Christine Weiner Drei Frauen im R4

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Inhaltsangabe zu „Drei Frauen im R4“ von Christine Weiner

Auf ihrer gemeinsamen Feier zum 50. Geburtstag bekommen die Freundinnen Trudi, Nele und Renate eine Reise geschenkt. Der Clou: Sie sollen ihre geplatzte Italienreise von 1981 nachholen. Mit einem alten R4, Latzhosen, Kassetten von Herman van Veen und einer mickrigen Reisekasse. Als die Damen dann noch Handys, iPods und Kreditkarten abgeben müssen, ist die Stimmung erst mal im Keller. Und schon über die Fahrtroute können sie sich nicht einigen. Doch die Reise in die Vergangenheit birgt noch ganz andere Überraschungen.

Witzig ja, einige Momente zum Nachdenken, aber auch etliches unglaubwürdig. Reiselektüre.

— claudiaausgrone

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  • Witzig , charmant und anrührend

    Drei Frauen im R4

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. October 2014 um 22:53

    Wenn ein Buch in einem bewegt , dass man die Düfte riechen kann , den Tee schmeckt und die Zeit fühlt , dann hat das Buch alles erreicht , was sich ein Leser wünschen kann !! Renate , Trudi und Nele , kommen aus Landau und sind seit langer Zeit die besten Freundinnen ! Zum 50. Geburtstag bekommen die drei Mädels eine Reise von den Töchtern geschenkt ! Die drei , sollen ihre geplatzte Traumreise von 1981 nach Italien nachholen und alles soll genau so werden wie 1981 . Dass heißt es wurde bereits eine Liste erstellt mit Dingen die sie nicht tun dürfen z.B. Keine Handys !! Das erste witzige Problem , gibt es schon mit dem Gepäck , denn der kleine R4 ist schlicht und ergreifend viel zu eng !! Mit Musik der 70er und 80er Jahre , begibt sich der Leser mit den Drein auf eine Reise durch die "gut alte Zeit" Auf einer langen Strecke , nach Italien ich sag nur "und dann die Hände zum Himmel :) " , fühlt sich der Leser einfach nur super gut unterhalten !! Doch lange bleiben die drei nicht allein , denn kurz darauf stößt der junge Marco dazu . Wird er einer der Frauen den Kopf verdrehen ? Und wie wird die Reise verlaufen , werden die drei immer noch als beste Freunde nach Hause kommen ? Denn wie werden die Frauen diese Reise überstehen , denn schließlich verbringt man nicht jeden Tag miteinander und dann noch als Comeback der 80er Jahre ?! Und werden die drei Freunde neue Seiten an sich entdecken ? Dieses Buch ist super unterhaltsam , einfach witzig und wunderschön . Und obwohl ich diese Zeit der 80er nicht miterlebt habe , so muss ich doch sagen , dass ich nach diesem Buch das Lebensgefühl von damals , ein klein wenig mehr verstehe ! Ein Buch , das ich an einem Tag auf dem Balkon in der Sonne verschlungen habe und das ich einfach nur weiter empfehlen kann !! Dieses Buch bereitet dem Leser eine wundervolle sommerliche Zeit , im R4 mit Nele , Renate und Trudi , die einfach cool und klasse sind !! Wenn ein Buch in einem bewegt , dass man die Düfte riechen kann , den Tee schmeckt und die Zeit fühlt , dann hat das Buch alles erreicht , was sich ein Leser wünschen kann !! Super !!

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  • Du, da müssen wir jetzt mal drüber reden…

    Drei Frauen im R4

    Nuigurumi

    20. October 2013 um 17:21

    Nele, Trudi und Renate kennen sich seit ihrer Jugend. In den 80ern haben sie zusammen in einer WG gewohnt, natürlich ökologisch und feministisch korrekt mit selbstgemachtem Joghurt, Frauenfrühstück und Diskussionen bei einer Tasse Tee. Im Urlaub ging es damals mit dem R4 in Richtung Süden, den Kofferraum voll mit Konserven und 50 DM pro Tag für alle drei zusammen. Aus dem letzten Italienurlaub wurde allerdings nichts, da Nele und Renate schwanger wurden. Als die drei gemeinsam ihren 50. Geburtstag feiern, ist das Geschenk ihrer Töchter, dass sie diesen Urlaub nachholen können – unter der Bedingung, dass alles genauso ist wie damals geplant: im R4, mit der gleichen Reisekasse wie früher (jetzt 25 Euro pro Tag), in der gleichen Kleidung, mit der gleichen Musik, mit dem gleichen Proviant … und ohne Handy, Navi oder Kreditkarte! Nele, Trudi und Renate nehmen das Geschenk an, die eine mit mehr, die andere mit weniger Begeisterung. Am Anfang ist es vor allem für Trudi schwer, sich an das einfache Leben zu gewöhnen und es gibt oft Streit. Doch nach und nach merken sie, warum sie seit fast 40 Jahren Freundinnen sind und erzählen sich von ihren Problemen und geben sich gegenseitig Halt. Und nach einer Weile vergessen sie, dass sie nicht mehr Anfang 20 sind… Die Grundidee des Buches finde ich toll, daher wollte ich es unbedingt lesen. Ich bin selbst in den 80ern aufgewachsen und manchmal wünsche ich mir auch eine Zeitreise dorthin. Zwar war ich noch zu jung für WGs und Feminismus, aber den Zeitgeist habe ich doch etwas mitbekommen. Leider ist die Handlung des Buches dann etwas zäh. Nach einem noch halbwegs amüsanten Aufbruch von zuhause passiert eigentlich jeden Tag dasselbe: Essen aus der Konservendose und Getreidekaffee, unbequeme Nächte, Trudi will ständig tricksen, um irgendwelche Regeln zu umgehen, aber die beiden anderen halten sie davon ab und dann der daraus resultierende Streit… Die drei Damen lassen sich überreden, einen Hund in die Schweiz zu schmuggeln und bleiben deswegen lange auf einem Campingplatz in Luzern hängen, statt nach Italien weiterzufahren. So blöd ist doch niemand – schon gar nicht drei lebenserfahrene 50-jährige Frauen! Außerdem finden sie ständig 20-jährige Jünglinge, die mit ihnen rumknutschen – wer's glaubt, wird selig. Erst nach ein paar Tagen in Luzern, nachdem Trudi einige Regeln gebrochen hat, kommt es zum richtigen Streit und dann zur ersten richtigen Aussprache. Die drei erzählen sich, welche Sorgen und Probleme es in ihren Leben wirklich gibt, erinnern sich daran, dass sie beste Freundinnen sind und geben sich gegenseitig Halt ... aber wenn sie wirklich so gute Freundinnen sind, warum haben sie da sonst nicht drüber gesprochen? Es gibt ein paar nette Szenen, die den Geist der 80er gut rüberbringen, und ein paar schöne Freundschaftsszenen, aber im Großen und Ganzen war mir das Buch zu zäh und zu konstruiert. Von der Idee her hätte ich etwas anderes (und Interessanteres) erwartet.

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  • Ein Trip in die Achtziger -

    Drei Frauen im R4

    IlonGerMon

    06. October 2013 um 08:13

    1981 war es, als Trudi, Nele und Renate zusammen in einem R4 nach Italien wollten … Ihre Freundschaft hat nicht nur diesen geplanten Urlaub mit Hindernissen überdauert, sie wurde sogar im Laufe der Jahre auf Männer und Kinder ausdehnt. Man feiert Weihnachten und Geburtstage gemeinsam und beim letzten Weihnachtsfest erzählen die drei Freundinnen in leicht weinseliger Laune ihren Familien vom damaligen Traum, der leider nicht verwirklicht wurde. Die Freundinnen feiern ihren 50. Geburtstag und stellen fest, dass die Töchter beim letzten Weihnachtsfest sehr gut zugehört haben und ihre Mütter mit einem mehr als ungewöhnlichen Geschenk überraschen. Vor der Tür parkt ein nicht mehr ganz taufrischer roter R4, dazu gibt es eine Reihe stilechter Accessoires wie beispielsweise lila Latzhosen mit allen möglichen und unmöglichen Buttons aus den achtziger Jahren, auch die passenden T-Shirts fehlen nicht; dazu gibt es Musik von Gianna Nanini und auch paar „Regeln“, an die sich drei Frauen halten müssen. Die Reisekasse ist sehr sparsam bestückt, schließlich hatten Sie damals auch kaum Geld und alle heute selbstverständlichen technischen Hilfsmittel und vermeintlich unverzichtbaren Geräte wie ein Navi, MP3Player oder gar Handy sind absolutes Tabu. Und auch ihre Kreditkarten müssen sie vor Reisebeginn abliefern. Die Begeisterung ist unterschiedlich und hält sich eher in Grenzen, aber: Kneifen gilt nicht. Darin sind sich die Freundinnen einig und so starten sie unter der Überschrift des ersten Kapitels „Heute hier, morgen dort - Hannes Wader“ in ein Abenteuer, das jede für sich und auch die Freundschaft auf so manche Probe stellt. Schon bei der Reiseroute gibt es unterschiedliche Auffassungen, dann lassen sie sich einen Hund und einen Abstecher in die Schweiz andrehen und und und …. , der Hindernisse gibt es viele. Die „lustige“ Geschichte, die zumindest das Cover und ein wenig auch der Klappentext suggeriert, ist es nicht wirklich. Amüsant bis sehr heiter sind allerdings die eigenen Erinnerungen an die Achtziger, die unweigerlich vor dem inneren Auge auftauchen und sehr gelungen finde ich auch die Überschriften der einzelnen Kapitel. Hier werden allesamt Songs und ihre Interpreten der damaligen Jahre genannt, die auch sehr treffend mit dem jeweiligen Inhalt der Kapitel harmonieren. Schon allein diese Musiktitel bringen eine Menge vergessener Bilder auf den inneren Bildschirm und diese lösen immer wieder auch heitere Erinnerungen aus. Diese eigene Reise zurück macht m. E. auch den Reiz dieser Geschichte aus, deshalb wünsche ich viel Spaß beim Lesen und bei der eigenen Abenteuerreise in die Achtziger im roten R4.

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  • Mit Fuchur auf Tour

    Drei Frauen im R4

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. September 2013 um 23:54

    Es ist schier unglaublich (lustig), mitzuerleben, wie sich die mittlerweile 50jährigen Freundinnen Trudi, Renate und Nele krampfhaft freudig und unterschwellig äußerst skeptisch auf ihre gemeinsame Italienreise begeben. Kleidungstechnisch bestens im Style der 80er Jahre ausgestattet und ohne jegliches Hightech-Equipment reisend, nur zwei der strengen Regeln, erweisen sich ungeplante Umwege als vortreffliche (Bekanntschafts-)Routen. Selten stimmen die Befindlichkeiten und Ansprüche der drei überein. Schlechte Laune und ausgelassene Vorfreude werden wie Staffelstäbe herumgereicht. Der verschieden gelagerte Enthusiasmus der Freundinnen erzeugt genügend heiter erfrischende Reibungspunkte, bei deren Wärme sich der Leser wohlig zurücklehnen und besinnlich schmunzelnd mit auf diese verspätet nachgeholte Urlaubsreise geht, die eigentlich schon in den 80er Jahren hätte stattfinden sollen. Die junge Leserschaft wird mit dem zelebrierten damaligen Lebensgefühl nicht immer etwas anfangen können, junggebliebene ältere Damen hingegen umso mehr.

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  • Drei Frauen im R4

    Drei Frauen im R4

    Themistokeles

    28. August 2013 um 13:18

    Sowohl der Klappentext, als auch das Cover haben mir sofort vermittelt, dass es sich hier um einen sehr amüsanten Roman handeln würde. Und auch um einen, der sicherlich auch ein gewisses Urlaubsgefühl vermittelt, da das Buch durch seine gelbe Farbe und auch einfach die Optik der drei Frauen auf dem Cover etwas von Sommerurlaub hat. Der Urlaub der drei Fünfzigjährigen ist zwar keiner, wie man ihn normal machen würde, aber zumindest liegt man mit der Vermutung nicht sehr falsch. Was jedoch den Punkt angeht, dass das Buch amüsant sein muss, habe ich mich dann doch auch leider noch ein wenig getäuscht. Es gibt zwar ein paar Ecken, an denen ich durchaus schmunzeln musste, aber im Großen und Ganzen plätschert die Geschichte eher ein wenig vor sich hin. Am meisten Spaß bringt dabei glatt Hund Fips mit in das Buch, den die drei auf ihrer Reise aufgabeln. Ansonsten wiederholen sich die Dinge sogar und werden dafür für mich nicht gerade unbedingt amüsanter. Ein wenig gestört hat mich wohl auch, dass vor allen Dingen junge Männer scheinbar Witz in das Buch bringen sollte, auf die die drei Damen treffen, was für mich einfach nicht richtig passte, denn selbst in einem 80er Outfit, kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass eine Frau in dem Alter plötzlich so ansprechend auf die Jugend wirkt. Ansonsten fand ich es sehr niedlich gemacht, was alles für Anekdoten und auch Klischees über die 80er aufgetaucht sind und erwähnt wurden, die einem vermutlich, wenn man in dieser Zeit 20 war, die Erinnerungen wieder in den Kopf gebracht hätten und mir selbst, die es damals noch nicht gab, die Zeit einfach näher gebracht hat. Wobei ich Trudi, Renate und Nele auch an sich sehr sympathisch dargestellt fand, auch wenn sie teilweise ein wenig seltsam waren. Vor allen Dingen auch ein bisschen ihre Art, mit dem Leben umzugehen. Wenn man wirklich viel Witz oder gar Spannung erwartet, dann hat man mit diesem Buch eindeutig einen Fehlgriff gemacht, denn beides hat das Buch in meinen Augen nur in geringen Maßen. Jedoch ist es sehr angenehm, wenn man einfach nur entspannen will, da die Geschichte einfach an einem vorbeifließt und man nicht viel nachdenken muss, auch wenn es vielleicht mal ein bisschen ernster wird und die Marotten der 80er sind schon etwas für sich. Zudem mag ich die Idee, dass die Kapitel als Überschriften Titel von Liedern aus den 80er tragen, die meist auch sehr gut zu dem Inhalt des Kapitels passen. Das Ende ist mir nicht ganz klar geworden, muss ich gestehen, ich verstehe es zwar, aber irgendwie war es mir vielleicht ein bisschen zu abrupt. Ein Buch, das mir wohl nicht lange im Gedächtnis haften bleiben wird, das aber an sich ganz niedlich ist, wenn auch kein großer Wurf.

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  • Drei Frauen im R4

    Drei Frauen im R4

    Pixibuch

    27. August 2013 um 15:02

    Eigentlich wollte ich am Samstag nur kurz in das Buch reinschauen, aber dann habe ich es nicht mehr loslassen können. Ich habe es dann ganz ausgelesen, zum Leidwesen meiner Familie, denn ich war nicht mehr absprechbar. Schon gan toll fand ich, dass die einzelnen Kapitel mit Liedtexten der damaligen Zeit überschrieben sind und darunter der Sänger steht. Ach, Ina Deter, Georges Moustaki, Georg Danzer und die vielen anderen. Mir klingen jetzt noch die Songs in den Ohren. Da gibt es die drei Freundinnen Nele, Trudi und Renate. Sie sind schon seit ihrer Jugend zusammen und bisher durch dick und dünn gegangen. Dann ist Weihnachten und alle feiern zusammen. In weinseliger Stimmung erzählen sie dann ihren Kindern von ihren Reisen und der nie gemachten Reise nach Italien. Vom Zelten, Dosenravioli, Pennerwein und Gitarrenseligkeit am Lagerfeuer. Als dann die drei Damen nacheinander ihren 50. Geburtstag feiern, bekommen sie von ihren Kindern ebendiese Italienreise geschenkt ala 1981, das heißt übersetzt: Kein Handy, kein Computer, kein Laptop. Nur das, was man 1981 hatte. Und dann bekommen sie dazu noch einen alten R4 und für jeden Tag zum Verbrauchen für alle drei 25,-- Euro. Schon bei der Abfahrt meckert Trudi über die ollen Klamotten, Latzhosen und T-Shirts aus den 80igern. Als sie dann bei Renate ankommen, wird noch Eingemachtes und sämtliche Aldi-Dosenprodukte eingepackt. Wie bei ihren Reisen üblich, machen sie bei dem ersten Städtchen nach der französischen Grenze halt und trinken Kaffee. Dabei lernt Renate den jungen Studenten Marco kennen und quatscht mit ihm die ganze Nacht durch, was den anderen beiden Frauen überhaupt nicht paßt. Aus Versehen verbrennen sie am Lagerfeuer den BH von Trudi. Dies möchte unbedingt einen neuen und so gehen  sie in die Kleiderkammer des Roten Kreuzes, wo sie das gute Stück bekommen. Die freundliche Verkäuferin hat einen kleinen Hund bei sich, Sie sagt, der gehört Gritli aus der Schweiz, ob sie nicht einen kurzen Umweg fahren könnten und den Gritli am Campingplatz am Vierwaldstettersee übergeben könnten. Gutmütig wie die Frauen sind, nehmen sie den Hund mit, aber leider gibt es keine Gritli und siw wurden suzusgaen verrscht. Das Geld wird knapp, es regnet ständig und sie sind nicht weiter als nach Luzern gekommen. Alle drei haben eine miese Stimmung und Trudi vermißt ihr Handy so sehr. Sie treffen eine Gruppe, die alle Leute umarmt, damit sie die Welt glücklicher machen. Und dann  haben die 3 Taffen einen Badday und sie erzählen sich ihre Sorgen. Die Frauenfeindin Renate hat einen verheirateten Liebhaber, Nele ist total verschuldet und steht vor der Privatinsolvenz und die tüpchtige Trudi ist mit ihrem Topjob nicht zufrieden. So, das wäres. Letztendlich erreichen sie doch noch Italien, erleben entspannte Tage und werden von ihren Familien liebevoll erwartet. Wirklich ein irres Buch, das die Leser an alte Zeiten erinnert. Und es sind so viele lustige Begebenheiten und Pointen im  Buch, dass man immer wieder lachen muß und selbst an die eigenenPeilichkeiten der 80igre Jahren denken muß. Ein Buch zum Entspannen an schönen Sommertagen. Die Autorin Christine Weber hat hiermit eine ganz tolle Sache gemeistert. Hut ab.

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  • Die 80er Jahre wiederbelebt

    Drei Frauen im R4

    sapadi

    24. August 2013 um 10:21

                      Drei Freundinnen auf einem Retrotrip zurück in die 80er Jahre. Mit einem alten R4 machen sie sich auf nach Italien und erleben eine Reise die sie nicht nur nie vergessen werden, sondern die auch ihr ganzes Leben verändert.   Alleine schon die Zeit der 80er Jahre noch einmal rückblickend zu betrachten ist das Lesen dieses Buches wert, auch für den der nicht dabei war. Es war eine richtig wilde und spannende Zeit und das bringt die Autorin in diesem Buch ihren Lesern näher.   Die Autorin schafft es den Leser als vierte Person mit in den Wagen zu nehmen und an allem teilhaben zu lassen. Bei den Zerwürfnissen, den Versöhnungen, aber auch bei den Gedanken und Krisen der einzelnen Protagonisten. Manchmal sogar sehr tief gehend und zum Überdenken der eigenen Situation anregend.   Schön auch die Illustrationen und, dass jedes Kapitel mit einem Song als Überschrift eingeleitet wird. Da sieht man die liebevolle Umsetzung.   Fazit: Ein Buch das es schafft witzig, unterhaltsam und zugleich auch manchmal tiefsinnig zu sein. Man ist nach der letzten Seite enttäuscht das es zu Ende ist, aber nicht wegen des Endes, sondern weil man einfach noch mehr über die drei Protagonistinnen und sich selbst erfahren möchte.  

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  • Auf in die Achtziger!

    Drei Frauen im R4

    Monika58097

    21. August 2013 um 15:20

    Drei Frauen, drei Freundinnen, befreundet seit der Schulzeit gehen on tour. Die Reise in einem alten R4 haben sie von den Kindern geschenkt bekommen. Die Reise nach Italien, die sie eigentlich bereits 1981 zusammen unternehmen wollten, zu der es dann aber doch nicht gekommen ist. Alles soll, nein muss stilecht sein! Das Auto, die Klamotten, das Essen. Nele und Renate sind sofort Feuer und Flamme. Trudi tut sich etwas schwer, denn eine Reise im Stil der 80er Jahre bedeutet auch, dass sie im Zelt schlafen werden, dass sie nur wenig Geld dabei haben werden und dass sie auf Handys und andere nette Technik verzichten werden müssen. Die Fahrt kann beginnen. Sie starten in Weissenburg mit einem Kaffee, weil da alle Italienreisen so beginnen. Anstatt direkt weiter zu fahren, beginnt die unverheiratete Renate mit einem jungen Mann zu flirten, den sie dann auch noch mitnehmen möchte, was zu Unstimmigkeiten bei den anderen beiden Frauen führt. Der junge Mann ergreift jedoch bald die Flucht. So viel extremes Hippi-Getue ist offenbar unheimlich. Der nächste Begleiter wird ein Hund sein, den sie zudem über die Schweizer Grenze schmuggeln müssen. Manchmal hat man beim Lesen das Gefühl, die Frauen würden nie in Italien ankommen, doch als es endlich so weit ist, haben sie einige Abenteuer, Überraschungen und Gefühlskarussells er- und durchlebt. "Drei Frauen im R4", ein Roman von Christine Weiner. Ein Roman für alle Frauen, in in den Achtzigern jung waren. Ständig werden Erinnerungen geweckt. Patchouli, Juliane Werding, Nena, Latzhosen und Musikkassetten. Wer kennt das nicht, der in dem Alter der drei besagten Frauen ist? Ein lustiger Roman, ein Roman, der einen für ein paar Stunden zurück in die Achtziger führt. Ob man selbst so eine Reise durchführen könnte? Würde? Ich habe versucht, es mir vorzustellen. Ich persönlich glaube nicht daran. Wie Trudi kann und möchte ich nicht auf die technischen Errrungenschaften verzichten. Ein toller Lesespass ist es allemal.

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  • Reise in die Vergangenheit

    Drei Frauen im R4

    buecherwurm1310

    20. August 2013 um 14:22

    Trudi, Renate und Nele sind seit 40 Jahren Freundinnen. Als sie gemeinsam „150 Jahre“ werden, schenken ihnen die Kinder eine Reise wie in den 80er Jahren und unter Bedingungen der 80er. Das Ziel ist Emilia-Romagne, eine der schönsten Regionen Italiens, wohin die Damen in den 80er Jahren nicht mehr gemeinsam kamen. Renate hat dort mal in alternativen Kooperative gelebt und schwärmt seit der Zeit immer noch für Maurizio. Die Urlaubskasse ist knapp bemessen, moderne Technik nicht erlaubt und der R4 hat seine besten Tage auch schon hinter sich. Die weitere Ausstattung der Damen wurde auch gefunden: Hippie-Klamotten, Lebensmittel „20 Jahre über dem Verfallsdatum“, Bücher aus der Zeit und natürlich die alten Kassetten. Sie machen sich mit sehr gemischten Gefühlen auf den Weg. Besonders Trudi, die keine Kinder hat und ein wahrer Workaholic ist, tut sich schwer. Alle gemeinsamen Reisen fangen mit einem Kaffee in Weißenburg an. Als Renate dort einen jungen Mann anflirtet und mitnimmt, verbessert das nicht gerade die Stimmung. Als der R4 mit dem schönen Namen „Fuchur“ eine Panne hat, stellt sich heraus das der Junge nur eine Mitfahrgelegenheit gesucht hat. Der nächste Mitreisende ist ein Hund, der beim angeblich neuen Frauchen in der Schweiz abgegeben werden soll. Die ist leider nicht sofort ausfindig zu machen, so dass es zur Reisepause auf einem Campingplatz kommt. Die Damen sind zwar befreundet, haben jedoch sehr unterschiedliche Leben. Jetzt in der Enge des R4 bzw. des Zeltes stellt sich heraus, dass sie Nähe und Vertrauen erst wieder erarbeiten müssen. Da ist viel Toleranz gefragt. Mit der Zeit öffnen sie sich und geben vieles von sich preis, was über Jahre geheim gehalten wurde. So wird diese Reise auch zu einem Selbstfindungstrip. Eine gute Geschichte, sehr humorvoll erzählt. Sympathische Protagonistinnen. Ein Buch für Leute, die die 80er erlebt haben.

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  • Drei Frauen im R4 - herrlich

    Drei Frauen im R4

    Gelinde

    16. August 2013 um 21:18

    Drei Frauen im R4, ein Roman von Christine Weiner Schon alleine das Cover ist klasse. Das Bild der drei Frauen zeigt pure Lebenslust, aber es lässt doch auch schon erahnen, dass jede ihre Eigenheiten und ihren eigenen Charakter hat. Das Buch fühlt sich durch die erhabene Schrift und das glatte „Bild“ einfach super an. Stell dir vor, es ist wieder 1981 – und wir müssen mitmachen Auf ihrer gemeinsamen Feier zum 50. Geburtstag bekommen die Freundinnen Trudi, Nele und Renate eine Reise geschenkt. Der Clou: sie sollen ihre geplatzte Italienreise von 1981 nachholen, Mit einem alten R4, Latzhosen- also Klamotten von damals, Kassetten, Zelt und Schlafsack, sowie einer mickrigen Reisekasse – also Kernseife und Ravioli. Handys, iPods und Kreditkarten, sowie Hotels und Autobahnen etc. sind tabu. Werden die drei Damen unseres Konsumzeitalters die Reise zurück in die Vergangenheit antreten? Werden sie die Regeln einhalten? Werden sie ihr Ziel erreichen? Auch ich habe meinen 50. Geburtstag knapp hinter mir und war sofort nach den ersten paar Seiten mit meinen Gedanken in der Vergangenheit. Wenn ich von „Drum-Tabak“, Hannes Wader – Heute hier, morgen dort, oder der Marke „Fruit of the Loom“ lese. Der Schreibstil ist klasse, es gibt die tollsten Wortspiele, Gedankenspiele und Redewendungen, da musste ich doch sehr oft einfach laut heraus lachen. Hier zwei Zitate (ich hoffe doch dass sie auch wenn sie aus dem Zusammenhang herausgerissen sind zeigen wie toll das Buch geschrieben ist). - ..während Nele die richtigen Töne auf der Flöte wünschelrutetet,… (also sie versuchte dir richtigen Töne zu treffen) - Sind in der Tube auf Krawall gebürstete Ameisen versteckt? (nach dem Auftragen der Creme hat die Haut gebrannt wie Feuer) Es ist herrlich wie unterschiedlich die drei Freundinnen an die Reise herangehen und was sie so alles erleben. Ich bin mir sicher, ich hätte die „Regeln“ schon am ersten Tag gebrochen bzw. boykottiert. Es geht aber auch ans „Eingemachte“ und die drei Freundinnen kommen sich so nach und nach wieder sehr Nahe und sie erzählen sich erst zögernd und dann doch sehr befreit von ihren tiefgreifenden Problemen. Es ist herrlich über so eine Freundschaft zu lesen. Da bin ich glatt ein bisschen neidisch geworden. Hier an dieser Stelle ein „Dankeschön“ für dieses tolle Buch an die Autorin.

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