Christof A. Niedermeier

 4.2 Sterne bei 25 Bewertungen
Autor von Tödliches Sushi, Mörderisches Menü und weiteren Büchern.
Christof A. Niedermeier

Lebenslauf von Christof A. Niedermeier

Christof A. Niedermeier, geboren 1969, stammt aus der Nähe von Regensburg. Seit knapp zwanzig Jahren lebt und arbeitet er in Frankfurt am Main. Mit dem Helden seines Buches teilt er die Liebe zum Rheintal, zu den malerischen Burgen, gutem Essen und leckeren Weinen. Er ist vielseitig interessiert, liest gerne und hat ein ausgesprochenes Faible für Italien.

Alle Bücher von Christof A. Niedermeier

Tödliches Sushi

Tödliches Sushi

 (17)
Erschienen am 08.08.2018
Mörderisches Menü

Mörderisches Menü

 (4)
Erschienen am 10.02.2017
Waidmanns Grab

Waidmanns Grab

 (4)
Erschienen am 07.08.2015

Neue Rezensionen zu Christof A. Niedermeier

Neu

Rezension zu "Tödliches Sushi" von Christof A. Niedermeier

Eine spannende Ermittlungsreise nach Tokio! Ist Jo Weidinger schlauer wie die Polizei?
Gina1627vor 2 Monaten

Jo Weidinger liebt es Gäste in seinem Restaurant kulinarisch zu verwöhnen, doch der Küchenchef des Waidhaus hat auch noch andere Vorzüge. Als Hobbydetektiv mischt er sich sehr gerne in die Ermittlungsarbeit der Polizei ein. Als er erfährt, dass Herr Watanabe kurze Zeit nach dem Verlassen  seines  Lokals auf der Loreley kaltblütig ermordet wurde und der Täter eine Trophäe mitgenommen hat, kribbelt es ihm schon wieder in den Fingern. Trotz der Aufforderung der Behörden, sich nicht einzumischen, macht er sich auf den Weg nach Düsseldorf. Hier hofft er, im Umfeld seines ehemaligen Gastes, Hinweise zu finden. Als ein weiterer  Mord an einem japanischen Geschäftsmann passiert, stößt er auf geheimnisvolle Spuren, die bis nach Tokio reichen. Zufälligerweise lebt dort ein sehr guter Bekannter von ihm und er reist unter dem Deckmantel eines Freundschaftsbesuches in das Land der aufgehenden Sonne. Dort entdeckt er seine Faszination für Japan, eine überaus  attraktive Geschichtsprofessorin und ein uraltes  verstecktes Geheimnis, dass auch für ihn tödlich werden kann. Schafft er es den Killer zu finden? Die Uhr tickt, da mit weiteren Morden zu rechnen ist.

Als Quereinsteiger in die Krimi- Reihe um Jo Weidinger ist mir der Start ins 3. Buch der Reihe leicht gefallen. Christof A. Niedermeiers spannende, sehr bildliche und detailreiche Erzählweise hat mich mit auf ein kulinarisches und aufregendes Leseabenteuer genommen. Jos Charakter fand ich unheimlich interessant. Er ist ein vorausschauender, gut überlegter und wissbegieriger Typ. Die Mischung aus Koch und Detektiv aus Leidenschaft ist überaus reizvoll, genauso wie seine Kreation von Menüs, bei deren Verkostung man gerne selber mit am Tisch gesessen hätte. Sehr gelungen  werden hier die Konflikte von Jo und den polizeilichen Behörden dargestellt, die sich durch ihn behindert fühlen und seine unkonventionelle Aufklärungsweise fürchten. Für mich war die Ermittlungsarbeit mit Jo und seine Reise vom Rhein nach Tokio mit vielen Déjà  vus verbunden. Sehr realitätsnah bringt der Autor das faszinierende  Flair der Stadt und die Traditionen und Verhaltensweisen der dort lebenden Menschen  rüber. Er schafft dadurch eine tolle exotische Atmosphäre. Bei seiner Recherchearbeit  wird Jo von der überaus quirligen, klugen und attraktiven japanischen Professorin Kiki begleitet, die ihm mit ihrer Leidenschaft für mittelalterliche Geschichte und  der Entschlüsselung von Geheimnissen sehr hilfreich ist. Toll, wie hier Legenden von einem geheimnisvollen Schwert, alten Samurai Familien,  und dem Antrieb, den schrecklichen Gedanken  und der grausamen Handlungsweise des Mörders eingebunden wurde. Die Spannung steigt und man möchte zum Schluss das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.  Jo und Kiki meistern so manche gefahrvolle Situation und entdecken dabei auch noch ihre Anziehungskraft für einander. Dumm nur, dass ihnen die japanischen Behörden an den Fersen kleben, die sich überhaupt nicht über diese Einmischung in ihre Arbeit freuen. Wer von ihnen wird schneller am Ziel sein?

 Mein Fazit:

 Für mich war „Tödliches Sushi“ ein spannendes Leseerlebnis. Starke Charaktere, kulinarisch beschriebene Erlebnisse, die vielleicht für manchen hier etwas zu ausschweifend sein könnten und die faszinierende und spannende Aufklärung mysteriöser Morde haben mich sehr begeistert.  Ich bin neugierig auf die vorherigen Bänder der Krimi-Reihe geworden, die ich auf jeden Fall auch noch lesen möchte. Verdient vergebe ich 4 Sterne.

 

Kommentare: 1
140
Teilen

Rezension zu "Tödliches Sushi" von Christof A. Niedermeier

Mord auf der Loreley
dreamlady66vor 2 Monaten

(Inhalt, übernommen)
Brutaler Mord auf der Loreley. Ein japanischer Geschäftsmann wird enthauptet aufgefunden. Wer ist der unheimliche Killer und warum hat er den Kopf als grausige Trophäe mitgenommen? Am Abend war der Tote noch bei Jo Weidinger im Restaurant zu Gast. Der junge Küchenchef ist tief erschüttert und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Doch die Uhr tickt, denn schon bald wird der nächste Japaner kaltblütig ermordet. Offenbar verbirgt sich hinter den grausamen Taten ein uraltes Geheimnis, das Jo bis nach Japan führt …

Zum Autor:
Christof A. Niedermeier, geboren 1969, stammt aus der Nähe von Regensburg. Seit knapp zwanzig Jahren lebt und arbeitet er in Frankfurt am Main. Mit dem Helden seines Buches teilt er die Liebe zum Rheintal, zu den malerischen Burgen, gutem Essen und leckeren Weinen. Er ist vielseitig interessiert, liest gerne und hat ein ausgesprochenes Faible für Italien.

Schreibstil/Fazit:
Ein brutaler Mord seines Gastes auf der Loreley.
Der Restaurantbesitzer Jo Weidinger wird neugierig und betätigt sich als Nachforscher und begibt sich dazu nach Tokio, weil er glaubt, dort die Spuren zu finden...
Der Autor beschreibt sehr deutlich und spannend die japanischen Schauplätze und Gepflogenheiten, auchüber die Weltmetropole selbst.
Sein Schreibstil ist flüssig und gut lesbar.
Spannung wird von Anfang an aufgebaut und bleibt auch erhalten.
Die Protagonisten und auch die Handlungsorte wurden so detailliert beschreiben, dass der Leser gut folgen konnte und sehr neugierig, bis zum Schluss hin, blieb.
Wie die Geschichte wohl ausgehen wird?

Erwähnenswert sind auch am Ende des Buches die Rezepte, unbedingt empfehlenswert zum Ausprobieren!
Alles in Allem ein spannender Kriminalroman, der wirklich 5/5* verdient, so dass ich hierfür eine unbedingte Leseempfehlung ausspreche, und das nicht nur als Krimi & Nipponfan :)

Danke an Christof A. Niedermeier sowie den Gmeiner-Verlag für Eure Zusage & schnelle Belieferung, ich freute mich!

Kommentieren0
7
Teilen

Rezension zu "Tödliches Sushi" von Christof A. Niedermeier

Die Spur führt nach Japan
mabuerelevor 2 Monaten

„...Ein japanisches Mädchen sollte brav, bescheiden und zurückhaltend sein. Ich bin laut, selbstbewusst und direkt...“


Herr Watanabe, ein japanisches Geschäftsmann, sitzt auf einer Bank an der Lorelei und beobachtet die Schiffe auf dem Rhein. Wenige Minuten später ist er tot. Eine Fremdenführerin, die mit einer Gruppe Schüler unterwegs ist, wird ihn am nächsten Tag finden – ohne Kopf. Schnell kursiert ein Handyfoto im Netz.

Der Fall landet bei Hauptkommissar Wenger und Oberkommissar Wieland. Gleichzeitig hat Jo Weidinger, Besitzer des örtlichen Restaurants, den Polizeiauflauf mitbekommen. Als er erfährt, dass der Tote am Abend bei ihm gegessen hat, lässt ihn der Fall keine Ruhe mehr. Er plant für seinen Urlaub eine Reise nach Japan. Unterkommen wird er im Hotel von Kenji Matsuda. Beide kennen sich von ihrer Zeit als Köche auf einem Schiff.

Der Autor hat einen spannenden Krimi geschrieben. Die Geschichte lässt sich flott lesen. Neben der Teilnahme an den Ermittlungen werde ich mit den Feinheiten von Jos Kochkunst bekannt gemacht.

Der Schriftstil ist abwechslungsreich. Ab und an darf ich einen Blick in die kranke Psyche des Täters werfen. Diese Teile wirken bedrückend und grausig.

Erfrischend dagegen sind Jos Gespräche mit Kiki, einer jungen japanischen Geschichtsprofessorin, die mit Kenji verwandt ist. Mit dem Eingangszitat charakterisiert sie sich selbst. Sie unterstützt ihn bei seinen Ermittlungen und öffnet Türen, die sonst geschlossen bleiben würden.

Es gibt ab und an Szenen mit feinem Humor. Ich denke dabei insbesondere an die amerikanischen Gäste in Jos Lokal. Sie bringen Jo fast zur Weißglut. Bei Kati, einer Angestellten, klingt die Erfahrung so:


„...Ich habe ihnen schon gesagt, dass es bei uns nur Kartoffeln gibt, aber einer der Amerikaner hat gesagt, er wüsste schon, dass die Europäer hinterm Mond leben, aber ein paar Pommes Frites würden sie wohl zusammen bekommen...“


Ins Geschehen integriert sind vielfältige sachliche Informationen über bekannte und weniger bekannte Sehenswürdigkeiten von Tokio. Durch Kiki erfahre ich außerdem einiges über die japanische Tradition, die sich durch die Jahrhunderte zieht. Gut herausgearbeitet werden die Unterschiede in den Mentalitäten zwischen Japanern und Deutschen.

In Deutschland hatte man herausgefunden, dass der Tote mit eineme16-fach gefalteten Schwert enthauptet wurde. Um ein solches Schwert rankt sich eine uralte japanische Legende. Sie ist kursiv im Buch enthalten.

Schnell stellt sich heraus, dass die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Japan schwierig ist. Die Anfragen der Kommissare werden abgeblockt. Auch Jo muss erfahren, dass seine Nachforschungen nicht gern gesehen sind.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Gekonnt wurde die uns fremde Kultur und ihre Eigenheiten in das Geschehen integriert.

Kommentare: 5
78
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Herzlich Willkommen zur Leserunde zu meinem neuen Kriminalroman "Tödliches Sushi", der Anfang August im Gmeiner-Verlag erschienen ist. Ich freue mich auf den Austausch mit Euch und bin schon sehr gespannt auf Eure Leseeindrücke und Fragen.

Bitte bewerbt Euch bis zum 3. Oktober 2018 für eines von 20 Leseexemplaren, die der Gmeiner-Verlag freundlicherweise zur Verfügung stellt.

Um Euch für eines der 20 Leseexemplare zu bewerben, bitte ich Euch folgende Frage zu beantworten: Mein Ermittler Jo Weidinger macht sich zur Lösung des Falls auf den Weg nach Japan - was war Euer aufregendstes Reiseerlebnis?

Über den Inhalt:
Brutaler Mord auf der Loreley. Ein japanischer Geschäftsmann wird enthauptet aufgefunden. Wer ist der unheimliche Killer und warum hat er den Kopf als grausige Trophäe mitgenommen? Am Abend war der Tote noch bei Jo Weidinger im Restaurant zu Gast. Der junge Küchenchef ist tief erschüttert und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Doch die Uhr tickt, denn schon bald wird der nächste Japaner kaltblütig ermordet. Offenbar verbirgt sich hinter den grausamen Taten ein uraltes Geheimnis, das Jo bis nach Japan führt …eine rasante Mörderjagd in den Häuserschluchten der Megametropole Tokio beginnt.

Zur Leseprobe geht´s hier.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr Eure Rezension bei Amazon & Co teilen würdet.

Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis!
Euer
Christof A. Niedermeier

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Christof A. Niedermeier im Netz:

Community-Statistik

in 39 Bibliotheken

auf 5 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

von 2 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks