Christof A. Niedermeier Waidmanns Grab

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Inhaltsangabe zu „Waidmanns Grab“ von Christof A. Niedermeier

Als Koch muss man wissen, woher das Fleisch kommt, das man serviert. Das findet jedenfalls der Jägerstammtisch, der sich wöchentlich in Jo Weidingers Restaurant trifft. Der junge Koch lässt sich überreden, an der nächsten Jagd in den Wäldern des Rheintals rund um die Loreley teilzunehmen. Plötzlich wird einer der Jäger von einer Kugel niedergestreckt; die Polizei geht von einem Querschläger aus. Nur Jo ist sich sicher, dass das tödliche Geschoss aus einer anderen Richtung kam. Er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Und dann wird auf einem Hochsitz der nächste tote Jäger gefunden ...

Küchenmeister ermittelt in Jagd-Gefilden am Mittelrhein und Hunsrück.

— Bücherfüllhorn-Blog

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    Waidmanns Grab

    Bücherfüllhorn-Blog

    28. June 2016 um 14:20

    Das Thema Jagd bildete einen Hintergrund, es wurden wenige Fachbegriffe erwähnt. Während der Geschichte tagte öfters der Jägerstammtisch und es gab eine Treibjagd. Die Wildbeobachtungen sind sehr knapp und kurz, im Vordergrund stand das heimtückische ermorden der Jäger auf dem Hochsitz.   Dasselbe gilt für das Thema Kochen. Das Restaurant war ein schönes Setting, an dem vieles zusammen kam. Auch was professionelle Köche nicht so gern machen, der Papierkrieg war des öfteren Thema, aber auch Personalführung, die hier im Buch aber sehr teambildend freundschaftlich war.   Dazu gibt es landschaftliche Beschreibungen des Rheintals und der Hunsrückhöhen. Bekannte (oder weniger bekannte Orte) wie Boppard, St. Goar, Simmern, Oberwesel, Kastellaun, Bingen Mainz, Koblenz etc. werden erwähnt oder besucht. Aber wie auch zu oben genannten Themen, bleiben die Orte im Hintergrund.   Es gibt eigentlich nur einen Hauptprotagonisten, den Koch Jo Weidinger, der sich des Falles privat annimmt. Stellenweise nahm ich ihm sein überbordendes Interesse an dem Fall nicht so ganz ab. Woher kam das Bedürfnis, mal kurz nach Köln oder Mainz zu fahren, um Zeugen zu befragen. Aber im Prinzip fällt das alles gar nicht so sehr auf, vielleicht auch nur, wenn man die Entfernungen kennt. Der Leser lernt auch das Küchenteam kennen, allerdings wohldosiert. Hier darf man gespannt sein, ob es diesbezüglich noch Verwicklungen gibt, denn während der Geschichte erzählt Jo am Rande von seinem ersten Fall mit dem Küchenjungen Phillip. Auch Klaus Sandner, der als stellvertretender Chefredakteur einer Zeitung arbeitet, kommt öfters zu Wort. Er stellt auch immer wieder das „Engagement“ von Jo in Frage und holt ihn auf den Boden der Tatsachen zurück.   Während eines Besuches von Jo in einem zwei Sterne Restaurants eines bekannten Kollegen in der Nähe, zwischen Rhein und den Hunsrückhöhen, musste ich sofort an Johann Lafer denken, denn so viele Sterneköche gibt es nicht in dieser Gegend. Ich denke, der Autor hat hier einen kleinen Seitenhieb verteilt (Seite 272). Auch der Besuch von Bingen bleibt nicht ohne Seitenhiebe. Wie ich finde, verständlicherweise, denn bekannt durch Hildegart von Bingen hat man natürlich eine bestimmte Erwartungshaltung an diese Stadt (Seite 276).   Gegen Ende fand ich, dass die Aneinanderreihung der verschiedenen Täter-Möglichkeiten etwas unübersichtlich wurde. Es war natürlich auch enttäuschend, wenn sich der mögliche Täter nun doch nicht als Mörder entpuppte, sondern es eine ganz natürliche Erklärung für das auffällige Verhalten gab.   Fazit: Die Geschichte ließ sich sehr gut und schlüssig lesen. Der Charakter des Hobbykoch Jo Weidingers hätte noch ein bisschen mehr ausgearbeitet sein können, es fehlt das „kernige“. Interessant waren die kulinarischen Zusammenstellungen und für mich die Ausblicke auf die Landschaften im Rheintal und Hunsrück. Das Buch ist kein typisches Jagd-Erlebnisbuch, sondern bildet sozusagen die Kulisse, mit Hochsitzen, Wäldern, Wildbeobachtung und Jägern. Dasselbe gilt fürs Kochen. Die Küche und die Gerichte/Rezepte bilden die Kulisse. Hauptthema dieses Buches ist die „Suche nach dem Täter“.   Alles in allem gelungen und ich freue mich auf eine Fortsetzung und werde auch noch nachträglich den ersten Band lesen.   Ich habe überlegt, ob ich drei oder vier Sterne vergeben soll, mich aber hauptsächlich wegen des noch „unausgegorenen“ Charakters von Jo Weidinger für drei Sterne entschieden. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden.     Reihenfolge: Küchenchef Jo Weidinger Band 1 Mörderisches Menu Band 2 Weidmanns Grab Band 3

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  • Sehr guter Krimi - Spannung bis zum Schluß!

    Waidmanns Grab

    krimimimi25

    16. January 2016 um 14:10

    Ein tolles Buch, das ich ausdrücklich empfehlen kann! Die Hauptfigur Jo Weidinger ist ein junger Küchenchef, der ein eigenes Restaurant im Mittelrheintal betreibt. Als er zu einer Jagd eingeladen wird, kommt vor seinen Augen ein Jäger ums Leben. Während die Polzei zunächst von einem Jagdunfall ausgeht, ist Jo davon überzeugt, dass mehr dahinter steckt und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.   Die Krimihandlung ist sehr spannend und abwechslungsreich. Der Autor legt geschickt viele falsche Fährten, so dass man bis zum furiosen Finale mitfiebert. Das Buch ist flüssig und in einem sehr angenehmen Stil geschrieben, so dass ich es fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Gelungen finde ich auch die Geschichten rund ums Restaurant und die Beschreibung der köstlichen Gerichte, die Jo serviert. Auch das Rheintal als Kulisse des Krimis ist klasse beschrieben. Da bekommt man richtig Lust, auf einen Ausflug in diese Region. Leider war das Buch viel zu schnell ausgelesen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung und bin gespannt, wie es mit der Figur Jo Weidinger weitergeht.

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  • ...gefährliche Jagd

    Waidmanns Grab

    twentytwo

    27. December 2015 um 11:29

    Jo Weidinger, ambitionierter Jungkoch mit eigenem Restaurant und ab und zu Hobbyermittler, lässt sich vom Jägerstammtisch dazu überreden an der kommenden Jagd teilzunehmen. Im Grunde genommen ein Muss, für jemand der ein Restaurant namens „Waidhaus“ führt und bei dem regelmäßig Wildgerichte auf der Speisekarte stehen. Die Jagd beginnt – und ist wenig später auch schon wieder vorbei. Genau vor Jo Weidingers Augen, trifft ein Schuss den vor ihm stehenden Jäger. Mehr oder weniger erfolglos versucht Weidinger die Kripo davon zu überzeugen, dass es sich nicht um einen Querschläger gehandelt haben kann. Man schenkt ihm aber keinen Glauben und so bleibt ihm nichts anderes übrig, als auf eigene Faust zu ermitteln. Mit der, nicht immer ganz freiwilligen Unterstützung eines befreundeten Journalisten, begibt er sich zwischen Küchenarbeit und Menüplanung daher auf Mördersuche. Dabei geht er jeder, auch der unwahrscheinlichsten Spur nach, mit der entsprechenden Trefferquote. Trotz der damit vorprogrammierten Fehlschläge, gibt er nicht auf und legt sich sogar mit dem Hauptkommissar der zuständigen Kripo an. Nach dem dritten Mord und einer absolut heißen Spur kommt es sogar zu einer gewissen Zusammenarbeit, die Weidinger letztendlich das Leben rettet. Fazit Die Morde folgen einem grausamen aber durchaus denkbaren Muster, in dessen Aufklärung der Hobbyermittler und Koch Jo Weidinger jede erdenkliche Mühe investiert um den Mörder zu finden. Dies wirkt mitunter etwas übertrieben und man ist froh, wenn die Ermittlungen sich wieder in eine realistischere Richtung bewegen. Der am Ende gestellte Täter wirkt nicht nur überraschend, sondern man hat auch etwas Mühe, sich ihn sich aufgrund seiner Jugend, als einen so grausamen und akribisch planenden Mörder vorzustellen. Ein dennoch spannender Krimi, den man, dank der häufigen Einkehr im Restaurant „Waidhaus“ und dem sehr anschaulich beschriebenen Rheintal, mit viel Genuss liest.

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