*Wir können uns aber auch Zeit nehmen, unsere Nase in die Anleitung zum Schenken stecken und eine Kleinigkeit auswählen, die wir dann selbst herstellen. Das Resultat muss nicht perfekt sein, es zählt die Originalität und vor allen die Zeit, die wir in das Geschenk investieren*
Kulinarische Geschenke, die selbstgemacht sind, sind etwas Besonderes. In diesem Buch finden sich viele Rezepte mit passender Verpackung.
Den Auftakt machen die Anleitungen zu den Verpackungen. Hier zeigt sich, dass das Motto, dass man mit Selbstgemachtem auch die Investition der eigenen Zeit mit verschenkt, zutrifft. Die Verpackungen finden sich im weiteren Teil des Buches, passend zum jeweiligen Rezept, das mit einer ansprechenden Verpackung versehen wird.
Die Rezepte sind eingeteilt in Kapitel, die einen Bezug zu den Bergen herstellen. Den Auftakt machen die „alpinen Scharfmacher“ mit Pikantem. Von Scharfbeersenf über Kräutergewürz zu Knoblauch in Bacardi finden sich hier einige Rezepte, die den Vorratsschrank abseits von Süßem auffüllen. Süßes folgt im nächsten Kapitel. Das Kapitel „Bergfrühstück“ zeigt einiges, was man für einen guten Start in den Tag selbst machen kann. Rezepte für Säfte und einen guten Schluck nach dem Essen finden sich in „Bergsteigen macht durstig“ und „Die guten Geister der Berge“. Ein eigenes Kapitel widmet sich den kleinen Energieschüben für Zwischendurch. Wer seine Zutaten gerne im Wald sucht, findet auch dazu ein Kapitel. Ein Mischmasch an Rezepten ist zudem im „Bunten Gipfelallerlei“und in der „Kunterbunten Bergwelt“ versammelt.
Selbst machen und natürlich zum Teil auch Verschenken gehört in mein Repertoire an Fertigkeiten. Dabei suche ich immer wieder nach neuen Rezepten. Besonders jene, die abseits von Marmeladen und Süßem stehen, wecken mein Interesse. Hier habe ich eine Vielzahl an Neuem entdeckt. Einiges davon ist ganz Konkret zum Verschenken gedacht (wie z.B. Risotto oder schön hergerichtete Backmischungen), Vieles aber kann auch für sich selbst hergestellt werden. Die Auswahl ist in diesem Buch besonders groß. Ich habe Varianten von Müsliriegeln, Knäckebrot, Likören und Säften gefunden, ebenso, wie vollkommen Neues. Die meisten Rezepte sind einfach zuzubereiten – wenn es auch bei einigen seine Zeit braucht, bis sie zum Verschenken/Verzehren bereit sind (allerdings bezieht sich das auf Ausreifzeiten nicht auf Arbeitsaufwand). Einen passenden Verpackungsvorschlag gibt’s gleich mit dazu, ebenso, wie eine Einschätzung, wie einfach und finanziell aufwändig sich das Ganze gestaltet.
Fazit: Ich bin rundum zufrieden mit dem Buch. Zwar ist das Verpacken nicht so meins, die Herstellung der vielen Ideen zum kulinarischen Selbermachen dafür umso mehr. Einiges hab ich schon ausprobiert – es gibt aber noch viel mehr zu Testen.










