Christl Friedl

 4.8 Sterne bei 5 Bewertungen

Alle Bücher von Christl Friedl

Bella

Bella

 (4)
Erschienen am 01.10.2018
Tränen waren gestern

Tränen waren gestern

 (1)
Erschienen am 01.10.2018

Neue Rezensionen zu Christl Friedl

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Rezension zu "Bella" von Christl Friedl

Tolles Buch
Nicoles-Leseeckevor 4 Tagen

Danke an die Autorin für das bereitgestellte Lese-Exemplar ! 

Die Autorin hat eine tolle Idee verfolgt - ein Kinderbuch erzählt von einem Hund "Bella". Was uns daran wirklich gut gefiel, dass die Autorin echte Fotos verwendet hat - was für die Kinder gut verständlich und auch real gestaltet ist.
Die Geschichte ist einfach gehalten, nicht zu fordernd, kindgerecht. Wobei ich mal behaupten will, dass auch Erwachsene sicher ihren Spaß mit Bella hätten.
Nebenbei vermittelt sie noch wie wichtig es ist eine tolle Familie zu haben und das Tiere kein Spielzeug sind, sondern lebende Wesen mit all ihren Schmerzen und Gefühlen. Alles toll erzählt von Bella, was Kinder natürlich gleich ganz anders aufnehmen, als wenn es Mama oder Papa erzählen.
Uns hat die Geschichte super gut gefallen - auch regte sie uns zum nachdenken an.

Altersempfehlung 36 Monate bis 5 Jahre

Fazit
Eine tolle Geschichte rund um einen Hund der einiges zu erzählen hat. Gerne empfehlen wir die Geschichte weiter

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Rezension zu "BELLA" von Christl Friedl

Tierische Lesefreude
LisaErbevor einem Jahr

Christl Friedls Werk „Bella – das kleine Sockenmonster“ bekam ich über die Aktion „Kinder brauchen Bücher“. Im Rahmen der Aktion stellen Autoren ihre Bücher vor, Blogger bewerben sich und bekommen die Bücher anschließend, insofern der Autor einverstanden ist, zugeschickt. Nach erfolgter Rezension gehen die Bücher in den Besitz hilfsbedürftiger Vereine und Einrichtungen über, damit auch ärmere Kinder lesen können. Arm ist in dem Falle sogar ein sehr gutes Stichwort, denn Bella ging es zunächst auch nicht gut.


Leider erlitt sie das Schicksal vieler Hunde und lebte zunächst im Tierheim. Jedoch wurde sie, so entsteht der Eindruck, dort sehr gut behandelt und musste nicht leiden. Klar, ein Tierheim ist kein Zuhause in dem Sinne, aber andere Hunde erwischen es da schlechter. Ihre Geschichte beginnt jedoch erst richtig, als sie selbst ihre Menschen findet. Bella berichtet von ihrem Leben bei ihren Menschen und stellt sich selbst vor.

Die Geschichte selbst ist komplett in der Ich-Form geschrieben und damit an sich eine Besonderheit. Zumindest kenne ich persönlich nicht viele Storys in der Ich-Form. Sie ist, wie ich finde, eine schwierige Zeitform. Sicher, als Leser ist man dadurch quasi selbst sein eigener Erzähler, aber da ist eben dieses „Ich“. Anders ausgedrückt: Die Gefahr den Inhalt zu sehr auf sich zu beziehen und dabei zu vergessen, was eigentlich erzählt werden sollte. Diese Gefahr erkenne ich bei Bella nicht. Bella versucht immer wieder die Verbindung zu ihren Menschen, Gegenständen, Tieren oder was auch immer herzustellen. Sicher, es geht natürlich immer um sie, jedoch komme ich mir nicht übergriffig vor.

Insgesamt ist der Erzähltstil, auch ungeachtet der Perspektive, eher locker und flüssig. Ich fühlte mich während des Lesens nicht erschlagen und konnte dem Inhalt sehr leicht folgen. Dieses Buch ist damit durchaus eine attraktive Entspannung für zwischendurch. Empfehlenswert also für alle, die gern lesen, aber für lange Werke eher weniger die Zeit haben. Unterstützt wird die Story der Hündin durch tolle Fotos von ihr. Diese nehmen dabei durchgehend Bezug auf den jeweiligen Textinhalt. Fast immer stehen sie für sich selbst und werden, abgesehen von der Bildunterschrift, nicht durch Text unterbrochen. Mir gefällt dabei besonders die Natürlichkeit der Fotos. Sie zeigen Bella so, wie sie ist, ohne Photoshop oder Ähnliches. Versteht mich nicht falsch, Photoshop ist ein extrem praktisches Programm, in dem Falle jedoch weniger mehr.

Ebenso positiv zu erwähnen sind die „belehrenden“ Infos hinsichtlich Arbeit und Verantwortung für Lebewesen. Ein Hund ist nicht nur ein Tier. Er braucht, wie wir Menschen, Nahrung, Trinken und Geborgenheit. Er benötigt einen Platz zum Schlafen und Menschen, die sich um ihn kümmern. Er möchte beschäftigt werden und nicht nur in einer Ecke versauern. Es ist nicht anders wie bei einem Menschen. Wir versauern schließlich auch, wenn wir niemanden haben. Dieser „belehrende“ Unterton zieht sich durch das gesamte Buch. Lediglich zu Beginn, noch bevor Bellas Geschichte losgeht, steht die Belehrung im Fokus. Abgesehen davon wird die Belehrung immer wieder durch Bellas eigene Worte unterbrochen, verliert jedoch nicht an Wichtigkeit.

Neben den Fotos werden Story und Buchtitel zusätzlich durch weitere Illustrationen in Form von Socken unterstützt. Diese befinden sich jeweils, wenn sie auftauchen, in unterschiedlichen Größen über den Seitenzahlen. Sie stören dadurch nicht. Ehrlich gesagt würde trotzdem nicht auffallen, wenn sie nicht da wären. Die Socken wurden dafür zu unregelmäßig platziert. Ich mag sie jedoch trotzdem, da sie, wie bereits gesagt, die Story unterstützen und verdeutlichen.


Nicht ganz so gelungen, zumindest für mich aus gestalterischer Sicht, finde ich die Schriftart der einzelnen „Kapitel“. Ich erkenne zwar klar die großen und die kleinen Buchstaben, könnte mir jedoch vorstellen, dass es gerade für kleine Kinder schwer wird. Wenn Kinder selbst lesen sollen, empfehle ich für jüngere Kinder eher eindeutige Schrift.

Fazit:
Bellas Geschichte ist süß und mit viel Humor geschrieben. Die Hündin nimmt sich und ihre Umgebung aufs Korn, ohne sich abfallend zu äußern. Die Fotos lockern die Erzählung auf und laden zum Verweilen ein. Aufgrund ihrer Länge kann die Geschichte sehr gut zwischendurch gelesen werden oder aber immer wieder, ohne an Reiz zu verlieren. Ich kann für mich eine klare Empfehlung aussprechen, da es eine erfrischende Abwechslung zu meinen sonstigen Leseinteressen ist.

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Rezension zu "BELLA" von Christl Friedl

Bella, das kleine Sockenmonster
Buecher-Liebe-devor einem Jahr

Bella erzählt von ihrem Leben bei ihren Menschen. Sie erzählt von dem langen Weg, den sie zurücklegen musste, bis sie endlich ein schönes zu Hause gefunden hat. Sie erzählt außerdem von ihren Freunden und den Dingen, die schon angestellt hat. Nicht immer kann sie die Reaktionen ihrer Menschen nachvollziehen, denn oft versteht sie nicht, warum besonders ihre Menschin sich so unbegründet aufregt.

Sie appelliert aber auch an Leser, die sich mit dem Gedanken beschäftigen, sich ein Haustier anzuschaffen, sich dies gut zu überlegen. Denn ein Haustier ist kein Spielzeug, das man einfach wieder weglegen kann, wenn man keine Lust mehr darauf hat.

Das Buch ist sehr liebevoll verfasst und es bringt Kinder (okay, sicher auch viele Erwachsene) an einigen Stellen ganz sicher zum Schmunzeln.

Im Buch sind auch einige Fotos von Bella enthalten, die das Buch schön abrunden.

Fazit

„Bella, das kleine Sockenmonster“ ist ein schönes Kinderbuch, an dem sicher auch die Erwachsenen ihre Freude haben werden.

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