Tödliches Sushi

von Christof A. Niedermeier 
3,7 Sterne bei3 Bewertungen
Tödliches Sushi
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Positiv (2):
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Ein unterhaltsamer und spannender Krimi mit gut recherchiertem japanischen Lokalkolorit

Kritisch (1):
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Einschlafkrimi statt Genusskrimi. Blasse Figuren, unglaubwürdige, oft konstruiert wirkende Handlung. Starke Konkurrenz für Baldrian &Co.

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Inhaltsangabe zu "Tödliches Sushi"

Brutaler Mord auf der Loreley. Ein japanischer Geschäftsmann wird enthauptet aufgefunden. Wer ist der unheimliche Killer und warum hat er den Kopf als grausige Trophäe mitgenommen? Am Abend war der Tote noch bei Jo Weidinger im Restaurant zu Gast. Der junge Küchenchef ist tief erschüttert und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Doch die Uhr tickt, denn schon bald wird der nächste Japaner kaltblütig ermordet. Offenbar verbirgt sich hinter den grausamen Taten ein uraltes Geheimnis, das Jo bis nach Japan führt …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839223475
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:408 Seiten
Verlag:Gmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum:08.08.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    takabayashis avatar
    takabayashivor 10 Stunden
    Kurzmeinung: Ein unterhaltsamer und spannender Krimi mit gut recherchiertem japanischen Lokalkolorit
    Solide Krimikost mit leichtem Exotenfaktor

    Der Koch und Restaurantbesitzer Jo Weidinger ist ein Serientäter: er kann das Ermitteln nicht lassen und pfuscht der Polizei immer wieder ins Handwerk - mit Erfolg, wohlbemerkt!
    In diesem Fall geht es um die Ermordung eines Japaners, der häufiger in seinem Restaurant zu Gast war. Nachdem noch ein zweiter Japaner der in Düsseldorf lebenden japanischen Community getötet wird, und zwar genau wie der erste mit einem traditionellen japanischen Schwert, hat Jo wieder einmal das Jagdfieber ergriffen, so dass er sogar beschließt, seinen Urlaub dafür zu opfern und nach Japan zu fliegen. Damit hat er seine Komfortzone verlassen, denn er spricht kein Japanisch und ist auf Hilfe angewiesen, die er sich eigentlich von seinem alten Freund Kenji Matsuda verspricht, einem Hotelerben, den er aus seiner Zeit als Koch auf einem Kreuzfahrtschiff kennt. Doch Kenji hat keine Zeit und delegiert diese Aufgabe an seine Quasi-Cousine Mikiko, die als jüngste Professorin an der Uni in Tokyo mittelalterliche Geschichte lehrt. Was sich als günstig erweist, da dieser Fall mit der Geschichte aus der Zeit der Samurais zusammenhängt.
    Natürlich ist es eher unwahrscheinlich, dass ein deutscher Koch sich nach Japan aufmacht, um dort ein Verbrechen aufzuklären, aber da ich gern Krimis lese, die in Japan handeln, habe ich das einfach mal als Tatsache hingenommen. Das Ganze wirkt schon ein wenig konstruiert, ist aber, wenn man sich darauf einlässt, durchaus spannend zu lesen. Der Autor hat das japanische Umfeld gut recherchiert und einen Mörder erfunden, dessen Rachephantasien sich aus einer alten Legende speisen. Auch wenn Kommissar Zufall dem Ermittler-Duo oft auf die Sprünge hilft. Nach und nach kommen sie auf die Fährte des Mörders und erahnen seine Motive.
    Das japanische Ambiente wirkt durchaus gelungen und vor allem gegen Ende wird der Roman immer temporeicher und spannender bis zu einem rasanten Finale. Ich habe mich gut amüsiert und hatte Schwierigkeiten, das Buch aus der Hand zu legen. Spannung, gewürzt mit Humor und Lokalkolorit, was will man mehr? Nur das titelgebende Sushi hat eigentlich mit der Handlung nichts zu tun.

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    L
    Limericksvor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Alte Fehden ruhen nicht....
    Spannender Krimi zwischen Loreley und Tokio

    Ein Japaner wird enthauptet auf der Loreley gefunden, und es wird nicht der letzte sein.
    Hauptkommissar Wenger und Oberkommissar Wieland übernehmen den Fall und zu deren Mißfallen auch Jo Weidinger, ein Restaurantbesitzer und Hobby-Detektiv.

    Jo findet sehr schnell heraus dass die Morde die danach in Düsseldorf passieren ebenfalls von dem gleichen Mörder getätigt wurden. Alle Spuren führen nach Tokio, also fährt er als er Urlaub hat dorthin um seinen alten Freund Kenji zu besuchen.
    Dieser hat leider nicht so oft Zeit da er vor einer geschäftlichen Fusion steht und stellt Jo seine Cousine Kiki zur Seite. Zusammen werden die Ermittlungen aufgenommen und ein Abenteuer beginnt...

    Kommentare: 1
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    Wedmas avatar
    Wedmavor 11 Tagen
    Kurzmeinung: Einschlafkrimi statt Genusskrimi. Blasse Figuren, unglaubwürdige, oft konstruiert wirkende Handlung. Starke Konkurrenz für Baldrian &Co.
    Starke Konkurrenz für Baldrian &Co. Unglaubwürdig und amateurhaft.

    Genusskrimis lese ich hin und wieder gern. Die Leseprobe gefiel mir, also habe ich E-book heruntergeladen. Recht bald war meine Begeisterung verflogen, denn das Ganze machte auf mich einen sehr amateurhaften Eindruck.

    Der Protagonist Jo, der eigentlich sein Restaurant zu führen hat, fliegt nach Tokio, um dort den Tod seines einstigen Gastes zu untersuchen. Schon das klingt „sehr glaubhaft“. Wie es ausschaut, hat er sonst keine anderen Sorgen. Solange sich Jo in Japan aufhält, ruft er kein einziges Mal in Deutschland an, um zu hören, wie es seinem Laden geht. Interessiert ihn wohl nicht. Er wird auch von keinem seiner Mitarbeiter vom Restaurant angerufen. Niemand braucht ihn dort. Noch „glaubhafter“, da er doch der Geschäftsführer ist und man in dieser Funktion täglich viele Entscheidungen treffen muss.

    Was da in Japan vor ich geht, ist zwar halbwegs abenteuerlich, aber noch unglaubwürdiger als das oben Genannte.  Jo hilft die ständig kichernde Kiki, die junge Professorin, wie sie zu oft und gern genannt wird. Die Zufälle, die in entscheidenden Momenten der Handlung die beiden weiterbringen, säumen ihren Weg. Und natürlich landen die beiden in der Kiste. Augenroll. Noch klischeehafter geht es wohl kaum.

    Es gibt noch mehr Klischees, obschon einer anderen Art, die aber dem werten Autor auch wohl kaum zum Ruhme reichen.

    Andere Figuren sind sehr blass und kommen schemen- wie marionettenhaft daher.

    Die beiden „Ermittler“ sind sehr oft in Bibliotheken und Archiven usw., lesen die alten Schriftrollen.

    Ab der zweiten Hälfte brauchte ich nur ein Kapitel, um tief und fest einschlafen zu können. Im letzten Viertel reichten nur paar Seiten, um problemlos einzuschlafen.

    Gestern entschieden, bis zum Ende durchzuhalten, egal was. Ging nicht. Ab der Stelle, an der die Vorgeschichte der Person, die mit den Morden zu tun hat, samt den Motiven, die auch „sehr glaubwürdig“ ausfallen, einfach in einem Stück dem Leser vor die Füße geworfen wurde, „sehr kunstfertig“, muss man schon sagen, war ich wieder eingeschlafen.

    Gut, solche Geschichten müsse es vermutlich auch geben, die jedem Schlafmittel eine starke Konkurrenz machen. Bloß dann sollte man so etwas auch richtig etikettieren: Statt Genusskrimi ein Einschlafkrimi darauf schreiben, dann passt alles, dann weiß man, was man holt.

    Fazit: Einschlafkrimi statt Genusskrimi. Blasse Figuren, unglaubwürdige, oft konstruiert wirkende Handlung. Starke Konkurrenz für Baldrian &Co.

    Kommentare: 2
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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    C

    Herzlich Willkommen zur Leserunde zu meinem neuen Kriminalroman "Tödliches Sushi", der Anfang August im Gmeiner-Verlag erschienen ist. Ich freue mich auf den Austausch mit Euch und bin schon sehr gespannt auf Eure Leseeindrücke und Fragen.

    Bitte bewerbt Euch bis zum 3. Oktober 2018 für eines von 20 Leseexemplaren, die der Gmeiner-Verlag freundlicherweise zur Verfügung stellt.

    Um Euch für eines der 20 Leseexemplare zu bewerben, bitte ich Euch folgende Frage zu beantworten: Mein Ermittler Jo Weidinger macht sich zur Lösung des Falls auf den Weg nach Japan - was war Euer aufregendstes Reiseerlebnis?

    Über den Inhalt:
    Brutaler Mord auf der Loreley. Ein japanischer Geschäftsmann wird enthauptet aufgefunden. Wer ist der unheimliche Killer und warum hat er den Kopf als grausige Trophäe mitgenommen? Am Abend war der Tote noch bei Jo Weidinger im Restaurant zu Gast. Der junge Küchenchef ist tief erschüttert und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Doch die Uhr tickt, denn schon bald wird der nächste Japaner kaltblütig ermordet. Offenbar verbirgt sich hinter den grausamen Taten ein uraltes Geheimnis, das Jo bis nach Japan führt …eine rasante Mörderjagd in den Häuserschluchten der Megametropole Tokio beginnt.

    Zur Leseprobe geht´s hier.

    Ich würde mich freuen, wenn Ihr Eure Rezension bei Amazon & Co teilen würdet.

    Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis!
    Euer
    Christof A. Niedermeier

    esposa1969s avatar
    Letzter Beitrag von  esposa1969vor 19 Minuten
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