Christine Zens Schwierige Situationen in der Schematherapie

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Inhaltsangabe zu „Schwierige Situationen in der Schematherapie“ von Christine Zens

Ob intensive Vermeidung, Entwertung der Therapeutin, ein »zurückschlagender« Elternmodus, »trotzige« oder »zu brave« Patienten – schwierige und herausfordernde Situationen gibt es in der Schematherapie mehr als genug. Welche Moduskonstellationen dabei jeweils im Vordergrund stehen und wie man die schwierigen Situationen meistert, zeigt dieses Praxisbuch auf anschauliche Weise. Christine Zens und Gitta Jacob fassen jeweils kurz die »Basics« im Umgang mit den verschiedenen Modi zusammen. Anschließend werden für die einzelnen schwierigen Situationen nach einleitenden Fallbeispielen Modusmodelle, Ziele und Strategien im Umgang mit der Situation sowie mögliche Anteile des Therapeuten vorgestellt. Konkrete Lösungsvorschläge und Dos und Don’ts weisen den Weg zu einem therapeutisch erfolgreichen Vorgehen. Aus dem Inhalt: Schwierige Situationen … mit dysfunktionalen Bewältigungsmodi • mit Kindmodi • mit strafenden und fordernden Modi • bei der Autonomieentwicklung • aus der Perspektive des Therapeuten

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    Schwierige Situationen in der Schematherapie
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    27. March 2014 um 13:07

    Hilfreich für die Praxis Rein technisch bereits vorweg anzumerken ist, dass mit dem Erwerb dieses Buches ebenfalls die pdf-Ausgabe des Buches per Download freigeschaltet wird, der geneigte Leser somit das Werk auch per Pad oder Smartphone jederzeit platzsparend mit sich führen und nutzen kann. Und nutzbar sind die Ausführungen der beiden Autorinnen allemal. Im Zuge der sich immer weiter differenzierenden und detaillierter zuwendenden Literatur zur Schematherapie greifen die beiden Autorinnen („aus der Praxis – für die Praxis“) eine Reihe von realistischen und vielfach in der Praxis zu erlebenden Momente des therapeutischen Prozesses heraus, bei „denen es eng werden kann“. Oft sind es zudem genau solche Momente, an denen sich der weitere Verlauf, Erfolg oder Misserfolg des therapeutischen Prozesses entscheiden und an denen Interventionsmöglichkeiten und ein Verständnis für das, was dort gerade passiert, sehr hilfreich sind. Da die Schematherapie aus ihrer ursprünglichen Entwicklung heraus bereits auf Patienten mit Persönlichkeitsstörungen hin angelegt ist, arbeitet der Ansatz ja bereits grundlegend mit herausfordernden Menschen. Ein Setting, das fast folgerichtig häufig schwierige Therapiesituationen mit sich bringt. Im Aufbau legen die Autorinnen, nach einer kurzen, aber verständlichen Einführung in den Ansatz selbst, im Buch jeweils eine „Klasse typischer schwieriger Situationen“ kapitelweise zu Grunde, die untereinander durch Querverweise in Verbindung stehen. Diese Form der Darstellung ermöglicht dem Leser, schnell und zielsicher genau die ihn in der Praxis herausfordernde Situation breit zu erfassen und zu beleuchten, um dann eigene Schritte und Vorgehensweisen sich zu erschließen. Somit bezieht sich jeder Teil des Buches auf eine bestimmte Modusklasse. Dysfunktionale Bewältigungsmodi in der Ausrichtung Vermeidung, Unterwerfung, Überkompensation, Vulnerabilität, Ärger und Wut, Impulsivität und dysfunktionale Elternmodi geben die Hauptteile des Buches vor, bevor im letzten Teil die möglichen erschwerenden Anteile des Therapeuten zum Schwerpunkt gesetzt werden. Wobei im Konkreten für jeden Modus zunächst Basics für mögliche, schwierige Situationen benannt werden, bevor eine Ausdifferenzierung erfolgt. Dies ermöglicht dem Leser in bester Weise zunächst eine grundsätzliche Orientierung der verschiedenen Modusklassen und eröffnet die Arbeit für die je konkrete Ausformung der „schwierigen Situation“. Nach Erfassung der Situation sind praxisnah im Buch die Lösungsmöglichkeiten vorgezeichnet (kognitive, emotionsbasierte und übende Techniken, immer im Zusammenhang mit der notwendigen jeweiligen Gestaltung der therapeutischen Beziehung). Ein Schwerunkt liegt dabei, wie in der Schematherapie verbreitet und üblich, auf der Technik der „Stuhldialoge“. Anhand vielfacher und prägnant gewählter Fallbeispiele erschließt sich der praktische Bezug von Beginn an mühelos und bietet einen hohen Wiedererkennungswert der eigenen Arbeit. Auch wenn die Autorinnen naturgemäß auf „typische Situationen“ zurückgreifen, bieten die vielen Anregungen, praktischen Betrachtungen und der strukturierte Arbeitsweg im und mit dem Buch vielfache Möglichkeiten der individuellen Ausformung der Anregungen für den dann ganz konkret eigenen Bedarf und Fall. Alles in allem bietet das Buch eine hervorragende praktische Ergänzung für im Bereich der Schematherapie tätige Berater und Therapeuten und öffnet auch im Vorfeld möglicher schwieriger Situationen bereits den Blick für das, was geschehen kann, warum es u.U. geschieht und wie das eigene Verhalten darauf konstruktiv gestaltet werden kann.

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