Christine Wallner Mama Alama

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Inhaltsangabe zu „Mama Alama“ von Christine Wallner

'Nütze alle Kräfte, um deinen Platz im Großen, Ganzen zu erkennen. Hast du ihn gefunden, so werden ihn durch dich auch andere Menschen erreichen und Heilung finden.' Christine Wallner Die Autorin hat Jura und Medizin studiert, in Wien eine Praxis als Ärztin und Lebenshelferin geführt und Methoden von Heilern aus aller Welt, die sie selbst besucht hat, angewendet. Ihre Lebensgeschichte führt über Wohlstand, Krankheit, Beziehungswirren, Familienleid und -glück zu neuen Sichtweisen und auf einen neuen Kontinent: Afrika, an den Fuß des Kilimandscharo. Dort gründet sie ein einzigartiges Projekt: Africa Amini Alama, in dem Afrikaner und Europäer durch ihre Verschiedenheiten aneinander wachsen können. Gemeinsam – pamoja – gilt es, neue Wege zu finden…

Eine spannende Lebensgeschichte einer sehr mutigen Frau!

— olivia
olivia
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  • Geschichte einer mutigen Frau

    Mama Alama
    sternthaler75

    sternthaler75

    06. January 2015 um 15:08

    Mama Alama - Eine Frau, die in Österreich geboren und aufgewachsen ist. Sie hat studiert, erst Jura, später sogar noch Medizin. Geldsorgen kannte sie nicht wirklich, verheiratet mit einem Politiker, aber so richtig gut ging es ihr trotzdem nicht. Frau Wallner hatte einen Traum, nach Afrika zu gehen, um dort zu helfen. Und diesen Traum konnte sie tatsächlich verwirklichen. Dies ist ihre Geschichte. Meine Meinung Toll, wenn man seinen Traum leben kann, so wie hier. Es ist ein sehr interessantes Buch. Christine Wallner beschreibt ihren Weg, der nicht immer geradeaus lief, seine Höhen und Tiefen hatte und sicher immer haben wird. Aber sie ist eine starke Frau, die sich durchsetzen kann, auch wenn ihre Art und Weise nicht unbedingt den gewohnten Möglichkeiten entspricht. Ungefähr ein Drittel des Buches ist von ihrem Werdegang in Österreich bestimmt, es taucht aber immer wieder Afrika auf, der Gedanke begleitet sie immer wieder. Natürlich ist dieser erste Lebensabschnitt wichtig als Grundlage für ihr weiteres Leben, aber ich empfand einiges davon zu lang, zu ausführlich. Ich wollte lieber mehr erfahren über Afrika und ihr Projekt in Tansania, das sie am Fuße des Kilimandscharo letztendlich in's Leben gerufen hat. Und auch wenn es reichlich Hürden zu überwinden gab und gibt, hat sie es gemeinsam mit ihrer Tochter  doch geschafft: Schulen, ambulante und stationäre Krankenbehandlung in Krankenhäusern, neue Unterbringungen, Nähworkshops für die Frauen der Massai, Brunnenbau usw. . Es ist faszinierend, darüber zu lesen, viele Gegebenheiten kann ich mir einfach nicht vorstellen, wenn man es nicht selbst gesehen hat. Allein das Problem, als weiße Frau akzeptiert zu werden, Vertrauen zu schaffen, muss immer wieder auf's Neue angegangen werden und erfordert viel Geduld und Ausdauer. Geld ist dabei nicht immer das wichtigste Gut. Die Autorin schreibt alles frei von der Leber weg. Es geht hier dabei nicht um literarische Höchstleistung, sondern darum, was man leisten und wo man sinnvoll helfen kann. Christine Wallner bringt das gut rüber, wie ich finde. Sie setzt sich viel über kulturelle Bestimmungen hinweg und lernt dabei, auch andere Wege zu gehen, und auch hier finde ich, dass ihr das gut gelungen ist. Am Ende des Buches gibt es noch einige Bilder, die nicht nur sie und ihre Familie, sondern auch einiges der afrikanischen Landschaft zeigen. Unterm Strich Vielen Dank für diesen durchaus interessanten Einblick in ein großes Vorhaben in einem mir doch so fernen Land.

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  • Berührende Lebensgeschichte, die mir Afrika näher gebracht hat..

    Mama Alama
    olivia

    olivia

    25. October 2014 um 21:28

    Ein Sachbuch? Eine Lebensgeschichte? Einige Zeit bereits lag dieses Buch auf meinem Tisch... Und ich räumte es mal nach links, nach rechts und dann auch wieder zurück. Ohne es zunächst näher richtig zu beachten. Denn ich wartete immer auf den passenden Moment, es zu lesen. Generell bin ich nicht der typische Afrika Fan, aber spannende Lebensgeschichten interessieren mich eigentlich immer! Und irgendwann war es dann so weit....das Buch wurde "erhört" und blitzschnell durchgelesen. Denn die Lebensgeschichte von Christine Wallner ließ mich einfach nicht mehr los. "Wir hatten Träger mit uns, die unser Gepäck auf dem Kopf durch knietiefes Wasser balancierten, wir vorsichtig hinterher. Was denn da so schwer sei, fragte mich einer der Träger. Ich sah ihn erstaunt an - eigentlich hatte ich nur die allerwichtigsten Dinge mit. Ach nein, die Bücher! Ganz am Ende hatte ich aus alter Gewohnheit noch acht Bücher eingepackt, weil ich mich auf Reisen unwohl fühle, wenn ich nichts zu lesen mithabe. Ohne frische Wäsche - kein Problem, kann man waschen. Ohne Kosmetik - egal, es geht auch so. Ohne Schuhe - kann man barfuß gehen. Aber ohne Bücher war damals für mich unmöglich!" Wie schön oder? Dieser Gedanke könnte auch von mir sein. Denn auch ich fühle mich manchmal irgendwie verunsichert, wenn ich zu wenig oder sogar gar nichts zu lesen dabei habe! Dann doch eher ohne frische Wäsche losziehen....;-) "Mama Alama" ist ein Buch, das man innerhalb kürzester Zeit "weg lesen" kann. Sie wirkt wie ein Sog, diese Lebensgeschichte, die ein wenig wie ein Märchen erscheint. Teilweise wunderschön, teilweise tieftraurig und auch erschreckend. Beim Lesen verspürte ich urplötzlich das Gefühl, jetzt sofort etwas Gutes tun zu müssen, am liebsten hätte ich sofort gespendet, um den armen Menschen zu helfen. Die Kernaussage von Christine Wallners Geschichte, dass man seine eigenen Kräfte sinnvoll nutzen und seine wirkliche Bestimmung finden soll, damit sich dann viele Dinge ins Gute fügen und so auch das persönliche Glück bewirken, hat mich sehr bewegt. Und interessanterweise konnte ich - an dem Tag, wo ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte - in Gesprächen mit einer Freundin genau diesen Rat weitergeben, denn ich fühlte in diesem Moment, was gemeint war und sah die Lösung des Problems meiner Freundin in genau dieser Hinsicht. Interessant oder? Das fiel mir jedoch erst später auf..... und dann war ich mir nicht mehr ganz sicher, ob ich denn vorher schon so gedacht hatte oder ob mir dieser Gedanke erst durch das Lesen von "Mama Alama" wieder einmal ins Bewusstsein gerückt wurde... Hut ab, vor Christine Wallner, die ein wirklich schwieriges Leben geführt hat, das durch extreme Krankheit und von Unglück (-lichsein) überschattet und geprägt wurde. Umso schöner, dass sie für sich ihre wahre Bestimmung gefunden hat. Wundervolle Fotos am Ende des Buches, zu denen ich während des Lesens immer einmal wieder hinblättern musste, runden mein positives Gesamtbild des Buches angenehm ab. Die Autorin wirkt so glücklich auf diesen Bildern (ebenso wie ihre sympathische Tochter), dass ich wirklich die Hoffnung hege, sie lebt nun ihren Traum voller Freude und Erfüllung. Denn das würde ich von Herzen wünschen...

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