Christof A. Niedermeier Mörderisches Menü

(3)

Lovelybooks Bewertung

  • 3 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(1)
(2)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Mörderisches Menü“ von Christof A. Niedermeier

Küchenchef Jo Weidinger braucht für sein Restaurant hoch über der Loreley frischen Fisch. Als Jo beim Fischhändler seines Vertrauens Erich Sattler eintrifft, findet er ihn tot in einem seiner Teiche treibend. Sattler war ein jähzorniger Eigenbrötler, der bei seinen Fischweihern hauste. Die Polizei geht von einem Unfall aus, denn das Wetter war schlecht und die Stege rutschig. Doch Jo glaubt nicht an diese Theorie und beginnt selbst zu ermitteln. Dabei stößt er auf Dinge, die er vielleicht besser unberührt gelassen hätte. Denn seine Gegner aus der Fischindustrie sind mächtig und skrupellos ...

Krimi in wunderschöner Landschaft mit leckeren Gerichten, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen

— lauravoneden
lauravoneden

Stöbern in Krimi & Thriller

Der Totensucher

Spannung pur, ab der ersten Seite, aber alles schon mal da gewesen

Frau-Aragorn

Oxen. Das erste Opfer

Ein Agententhriller mit Luft nach oben, weil es erst im letzten Drittel richtig spannend und actionreich wird.

DieLeserin

In ewiger Schuld

Großartiges Buch, Spannend bis zum Schluss und das Ende wirklich überraschend. Top!

eulenmatz

Totenstarre

Wer die Reihe kennt, kann vielleicht mit dem Buch mehr anzufangen, Neulinge sollte eher Abstand halten.

Flaventus

Engelsschuld

wieder ein super spannender Teil. Emelie Schepp verstand es mich mit ihrer Geschichte zu fesseln.

harlekin1109

Nachts am Brenner

Spannend Melancholisch gut geschrieben

Kruems

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Mord und leckeres Essen

    Mörderisches Menü
    lauravoneden

    lauravoneden

    24. April 2017 um 19:30

    Das Buch 'Mörderisches Menü' ist mir zunächst durch sein schönes Landschaftscover aufgefallen. Als ich dann den Untertitel las - ein kulinarischer Krimi - war ich sofort interessiert, denn was gibt es besseres als Mord und leckeres Essen in einem Buch? Dass das Buch bereits ein Teil 2 einer Reihe ist, habe ich erst im Verlauf der Geschichte bemerkt, da öfter mal Hinweise darauf gefallen sind. Mich hat es im Lesefluss und Verständnis nicht beinträchtigt, da das Buch selbst eine abgeschlossene Geschichte ist.In der Geschichte begleiten wir den jungen Koch Jo, der scheinbar gerne den Hobbydetektiv in seiner Freizeit spielt. Natürlich stolpert er auch praktischerweise immer wieder über Leichen im Zuge seiner Ermittlungen. Immer wieder wird abseits des Kriminalfalles auf seine Tätigkeit im Restaurant eingegangen und man bekommt eine sehr genaue Vorstellung über seine Kochkünste, die er in kreativen Menüs unter Beweis stellt. Die Gerichte werden wirklich sehr appetitanregend beschrieben, ich empfehle also das Buch nicht mit knurrendem Magen zu lesen, denn sonst ist der Gang zum Kühlschrank vorprogrammiert.Auch das gesamte landschaftliche Setting wird sehr eindrucksvoll beschrieben. Die Gegend rund um den Rhein klingt wirklich sehr einladend und für mich als unwissenden Leser auch sehr glaubhaft beschrieben, denn persönlich bin ich noch nicht in der Gegend gewesen.Ich bin nicht unbedingt ein Fan vom "Normalbürger", der plötzlich zum Hobbydetektiv mutiert, jedoch fand ich die Umsetzung hier recht gelungen. Hin und wieder fand ich einige Sachen etwas unlogisch und besagter Hobbydetektiv hatte meiner Meinung nach viel zu viel Glück und auch zu leichten Zugang zu manchen Dingen. Trotzdem fand ich die Gesamtstory relativ stimmig, auch das Ende konnte mich überzeugen. Ich werde sicherlich bald mal den ersten Band um unseren Küchenchef Jo lesen und auf weitere Teile in diesem wunderschönen Setting hoffen.

    Mehr
  • Spannender Krimi nicht nur für Liebhaber guter Küche

    Mörderisches Menü
    utaechl

    utaechl

    20. February 2017 um 21:28

    Koch und Hobbyermittler Jo Weidinger ist wieder unterwegs und sorgt für Durcheinander in seiner näheren Umgebung. Tolle Menüvorschläge, leckere Weine, ein spannender Fall voll überraschender Wendungen und hervorragende Angestellte, die ihm die nötigen Freiheiten ermöglichen. Inhalt: Hoch über der Loreley betreibt Jo Weidinger sein Restaurant. Als er seinen Fischlieferant Sattler tot an dessen Teich vorfindet, will er nicht daran glauben, dass es sich um einen Unfall handelt. Sattler war für seinen Jähzorn bekannt und hatte keine wirklichen Freunde. Die Zahl der möglichen Täter ist also groß. Jo beginnt seine Nase in Dinge zu stecken, die ihn zu immer weiteren Spuren führen bis hin zu einem Gegner, von dem er besser die Finger lassen sollte. Setting und Stil: Die Landschaft in der Nähe der Loreley ist eine wirklich schöne Gegend. Sie wird vom Autor hervorragend beschrieben und die Ausflüge in die Gegend, zu den Fischteichbesitzern, in Wälder und in belebte Gegenden haben mir viel Spaß gemacht. Die Speisen und Weine passen zur Region, die gehobene Küche lässt einem beim Lesen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Charaktere: Es fällt wirklich leicht sich mit Jo Weidinger zu identifizieren. Viele Stärken, einige Schwächen und eine gehörige Portion Glück lassen ihn alle Herausforderungen des Lebens meistern. Angetrieben von dem Willen, die Wahrheit herauszufinden, schafft er es trotzdem sein Restaurant am Laufen zu halten und eine Auswahl unter den Bewerbern für seinen Stellvertreterposten zu treffen. Schade, dass diese Entscheidung wohl erst im nächsten Band wirklich zum Tragen kommt. Von dem neuen Angestellten hätte ich doch gerne mehr gelesen. Auch sonst sind seine Angestellten durchaus fähige Menschen, die perfekt in dieses gehobene Restaurant passen. Da er alleine ermittelt, spielen Polizei und Pressekontakte nur eine geringe, meist ungläubig zweifelnde Rolle. Der Kreis der möglichen Täter wächst stetig, und so muss man sich auf immer neue Charaktere einstellen. Es gibt viele Motive, die sich des öfteren auch wieder in Luft auflösen. Jo ist es einfach nicht gegeben, schnell einen Fall zu lösen. Geschichte: Eine spannende Geschichte, die sich um Fischzucht dreht und ein Ausmaß annimmt, mit dem ich nicht gerechnet habe. So kommt Jo ganz schön rum und man erhält viel Zeit, ihm beim Nachforschen zuzusehen. Seine logischen Schlussfolgerungen passen perfekt, genau wie die plötzlichen Wendungen, die den schönsten Plan über den Haufen werfen können. Die Rezeptschöpfungen sind lesenswert und appetitanregend, der Einblick in die Weinauswahl faszinierend. Ein paar kulturelle Hintergründe, z. B. zum Kalkrieser Varusschlachtmuseum sind informativ. Eine runde Sache, die weit mehr als die normale Krimikost bietet. Fazit: Ein Regionalkrimi mit gehörigem Kochanteil, der mir sehr gut gefallen hat. Ich wäre vielleicht auch mit der einen oder anderen überraschenden Wendung weniger zufrieden gewesen, ohne Längen erkenne zu können. Eine Leseempfehlung für kulinarisch interessierte Krimifans, die sich von der einmaligen Landschaft am Ufer des Rheins faszinieren lassen wollen.

    Mehr
  • Der Koch Jo Weidinger ermittelt wieder

    Mörderisches Menü
    lesefreude_book

    lesefreude_book

    10. February 2017 um 16:41

    Jo Weidinger braucht frischen Fisch für sein Restaurant. Als er beim Fischhändler seines Vertrauens Erich Sattler eintrifft, treibt dieser tot in einem seiner Teiche. Sattler war als Eigenbrötler bekannt. Obwohl die Polizei von einem tragischen Unfall ausgeht, glaubt Jo nicht daran. Schließlich beginnt er selbst zu ermitteln und stößt auf Dinge, die eine Nummer zu groß für den Koch sind. In „Mörderisches Menü“ ermittelt der Koch und Restaurantinhaber Jo Weidinger nach „Waidmanns Grab“ bereits in seinem zweiten Fall. Obwohl es für mich die erste Begegnung mit Jo war, hatte ich keine Probleme der Geschichte zu folgen und er war mir schnell sympathisch. Jo ist ein guter Chef und führt sein Lokal mit viel Herzblut. Sein Team ist eine witzige bunte Truppe, die sich super ergänzt. Gerne möchte man das Restaurant mit dem tollen Ausblick und leckeren Essen selbst besuchen. Obwohl ich immer etwas skeptisch bin wenn „Normalos“ zu ermitteln beginnen, hat Christof A. Niedermeier dies sehr gekonnt und natürlich umgesetzt. So stellt sich Jo manchmal etwas hilflos bei den Ermittlungen an und man merkt, dass es sich eben nicht um einen Profi handelt. Eigentlich möchte er nur seine Neugier stillen und greift dazu zu etwas gefährlichen Methoden. In der dritten Person gehalten, geht der Leser mit Jo auf Verbrecherjagd. Dank der vielen herzlichen Personen kommt man rasch in die Geschichte und wünscht sich noch weitere Krimis in dieser Umgebung. Obwohl Jo mehrmals auf falsche Fährten gerät, bleibt die Spannung erhalten und spitzt sich noch einmal zu wenn man denkt, es sei bereits alles vorbei. Eindringliche landschaftliche Beschreibungen sorgen dafür, dass man sich wohlfühlt. Da es sich um einen kulinarischen Krimi handelt, bekommt der Leser auch immer das Tagesmenü serviert. Dabei wird hohe Küchenkunst auf Sternenniveau präsentiert. Leider muss sich der Leser mit den Namen und kurzen Beschreibungen, wie aus der Speisekarte, begnügen. Dennoch lief mir bei der ein oder anderen Komposition das Wasser im Mund zusammen. Am Ende des Buches findet man schließlich ein komplettes Menü inklusiver Rezepte. Auch wenn sich dieses Menü wirklich toll anhört, ist es leider bis auf die Nachspeise ausschließlich für Fleischesser geeignet. Fazit: In Jo Weidingers zweitem Fall wird es ganz schön eng für den jungen Koch. Die köstlich klingenden Gerichte werden dabei lediglich ähnlich in einer Speisekarte beschrieben. Hierfür muss ich leider einen Punkt abziehen. Der Kriminalfall an sich ist jedoch gekonnt konstruiert, gut recherchiert und bringt viel Lesefreude.

    Mehr