört er sofort damit auf. Oder ist es normal, dass Bilder sprechen können und dass ein Zehnjähriger nur durch seinen aufmerksamen Blick einen riesigen Kunstfälschungsskandal aufdeckt?Zu mir
Ich bin 1953 geboren, Rheinländerin, habe Kunstwissenschaft und Romanistik studiert, mit Kunst und Kindern gearbeitet, Kabarett gespielt, war Jazzsängerin und lange Jahre freie Mitarbeiterin beim WDR. Geschrieben habe ich immer schon – den ersten Roman mit elf Jahren. Bedauerlicherweise ist er verschollen. Nicht verschollen, sondern verfilmt sind meine späteren Romane: "Liebe, Tod und viele Kalorien" (erschienen bei S. Fischer) und "Dritte Sonnenblume links", (erschienen bei Droemer/Knaur) Filmtitel: "Bleib bei mir".Ebenfalls bei Droemer/Knaur erschienen sind "Melonentango", "Sternschnuppensommer" und der neue Roman: "Die Liebe zu so ziemlich allem". Ich bin verheiratet und lebe mittlerweile in Berlin und an einem See in Brandenburg.
Wenn ihr neugierig geworden seid auf Leo, den "Waalereter" und Lust habt gemeinsam mit mir über den Romaninhalt zu diskutieren, mir Fragen zu stellen und anschließend eine Rezension zu schreiben, dann lade ich euch ganz herzlich ein zu einer Leserunde, für die mein Verlag, Droemer/Knaur, 20 Leseexemplare zur Verfügung gestellt hat.
Um eins der Leseexemplare zu gewinnen, beantwortet einfach die folgende Frage:
Habt ihr in eurem Leben auch schon mal so etwas wie "die Liebe zu so ziemlich allem" empfunden? Und wenn ja, was war das für eine Situation? Könnt ihr sie kurz beschreiben?
Die Bewerbungsphase endet am 26. Oktober 2014. Alle LeserInnen, die sich bereits ein Buch gekauft haben, sind natürlich auch herzlich zur Teilnahme an der Leserunde eingeladen!
Ich freue mich auf eure Bewerbungen und auf die gemeinsame Leserunde!
Herzliche Grüße
Christine Vogeley
P.S. Für alle, die jetzt schon einen Blick ins Buch werfen möchten, hier geht’s zur Leseprobe. (Klicke auf den Button „Im Buch blättern“ links neben dem Cover)
Zusätzliche Informationen
Christine Vogeley wurde am 25. November 1953 in Deutschland geboren.
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