Christine Wunnicke Die Kunst der Bestimmung

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Inhaltsangabe zu „Die Kunst der Bestimmung“ von Christine Wunnicke

London, 1678. Die Royal Society bestellt Professor Chrysander zum Kurator ihrer Sammlungen, und der schwedische Naturforscher kehrt die verlotterte Wunderkammer mit eisernem Besen aus. Für den exzentrischen Lord Fearnall hingegen ist das Leben ein Maskenstück. Als er Chrysander begegnet, prallen zwei Welten aufeinander. Ein Spiel von Verführung und Gegenwehr beginnt ...

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  • Rezension zu "Die Kunst der Bestimmung" von Christine Wunnicke

    Die Kunst der Bestimmung

    oblomov

    01. March 2011 um 14:27

    Historien Roman der geschickt mit Descartes Discours de la méthode umgeht. Die Autorin schafft vielschichtige Charaktere, die um Naturwissenschaft, Philosophie und Liebe kreisen. „Die Liebe sei ein Nichts, welches sich auf Beutefang als ein Etwas verkleide, und schließlich, gesättigt, wie ein Egel verschrumpfe.“ Die Sprache die sie hierfür wählt, ist klar und scharf. In netten Dialogen gebettet, findet sich auch der Erlkönig und allerlei Sprichworte wieder. Die Szenarien, in denen sie sich bewegen, sind mit vielen Details geschmückt und vermischen sich geschickt mit historischen Gegebenheiten und Persönlichkeiten des 17.Jahrhunderts. Zeitgemäß, aber mir zu aufdringlich, driftet die Handlung durch die Homophobie der Hauptdarsteller irgendwie in ein sehr schön geschildertes Nirgendwo.

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  • Rezension zu "Die Kunst der Bestimmung" von Christine Wunnicke

    Die Kunst der Bestimmung

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. May 2010 um 13:28

    Also, ich muss sagen, am Anfang waren mir die ganzen lateinischen Begriffe schon ein wenig viel - schließlich kann ich als Französischlerner damit relativ wenig anfangen. Als die Handlung jedoch dann in Schwung kam, ist mir das Buch immer sympatischer geworden. Die Liebe der beiden Protagonisten steht weder zu stark im Vorder- noch zu stark im Hintergrund. Was mich jedoch sehr verwirrt hat - und deswegen gibt es statt 4 auch nur 3 Sterne - war die Entwicklung der Charaktere zum Ende hin. Da bin ich persönlich irgendwie nicht mer ganz mitgekommen. Für ein Mal Zwischendurchlesen und dann wieder weg legen ist es aber ganz okay und unterhaltsam.

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