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Estrelas

vor 3 Jahren

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Carlotta Goldkorn, Kuratorin in einem Museum für alles und nichts, organisiert eine Ausstellung, für die der Schwede Gösta Johansson ein Bild bereitstellen will. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Und neben den Gefühlen füreinander entdecken die beiden noch einige Gemeinsamkeiten in der Vergangenheit ihrer Familien. Aufgrund der eingängigen Sprache habe ich mich mit diesem Roman sofort wohlgefühlt. Detaillierte Beschreibungen eines eigentümlichen Museums oder der schwedischen Landschaft wechseln sich ab mit authentischen Dialogen und alten Tagebüchern und Briefen. Den Rahmen für die zwischenmenschlichen Beziehungen bilden thematisch Museumsarbeit und Kunstgeschichte. Man muss für die Lektüre keineswegs ein Kunstkenner sein; man kann sich vielmehr einfach mitreißen lassen von den gut aufbereiteten Details aus der Kunstwelt. "Die Liebe zu so ziemlich allem" birgt, wie das Museum, ganz Vieles in sich: Fantasie, liebenswerte Charaktere, Sprachwitz, eine Liebesgeschichte, mysteriöse Zwischenfälle und Spannung. Und so kann der Leser lachen, bangen, mitfiebern und sich begeistern. Ein wunderbares Buch!

Autor: Christine Vogeley
Buch: Die Liebe zu so ziemlich allem
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